Miso-Aubergine

Miso-Aubergine

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Hallo ihr Lieben, es gibt endlich mal wieder ein asiatisches Rezept von mir für eine Miso-Aubergine. Es ist wieder ein Rezept mit ordentlich Umami und super einfach zuzubereiten.

Aubergine:

Die Aubergine gehört zu den Nachtschattengewächsen, wie die Tomaten, Kartoffeln oder auch Paprika und ist eine mehrjährige Pflanze. Das habe ich bis vor kurzem auch nicht gewusst. Die ersten die diese Pflanze angebaut haben, waren die Chinesen und das schon im 5. Jahrhundert v. Chr..

Auberginen sind reich an Ballast- und Nährstoffen sowie Vitamin A, B und C, sie ist gut für die Leber und die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Gelagert werden frische Auberginen am besten an einem kühlen Ort wie Keller oder Speisekammer bei ca. 10° bis 13°. Im Kühlschrank ist es meist zu kalt und zu feucht, so dass sie schneller weich werden und sogar schimmeln können.

Am liebsten bereite ich Aubergine gebacken zu, aber sie schmecken auch sehr gut gegrillt, als Antipasti oder auch in den klassischen Gerichten Ratatouille und Moussaka.

Miso Paste:

Das Thema Miso Paste ist unglaublich vielseitig und komplex und man kann darüber wahrscheinlich Seiten in Büchern füllen. Daher hier nur mal kurz dazu was Miso Paste ist und welche ich bisher benutze, denn ich bin immer noch dabei mich in das Thema rein zu kochen. Ich werde aber immer wieder einmal berichten wenn ich ein Gericht gefunden habe, bei dem Miso perfekt funktioniert und das nicht zu kompliziert ist.

Man kann grob sagen, dass je heller die Miso Paste ist, umso milder ist sie und je dunkler sie wird um so kräftiger und salziger ist sie. Helles Miso, auch Shiro Miso oder weißes Miso genannt, ist die mildere Variante, denn es ist kürzer gereift, ist milder und weniger salzig und eine tolle Grundlage für eine Brühe.

Die dunkle Miso Paste ist oft auch rot oder rotbraun und wird auch Aka Miso genannt. Sie ist länger gereift und hat einen höheren Sojabohnenanteil und ist eine tolle Grundlage für Suppen.

Mirin:

Ein süßer alkoholhaltiger Reiswein aus Japan. Gefunden habe ich ihn in einem großen Supermarkt in der Asiaabteilung. Man kann ihn aber auch online bestellen oder im Asialaden kaufen. Ersetzen kann man ihn mit Reisessig, der kommt dem Geschmack sehr nah.

Sake:

Das japanische alkoholische Getränk wird aus Reis hergestellt. Er wird auch als Reiswein bezeichnet, aber hergestellt wird er wie ein Bier, also gebraut. Man kann ihn pur trinken oder auch zum Kochen verwenden. Gefunden habe ich ihn in einem großen Supermarkt in der Asiaabteilung. Man kann ihn aber auch online bestellen oder im Asialaden kaufen.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept für eine gebackene Aubergine findet ihr hier.

Rezept Miso-Aubergine:

Miso-Aubergine

Recipe by loveliveeatlandleben Course: BeilagenCuisine: JapanischDifficulty: Einfach
Servings

4

servings
Vorbereitung

20

minutes
Zubereitung

50

minutes

Zutaten:

  • 4 Stück 4 Auberginen

  • 1 TL 1 Salz – zum Entwässern am Anfang

  • Marinade:
  • 3-4 EL 3-4 Misopaste – je nach Sorte

  • 1 EL 1 Sesamöl

  • 2 EL 2 Sake

  • 2 EL 2 Mirin

  • 2 TL 2 Sojasauce

  • 2 EL 2 Zucker

  • Chilipulver oder Chilisauce – nach Geschmack

  • Als Topping:
  • Lauchzwiebeln – fein geschnitten

  • Sesam – wer mag geröstet

Zubereitung:

  • Den Backofen auf etwa 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Auberginen der Länge nach halbieren und mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Die Schnittfläche leicht salzen und die Aubergine mit dem Salz etwa 20 Minuten stehen lassen. Das austretende Wasser mit Küchenpapier abtupfen.
  • In der Zwischenzeit könnt ihr die Marinade herstellen.
    Hierfür die Zutaten gründlich verrühren.
  • Die Aubeginenhälften auf ein Backblech legen und mit der Marinade einpinseln.
  • Im Ofen in der Mitte bei 200° etwa 10 Minuten backen, herausnehmen und noch einmal mit der Marinade einpnseln.
    Weitere 10 Minuten backen.

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