Rinderbrühe

Hausgemachte Rinderbrühe

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein Grundrezept für Euch. Eine hausgemachte Rinderbrühe, die darf absolut nicht fehlen bei uns, denn sie ist eine super Grundlage und jede zweite Woche koche ich eine, damit mein Schatz sie zwischendurch essen kann. Einfach etwas Suppenfleisch und Gemüse klein schneiden und ein paar kleine Nudeln mit rein geben und schon ist eine leckere und wärmende Suppe fertig.

Die Rinderbrühe gibt eine perfekte Grundlage zum Beispiel für meinen Rindereintopf mit Bohnen oder auch Gerichte wie Gulasch und kräftige Suppen.

Ich koche in der Brühe neben den Markknochen immer eine oder zwei Beinscheiben mit, denn dann kann ich das Fleisch gleich als Suppeneinlage nutzen. Bei den Mengen sind Abweichungen nicht so schlimm. Manchmal wiegt ein Knochen vielleicht etwas mehr oder weniger, aber wichtig ist nur dass das Verhältnis stimmt.

Für dieses Rezept benötigt Ihr also außer Knochen, Suppengrün und etwas Zeit nicht viele Zutaten. Und das Ergebnis ist den kleinen Aufwand wirklich wert. Auf jeden Fall kann man die Brühe auch reduzieren und dann einfrieren, so hat man immer eine gute Grundzutat vorrätig.

Die wichtigsten Zutaten:

Markknochen:

Am besten für einen Ansatz einer hausgemachten Rinderbrühe eignen sich Markknochen. Mit denen arbeite ich echt gern, denn sie sind kostengünstig, einfach zu verarbeiten, bringen viel Geschmack und man bekommt sie recht unkompliziert beim Metzger. Sie werden aus den Röhrenknochen, den Schenkeln, vom Rind oder Kalb geschnitten und enthalten das Knochenmark. Dieses enthält viel Fett und Mineralstoffe und man erzeugt damit einen kräftigen Geschmack in Saucen, Suppen und Eintöpfen. Auch Markklößchen, die gern als Suppeneinlage genutzt werden, kann man daraus herstellen.

Das Mark ist nicht nur geschmacklich ein Highlight, es durch seine Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure, die gut für Haut und Haare ist, auch nicht zu unterschätzen.

Suppengrün:

Suppengrün oder auch Suppengemüse ist eine meiner liebsten Zutaten oder auch Komponenten, denn wenn die Qualität und die Zusammenstellung gut ist, dann hat man eine perfekte Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe. Deswegen schau ich mir so ein Bund beim Kauf auch immer genau an, denn oft ist zu viel Möhre drin. Hier muss man etwas bei der Dosierung, zum Beispiel bei einer Brühe, aufpassen, da die Karotten viel Süße mitbringen und so ein Ansatz schnell einmal zu süß werden kann.

Hier sollte man lieber schauen etwas mehr Lauch und Sellerie zu nutzen und die Karotte einfach selbst essen. Manchmal ist die Qualität leider so schlecht, dass ich dann doch alles einzeln kaufe und Reste entweder einfriere oder an die Kaninchen verfüttere. Die freuen sich dann immer sehr.

Grundsätzlich besteht Suppengemüse aus Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilie.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim kochen und genießen.

Rezept hausgemachte Rinderbrühe:

Hausgemachte Rinderbrühe

Recipe by loveliveeatlandleben Course: SuppenCuisine: HausmannskostDifficulty: Einfach
Portionen

4

servings
Vorbereitung

30

minutes
Zubereitung

1

hour 

30

minutes

Zutaten:

  • 700 g 700 Rindersuppenknochen / Markknochen

  • 500 g 500 Beinscheiben

  • 1 Packung 1 Suppengrün (1 Karotte, 1 Stück Sellerie, 1 Stück Lauch, Petersilie) – alles gewaschen und grob zerkleinert

  • 2 Stück 2 Zwiebeln ungeschält, etwas gesäubert – halbiert

  • 2 Stück 2 Lorbeerblätter

  • 15 Stück 15 Pfefferkörner

  • 5 Stück 5 Pimentkörner

  • 1 TL 1 Salz

  • 2 Zweige 2 Thymian frisch

  • 2,5 Liter 2,5 Wasser

Zubereitung:

