Okonomiyaki

Hallo ihr lieben, heute habe ich ein Rezept aus Japan für euch. Okonomiyaki eine wunderbar dekadente Form zu frühstücken.

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Okonomiyaki ist ein herzhaftes, Pfannkuchen-ähnliches Gericht aus der japanischen Küche, das oft als „japanische Pizza“ oder „japanischer Pfannkuchen“ bezeichnet wird. Der Name leitet sich von „okonomi“ (was du magst/wie du es magst) und „yaki“ (gebraten/gegrillt) ab, was perfekt die Essenz des Gerichts einfängt: Es ist äußerst vielseitig und kann mit einer Vielzahl von Zutaten zubereitet werden.

Hauptbestandteile

Die Basis von Okonomiyaki besteht aus einem Teig aus Weizenmehl, Eiern, Dashi (japanische Brühe) und geriebenem Nagaimo (einer Art Yamswurzel, die für eine luftige Textur sorgt). Dieser Teig wird dann mit großzügigen Mengen an geraspeltem Kohl vermischt.

Beliebte Zutaten und Zubereitung

Typische weitere Füllungen sind:

  • Schweinebauchscheiben (oft die klassische Wahl)
  • Meeresfrüchte (Garnelen, Tintenfisch, Jakobsmuscheln)
  • Käse
  • Mochi (japanische Reiskuchen)
  • Frühlingszwiebeln

Der Teig mit den Zutaten wird auf einer heißen Platte (Teppan) oder in einer Pfanne goldbraun gebraten.

Toppings und Servieren

Nach dem Braten wird das Okonomiyaki reichlich mit verschiedenen Saucen und Toppings verziert, die ihm seinen unverwechselbaren Geschmack verleihen:

  • Okonomiyaki-Sauce: Eine spezielle, dickflüssige, süßlich-würzige Sauce (ähnlich einer Worcestershiresauce).
  • Japanische Mayonnaise: Oft in einem Zickzackmuster aufgespritzt.
  • Aonori: Getrocknete grüne Algenflocken.
  • Katsuobushi: Getrocknete Bonito-Flocken, die sich durch die Hitze auf dem Okonomiyaki bewegen und dadurch „tanzen“.

Eier:

Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.

Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.

Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.

Eier unserer Hühner
Eier unserer Hühner und Wachteln

Weißkohl:

Weißkohl ist ein äußerst vielseitiges und gesundes Gemüse mit einer langen Geschichte.

Ursprung und Geschichte:

  • Weißkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit anderen Kohlsorten wie Rotkohl, Grünkohl und Blumenkohl verwandt.
  • Seine Ursprünge reichen bis ins Mittelmeergebiet zurück, wo er schon in der Antike angebaut wurde.
  • Im Mittelalter verbreitete sich der Weißkohl in ganz Europa und wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Ernährung.

Nährstoffe:

  • Weißkohl ist ein wahres Superfood: Er ist reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt.
  • Er enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium.
  • Zudem liefert er Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
  • Er enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben können.

Verwendung:

  • Weißkohl ist äußerst vielseitig in der Küche einsetzbar:
    • Er kann roh als Krautsalat genossen werden.
    • Gekocht ist er eine beliebte Zutat in Eintöpfen, Suppen und Aufläufen.
    • Fermentiert wird er zu Sauerkraut, einer traditionellen Beilage.
  • Weißkohl ist ein wichtiger Bestandteil vieler Nationalgerichte.

Weitere Fakten:

  • Weißkohl ist ein typisches Wintergemüse, da er auch bei kühleren Temperaturen gut gedeiht.
  • Die Senföle im Weißkohl haben eine antibakterielle Wirkung.
  • Weißkohl ist sehr Kalorienarm.

Produkte und Links:

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachkochen und genießen. Hier findet ihr ein weiteres Rezept aus Asien.

