Keto Brot mit Haselnuss und Walnuss

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein lowcarb Rezept für euch, denn ich probiere weiter aus und teile mit euch die besten Rezepte. Daher gibt es heute ein ketogenes Brot, reich an Samen und Saaten und ordentlich Ballaststoffen.

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Einfaches Keto Brot – Low Carb Brot ohne Mehl

Wer sich ketogen oder Low Carb ernährt, kennt das Problem:
Normales Brot besteht fast komplett aus Kohlenhydraten.

Schon eine einzige Scheibe kann schnell 20–30 g Kohlenhydrate enthalten – damit wäre für viele Menschen der gesamte Tagesbedarf in einer Keto-Ernährung schon aufgebraucht.

Trotzdem muss man auf Brot nicht verzichten.
Mit den richtigen Zutaten lässt sich ein sättigendes, nährstoffreiches Keto Brot backen, das wunderbar zu Frühstück, Abendbrot oder auch als Beilage passt.

Dieses Rezept ist eines meiner Lieblingsrezepte, weil das Brot:

  • lange satt macht
  • sehr einfach zu backen ist
  • nur wenige Zutaten benötigt
  • perfekt für Keto und Low Carb geeignet ist

Und das Beste: Es schmeckt wirklich wie ein richtiges Brot.

Warum Keto Brot eine gute Alternative ist

Keto Brot ersetzt klassische Getreideprodukte durch Zutaten, die weniger Kohlenhydrate und mehr gesunde Fette und Ballaststoffe enthalten.

Das hat mehrere Vorteile:

Stabiler Blutzucker
Ohne Weißmehl und Zucker steigt der Blutzucker deutlich langsamer an.

Lange Sättigung
Durch Fett und Ballaststoffe bleibt man länger satt.

Unterstützt Ketose
Die Kohlenhydrate sind so gering, dass der Körper weiterhin Fett als Energiequelle nutzen kann.

Viele Menschen merken außerdem, dass sie mit Keto Brot weniger Heißhunger haben als mit normalem Brot.

Haltbarkeit und Lagerung

Keto Brot enthält keine Konservierungsstoffe und sollte daher richtig gelagert werden.

Im Kühlschrank:
In einer luftdichten Dose hält sich das Brot etwa 4–5 Tage.

Einfrieren:
Das Brot lässt sich hervorragend einfrieren.
Am besten in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren. So kannst du einzelne Scheiben direkt im Toaster aufbacken.

Bei Zimmertemperatur:
Nur etwa 1–2 Tage haltbar, da Keto Brot durch die Eier schneller verdirbt als normales Brot.

Tipps zum Servieren

Keto Brot schmeckt besonders gut:

  • mit Butter und Salz
  • mit Avocado
  • mit Käse oder Ei
  • als Grundlage für Keto-Sandwiches
  • getoastet mit Frischkäse

Gerade getoastet wird es außen leicht knusprig und innen schön weich.

Die wichtigsten Zutaten:

Eier:

Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.

Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.

Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.

Eier unserer Hühner
Eier unserer Hühner und Wachteln

Chiasamen:

Herkunft: Chiasamen stammen von der Chia-Pflanze (Salvia hispanica), die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika kommt.

Nährstoffreich: Sie gelten als Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren (insbesondere Alpha-Linolensäure ALA), Proteinen, Antioxidantien sowie Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Phosphor sind.

Wasserbindend: Chiasamen können das 9- bis 12-fache ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen und bilden dabei eine gelartige Substanz. Dies fördert ein Sättigungsgefühl.

Vielseitige Verwendung: Sie können in Smoothies, Joghurts, Müsli, Backwaren (als Ei-Ersatz oder Bindemittel), Puddings (Chi apudding) oder als Topping verwendet werden.

Verdauungsfördernd: Der hohe Ballaststoffgehalt kann die Verdauung unterstützen und zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Geschmacksneutral: Chiasamen haben einen sehr milden, fast neutralen Geschmack und lassen sich daher gut in viele Gerichte integrieren.

Lagerung: Sie sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten.

Flohsamenschalen:

Was sind Flohsamenschalen? Es handelt sich um die äußeren Hüllen der Samen der Pflanze Plantago ovata, auch bekannt als Indischer Wegerich.

Hauptwirkung: Sie sind reich an Ballaststoffen (insbesondere löslichen Ballaststoffen) und quellen bei Kontakt mit Flüssigkeit stark auf.

Anwendungsgebiete:

  • Verdauungsregulierung: Sie können sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen, indem sie den Stuhl voluminöser machen und seine Konsistenz regulieren.
  • Cholesterinsenkung: Können zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels beitragen.
  • Blutzuckerregulierung: Helfen, den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten zu verlangsamen.
  • Sättigungsgefühl: Durch das Aufquellen im Magen können sie ein schnelleres und länger anhaltendes Sättigungsgefühl bewirken, was bei der Gewichtskontrolle hilfreich sein kann.