  • Die Knochen mit kaltem Wasser abspülen um eventuelle Rückstände zu entfernen. Abtropfen lassen.
  • In einem großen Topf oder Bräter mit Deckel die halbierten Zwiebeln auf der Schnittseite kurz ohne Fett anrösten. Sie sollten braun sein.
  • Knochen und Fleisch zu den Zwiebeln geben, das Gemüse zugeben und alles mit kaltem Wasser auffüllen. Gemüse und Fleisch sollten bedeckt sein.
  • Die Gewürze, Salz, Thymian und Lorbeerblätter zugeben.
  • Alles aufkochen lassen. Dann bei kleiner Hitze etwa 1,5 Stunden köcheln lassen. Eventuell Wasser zugießen, das Fleisch sollte bedeckt sein.
  • Bei Schaumbildung, diesen mit einer Schöpfkelle abnehmen und entsorgen. Dadurch wird die Brühe klarer.
  • Am Ende alle großen Teile mit einer Zange raus nehmen, die Brühe durch ein feines Sieb in einen Topf gießen. Die Brühe mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken.

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Ramen mit Einlage

Traditionell zubereitete Brühe für Ramen

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein traditionelles und auch einmal ein sehr aufwendiges Rezept für Euch. Eine traditionell zubereitete Brühe für Ramen, die lieben wir sehr und so wie ich sie zubereite dauert das schon fast 3 Tage. Aber das Ergebnis ist so toll, dass es den Aufwand definitiv wert ist.

Die Brühe ist dann später die perfekte Grundlage für Ramengerichte mit den unterschiedlichsten Einlagen. Daher habe ich für Euch meine Variante für ein Grundrezept runter geschrieben. Ihr könnt natürlich auch mehr davon vorbereiten und dann portionsweise einfrieren, dass werde ich dann später auch so machen.

Wenn die Brühe dann zur Ramensuppe verfeinert wird, werden noch einige Zutaten ergänzt um weiteren Geschmack rein zu bringen. Hier könnt Ihr dann auch variieren je nach dem welche Zutaten dann als Einlage hinein kommen. Dazu schreibe ich Euch dann später ein Rezept runter.

Mein Rezept ist inspiriert von einem Beitrag, den ich gesehen habe, wo wirklich alles in die Brühe gewandert ist, bis hin zur ganzen Ente und den traditionellen Brühen mit Schweineknochen und mit Hühnerklein und Rinderknochen ergänzt.

Die wichtigsten Zutaten:

Knochen:

Für diese Brühe habe ich Rinderknochen, Spitzbeine, also Schweinefüße und auch Hähnchenflügel benutzt. Ursprünglich wollte ich Hühnerklein verwenden, aber das gab es dann nicht und daher diese Variante.

Allgemein koche ich Brühe am liebsten mit Rinderknochen, Markknochen vom Rind oder Kalb oder auch Beinscheiben. Das bringt meiner Meinung nach den besten Geschmack. Aber ich koche auch sehr gern mal eine Hühnerbrühe mit einem ganzen Suppenhuhn. In der Weihnachtszeit koche ich auch gern eine Brühe aus den Gänseknochen und Resten. Eine reine Schweinebrühe ist eher unüblich, aber bei Ramen oder ähnlichem finde ich es schon schön mal ein Spitzbein mit zuzugeben.

Shiitake:

Für dieses Rezept habe ich getrocknete Shiitakepilze genutzt. Ich habe aber auch schon vegetarische Ramen gemacht, bei denen ich mehr Pilze verwende, mit getrockneten und frischen Shiitake zubereitet. Das kann ich auch absolut empfehlen. Wenn ihr eine Brühe mit den getrockneten Pilzen kocht braucht ihr sie auch nicht vorher einweichen. Sie sind sowieso sehr lange in der Brühe und werden gekocht. Qualitativ nutze ich immer Bioprodukte, denn bei der Menge die man benötigt kann man ruhig auch einmal etwas hochwertigere Produkte nutzen.