Rezept Okonomiyaki:

Okonomiyaki

Recipe by loveliveeatlandleben
Course: EierspeisenCuisine: JapaneseDifficulty: Mittel
Portionen

2

servings
Vorbereiten

20

minutes
Zubereiten

20

minutes

Zutaten:

  • 100 g Mehl

  • 100 ml Dashi-Brühe oder Wasser

  • 2 Stück Eier

  • Salz, Pfeffer, Chili

  • 350 g Weißkohl oder Chinakohl in feine Streifen geschnitten

  • 2 Stück Frühlingszwiebel in feine Ringe geschnitten

  • 6 EL Okonomiyaki-Sauce

  • 3 EL Japanische Mayonnaise oder selbst gemachte Mayonnaise

  • 3 EL Bonitoflocken

  • neutrales Öl zum ausbraten

Zubereitung:

  • Mehl in einer Schüssel mit Wasser oder Dashi-Brühe zu einem glatten Teig verrühren. Eier, eine Prise Salz und Pfeffer hinzufügen und gut vermischen.
  • Den gehackten Weißkohl und die Frühlingszwiebeln unter den Teig rühren, bis es gleichmäßig verteilt ist.
  • Eine große Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, etwas Öl hinein geben. Für jedes Okonomiyaki etwa eine Kelle voll Mischung in die Pfanne geben und rund formen.
  • Bei mittlerer Hitze etwa 4-5 Minuten braten, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist. Vorsichtig wenden und die andere Seite weitere 4-5 Minuten braten, bis auch diese goldbraun ist.
  • Das fertige Okonomiyaki auf einen Teller geben und mit Okonomiyaki-Sauce und japanischer Mayonnaise beträufeln. Mit Bonitoflocken und Lauchzwiebelringen bestreuen und sofort servieren.
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Gebackene Enoki-Pilze

Gebackene Enoki-Pilze

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein asiatisches Rezept für Euch, gebackene Enoki-Pilze. Ein einfaches und leckeres Rezept und ideal als Snack oder Ergänzung zu einem asiatischen Essen.

Dazu könnt ihr noch einen Dip machen oder eine fertige Sauce nutzen. Leider habe ich noch keine weiteren Rezepte mit diesen Pilzen ausprobiert, aber mein Schatz hat sie auch schon in einer Brühe kurz mit gekocht und war sehr begeistert.

Bei dieser frittierten Variante sind sie wunderbar knusprig und eine echte Überraschung. Beim frittieren sollte ihr natürlich vorsichtig sein, das Öl wird schliesslich sehr heiß. Ich nutze gern einen breiten Topf mit hohem Rand, dann habe ich Platz aber trotzdem einen Spritzschutz.

Die wichtigsten Zutaten:

Enoki-Pilze:

Diese Pilzsorte habe ich neu entdeckt für mich und ich bin schon jetzt ein riesen Fan. Sie haben einen milden und etwas süßlichen Geschmack und sind vielseitig verwendbar.

Sie schmecken mit Backteig frittiert ganz wunderbar, aber ihr könnt sie auch roh auf Salate geben oder in einer Brühe servieren.

Gefunden habe ich ihn bisher nur im großem, sehr gut sortiertem Supermarkt. Aber es gibt sie sicher auch im Asia-Supermarkt.

Der Enoki-Pilz soll ein echtes Kraftpaket unter den Pilzen sein. Er soll sich positiv auf den Blutdruck und den Cholesterinspiegel auswirken sowie das Immunsystem stärken.

Es soll wohl auch sehr einfach sein die Pilze selbst anzubauen, aber aktuell beschäftigen wir uns mit dem Anbau von Seitlingen und Champignons, dazu werde ich euch natürlich auch berichten.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und guten Appetit. Ein weiteres Rezept für eine asiatische Beilage findet ihr hier.