Wichtige Einnahmehinweise:

  • Viel Flüssigkeit: Es ist essentiell, ausreichend Wasser (mindestens 200 ml pro Teelöffel Flohsamenschalen) dazu zu trinken, da sie sonst zu Verstopfungen oder sogar Darmverschluss führen können.
  • Zeitlicher Abstand zu Medikamenten: Da sie die Aufnahme von Medikamenten beeinträchtigen können, sollten sie mit einem Abstand von mindestens 1-2 Stunden zu anderen Arzneimitteln eingenommen werden.
  • Langsame Steigerung: Beginnen Sie mit einer kleinen Dosis und steigern Sie diese langsam, um den Körper daran zu gewöhnen und Nebenwirkungen wie Blähungen zu vermeiden.

Nebenwirkungen: Gelegentlich können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchkrämpfe auftreten, insbesondere zu Beginn der Einnahme.

Nicht geeignet für: Personen mit Schluckbeschwerden, Verengungen im Verdauungstrakt oder akut entzündlichen Darmerkrankungen sollten Flohsamenschalen nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.

Formen: Erhältlich als ganze Schalen, Pulver oder in Kapselform. Das Pulver quillt schneller und stärker auf.

Produkte und Links:

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim backen und genießen. Hier findet ihr ein weiteres ketogenes Rezept.

Rezept ketogenes Brot:

Ketogenes Brot

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BackenSchwierigkeit: Mittel
Portionen

1

Brot
Vorbereitung

10

minutes
Backen

45

minutes

Zutaten:

  • 100 g gemahlene Haselnüsse

  • 100 g gemahlene Walnüsse

  • 2 EL Chiasamen

  • 2 EL Flohsamenschalen

  • 1 EL Leinsamen

  • 1 TL Salz

  • 1 Päckchen Backpulver

  • 1 Prise optional Brotgewürz

  • 4 Stück Eier

  • 200 ml Heißes Wasser

  • Kürbiskerne oder Sesam als Topping

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Kastenform einfetten.
  • Alle trockenen Zutaten (gemahlene Mandeln, gemahlene Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, Salz, Backpulver, Brotgewürz) mischen, zum Beispiel im Thermomix 10 Sekunden bei Stufe 1-2
  • Eier und das heiße Wasser zugeben und alles gründlich zu einem glatten Teig. In eine Kastenform geben.
  • Kürbiskerne und / oder Sesam darauf verteilen.
  • 45-50 Minuten backen bei 180°, danach abkühlen lassen.
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Ketogenes Brot

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein lowcarb Rezept für euch, denn ich probiere weiter aus und teile mit euch die besten Rezepte. Daher gibt es heute ein ketogenes Brot, reich an Samen und Saaten und ordentlich Ballaststoffen.

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Ketogene Ernährung:

Die ketogene Ernährung ist eine sehr kohlenhydratarme, fettreiche und moderat proteinreiche Ernährungsform. Ziel ist es, den Körper in einen Stoffwechselzustand namens Ketose zu versetzen.

Funktion der Ketose:

Normalerweise nutzt der Körper Glukose (aus Kohlenhydraten) als Hauptenergiequelle. In der Ketose wird die Glukosezufuhr stark reduziert, wodurch der Körper gezwungen ist, Fette zur Energiegewinnung zu verbrennen. Dabei entstehen Ketonkörper, die dann als Brennstoff dienen.

Ursprünglich wurde die ketogene Diät in den 1920er Jahren zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern entwickelt. Heute wird sie auch häufig zur Gewichtsabnahme, zur Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes und in der Forschung zu neurologischen Erkrankungen (z.B. Alzheimer, Parkinson) diskutiert.

Lebensmittel in der ketogenen Ernährung:

  • Erlaubt: Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Nüsse, Samen, Öle (z.B. Olivenöl, Kokosöl), Avocados, kohlenhydratarmes Gemüse (z.B. Blattgemüse, Brokkoli, Blumenkohl).
  • Verboten: Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Reis), Zucker, zuckerhaltige Getränke, die meisten Früchte, Hülsenfrüchte, stärkehaltiges Gemüse (z.B. Kartoffeln, Mais).

Vorteile:

Gewichtsabnahme, verbesserte Blutzuckerkontrolle, reduzierter Appetit, erhöhte Energie und geistige Klarheit (nach der Anpassungsphase).

Nachteile/Nebenwirkungen:

  • „Keto-Grippe“: In der Anfangsphase können Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Reizbarkeit auftreten, da sich der Körper an die Umstellung gewöhnt.
  • Nährstoffmangel: Bei unsachgemäßer Durchführung kann es zu Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralien kommen.
  • Verdauungsprobleme: Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung aufgrund des geringen Ballaststoffgehalts einiger ketogener Diäten.
  • Langzeitwirkungen: Die Langzeitwirkungen der ketogenen Ernährung sind noch Gegenstand der Forschung und werden kontrovers diskutiert.