Gemüse:

Für die Grundlage der Brühe benötigt man außerdem Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma. Ingwer, Knoblauch und Kurkuma bringen viel Geschmack und eine asiatische Note. Ich benutzte sie aber außerdem gern bei Gerichten mit Fleisch um die Haltbarkeit zu verbessern. Denn sie sind nicht nur altbewährte Heilmittel sondern haben auch eine antibakterielle Wirkung. Wenn wir Fleisch oder Fisch marinieren, kommen Ingwer, Knoblauch und Kurkuma auch immer mit an den Sud oder an Marinaden. Das bringt nicht nur einen klasse Geschmack in euer Fleisch, sondern gibt einem auch ein sichereres Gefühl beim Thema rohes Fleisch.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres japanisches Rezept für Misozwiebeln findet Ihr übrigens hier.

Rezept traditionell zubereitete Brühe für Ramen:

Traditionell zubereitete Brühe für Ramen

Recipe by loveliveeatlandleben Course: SuppenCuisine: Japanische KücheDifficulty: mittel
Servings

2

Liter Brühe

Zutaten:

  • 2 Stück 2 Spitzbeine / Schweinefüße oder andere Knochen für Suppen

  • 800 g 800 Rinderknochen für Suppen/Brühen

  • 500 g 500 Hühnerklein oder auch Flügel

  • 1 Stange 1 Lauch

  • 2 2 Knoblauchzehen

  • 2 Stück 2 große Zwiebeln

  • 80 g 80 Shiitake getrocknet

  • 5 cm 5 Ingwer frisch geschält

  • 5 cm 5 Kurkuma frisch geschält

  • 2,5 Liter 2,5 Wasser

  • 2 EL 2 Butter

Zubereitung:

  • Die Knochen mit kaltem Wasser übergießen, bis sie komplett bedeckt sind und abgedeckt im Kühlschrank mindestens 3 Stunden und am besten über Nacht, stehen lassen. So werden die Knochen von Verunreinigungen gesäubert.
  • Am nächsten Morgen das Gemüse vorbereiten.
    Den Lauch waschen und grob zerkleinern.
    Die Zwiebeln ungeschält halbieren oder vierteln (die Schale gibt der Brühe eine schöne Farbe).
    Den Knoblauch, Ingwer und Kurkuma schälen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden.
  • Einen großen Bräter (mit passenden Deckel) auf dem Herd erhitzen. Die Butter darin schmelzen und dann das Gemüse darin kurz anschwitzen, so dass die Zwiebeln auf der Schnittfläche leichte Röstspuren bekommen.
  • In der Zwischenzeit die Knochen aus dem Kühlschrank nehmen, das Wasser abgießen und die Knochen noch einmal abspülen mit kaltem Wasser.
  • Nun die Knochen auf das Gemüse setzen, die Shiitakepilze zugeben und alles mit etwa 2,5 Liter kaltem Wasser übergießen, so dass alles mit Wasser bedeckt ist.
  • Die Brühe bei starker Hitze zum kochen bringen und nun stark kochen lassen und gelegentlich umrühren.
    Wenn sich ein bräunlich / grauer Schaum bildet, diesen mit einer Schöpfkelle oder einem Löffel abnehmen und entsorgen. Hier kommen Trübstoffe aus der Brühe, so dass das Ergebnis dann eine klarere Brühe ist. Das macht man so lange, bis nur noch helle kleine Bläschen entstehen. Je nach Brühe kann das eine halbe Stunde oder länger dauern.
  • Nun die Hitze herunter drehen auf die kleinste Stufe und den Topf oder Bräter mit Deckel versehen. Alles nun etwa 8 Stunden lang köcheln lassen. Jede Stunde einmal öffnen, umrühren und eventuell Wasser angießen, so dass die ursprüngliche Menge erreicht wird.
  • Nach den 8 Stunden den Herd ausstellen. Die großen Teile mit einer Zange aus der Brühe holen und dann alles durch ein feines Sieb in einen Topf gießen. Die Knochen und das Gemüse sind nun ausgekocht und können entsorgt werden.
  • Nun die Brühe im Topf, ohne Deckel, bei mittlerer Hitze, etwa 2 Stunden lang einkochen lassen. Kein Wasser nach gießen, die Brühe reduziert sich auf etwa 1 Liter.
  • Die Ramenbrühe in eine verschließbare Box füllen und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Es entsteht eine Art Gelee.
  • Für 2 Portionen Ramensuppe nun etwa 500 ml Gelee herausnehmen und in 500 ml Wasser auflösen und aufkochen. Den Ramen dann so zubereiten wie ihr ihn gern mögt.
    Das restliche Gelee könnt ihr eingefroren aufbewahren oder innerhalb weniger Tage verbrauchen.