Zubereitung gebackene Enoki-Pilze:

Gebackene Enoki-Pilze

Recipe by loveliveeatlandleben
Course: Kategorien
Servings

4

servings
Prep time

15

minutes
Cooking time

30

minutes

Zutaten:

  • 200 g frische Enoki-Pilze (2 Packungen)

  • ca. 450 ml neutrales Öl zum Frittieren

  • Teig:
  • 2 EL Mehl

  • 2 EL Wasser

  • 2 Eier

  • 1 EL Speisestärke

  • 1 Prise Salz

  • Zum Servieren:
  • Dip wie Sweet Chilisauce, Sojasauce oder eine Mayonnaise

  • Kräuter oder Lauch zum garnieren

Zubereitung:

  • Alle Zutaten für den Teig mit einem Schneebesen oder elektrischem Rührer zu einem glatten Teig verrühren.
  • Von den Pilzbündeln den unteren Teil abschneiden (etwa 1-2 cm), dann zu kleinen Bündeln zerteilen.
  • Das Öl in einem Topf erhitzen.
  • Die Pilzbüschel durch den Teig ziehen, dazu eignet sich eine schmale Zange. Und einzeln in das heiße Öl gleiten lassen.
  • Mit der Zange einmal wenden und backen bis sie goldbraun sind.
  • Auf Küchenpapier abtropfen lassen und heiß servieren.
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Asiatischer Gurkensalat

Asiatischer Gurkensalat

Hallo ihr Lieben, endlich melde ich mich zurück und es geht hier auf meinem Blog weiter mit Rezepten für Euch. Ein asiatischer Gurkensalat ist der gesunde und frische Start in ein neues Blogjahr.

Irgendwie waren wir ganz schön eingespannt in Dingen wie bauen, Tiere versorgen, Weihnachten, Familie und vieles mehr. Es gehen halt gewisse Dinge vor, aber jetzt habe ich wieder ein bisschen Luft und kann mir wieder Zeit zum kochen und runter schreiben nehmen.

Ich möchte es weiterhin hier recht kurz und knackig für Euch halten, ich werde immer die Zutaten vorstellen und dann folgt das Rezept.

Die wichtigsten Zutaten:

Gurken:

Gurken sind ein tolles Gemüse und echt vielseitig. Sie enthalten viel Wasser und nur wenige Kalorien. In der Gurke sind aber auch Vitamine wie K, C und B und auch Kalium, Silizium und Phosphor enthalten.

Sie eignen sich perfekt dazu Salate, knackige Beilagen, Suppen oder Beilagen zuzubereiten. Außerdem fermentiere ich sie gern oder koche sie auch ein. mein Ziel ist es auch zukünftig Gurken im Garten anzubauen, denn selbst wenn wir sie nicht alle verarbeitet bekommen, freuen sich die Kaninchen sehr darüber.

Solltet ihr Gurken lagern wollen, dann am besten dunkel und nicht zu kalt, bei etwa 13° C, also nicht im Kühlschrank sondern in einer kühlen Speisekammer oder im Keller. Auch der Hausflur, der ja meist kühler ist, wäre eine Möglichkeit.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Sesam:

Sesam ist reich an Ballaststoffen, die gut für die Verdauung sind und auch einige Vitamine und Mineralien, zum Beispiel ist der Calciumgehalt gut für Zähne und Knochen.

Ich habe Sesam in hell und dunkel immer in meiner Vorratskammer. Am liebsten nutze ich Ihn zum toppen von Gerichten wie Salate oder auch Ramen. Gelagert wird er dunkel und trocken und am besten in gut verschließbaren Behältern wie Gläsern und Dosen. Beim Kauf solltet ihr auf eine gute Qualität achten, denn es gibt leider Sorten die mit Chemikalien und Giftstoffen belastet sind. Aber das gilt ja leider für so einige Lebensmittel.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres asiatisches Rezept für eine Miso-Aubergine findet ihr hier.