Achtung: Bevor man eine ketogene Diät beginnt, ist es ratsam, Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu halten, insbesondere bei Vorerkrankungen.

Die wichtigsten Zutaten:

Gemahlene Mandeln:

Gemahlene Mandeln sind einfach ganze Mandeln, die zu einem feinen Pulver vermahlen wurden. Oft wird auch der Begriff „Mandelmehl“ verwendet, wobei hier zwischen entöltem und teilentöltem Mandelmehl unterschieden wird. Gemahlene Mandeln enthalten noch ihren vollen Fettgehalt, während Mandelmehl (besonders entöltes) fettreduziert ist und eine feinere Konsistenz hat.

Gemahlene Mandeln sind eine ausgezeichnete Quelle für:

  • Pflanzliches Eiweiß: Besonders wertvoll für Vegetarier und Veganer.
  • Ballaststoffe: Fördern die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
  • Gesunde Fette: Sie enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
  • Vitamine: Insbesondere Vitamin E (ein Antioxidans) und B-Vitamine.
  • Mineralstoffe: Reich an Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.

Verwendung:

  • Backen: Sie sind eine beliebte Zutat für Kuchen, Gebäck (z.B. Makronen, Vanillekipferl, Mallorquinischer Mandelkuchen) und Brote. Sie können Weizenmehl teilweise oder ganz ersetzen, insbesondere in der glutenfreien Küche.
  • Binden und Andicken: Gemahlene Mandeln eignen sich hervorragend zum Binden von Soßen und Suppen.
  • Müsli und Porridge: Als Topping oder direkt ins Müsli oder Porridge gemischt.
  • Desserts: Zur Verfeinerung von Süßspeisen, Puddings oder als Basis für Marzipan.
  • Herzhafte Gerichte: Auch in herzhaften Gerichten, z.B. in Füllungen, Panaden oder als Bestandteil von Pestos.

Mandeln sind von Natur aus glutenfrei, was sie zu einer guten Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie macht. Beim Kauf sollte man jedoch auf die Kennzeichnung achten, da es bei der Verarbeitung zu Kreuzkontaminationen mit glutenhaltigen Produkten kommen kann.

Aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalts tragen gemahlene Mandeln zu einem guten Sättigungsgefühl bei und können helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, wodurch Heißhungerattacken vorgebeugt werden können.

Achtung. Obwohl Mandeln sehr gesund sind, haben sie auch einen hohen Kalorien- und Fettgehalt. Daher sollten sie in Maßen genossen werden, besonders wenn man auf die Kalorienzufuhr achtet.

Eier:

Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.

Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.

Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.

Eier unserer Hühner
Eier unserer Hühner und Wachteln

Chiasamen:

Herkunft: Chiasamen stammen von der Chia-Pflanze (Salvia hispanica), die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika kommt.

Nährstoffreich: Sie gelten als Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren (insbesondere Alpha-Linolensäure ALA), Proteinen, Antioxidantien sowie Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Phosphor sind.

Wasserbindend: Chiasamen können das 9- bis 12-fache ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen und bilden dabei eine gelartige Substanz. Dies fördert ein Sättigungsgefühl.

Vielseitige Verwendung: Sie können in Smoothies, Joghurts, Müsli, Backwaren (als Ei-Ersatz oder Bindemittel), Puddings (Chi apudding) oder als Topping verwendet werden.

Verdauungsfördernd: Der hohe Ballaststoffgehalt kann die Verdauung unterstützen und zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Geschmacksneutral: Chiasamen haben einen sehr milden, fast neutralen Geschmack und lassen sich daher gut in viele Gerichte integrieren.

Lagerung: Sie sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten.

Flohsamenschalen:

Was sind Flohsamenschalen? Es handelt sich um die äußeren Hüllen der Samen der Pflanze Plantago ovata, auch bekannt als Indischer Wegerich.

Hauptwirkung: Sie sind reich an Ballaststoffen (insbesondere löslichen Ballaststoffen) und quellen bei Kontakt mit Flüssigkeit stark auf.

Anwendungsgebiete:

  • Verdauungsregulierung: Sie können sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen, indem sie den Stuhl voluminöser machen und seine Konsistenz regulieren.
  • Cholesterinsenkung: Können zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels beitragen.
  • Blutzuckerregulierung: Helfen, den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten zu verlangsamen.
  • Sättigungsgefühl: Durch das Aufquellen im Magen können sie ein schnelleres und länger anhaltendes Sättigungsgefühl bewirken, was bei der Gewichtskontrolle hilfreich sein kann.