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Entenbraten

Klassischer Entenbraten

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder richtig schöne Hausmannskost für Euch. Ein klassischer Entenbraten der ideal für ein Sonntagsessen, Weihnachten oder einfach kalte Tage ist. Ich liebe es bei solchen Rezepten klassisch zu kochen und keine Experimente zu machen, denn ich habe immer Angst dass etwas schief geht oder die Ente nicht knusprig wird. Daher bleibe ich immer bei dem Ablauf den ich kenne und wandele nur leicht ab.

Damit mir die Ente nicht unkontrolliert verbrennt, glasiere ich sie zum Beispiel nicht mit Honig oder ähnlichem. Denn durch den enthaltenen Zucker wird sie bei mir immer nur schwarz und nicht knusprig. Ich übergieße statt dessen den Entenbraten immer mal zwischendurch mit Brühe oder Bratensaft. Um keinen Geschmack zu verlieren bereite ich die Ente immer in einem Bräter mit Deckel zu und starte dort auch mit dem Saucenansatz. Dann setze ich die Ente in den Bräter und backe sie auf dem Gemüse.

Optimal ist natürlich eine Zubereitung am Vortag, denn dann kann man die Sauce über Nacht erkalten lassen und am nächsten Tag das Fett, das sich abgesetzt hat abschöpfen. So wird die Sauce bekömmlicher. Aber es klappt auch so.

Das ist natürlich nicht so ideal, aber was will man machen. Und wenn ich mir so einen Aufwand mache, dann soll es halt auch perfekt werden. Und was gibt es schöneres als knusprig gebackene Ente oder Gans? Dazu machen wir fast immer Rotkraut und Klöße, aber da sind wir etwas flexibler und machen auch mal Kartoffeln, Kartoffelstampf, Spargel, gebackenen Kohl oder auch Salat dazu.

Die wichtigsten Zutaten:

Suppengrün:

Suppengrün oder auch Suppengemüse ist eine meiner liebsten Zutaten oder auch Komponenten, denn wenn die Qualität und die Zusammenstellung gut ist, dann hat man eine perfekte Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe. Deswegen schau ich mir so ein Bund beim Kauf auch immer genau an, denn oft ist zu viel Möhre drin. Hier muss man etwas bei der Dosierung, zum Beispiel bei einer Brühe, aufpassen, da die Karotten viel Süße mitbringen und so ein Ansatz schnell einmal zu süß werden kann.

Hier sollte man lieber schauen etwas mehr Lauch und Sellerie zu nutzen und die Karotte einfach selbst essen. Manchmal ist die Qualität leider so schlecht, dass ich dann doch alles einzeln kaufe und Reste entweder einfriere oder an die Kaninchen verfüttere. Die freuen sich dann immer sehr.

Grundsätzlich besteht Suppengemüse aus Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilie.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Bratenrezept für Schweinekrustenbraten findet Ihr hier.