Rezept asiatischer Gurkensalat:

Asiatischer Gurkensalat

Recipe by loveliveeatlandleben
Course: SalatCuisine: Japanische KücheDifficulty: Einfach
Servings

4

servings
Cooking time

40

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück Salatgurken

  • 1 Stück Rote Zwiebel oder Schalotte

  • 1 Zehe Knoblauch

  • 2 EL Sojasauce

  • 1 EL heller Sesam

  • 1 EL dunkler Sesam

  • 1 Limette oder Zitrone

  • 1 EL Sesamöl

  • 1 EL Honig oder Agavendicksaft o.ä.

  • Chiliflocken – nach Geschmack

Zubereitung:

  • Den Sesam in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten, ca. 2 Minuten. Aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Gurken waschen und mit einem Schäler in dünne Streifen schneiden. Ihr könnt aber auch dünne Stücken mit dem Messer schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln oder hacken.
  • In einer Pfanne Sesamöl erhitzen und Knoblauch und Zwiebel darin glasig anschwitzen. Limetten oder Zitronensaft dazu geben.
  • Gurke mit Zwiebeln, Knoblauch und Sesam mischen und alles mit Honig und Sojasauce würzen. Chili nach Geschmack zugeben.
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Miso-Aubergine

Miso-Aubergine

Hallo ihr Lieben, es gibt endlich mal wieder ein asiatisches Rezept von mir für eine Miso-Aubergine. Es ist wieder ein Rezept mit ordentlich Umami und super einfach zuzubereiten.

Aubergine:

Die Aubergine gehört zu den Nachtschattengewächsen, wie die Tomaten, Kartoffeln oder auch Paprika und ist eine mehrjährige Pflanze. Das habe ich bis vor kurzem auch nicht gewusst. Die ersten die diese Pflanze angebaut haben, waren die Chinesen und das schon im 5. Jahrhundert v. Chr..

Auberginen sind reich an Ballast- und Nährstoffen sowie Vitamin A, B und C, sie ist gut für die Leber und die Funktion der Bauchspeicheldrüse. Gelagert werden frische Auberginen am besten an einem kühlen Ort wie Keller oder Speisekammer bei ca. 10° bis 13°. Im Kühlschrank ist es meist zu kalt und zu feucht, so dass sie schneller weich werden und sogar schimmeln können.

Am liebsten bereite ich Aubergine gebacken zu, aber sie schmecken auch sehr gut gegrillt, als Antipasti oder auch in den klassischen Gerichten Ratatouille und Moussaka.

Miso Paste:

Das Thema Miso Paste ist unglaublich vielseitig und komplex und man kann darüber wahrscheinlich Seiten in Büchern füllen. Daher hier nur mal kurz dazu was Miso Paste ist und welche ich bisher benutze, denn ich bin immer noch dabei mich in das Thema rein zu kochen. Ich werde aber immer wieder einmal berichten wenn ich ein Gericht gefunden habe, bei dem Miso perfekt funktioniert und das nicht zu kompliziert ist.

Man kann grob sagen, dass je heller die Miso Paste ist, umso milder ist sie und je dunkler sie wird um so kräftiger und salziger ist sie. Helles Miso, auch Shiro Miso oder weißes Miso genannt, ist die mildere Variante, denn es ist kürzer gereift, ist milder und weniger salzig und eine tolle Grundlage für eine Brühe.

Die dunkle Miso Paste ist oft auch rot oder rotbraun und wird auch Aka Miso genannt. Sie ist länger gereift und hat einen höheren Sojabohnenanteil und ist eine tolle Grundlage für Suppen.

Mirin:

Ein süßer alkoholhaltiger Reiswein aus Japan. Gefunden habe ich ihn in einem großen Supermarkt in der Asiaabteilung. Man kann ihn aber auch online bestellen oder im Asialaden kaufen. Ersetzen kann man ihn mit Reisessig, der kommt dem Geschmack sehr nah.