Wichtige Einnahmehinweise:

  • Viel Flüssigkeit: Es ist essentiell, ausreichend Wasser (mindestens 200 ml pro Teelöffel Flohsamenschalen) dazu zu trinken, da sie sonst zu Verstopfungen oder sogar Darmverschluss führen können.
  • Zeitlicher Abstand zu Medikamenten: Da sie die Aufnahme von Medikamenten beeinträchtigen können, sollten sie mit einem Abstand von mindestens 1-2 Stunden zu anderen Arzneimitteln eingenommen werden.
  • Langsame Steigerung: Beginnen Sie mit einer kleinen Dosis und steigern Sie diese langsam, um den Körper daran zu gewöhnen und Nebenwirkungen wie Blähungen zu vermeiden.

Nebenwirkungen: Gelegentlich können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchkrämpfe auftreten, insbesondere zu Beginn der Einnahme.

Nicht geeignet für: Personen mit Schluckbeschwerden, Verengungen im Verdauungstrakt oder akut entzündlichen Darmerkrankungen sollten Flohsamenschalen nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.

Formen: Erhältlich als ganze Schalen, Pulver oder in Kapselform. Das Pulver quillt schneller und stärker auf.

Produkte und Links:

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim backen und genießen. Hier findet ihr ein weiteres ketogenes Rezept.

Rezept ketogenes Brot:

Ketogenes Brot

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BackenSchwierigkeit: Mittel
Portionen

1

Brot
Vorbereitung

10

minutes
Backen

45

minutes

Zutaten:

  • 200 g gemahlene Mandeln

  • 2 EL Chiasamen

  • 2 EL Flohsamenschalen

  • 1 EL Leinsamen

  • 1 TL Salz

  • 1 Päckchen Backpulver

  • 1 Prise optional Brotgewürz

  • 4 Stück Eier

  • 200 ml Heißes Wasser

  • Kürbiskerne oder Sesam als Topping

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Kastenform einfetten.
  • Alle trockenen Zutaten (gemahlene Mandeln, gemahlene Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, Salz, Backpulver, Brotgewürz) mischen, zum Beispiel im Thermomix 10 Sekunden bei Stufe 1-2
  • Eier und das heiße Wasser zugeben und alles gründlich zu einem glatten Teig. In eine Kastenform geben.
  • Kürbiskerne und / oder Sesam darauf verteilen.
  • 45-50 Minuten backen bei 180°, danach abkühlen lassen.
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Ketogene Eierkuchen

Hallo ihr Lieben, ich habe mich vor drei Wochen dafür entschieden, mich wieder ketogen zu ernähren. Es ging mir damit immer besser und daher war es nun mal wieder soweit. Da ich nun am probieren bin was gut funktioniert habe ich nun das erste Rezept für euch. Es sind ketogene Eierkuchen oder auch Pfannkuchen geworden.

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Ich habe diese vorsichtig in der Pfanne ausgebacken, da die gemahlenen Mandeln schnell anbrennen können. Kombinieren könnt ihr die ketogenen Eierkuchen mit Beeren oder auch herzhaft mit Dip und Räucherlachs. Bei der herzhaften Variante lasst bitte Vanille und Erythrit weg.

Ketogene Ernährung:

Die ketogene Ernährung ist eine sehr kohlenhydratarme, fettreiche und moderat proteinreiche Ernährungsform. Ziel ist es, den Körper in einen Stoffwechselzustand namens Ketose zu versetzen.

Funktion der Ketose:

Normalerweise nutzt der Körper Glukose (aus Kohlenhydraten) als Hauptenergiequelle. In der Ketose wird die Glukosezufuhr stark reduziert, wodurch der Körper gezwungen ist, Fette zur Energiegewinnung zu verbrennen. Dabei entstehen Ketonkörper, die dann als Brennstoff dienen.

Ursprünglich wurde die ketogene Diät in den 1920er Jahren zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern entwickelt. Heute wird sie auch häufig zur Gewichtsabnahme, zur Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes und in der Forschung zu neurologischen Erkrankungen (z.B. Alzheimer, Parkinson) diskutiert.

Lebensmittel in der ketogenen Ernährung:

  • Erlaubt: Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Nüsse, Samen, Öle (z.B. Olivenöl, Kokosöl), Avocados, kohlenhydratarmes Gemüse (z.B. Blattgemüse, Brokkoli, Blumenkohl).
  • Verboten: Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Reis), Zucker, zuckerhaltige Getränke, die meisten Früchte, Hülsenfrüchte, stärkehaltiges Gemüse (z.B. Kartoffeln, Mais).

Vorteile:

Gewichtsabnahme, verbesserte Blutzuckerkontrolle, reduzierter Appetit, erhöhte Energie und geistige Klarheit (nach der Anpassungsphase).