Rezept Klassischer Entenbraten:

Klassischer Entenbraten

Recipe by loveliveeatlandleben Course: HauptgangCuisine: Deutsche KücheDifficulty: mittel, aufwendig
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

1

hour 

30

minutes

Zutaten:

  • Für die Ente:
  • 1 ganze 1 Ente ( ca. 2 Kg)

  • 1 1 Apfel – in Würfel geschnitten

  • 2 2 Zwiebeln – geschält und gewürfelt

  • 1 EL 1 Majoran getrocknet

  • optional Beifuß

  • Salz, schwarzer Pfeffer

  • Für die Sauce:
  • 1 Bund 1 Suppengrün

  • 150 ml 150 Rotwein

  • 500 ml 500 Fond oder Brühe

  • 2 EL 2 Butterschmalz

  • 1 EL 1 Tomatenmark

  • 1 Zehe 1 Knoblauch

  • 1 1 Zwiebel

  • Salz, Pfeffer

  • 1 EL 1 Butter

Zubereitung:

  • Backofen auf 140° Umluft vorheizen
  • Ente vorbereiten:
  • Die Ente von innen und außen abspülen, säubern und wieder abtrocknen.
  • Ente von innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Apfel und Zwiebel für die Füllung schälen und würfeln, mit Majoran und Beifuss sowie Salz und Pfeffer vermischen.
  • Die Füllung in die Ente geben. Ente kurz bei Seite stellen.
  • Für den Saucenansatz:
  • Das Suppengemüse, Zwiebel säubern und mit Schale grob zerkleinern. Knoblauch schälen und halbieren.
  • Den Bräter auf dem Herd mit Butterschmalz erhitzen. das Gemüse, Zwiebel und Knoblauch in den Bräter geben und kurz anschwitzen.
  • Das Tomatenmark dazu geben und kurz alles anschwitzen, ohne das es braun wird.
  • Mit Rotwein und Fond ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.
  • Ente backen:
  • Die Ente auf das Gemüse setzen und den verschlossenen Bräter in den Backofen stellen. Die Ente bei 140° mit Deckel etwa 2 Stunden garen lassen.
  • Die Ente aus dem Ofen nehmen, Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen, Deckel entfernen, Ente kurz herausnehmen und das Gemüse mit Saucenansatz durch ein Sieb abgießen und die Sauce in einem Topf auffangen. Den Bräter mit der Ente wieder in den Ofen stellen. Nun die Ente bei 220° etwa 20 Minuten goldbraun und knusprig backen.
  • Die Ente nach 10 Minuten mit etwas Salzwasser oder Fond übergießen.
  • Für die Sauce:
  • Das Gemüse durch das Sieb in den Topf ausdrücken.
  • Die Sauce im Topf aufkochen lassen. Je nach gewünschter Konsistenz noch einkochen lassen. Mit Gewürzen wie Salz und Pfeffer abschmecken. Butter einrühren.
  • Nun die Ente aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen und anschließend aufschneiden und mit Beilagen servieren.

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Wikingertopf

Wikingertopf

Hallo ihr Lieben, es ist bei mir ordentlich deftig heute. Es gibt einen wunderbar würzigen Wikingertopf mit Erbsen, Möhren, Kartoffeln und kleinen Hackbällchen. Ein wirklich schönes Gericht für kalte Tage und toll zum Vorbereiten.

Und wenn man ein bisschen auf die Produkte oder Angebote achtet, ist es ein tolles und preisgünstiges Gericht. Aber natürlich wäre es optimal Fleisch und Gemüse in Bioqualität zu kaufen, das muss aber jeder selbst entscheiden. Ich habe in den Wikingertopf noch Kartoffeln gegeben, denn die meisten Rezepte sind ohne Sättigungsbeilage. Auch gut passt sicher Brot oder auch Nudeln.

Ich habe hier übrigens Erbsen und Möhren aus der Dose benutzt. Das ging schnell und war sehr lecker. Natürlich könnt ihr aber auch zum Beispiel frische Karotten und gefrorene Erbsen nutzen.

Insgesamt habe ich aktuell eine echte Hausmannskostphase und könnte ständig deftig und herzhaft kochen. Ich gebe jetzt einfach mal dem Wetter die Schuld und hoffe dass es mit wärmeren Temperaturen auch etwas leichter und frischer in meiner Küche wird. Aber mometnan genieße ich diese Phase und lebe sie voll aus und wenn ich eine ordentliche Küche hätte, würde ich auch noch mehr aufwendige Gerichte wie Braten oder so kochen. Hoffentlich sind wir bald fertig, damit ich mich wieder ausbreiten kann.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres schönes Rezept für Linseneintopf findet ihr hier.