Sake:

Das japanische alkoholische Getränk wird aus Reis hergestellt. Er wird auch als Reiswein bezeichnet, aber hergestellt wird er wie ein Bier, also gebraut. Man kann ihn pur trinken oder auch zum Kochen verwenden. Gefunden habe ich ihn in einem großen Supermarkt in der Asiaabteilung. Man kann ihn aber auch online bestellen oder im Asialaden kaufen.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept für eine gebackene Aubergine findet ihr hier.

Rezept Miso-Aubergine:

Miso-Aubergine

Recipe by loveliveeatlandleben
Course: BeilagenCuisine: JapanischDifficulty: Einfach
Servings

4

servings
Vorbereitung

20

minutes
Zubereitung

50

minutes

Zutaten:

  • 4 Stück Auberginen

  • 1 TL Salz – zum Entwässern am Anfang

  • Marinade:
  • 3-4 EL Misopaste – je nach Sorte

  • 1 EL Sesamöl

  • 2 EL Sake

  • 2 EL Mirin

  • 2 TL Sojasauce

  • 2 EL Zucker

  • Chilipulver oder Chilisauce – nach Geschmack

  • Als Topping:
  • Lauchzwiebeln – fein geschnitten

  • Sesam – wer mag geröstet

Zubereitung:

  • Den Backofen auf etwa 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Auberginen der Länge nach halbieren und mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Die Schnittfläche leicht salzen und die Aubergine mit dem Salz etwa 20 Minuten stehen lassen. Das austretende Wasser mit Küchenpapier abtupfen.
  • In der Zwischenzeit könnt ihr die Marinade herstellen.
    Hierfür die Zutaten gründlich verrühren.
  • Die Aubeginenhälften auf ein Backblech legen und mit der Marinade einpinseln.
  • Im Ofen in der Mitte bei 200° etwa 10 Minuten backen, herausnehmen und noch einmal mit der Marinade einpnseln.
    Weitere 10 Minuten backen.
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Ramen mit Pilzbrühe

Ramen mit Pilzbrühe

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein veganes Ramenrezept für Euch, Ramen mit Pilzbrühe. Ein Rezept das ihr super vorbereiten und auch auf Vorrat einfrieren könnt. Außerdem könnt ihr es sehr gut vegan zubereiten, da die Brühe ohne Fleisch auskommt und ihr bei der Einlage komplett flexibel seid. Hier kann man wunderbar mit Pilzen, Gemüse oder Tofu arbeiten.

Über Ramen:

Wahrscheinlich kann man seitenweise über Ramen schreiben und es gibt auch schon viel Literatur dazu. Daher möchte ich nur kurz zusammenfassen was mir wichtig ist. Alles weitere findet ihr im Netz oder in Büchern. Denn so gut kenne ich mich dann auch nicht aus, ich esse einfach nur gern Ramen. Die japanische Nudelsuppe hat ihren Ursprung wohl in China und wurde dann in Japan immer weiter entwickelt und abgewandelt.

Die Grundlage ist immer eine Ramenbrühe, die es in verschiedenen Varianten gibt, Fleisch, Fisch oder auch vegetarisch zum Beispiel mit Pilzen.

Formen der beliebten asiatischen Suppe:

Shoyu:

Eine klare Ramensuppe mit Sojasauce gewürzt.

Miso:

Diese Suppe wird mit Misopaste gewürzt.

Shio:

Eine salzige und helle Brühe, die aus Meeresfrüchten und Fisch hergestellt wird.

Tonkostu:

Eine helle Brühe die aus Schweineknochen hergestellt wird.

Die wichtigsten Zutaten:

Miso Paste:

Das Thema Miso Paste ist unglaublich vielseitig und komplex und man kann darüber wahrscheinlich Seiten in Büchern füllen. Daher hier nur mal kurz dazu was Miso Paste ist und welche ich bisher benutze, denn ich bin immer noch dabei mich in das Thema rein zu kochen. Ich werde aber immer wieder einmal berichten wenn ich ein Gericht gefunden habe, bei dem Miso perfekt funktioniert und das nicht zu kompliziert ist.

