Käse-Lauch-Suppe

Hallo meine Lieben, eine Suppe geht irgendwie immer und das ist die Käse-Lauch-Suppe.

Die Suppe schmeckt bei uns allen und ich könnte sie eigentlich einmal pro Woche essen. Ich bereite sie meist mit gutem Rinderhackfleisch zu, aber es gehen auch andere Sorten oder eine vegane Alternative. Sie ist auch super für eine lowcarb oder ketogene Ernährung geeignet. Als Beilage könnt ihr aber natürlich auch frisches Brot ergänzen.

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Die wichtigsten Zutaten:

Schmelzkäse:

Es ist ein Käseprodukt, das durch das Schmelzen und Wiederverfestigen von einer oder mehreren Käsesorten hergestellt wird, oft unter Zugabe von weiteren Zutaten. Er unterscheidet sich grundlegend von Naturkäse, da er ein verarbeitetes Produkt ist.

Eigenschaften und Vorteile:

Schmelzkäse hat einige spezifische Eigenschaften, die ihn in der Küche beliebt machen:

  • Gute Schmelzeigenschaften: Er schmilzt gleichmäßig und ohne sich zu trennen, was ihn ideal für Saucen, Aufläufe und Burger macht.
  • Längere Haltbarkeit: Durch den Verarbeitungsprozess und die zugesetzten Schmelzsalze ist Schmelzkäse deutlich länger haltbar als Naturkäse, auch ungekühlt.
  • Vielseitigkeit: Er ist in verschiedenen Formen und Fettgehalten erhältlich und kann von mild bis kräftig im Geschmack sein.
  • Leichte Verteilbarkeit: Besonders Streichschmelzkäse lässt sich gut auf Brot oder Brötchen verteilen.
  • Konstante Qualität: Geschmack und Konsistenz sind bei Schmelzkäse sehr gleichmäßig.

Verwendung in der Küche:

Schmelzkäse ist aus vielen Haushalten nicht wegzudenken und wird in vielfältiger Weise verwendet:

  • Auf Brot und Brötchen: Als Scheiben oder Streichkäse ein beliebter Brotbelag.
  • Für Saucen: Ideal für Käsesaucen, beispielsweise für Nudeln, Nachos oder Gemüse.
  • In Aufläufen und Gratins: Sorgt für eine cremige Konsistenz und eine schöne Kruste.
  • Auf Burger und Sandwiches: Schmilzt perfekt über heiße Patties.
  • Für Fondue oder Raclette: Einige Sorten eignen sich gut für diese Gerichte.
  • Als Zutat in Suppen und Eintöpfen: Verleiht Cremigkeit und Würze.

Nährwerte und Gesundheitsaspekte:

Die Nährwerte von Schmelzkäse variieren stark je nach Fettgehalt und den zugesetzten Zutaten. Im Allgemeinen ist er eine gute Quelle für Calcium und Eiweiß. Allerdings ist der Salzgehalt oft höher als bei Naturkäse. Der Gehalt an Fett kann je nach Sorte von fettreduziert bis sehr fettreich reichen.

Aufgrund der Verarbeitung und der zugesetzten Schmelzsalze kann Schmelzkäse für manche Menschen schwerer verdaulich sein als Naturkäse. Personen, die auf Phosphate empfindlich reagieren, sollten den Konsum möglicherweise einschränken.

Insgesamt ist Schmelzkäse ein praktisches und vielseitiges Lebensmittel, das für seine cremige Textur und lange Haltbarkeit geschätzt wird, aber bewusst im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung genossen werden sollte.

Lauch

Lauch, auch als Porree bekannt, ist ein Gemüse aus der Familie der Zwiebelgewächse (Alliaceae) und somit eng verwandt mit Zwiebeln, Knoblauch und Schnittlauch. Er ist in Europa, Asien und Nordafrika beheimatet und wird heute weltweit angebaut. Lauch zeichnet sich durch seinen milden, süßlich-würzigen Geschmack aus, der weniger scharf ist als der von Zwiebeln.