Nachteile/Nebenwirkungen:

  • „Keto-Grippe“: In der Anfangsphase können Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Reizbarkeit auftreten, da sich der Körper an die Umstellung gewöhnt.
  • Nährstoffmangel: Bei unsachgemäßer Durchführung kann es zu Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralien kommen.
  • Verdauungsprobleme: Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung aufgrund des geringen Ballaststoffgehalts einiger ketogener Diäten.
  • Langzeitwirkungen: Die Langzeitwirkungen der ketogenen Ernährung sind noch Gegenstand der Forschung und werden kontrovers diskutiert.

Achtung: Bevor man eine ketogene Diät beginnt, ist es ratsam, Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu halten, insbesondere bei Vorerkrankungen.

Die wichtigsten Zutaten:

Eier:

Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.

Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.

Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.

Eier unserer Hühner
Eier unserer Hühner und Wachteln

Gemahlene Mandeln:

Gemahlene Mandeln sind einfach ganze Mandeln, die zu einem feinen Pulver vermahlen wurden. Oft wird auch der Begriff „Mandelmehl“ verwendet, wobei hier zwischen entöltem und teilentöltem Mandelmehl unterschieden wird. Gemahlene Mandeln enthalten noch ihren vollen Fettgehalt, während Mandelmehl (besonders entöltes) fettreduziert ist und eine feinere Konsistenz hat.

Gemahlene Mandeln sind eine ausgezeichnete Quelle für:

  • Pflanzliches Eiweiß: Besonders wertvoll für Vegetarier und Veganer.
  • Ballaststoffe: Fördern die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
  • Gesunde Fette: Sie enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
  • Vitamine: Insbesondere Vitamin E (ein Antioxidans) und B-Vitamine.
  • Mineralstoffe: Reich an Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.

Verwendung:

  • Backen: Sie sind eine beliebte Zutat für Kuchen, Gebäck (z.B. Makronen, Vanillekipferl, Mallorquinischer Mandelkuchen) und Brote. Sie können Weizenmehl teilweise oder ganz ersetzen, insbesondere in der glutenfreien Küche.
  • Binden und Andicken: Gemahlene Mandeln eignen sich hervorragend zum Binden von Soßen und Suppen.
  • Müsli und Porridge: Als Topping oder direkt ins Müsli oder Porridge gemischt.
  • Desserts: Zur Verfeinerung von Süßspeisen, Puddings oder als Basis für Marzipan.
  • Herzhafte Gerichte: Auch in herzhaften Gerichten, z.B. in Füllungen, Panaden oder als Bestandteil von Pestos.

Mandeln sind von Natur aus glutenfrei, was sie zu einer guten Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie macht. Beim Kauf sollte man jedoch auf die Kennzeichnung achten, da es bei der Verarbeitung zu Kreuzkontaminationen mit glutenhaltigen Produkten kommen kann.

Aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalts tragen gemahlene Mandeln zu einem guten Sättigungsgefühl bei und können helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, wodurch Heißhungerattacken vorgebeugt werden können.

Achtung. Obwohl Mandeln sehr gesund sind, haben sie auch einen hohen Kalorien- und Fettgehalt. Daher sollten sie in Maßen genossen werden, besonders wenn man auf die Kalorienzufuhr achtet.

Frischkäse:

Frischkäse ist ein Käse, der im Gegensatz zu gereiftem Käse nicht lange reift, sondern frisch verzehrt wird. Er wird durch die Gerinnung von Milch mit Lab oder Säure (oder beidem) hergestellt und anschließend von der Molke getrennt.

Er hat eine weiche, cremige Textur und einen milden, leicht säuerlichen Geschmack. Es gibt ihn in verschiedenen Fettstufen (Magerstufe bis Doppelrahmstufe).

Herstellung: Die Herstellung ist relativ einfach. Milch wird erwärmt und mit Milchsäurebakterien (und oft auch Lab) versetzt, wodurch sie dicklegt. Die entstandene Dickete wird dann von der Molke getrennt, gesalzen und manchmal noch verfeinert.

Neben dem klassischen Naturfrischkäse gibt es unzählige Varianten mit Kräutern, Gewürzen, Gemüse oder Früchten. Auch Sorten wie Quark, Mascarpone, Ricotta und Hüttenkäse (Cottage Cheese) gehören zu den Frischkäsesorten.

Verwendung: Frischkäse ist äußerst vielseitig einsetzbar:

  • Auf Brot und Brötchen: Als Brotaufstrich, pur oder mit Belag.
  • In der Küche: Zum Verfeinern von Saucen und Suppen, in Dips, als Füllung für Gebäck oder herzhafte Speisen.
  • Süße Speisen: In Desserts (z.B. Käsekuchen, Tiramisu mit Mascarpone), mit Früchten oder Honig.