Rezept Wikingertopf:

Wikingertopf

Recipe by loveliveeatlandleben Course: EintopfCuisine: Deutsche KücheDifficulty: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • Für die Hackbällchen:
  • 500 g 500 Rinderhackfleisch

  • 2 TL 2 Senf

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver

  • 2 EL 2 Pflanzenöl

  • Für den Wikingertopf:
  • 400 ml 400 Brühe – RInd oder Gemüsebrühe

  • 1 EL 1 Mehl

  • 1 EL 1 Butter

  • 1 Dose 1 Erbsen und Möhren (Abtropfgewicht 500 – 530 g)

  • 300 g 300 Kartoffeln – geschält und in kleine Würfel geschnitten

  • 1 Stück 1 Zwiebel – geschält und fein gewürfelt

  • 1 Stück 1 Knoblauchzehe – geschält und fein gewürfelt

  • 200 ml 200 Sahne

  • 100 g 100 Schmelzkäse

  • Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss, Paprika

  • frische Kräuter

Zubereitung:

  • Hackbällchen:
  • Das Hackfleisch mit Gewürzen und Senf vermengen. Abschmecken oder Probe braten, um zu testen ob die Gewürze reichen.
  • Bällchen per Hand formen, etwa 4 cm Durchmesser. Mit leicht nassen Händen geht es am besten.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hackbällchen darin schön knusprig anbraten.
  • Auf Küchenpapier abtropfen und bei Seite stellen.
  • Wikingertopf:
  • In einem Topf die Butter erhitzen.
  • Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch zugeben und leicht glasig dünsten. Das Mehl dazu geben und kurz mit anschwitzen. Vorsichtig, es sollte keine Farbe annehmen. Das Gemüse dazu geben.
  • Mit der Brühe und der Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Würzen und abschmecken.

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Risotto alla Milanese

Risotto alla Milanese

Hallo ihr Lieben, ich bin aktuell anscheinend in einer Risottophase, denn ich liebe es aktuell welches zu kochen, das entspannt mich total und es dann natürlich auch zu essen. Daher stelle ich heute ein klassisches Risotto alla Milanese vor.

Für Risotto solltet ihr immer gute Zutaten und richtigen Risottoreis nutzen, denn den Unterschied merkt man hier wirklich. Ich bin nämlich ein großer Fan Dinge zu tauschen oder durch kostengünstigere Alternativen zu ersetzten. Aber das schmeckt man bei diesem Gericht und es wäre schade um den Aufwand.

Den Safran gibt es übrigens in verschiedenen Größen zu kaufen. Ich habe hier 0,25 g verwendet, aber es ist nicht schlimm wenn es nur 0,2 g sind. Beim Reis solltet es eine der Sorten Arborio, Carnaroli oder Vialone nutzen, wenn keine Sorte zu erkennen ist, dann wenigstens Risottoreis. Wenn es gar nicht anders geht dann nutzt einen Milchreis, der ist ja auch ein Rundkorn und etwas ähnlich. Aber bitte nehmt keinen Langkornreis oder ähnliches. das geht einfach schief.

Bei der Brühe ist natürlich eine selbst gemachte Rinder- oder Hühnerbrühe perfekt. Es geht aber auch eine gute fertige Brühe. Hier ist der Geschmack entscheidend. Wollt ihr das Gericht vegetarisch halten, dann nehmt einfach eine Gemüsebrühe und lasst das Fleisch weg.

Die wichtigsten Zutaten:

Risottoreis:

Risottoreis ist ein Rundkornreis und kommt aus Italien. Er wird hauptsächlich in der Po-Ebene angebaut. Der Reis wird vor dem kochen gewaschen und dann kurz angeschwitzt, Meist in Butter und mit Zwiebeln. Dann wird er meist in Brühe und Weißwein gekocht. Er wird schnell gar und hat dann eine cremige und weiche Konsistenz mit einem bissfesten Kern.