Verwendung in der Küche:

Er ist ein äußerst vielseitiges Gemüse und findet in vielen Küchen weltweit Anwendung. Er kann roh oder gekocht gegessen werden.

  • Roh: Fein geschnittener Lauch verleiht Salaten, Dips und Kräuterquarks eine frische, würzige Note.
  • Gekocht: Lauch ist eine hervorragende Zutat für:
    • Suppen und Eintöpfe: Er ist eine klassische Basis für klare Brühen, Cremesuppen (z.B. Lauchcremesuppe) und deftige Eintöpfe.
    • Gemüsebeilagen: Gedünstet, geschmort oder gebraten kann Lauch eine schmackhafte Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten sein.
    • Quiches und Gratins: Lauch gibt Aufläufen und herzhaften Kuchen eine angenehme Würze und Textur.
    • Currys und Pfannengerichte: Er fügt diesen Gerichten Tiefe und Aroma hinzu.
    • Füllungen: Für Pasteten oder herzhafte Strudel.

Vor der Zubereitung ist es wichtig, Lauch gründlich zu waschen, da sich zwischen den Blättern oft Erde und Sand ansammeln können.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile:

Lauch ist nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr gesund. Er ist kalorienarm und reich an Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

  • Vitamine: Insbesondere Vitamin K (wichtig für die Blutgerinnung und Knochengesundheit), Vitamin C (Antioxidans und wichtig für das Immunsystem) und Folsäure (wichtig für Zellwachstum und Blutbildung).
  • Mineralien: Enthält Kalium (wichtig für den Flüssigkeitshaushalt und Nervenfunktion), Eisen (wichtig für den Sauerstofftransport im Blut) und Mangan.
  • Ballaststoffe: Fördern eine gesunde Verdauung und können zur Sättigung beitragen.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe: Lauch enthält Schwefelverbindungen und Flavonoide (z.B. Kaempferol), die antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmten Krebsarten beitragen können.

Lagerung:

Frischer Lauch hält sich im Kühlschrank, am besten in einem feuchten Tuch eingeschlagen oder in einer Plastiktüte, etwa eine Woche. Wenn die äußeren Blätter welk werden, können sie einfach entfernt werden. Lauch kann auch eingefroren werden, am besten blanchiert, um seine Farbe und Textur zu erhalten.

Insgesamt ist Lauch ein schmackhaftes, vielseitiges und gesundes Gemüse, das eine Bereicherung für jede Küche darstellt.

Rinderhackfleisch:

Rinderhackfleisch, auch bekannt als Faschiertes oder Gewiegtes, ist zerkleinertes Muskelfleisch vom Rind. Es ist ein vielseitiges Lebensmittel und gehört zu den beliebtesten Fleischprodukten in Deutschland.

Herstellung und Varianten:

Es wird aus entbeintem Muskelfleisch hergestellt, das durch einen Fleischwolf zerkleinert wird. Dabei können verschiedene Feinheitsgrade und Fettgehalte erreicht werden. In der EU ist Hackfleisch als entbeintes Fleisch definiert, das weniger als 1 % Salz enthält.

Es gibt verschiedene Fettgehalte bei Rinderhackfleisch:

  • Mageres Rinderhackfleisch: Oft auch als Beefsteakhack oder Tartar bezeichnet, enthält es maximal 6 % Fett und wird meist aus sehnenfreiem Fleisch hergestellt. Es eignet sich besonders gut für den rohen Verzehr als Tartar.
  • Standard-Rinderhackfleisch: Darf maximal 20 % Fett enthalten.
  • Gemischtes Hackfleisch: Dies ist eine Mischung aus Rinder- und Schweinehackfleisch, wobei die Anteile zwischen 45 % und 55 % liegen sollten und der Fettgehalt maximal 30 % betragen darf.