Nährwert: Frischkäse ist eine gute Quelle für Protein und Kalzium. Der genaue Nährwert variiert stark je nach Fettgehalt der jeweiligen Sorte. Lagerung: Da er nicht gereift ist, hat Frischkäse eine kürzere Haltbarkeit als Hartkäse und sollte im Kühlschrank aufbewahrt und nach dem Öffnen zügig verzehrt werden.

Produkte und Links:

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres ketogenes Rezept findet ihr hier.

Rezept ketogene Eierkuchen:

Ketogene Eierkuchen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Frühstück, ketogenSchwierigkeit: Mittel
Portionen

2

Portionen
Vorbereitung

10

minutes
Zubereitung

30

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück Eier

  • 70 g Frischkäse natur

  • 50 g gemahlene Mandeln

  • 1 TL Backpulver

  • 1 Prise Salz

  • 10 g Erythrit – bei süßer Variante

  • 0,25 TL Vanille Extrakt – bei süßer Variante

  • Butter oder Kokosöl

Zubereitung:

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben oder in den Thermomix – alles entweder mit einem Handrühergerät oder dem Thermomix zu einer glatten Masse verrühren.
  • Den Teig 10 Minuten stehen und quellen lassen, danach noch einmal durchrühren.
  • Immer pro Eierkuchen etwa 1 TL Kokosöl oder Butter in einer Pfanne zerlassen.
  • Eine Kelle Teig in die Pfanne geben, breit laufen lassen und dann langsam bei mittlerer oder schwacher Hitze stocken lassen. Hier ist Geduld und Gefühl gefragt, denn die Mandeln bräunen schnell. Den Teig stocken lassen, dann den Pfannkuchen wenden und wie gewünscht bräunen.
  • Servieren und Genießen
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Selbst gemachter Kombucha

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein Rezept für ein fermentiertes Getränk für euch, mein selbst gemachter Kombucha.

Bitte beachte: Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, unterstützt du damit diesen Blog, ohne dass für dich Mehrkosten entstehen. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Über Kombucha:

Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das durch die Zugabe eines SCOBY (Symbiotic Culture Of Bacteria and Yeast), auch bekannt als Teepilz, zu gesüßtem Tee entsteht. Während der Fermentation wandeln die Mikroorganismen Zucker in organische Säuren und Kohlendioxid um, was dem Getränk seinen charakteristischen leicht säuerlichen Geschmack und die natürliche Kohlensäure verleiht.

Kombucha wird für seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile geschätzt, darunter die Förderung der Darmgesundheit durch probiotische Bakterien und die Bereitstellung von Antioxidantien. Es ist ein erfrischendes Getränk, das eine interessante Alternative zu herkömmlichen Limonaden darstellt.

Basis sind Tee und Zucker: Die Grundlage für Kombucha bilden gesüßter schwarzer oder grüner Tee. Der Zucker dient als Nahrung für den SCOBY.

Fermentationsprozess: Die Fermentation dauert in der Regel 7 bis 30 Tage, abhängig von Temperatur und gewünschtem Säuregrad.

Enthält Probiotika: Durch die bakterielle Fermentation entstehen probiotische Mikroorganismen, die potenziell die Darmflora positiv beeinflussen können.

Natürliche Kohlensäure: Das bei der Fermentation entstehende Kohlendioxid sorgt für die prickelnde Textur des Getränks.

Kann geringe Mengen Alkohol enthalten: Während der Fermentation entsteht auch eine geringe Menge Alkohol, meist unter 0,5 % Vol.

Geschmacksvariationen: Der Geschmack von Kombucha kann je nach Teesorte, Fermentationsdauer und zugesetzten Aromen variieren – von süß-säuerlich bis herb.

SCOBY ist lebendig: Der SCOBY ist eine lebende Gemeinschaft von Bakterien und Hefen und wird zur Herstellung weiterer Kombucha-Getränke verwendet.

Wird traditionell getrunken: Kombucha hat eine lange Geschichte in verschiedenen Kulturen und wird seit Jahrhunderten konsumiert.

Enthält organische Säuren: Essigsäure und andere organische Säuren tragen zum sauren Geschmack bei und können antimikrobielle Eigenschaften haben.

DIY-freundlich: Kombucha lässt sich relativ einfach zu Hause selbst herstellen.

Über Fermentation:

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren und hier findet ihr ein weiteres Rezept zur Fermentation.