Der Reis enthält hochwertiges Eiweiß und ist zudem auch glutenfrei. Am besten passt er in die mediterrane Küche.

Die Lagerung von Risottoreis ist super einfach, er sollte gut verschlossen sein und dann trocken und nicht zu hell aufbewahrt werden. Am besten funktioniert das natürlich in einer Speisekammer oder einem Vorratsschrank.

Die bekanntesten Sorten sind Arborio, Vialone und Carnaroli. Weitere Rundkornarten sind der Milchreis und der Sushireis. Ich habe auch schon einmal Milchreis für ein Risotto benutzt. Das ist zwar nicht original, aber es funktioniert.

Nun viel Spaß beim Kochen und guten Appetit. Ein weiteres Rezept für Risotto findet ihr hier.

Rezept Risotto alla Milanese :

Risotto alla Milanese

Recipe by loveliveeatlandleben Course: RisottoCuisine: ItalienischDifficulty: Schwierig
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 300 g 300 Risottoreis

  • 2 Stück 2 kleine Schalotten – geschält und sehr fein gehackt

  • 200 ml 200 Weißwein

  • 1 Liter 1 Rinderbrühe – erhitzt

  • 0,25 g 0,25 Safran

  • 50 g 50 Butter

  • 75 g 75 Parmesan

  • 50 g 50 Butter

  • Salz, Pfeffer

  • Topping:
  • 400 g 400 Hähnchenstreifen

  • 1 Hand voll 1 Frische Kräuter – Petersilie, Schnittlauch, Zimmerknoblauch…

  • 1 EL 1 Olivenöl

  • 1 EL 1 Butter

  • Parmesan

Zubereitung:

  • Den Reis mit kaltem Wasser durch ein Sieb abspülen. Die Brühe erhitzen.
  • Von der Brühe ewta 4-5 EL in eine kleine Schüssel geben. Den Safran dazu geben und einrühren, so dass er sich auflöst.
  • In einem Topf die Butter erhitzen. Schalotten zugeben und glasig anschwitzen. Den Reis zugeben und kurz mit schwitzen. Er soll auch leicht glasig sein.
  • Mit Weißwein ablöschen. Aufkochen und den Weißwein fast komplett reduzieren. Den Safran und dessen Flüssigkeit dazu geben und rühren bis er gleichmäßig verteilt ist.
  • Die heiße Brühe nun immer wieder aufgießen und reduzieren lassen. Der Reis sollte immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Das geht mit einer Kelle am besten.
    Dabei immer wieder rühren, damit es nicht ansetzt. Das dauert etwa 20 Minuten und der Reis sollte dann al dente sein. Wenn ihr die Konsistenz weicher wollt, einfach den Vorgang verlängern.
  • Butter und den Parmesan einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Abschmecken. Wenn nötig Butter oder Käse ergänzen.
  • In der Pfanne 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen, die Hähnchenstreifen darin scharf anbraten, bis sie goldbraun sind.
  • Alles zusammen servieren, mit Kräutern toppen, wer mag kann noch Butter oder Parmesan ergänzen.

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Trüffelrisotto mit Steakstreifen

Trüffelrisotto mit Steakstreifen

Hallo ihr lieben, heute habe ich endlich mal wieder ein Risottorezept für euch, Trüffelrisotto mit Steakstreifen. Ein echtes geschmackliches Highlight und ideal für besondere Anlässe oder wenn ihr mal jemanden überraschen wollt. So habe ich es nämlich gemacht und mein Schatz hat sich darüber sehr gefreut, denn wir lieben Trüffel und Steak sehr. Daher ist die Kombination aus beidem natürlich echt genial.

Trüffel ist für mich sowieso der absolute Knaller, besonders gern mag ich ihn zu Pasta und Rührei oder halt auch Risotto. Ich habe mir lange keinen frischen Trüffel gegönnt und auch bei diesem Rezept habe ich auf Öl und eine gute Trüffelbutter zurück gegriffen. Ich kaufe ihn wenn dann nur sehr frisch, denn es ist schon ein teures Unterfangen und ich bin irgendwie immer ängstlich viel Geld für schlechte Qualität auszugeben. Daher kaufe ich die Dinge die ich kenne und die gut sind und mache da wenig Experimente.