Verwendung:

Rinderhackfleisch ist äußerst vielseitig in der Küche. Es kann roh verzehrt werden, wie zum Beispiel als Tartar. Gebraten oder gekocht ist es die Basis vieler beliebter Gerichte:

  • Saucen: Klassiker wie Bolognesesauce
  • Formfleisch: Frikadellen, Buletten, Burger-Patties, Cevapcici, Hackbraten
  • Füllungen: Für Krautwickel, gefüllte Paprika oder Aufläufe
  • Weitere Gerichte: Chili con Carne, Lasagne, Moussaka, Eintöpfe oder Suppen

Nährwerte und Gesundheit:

Es ist eine gute Quelle für Eisen, Zink und B-Vitamine (insbesondere Vitamin B12), die wichtig für den Stoffwechsel, die Blutbildung und das Immunsystem sind. Die Nährwerte variieren je nach Fettgehalt. 100 g Rinderhackfleisch mit ca. 20 % Fett enthalten durchschnittlich:

  • Brennwert: ca. 970-980 kJ / 230-235 kcal
  • Eiweiß: ca. 18 g
  • Fett: ca. 18 g (davon gesättigte Fettsäuren ca. 6,9 g)
  • Kohlenhydrate: 0 g

Es ist wichtig zu beachten, dass Rinderhackfleisch, insbesondere der rohe Verzehr, aufgrund seines Puringehalts bei Personen mit Gicht nur gelegentlich erfolgen sollte. Bei der Zubereitung ist auf eine ausreichende Erhitzung zu achten, um mögliche Bakterien abzutöten.

Lagerung und Haltbarkeit:

Rinderhackfleisch ist ein sehr verderbliches Lebensmittel und erfordert besondere Vorsicht bei Transport und Lagerung.

  • Kauf: Kaufen Sie Hackfleisch immer zuletzt und transportieren Sie es in einer Kühltasche nach Hause.
  • Kühlschrank: Frisches Rinderhackfleisch sollte maximal 24 Stunden im Kühlschrank (am kältesten Ort, z.B. über dem Gemüsefach) gelagert und verarbeitet werden. Abgepacktes Hackfleisch hält sich in der ungeöffneten Originalverpackung bis zum Verbrauchsdatum. Nach dem Öffnen sollte es innerhalb von 24 Stunden zubereitet werden.
  • Einfrieren: Rohes Rinderhackfleisch kann in einem luftdichten Beutel oder Behälter bis zu 3 Monate bei -18 °C eingefroren werden. Gekochtes Hackfleisch hält sich im Gefrierschrank ebenfalls bis zu 3 Monate.
  • Auftauen: Am besten tauen Sie Hackfleisch über Nacht im Kühlschrank auf. Nach dem Auftauen sollte es sofort verarbeitet und nicht erneut eingefroren werden.

Generell gilt: Achte beim Kauf auf absolute Frische und eine dunkelrote Farbe. Bei säuerlichem Geruch oder bräunlicher Verfärbung sollte das Fleisch entsorgt werden.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen, ein weiteres Rezept für Suppen findet ihr hier.

Produkte und Links:

Rezept Käse-Lauch-Suppe:

Käse-Lauch-Suppe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 500 g Rinderhackfleisch

  • 250 g Porree, gewaschen und in dünne Ringe geschnitten

  • 1 Stück Schalotte, geschält und fein gewürfelt

  • 2 Zehen Knoblauch, geschält und fein gewürfelt

  • 1 EL Butte

  • 1 EL Olivenöl

  • 750 ml Rinderbrühe

  • 400 g Schmelzkäse

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennepfeffer, Oregano

Zubereitung:

  • Das Hackfleisch im Topf in der Butter und dem Olivenöl, scharf anbraten, mit Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver würzen
  • Die Schalottenwürfel, den Knoblauch und den Lauch hinzu geben und etwa 5 Minuten bei mittlerer Hitze mit anbraten, Muskat und Oregano dazu geben
  • Mit der Brühe ablöschen und kurz aufkochen
  • Den Schmelzkäse einrühren und nun bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten kochen
  • Noch einmal abschmecken und eventuell nachwürzen
  • Servieren und genießen – ich habe noch etwas mit Zwiebeln und Lauch garniert
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Kürbissuppe