Produktliste mit Links:

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Gefäß zum Fermentieren https://amzn.to/3YQrH2v

Kombucha Pilz Scoby zum Starten https://amzn.to/4lR5ZFG

Rezept Selbst gemachter Kombucha:

Selbst gemachter Kombucha

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Fermentieren, GetränkeSchwierigkeit: Mittel
Vorbereitung

30

minutes

Zutaten:

  • 1 Stück Scoby Teepilz (50 – 100 g)

  • 12-15 g Schwarzer Tee oder auch Grüner Tee – Bioqualität

  • 100 g Zucker

  • 300 ml Wasser für den Tee

  • 1 l Wasser

  • 200 ml Flüssigkeit vom Scoby Ansatz

Zubereitung:

  • Die 300 ml Wasser aufkochen, den Tee aufgießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee entfernen und abkühlen lassen. Das ist sehr wichtig da der Teepilz keine heißen Temperaturen verträgt.
  • Den Zucker im Tee auflösen.
  • Dem Tee und das Wasser in das Gefäß geben in dem die Fermentation stattfinden soll, ich nutze große Gläser oder eine Art Rumtopf aus Ton. Keine Gefäße aus Plastik nutzen.
  • Den Teepilz und seine Flüssigkeit in den Tee geben.
  • Das Gefäß mit einem Küchentuch, Passiertuch oder Küchenpapier abdecken. Mit einer Schnur oder Gummi so befestigen das keine Fliegen oder ähnliches hinein kommen. Ein Tuch ist nötig da Luft an den Pilz kommen muss.
  • Das Gefäß nun bei über 19° Raumtemperatur an einen Ort stellen wo es ruhig steht. Dunkel sollte es sein und frische Luft sollte es geben. Wenn ihr ein Tontopf nutzt ist das mit dem dunklen Ort nicht so wichtig.
  • 5 Tage stehen lassen und dann eine Probe nehmen, hier unbedingt auf Sauberkeit achten. Testen ob der Kombucha schon sauer schmeckt.
  • Wenn er sauer ist, dann den Teepilz und wieder etwa 100 – 200 ml Flüssigkeit entnehmen und bei Seite stellen für den nächsten Ansatz.
  • Wenn er noch süß ist, wieder verschließen und weiter fermentieren lassen – ca. 2 Tage.
  • Den fertigen Kombucha nun in saubere Flaschen mit Verschluss oder Deckel füllen, die Flasche etwa zu 80% befüllen. Luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur 1-3 Tage stehen lassen – nun bildet sich Kohlensäure in der Zweitfermentation. Danach kalt stellen um den Prozess zu unterbrechen.
  • Den Pilz und die Startflüssigkeit wieder neu ansetzen – wieder bei Schritt 1 beginnen.
  • Der Pilz wird mit der Zeit immer dicker, man kann ihn dann problemlos teilen – den glatten, hellen Teil aufheben, den Rest auf den Kompost oder an Freunde mit etwas Flüssigkeit weiter geben.
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Selbst gemachtes Antibiotikum

Selbst gemachtes Antibiotikum

Hallo ihr Lieben heute habe ich ein neuen und mal völlig anderes Rezept für euch. Ein selbst gemachtes Antibiotikum, welches perfekt für die kalte Jahreszeit ist.

Es stärkt euer Immunsystem und bekämpft Entzündungen. Da es nur natürliche Inhaltsstoffe hat, ist mit keinen Nebenwirkungen zu rechnen. Natürlich müsst ihr vorher prüfen, dass keine Unverträglichkeit vorliegt. Die Wirkung ist natürlich bei jedem anders, wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und haben nun immer den Trunk im Kühlschrank.

Wenn wir gesund sind nehmen wir in der kalten Jahreszeit täglich einen Esslöffel und wenn wir merken krank zu werden nehmen wir etwa 4 cl.

Wichtig für die Zubereitung ist, dass alle Zutaten Bioqualität haben und noch einmal gründlich gewaschen werden. Ich lege die meisten Zutaten noch einmal in kaltes Natronwasser (1 gehäufter EL Natron pro Liter Wasser – 15 Minuten das Gemüse oder Obst darin schwimmen lassen, danach mit Wasser noch einmal abspülen).

Und natürlich braucht ihr etwas Geduld, denn der Trunk muss 14 Tage ziehen. Ihr solltet das Glas oder Gefäß in dem Ihr ihn aufbewahrt in dieser Zeit, täglich schütteln. Einmal damit sich alles immer wieder gut mischt und damit es nicht schimmelt.

Die wichtigsten Zutaten:

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Viel Spaß nun beim nach machen und viel Gesundheit für Euch. Weitere gesunde Rezepte findet ihr hier.