Sollte ich jemals einen tollen Anbieter finden, mit dem ich zufrieden bin und den man bezahlen kann, gebe ich euch natürlich Bescheid.

Zu diesem Risotto haben wir dieses mal Steakstreifen gemacht. Es würden natürlich auch Garnelen oder Hähnchenstreifen passen und natürlich könnt Ihr es auch pur genießen.

Die wichtigsten Zutaten:

Risottoreis:

Risottoreis ist ein Rundkornreis und kommt aus Italien. Er wird hauptsächlich in der Po-Ebene angebaut. Der Reis wird vor dem kochen gewaschen und dann kurz angeschwitzt, Meist in Butter und mit Zwiebeln. Dann wird er meist in Brühe und Weißwein gekocht. Er wird schnell gar und hat dann eine cremige und weiche Konsistenz mit einem bissfesten Kern.

Der Reis enthält hochwertiges Eiweiß und ist zudem auch glutenfrei. Am besten passt er in die mediterrane Küche.

Die Lagerung von Risottoreis ist super einfach, er sollte gut verschlossen sein und dann trocken und nicht zu hell aufbewahrt werden. Am besten funktioniert das natürlich in einer Speisekammer oder einem Vorratsschrank.

Die bekanntesten Sorten sind Arborio, Vialone und Carnaroli. Weitere Rundkornarten sind der Milchreis und der Sushireis. Ich habe auch schon einmal Milchreis für ein Risotto benutzt. Das ist zwar nicht original, aber es funktioniert.

Nun viel Spaß beim Kochen und guten Appetit. Ein weiteres Rezept für Risotto findet ihr hier.

Rezept Trüffelrisotto mit Steakstreifen:

Trüffelrisotto mit Steakstreifen

Recipe by loveliveeatlandleben Course: RisottoCuisine: ItalienischDifficulty: Schwierig
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 300 g 300 Risottoreis

  • 2 Stück 2 kleine Schalotten – geschält und sehr fein gehackt

  • 1 Zehe 1 Knoblauch – geschält und sehr fein gehackt oder gepresst

  • 400 ml 400 Weißwein

  • 1 Liter 1 Gemüsebrühe – erhitzt

  • 50 g 50 Butter

  • 1 TL 1 Trüffelöl

  • 50 g 50 Parmesan

  • 50 g 50 Trüffelbutter

  • Salz, Pfeffer

  • Topping:
  • 400 g 400 Rindersteak – zum Beispiel Filet

  • 1 Hand voll 1 Frische Kräuter – Petersilie, Schnittlauch, Zimmerknoblauch…

  • 1 EL 1 Olivenöl

  • 1 EL 1 Butter

Zubereitung:

  • Den Reis mit kaltem Wasser durch ein Sieb abspülen.
  • In einem Topf die Butter erhitzen. Schalotten und Knoblauch zugeben und glasig anschwitzen. Den Reis zugeben und kurz mit schwitzen. Er soll auch leicht glasig sein.
  • Mit Weißwein ablöschen. Aufkochen und den Weißwein fast komplett reduzieren. Die heiße Brühe nun immer wieder aufgießen und reduzieren lassen. Der Reis sollte immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Das geht mit einer Kelle am besten.
    Dabei immer wieder rühren, damit es nicht ansetzt. Das dauert etwa 20 Minuten und der Reis sollte dann al dente sein. Wenn ihr die Konsistenz weicher wollt, einfach den Vorgang verlängern.
  • Die Trüffelbutter und den Parmesan einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Abschmecken. Wenn nötig Trüffelöl ergänzen.
  • In der Pfanne 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen, die Steaks darin wie gewünscht anbraten, wir bevorzugen medium-rare. Das dauert pro Seite ca. 3 Minuten, aus der Pfanne nehmen und dann 4 Minuten ruhen lassen.
  • Alles zusammen servieren, mit Kräutern toppen, wer mag kann noch Trüffelöl, frischen Trüffel oder Parmesan ergänzen.

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