Kürbissuppe

Hallo ihr Lieben, ich bin noch immer im Suppenmodus und könnte ständig eine andere Suppe oder Eintopf kochen. Und da es ja zur Saison passt, habe ich mich dieses mal für eine Kürbissuppe entschieden. Ich habe heute ein ganz klassisches Rezept für euch, denn so essen wir sie am liebsten. Bei Kürbis bin ich auch immer noch sehr vorsichtig, denn früher konnte ich ihn nicht leiden. Das lag aber hauptsächlich an süß-sauer eingekochtem Kürbis und nun bin ich wieder versöhnt mit ihm. Besonders gern mag ich gefüllten Spaghettikürbis, das ist mein absoluter Favorit.

Die Suppe ist ein toller Klassiker, der bei uns sehr beliebt ist. Dazu passt dann frisches Brot und gern auch einmal Garnelen.

Langsam muss ich mir auch was einfallen lassen, denn ich habe noch selbst angebaute Kürbisse zu hause. Sie lagern aktuell, aber irgendwann sollten sie mal gegessen werden. Denn sie halten ja nicht ewig und ich finde ja nichts schlimmer als Lebensmittel wegwerfen zu müssen. Ich bin noch ab überlegen was ich mit ihnen zubereite, vielleicht backen oder füllen, mit einer neuen Variante. Vielleicht habt ihr ja eine Idee für mich, lasst mir gern einen Kommentar hier.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit. Ein weiteres leckeres Rezept mit Kürbis findet ihr hier, gefüllter Spaghettikürbis mit Spinat und Fetakäse.

Rezept klassische Kürbissuppe:

Kürbissuppe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 1 Stück Kürbis – Sorte Hokkaido – etwa 1 kg

  • 1 Liter Gemüsebrühe

  • 500 g Karotten – geschält und in Scheiben geschnitten

  • 1 Stück Zwiebel – geschält und in Streifen oder Würfel geschnitten

  • 1 Zehe Knoblauch – geschält und gewürfelt

  • 1 Dose Kokosmilch

  • 3 cm Ingwer – geschält und gewürfelt

  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Currypulver, etwas Zitronensaft

  • 2 EL Butter oder neutrales Öl

  • Als Topping:
  • Kürbiskernöl

  • Creme fraiche

  • Kürbiskerne

Zubereitung:

  • Den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen, den Kürbis in etwa 3-5cm große Stücke schneiden. Bei Hokkaido könnt ihr die Schale dran lassen, sie kann mit gekocht und mit gegessen werden. Andere Sorten müsst ihr schälen.
  • Öl oder Butter in einem Topf erhitzen, das Gemüse darin kurz anschwitzen. Die Brühe zugießen und aufkochen lassen, alles etwa 20 Minuten kochen, bis das Gemüse weich ist.
  • Alles pürieren und die Kokosmilch unterrühren. Gewürze und Zitronensaft dazu geben und abschmecken.
  • Mit Toppings garnieren und servieren.
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Rindereintopf

Rindereintopf mit Bohnen

Hallo ihr Lieben. Es ist Winter und Winter ist die beste Zeit für Suppen und Eintöpfe, daher habe ich heute ein Rezept für Rindereintopf mit Bohnen für euch.