Rezept selbst gemachtes Antibiotikum:

Selbst gemachtes Antibiotikum

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Kategorien

Ergibt ca. 1 Liter

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 750 ml Apfelessig naturtrüb

  • 100 g Zwiebel in Bioqualität – fein gewürfelt

  • 25 g Knoblauch in Bioqualität – fein gerieben

  • 30 g Frischer Kurkuma in Bioqualität – mit Schale fein gerieben

  • 20 g Frische scharfe Chilischote – Bioqualität – fein gehackt mit Kernen

  • 30 g Frischer Ingwer – Bioqualität – mit Schale fein gerieben

  • 20 g Frischer Meerrettich – Bioqualität – mit Schale fein gerieben

  • 1 Stück Zitrone – Bioqualität – mit Schale fein gewürfelt

  • 2 EL Honig

  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer – frisch gemahlen

Zubereitung:

  • Alle Zutaten gründlich waschen und trocknen.
  • Alle Zutaten wie oben angegeben fein hacken oder reiben.
  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, in ein großes Glas füllen, mit dem Apfelessig aufgießen, so dass alles gut mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  • An einem kühlen und trockenen Ort 2 Wochen stehen lassen (Kühlschrank) und täglich schütteln, damit sich alles gut vermengt. Prüfen dass immer genug Flüssigkeit im Glas ist, notfalls Apfelessig auffüllen.
  • Nach 14 Tagen durch ein Sieb gießen und ausdrücken. Den Trunk in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Die Reste vom Gemüse friere ich in Eiswürfelformen ein und benutze sie für Brühen und Suppen.
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Asiatischer Gurkensalat

Asiatischer Gurkensalat

Hallo ihr Lieben, endlich melde ich mich zurück und es geht hier auf meinem Blog weiter mit Rezepten für Euch. Ein asiatischer Gurkensalat ist der gesunde und frische Start in ein neues Blogjahr.

Irgendwie waren wir ganz schön eingespannt in Dingen wie bauen, Tiere versorgen, Weihnachten, Familie und vieles mehr. Es gehen halt gewisse Dinge vor, aber jetzt habe ich wieder ein bisschen Luft und kann mir wieder Zeit zum kochen und runter schreiben nehmen.

Ich möchte es weiterhin hier recht kurz und knackig für Euch halten, ich werde immer die Zutaten vorstellen und dann folgt das Rezept.

Die wichtigsten Zutaten:

Gurken:

Gurken sind ein tolles Gemüse und echt vielseitig. Sie enthalten viel Wasser und nur wenige Kalorien. In der Gurke sind aber auch Vitamine wie K, C und B und auch Kalium, Silizium und Phosphor enthalten.

Sie eignen sich perfekt dazu Salate, knackige Beilagen, Suppen oder Beilagen zuzubereiten. Außerdem fermentiere ich sie gern oder koche sie auch ein. mein Ziel ist es auch zukünftig Gurken im Garten anzubauen, denn selbst wenn wir sie nicht alle verarbeitet bekommen, freuen sich die Kaninchen sehr darüber.

Solltet ihr Gurken lagern wollen, dann am besten dunkel und nicht zu kalt, bei etwa 13° C, also nicht im Kühlschrank sondern in einer kühlen Speisekammer oder im Keller. Auch der Hausflur, der ja meist kühler ist, wäre eine Möglichkeit.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Sesam:

Sesam ist reich an Ballaststoffen, die gut für die Verdauung sind und auch einige Vitamine und Mineralien, zum Beispiel ist der Calciumgehalt gut für Zähne und Knochen.

Ich habe Sesam in hell und dunkel immer in meiner Vorratskammer. Am liebsten nutze ich Ihn zum toppen von Gerichten wie Salate oder auch Ramen. Gelagert wird er dunkel und trocken und am besten in gut verschließbaren Behältern wie Gläsern und Dosen. Beim Kauf solltet ihr auf eine gute Qualität achten, denn es gibt leider Sorten die mit Chemikalien und Giftstoffen belastet sind. Aber das gilt ja leider für so einige Lebensmittel.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres asiatisches Rezept für eine Miso-Aubergine findet ihr hier.

Rezept asiatischer Gurkensalat:

Asiatischer Gurkensalat

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SalatKüche: Japanische KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück Salatgurken

  • 1 Stück Rote Zwiebel oder Schalotte

  • 1 Zehe Knoblauch

  • 2 EL Sojasauce

  • 1 EL heller Sesam

  • 1 EL dunkler Sesam

  • 1 Limette oder Zitrone

  • 1 EL Sesamöl

  • 1 EL Honig oder Agavendicksaft o.ä.

  • Chiliflocken – nach Geschmack

Zubereitung:

  • Den Sesam in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, ca. 2 Minuten. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Gurken waschen und mit einem Schäler in dünne Streifen schneiden. Ihr könnt aber auch dünne Stücken mit dem Messer schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln oder hacken.
  • In einer Pfanne Sesamöl erhitzen und Knoblauch und Zwiebel darin glasig anschwitzen. Limetten oder Zitronensaft dazu geben.
  • Gurke mit Zwiebeln, Knoblauch und Sesam mischen und alles mit Honig und Sojasauce würzen. Chili nach Geschmack zugeben.
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