Es ist ein einfaches Rezept, das ihr auch gut mit anderen Gemüsesorten abwandeln könnt. Und der Eintopf ist einfach lecker und wärmend. Zusätzlich könnt ihr ihn super am Vortag vorbereiten, denn solche Sachen schmecken ja immer am nächsten Tag besser, wenn sie einmal schön durchgezogen sind. Außerdem könnt ihr auch mit einem mal richtig viel vorkochen und dann auf Vorrat einfrieren. Das werde ich dann machen sobald ich was großes zum einfrieren habe, eine Truhe oder so. Ich freue mich auch schon riesig auf meine zukünftige Speisekammer. Aktuell muss die noch gefliest werden, aber sobald das fertig ist, werde ich mir schöne Regale organisieren und sie nach meinen Vorstellungen einrichten. Sobald dann auch meine Küche fertig ist, werde ich dann auch anfangen Sachen einzuwecken und zu dörren, denn ich liebe es mich mit solchen Themen auseinander zusetzen und Lebensmittel haltbar zu machen.

Als nächstes möchte ich dann mit euch ein Rezept für eine klassische Hühnerbrühe beziehungsweise Suppe teilen, denn die gehört genauso in die Winterzeit wie ein guter Eintopf und gerade für eine Erkältung ist sie ein echtes Allheilmittel.

Die wichtigsten Zutaten:

Rinderbrühe:

Die bekanntesten Brühen sind Hühner- und Rinderbrühe, letztere wird auch als Bouillon bezeichnet. Grundlage für eine Brühe sind Knochen oder auch Markknochen und gern auch etwas Suppenfleisch oder eine Beinscheibe sowie Suppengemüse, Wasser und Gewürze. Dann noch Zeit und etwas Gefühl mehr braucht man nicht.

Ich koche Brühen gern auf Vorrat um sie dann einzufrieren, so hat man immer eine gute Grundlage im Haus. Sie ist eine tolle Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe oder ihr trinkt sie einfach pur.

Rinderbrühe ist außerdem auch ein echtes Kraftpaket, da sie reich an Mineralien, Vitamin B und D sowie Kollagen und Protein ist. Sie soll gut für den Darm sein und Entzündungen hemmen.

Ein Rezept für meine Rinderbrühe findet ihr hier.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit. Hier findet ihr übrigens ein weiteres Rezept mit Rindfleisch, ein klassisches Gulasch, das ist natürlich auch immer eine feine Sache.

Rezept für Rindereintopf mit Bohnen:

Rindereintopf mit Bohnen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: EintopfKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 600 g Rindfleisch (Suppenfleisch, Gulaschfleisch)

  • 400 g Grüne Bohnen frisch oder tief gekühlt

  • 4 Stück Karotten

  • 400 g Kartoffeln fest kochend

  • 2 Stück Zwiebeln

  • 1 Liter Rinderbrühe

  • Salz, Pfeffer, Majoran,
    optional Kümmel, Chili, Bohnenkraut und Knoblauch

  • 1 TL Paprikapulver

  • 2 EL neutrales Öl oder auch Butterschmalz

Zubereitung:

  • Wenn das Fleisch noch nicht gewürfelt ist, dieses in etwa 4cm große Würfel schneiden.
  • Gemüse putzen, schälen und in Würfel oder Scheiben schneiden , die Bohnen halbieren
  • Das Fleisch in einem großen Topf in Öl scharf anbraten, anschließend die Zwiebel zugeben und kurz mit dünsten, das restliche Gemüse zugeben und kurz mit garen. Paprikapulver zugeben und kurz mit anbraten. Aufpassen dass es nicht verbrennt.
  • Mit der Brühe ablöschen und aufkochen lassen. Salz, Pfeffer und Majoran zugeben. Alles bei geringer Hitze zugedeckt etwa 45 Minuten köcheln lassen.
  • Abschmecken und servieren. Am nächsten Tag schmeckt es noch besser.
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Soljanka

Heute geht es einmal um das Thema Heimatküche. Ich bin ja aus Sachsen und auch ein echtes Ossikind was das Essen angeht 🙂 Ich kann mich 3 Wochen ohne Probleme durch die Klassiker meiner Kindertage futtern ohne mich auch nur einmal zu wiederholen. Es gibt wirklich viele Gerichte die ich einfach liebe und die mir ein wohlig warmes Gefühl. Sicher sind nicht alle ausschließlich aus Ostdeutschland, sondern sicher in ganz Deutschland bekannt. Für mich bedeuten Sie jedoch Heimat und Zuhause.

Nun aber zu meinem heutigen Rezept. Es geht um das Gericht Soljanka. Ursprünglich aus Osteuropa ist die säuerliche und leicht scharfe Suppe einer meiner Lieblinge und war früher auf keiner Feier wegzudenken. Im Original wird sie wohl mit Fleisch zubereitet. Ich kenne sie aber mit Wurststückchen, daher ist sie mancherorts auch als Resteessen verpönt. Aber wenn Soljanka gut gemacht ist, kann sie auch als Hauptmahlzeit durchgehen.

Bei Soljanka ist es wie mit so manch anderem Gericht, sie schmeckt am nächsten Tag wieder erwärmt noch viel besser. Also wenn ihr Zeit und Muse habt, dann bereitet sie ruhig vor und genießt sie schön durchgezogen.

Nun aber zum Rezept. Viel Spaß beim Nachkochen, variieren und genießen.

Rezept Soljanka:

Soljanka

Als Equipment benötigt ihr:

  • Brett und Messer
  • einen großen Topf
  • Messbecher, Waage

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200g Salami
  • 200g Fleischwurst oder Jagdwurst
  • 200g Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Glas Letscho (Paprikazubereitung)
  • 100g Tomatenmark
  • 4-6 Gewürzgurken
  • das Wasser von den Gewürzgurken (etwa 100ml)
  • 1 – 1,5 Liter Brühe (am besten Fleischbrühe)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver
  • Creme fraiche zum toppen
  • Petersilie, Lauchzwiebel oder Schnittlauch zum toppen

Zubereitung (etwa 40 Minuten):

  1. Wurst, Speck, Zwiebel, Knoblauch und Gurken würfeln. Von den Gurken was zur Dekoration aufheben.
  2. den Speck und die Fleischwurst in einem kleinen Schluck Öl oder Schmalz anbraten
  3. dann die Salami, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, bis die Zwiebeln glasig sind
  4. das Tomatenmark zugeben und kurz mit anschwitzen
  5. nun das Letscho und Gewürze dazugeben, mit dem Gurkenwasser und der Brühe angießen, aufkochen lassen und mindestens 30 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen
  6. die Soljanka abschmecken und nachwürzen
  7. Servieren und genießen, ich toppe die Suppe gern mit Creme fraiche und Kräutern. Dazu passt natürlich am besten frisches Brot.

Nun wünsche ich euch beim nachkochen viel Spaß und lasst es euch schmecken. Ich hoffe ich kann euch in den nächsten Tagen noch viele weitere Rezepte aus meiner Kindheit präsentieren.

Weitere Suppenrezepte die euch interessieren könnten:


Paprika-Hackfleisch-Suppe mit Feta

Ein würziges Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 11

Und wieder hat die Käsesucht bei mir zugeschlagen. Deshalb möchte ich euch heute meine würzige Paprikasuppe mit Hackfleisch und Feta vorstellen. Sie wird warm serviert und ist dadurch ideal für kalte Tage. Zudem ist sie es auch noch ein Low Carb Rezept und ich hoffe ihr mögt es.

Low Carb Paprika-Hackfleisch-Suppe

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 rote Paprika in Würfel geschnitten
  • 150 g Rinderhackfleisch
  • 1 Schalotte in Würfel geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Paprikapulver
  • 1 TL Honig
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1-2 EL Sambal Oelek
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver, getrocknete mediterrane Kräuter (wie Thymian, Oregano oder Rosmarin)
  • 750 ml Brühe (Rinderbruühe- oder Gemüsebrühe, statt 100 ml Brühe kann man auch Weißwein nutzen)
  • 150g Fetakäse in Würfel geschnitten
  • für das Topping Chiliringe, 50 g Fetakäse in Würfeln, 1 EL Olivenöl

Als Equipment benötigt ihr:

  • großen Topf
  • Waage
  • Messbecher
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
  • Brett und Küchenmesser

Zubereitung:

  1. 1 EL Olivenöl für die Suppe im Topf erhitzen. Daraufhin das Hackfleisch bei starker Hitze scharf anbraten. Anschließend mit Salz Pfeffer und etwas Chilipulver würzen
  2. Danach das Fleisch aus dem Topf nehmen und bei Seite stellen.
  3. Nun in den Topf 1 EL Olivenöl erhitzen und die Schalotte und den Knoblauch bei mittlerer Hitze farblos dünsten.
  4. Die Paprikawürfel anschließend hinzu geben, das Paprikapulver unter mischen und kurz mit braten. Alles mit der Brühe ablöschen.
  5. Darauf folgend die Suppe bei geringer Hitze etwa 15 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
  6. Das Sambal Oelek, Honig, Zitronensaft und den Feta in die Suppe einrühren. Danach alles pürieren.
  7. Abschließend das Hackfleisch unter rühren, sowie die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Anschließend die Suppe in Schüsseln servieren und mit den Toppings garnieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und lasst es euch schmecken.

Weitere warme Low Carb Suppen für Euch:

Low Carb Paprika-Hackfleisch-Suppe
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Rucola-Feta-Suppe

Ein würziges Low Carb Rezept – Suppenwoche Teil 10

Jetzt im Mai kommen so langsam sommerliche Gefühle bei mir auf. In meinem Kleingarten in Leipzig beginnt alles zu wachsen und zu blühen und ich konnte sogar den ersten Salat schon ernten. Daher möchte ich heute ein sommerliches Suppenrezept vorstellen – meine Low Carb Rucola-Feta-Suppe. Mit würzigem Rucola, Feta und karamellisierten Tomaten. Für diese Tomaten habe ich dieses mal ausnahmsweise Zucker verwendet, denn ohne ist es einfach nicht das Selbe. Wer natürlich sich strickt Low Carb oder ketogen ernährt lässt den Zucker bitte weg. Ihr könnt ihn durch mit einem alternativen Süßungsmittel ersetzen.

Zutaten für ca. 2 Portionen:

Für die Suppe:

  • 50 g Rucola – gewaschen und gehackt
  • 70 g Feta gewürfelt
  • 1 Schalotte gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • 2 EL Butter
  • 400 ml Brühe (ich habe Gemüsebrühe verwendet)
  • 100 ml Milch
  • 50 ml Sahne
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer und Muskat
  • als Topping frittierter Rucola und karamellisierte Tomaten
frittierter Rucola

Für die Tomaten:

  • 100 g Tomaten – ich habe halbierte Datteltomaten verwendet
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

An Equipment benötigt ihr:

  • Großen Topf
  • kleine Pfanne
  • Brett und Küchenmesser
  • Waage
  • Messbecher
  • Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
gehackter Rucola und Tomaten

Zubereitung:

  1. Die Butter für die Suppe im Topf erhitzen und die Schalotten und den Knoblauch darin glasig dünsten
  2. Mit der Brühe und der Milch ablöschen und aufkochen lassen
  3. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  4. Nun alles bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten, ohne Deckel, köcheln lassen
  5. Anschließend den Feta, die Sahne und den Zitronensaft in die Suppe geben
  6. Die Suppe pürieren und noch einmal abschmecken und bei kleiner Hitze warm halten
  7. Die Butter für die Tomaten in einer kleinen Pfanne erhitzen. Anschließend die Tomaten dazu geben und anbraten.
  8. Nun den Zucker dazu geben und die Tomaten karamellisieren. Mit Salz und Pfeffer servieren.
  9. Die Suppe in Schüsseln servieren und mit den Tomaten und dem Rucola toppen.

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

Weitere spannende Rezepte findet ihr hier:

Rucola-Süppchen