Man kann grob sagen, dass je heller die Miso Paste ist, umso milder ist sie und je dunkler sie wird um so kräftiger und salziger ist sie. Helles Miso, auch Shiro Miso oder weißes Miso genannt, ist die mildere Variante, denn es ist kürzer gereift, ist milder und weniger salzig und eine tolle Grundlage für eine Brühe.

Die dunkle Miso Paste ist oft auch rot oder rotbraun und wird auch Aka Miso genannt. Sie ist länger gereift und hat einen höheren Sojabohnenanteil und ist eine tolle Grundlage für Suppen.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Shiitake:

Für dieses Rezept habe ich getrocknete Shiitakepilze genutzt. Ich habe aber auch schon vegetarische Ramen gemacht, bei denen ich mehr Pilze verwende, mit getrockneten und frischen Shiitake zubereitet. Das kann ich auch absolut empfehlen. Wenn ihr eine Brühe mit den getrockneten Pilzen kocht braucht ihr sie auch nicht vorher einweichen. Sie sind sowieso sehr lange in der Brühe und werden gekocht. Qualitativ nutze ich immer Bioprodukte, denn bei der Menge die man benötigt kann man ruhig auch einmal etwas hochwertigere Produkte nutzen.

Gemüse:

Für die Grundlage der Brühe benötigt man außerdem Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma. Ingwer, Knoblauch und Kurkuma bringen viel Geschmack und eine asiatische Note. Ich benutzte sie aber außerdem gern bei Gerichten mit Fleisch um die Haltbarkeit zu verbessern. Denn sie sind nicht nur altbewährte Heilmittel sondern haben auch eine antibakterielle Wirkung. Wenn wir Fleisch oder Fisch marinieren, kommen Ingwer, Knoblauch und Kurkuma auch immer mit an den Sud oder an Marinaden. Das bringt nicht nur einen klasse Geschmack in euer Fleisch, sondern gibt einem auch ein sichereres Gefühl beim Thema rohes Fleisch.

Nudeln für asiatische Suppen:

Wir haben bei den Nudeln schon so einiges ausprobiert und haben mittlerweile unsere Favoriten. Eigentlich wird das Gericht je nach Nudelsorte umbenannt, aber ich glaube daran halten sich in unseren Regionen nur wenige und es wird nicht so sehr auf die Sorte geachtet wie in Japan. Jetzt wo ich mich etwas mehr damit beschäftigt habe, werde ich aber mehr darauf achten und auch mehr die Unterschiede beachten. Schließlich kommt so eine Unterscheidung nicht von ungefähr und hat sicher einen Sinn.

Ramennudeln:

Sind der Favorit von fast allen in der Familie. Sie werden aus Weizenmehl, Salz, einer Salzlauge und Wasser hergestellt. Durch die Lauge „kansui“ werden die Nudeln gelblich und haben einen schönen Biss. Sie zählen außerdem als Original und von ihnen hat das Gericht auch seinen Namen.

Soba:

Soba sind bräunliche Nudeln die aus Buchweizen hergestellt werden. Von diesem haben sie auch ihren Namen und ihre Farbe. Traditionell werden sie per Hand hergestellt und bestehen zu 100 % aus Buchweizen, das findet man aber nur noch selten. Sie waren früher ein Arbeiteressen, denn Buchweizen war damals günstiger als Weizenmehl.

Oft werden Soba kalt mit einem Dip serviert. Dieser nennt sich Tsuyu und besteht aus Sojasauce, Zucker, Fischflocken, Mirin (ein asiatischer Kochwein) und Wasser. Dazu werden dann noch solche Sachen wie Frühlingslauch oder Ingwer gereicht.

Man kann sie aber auch heiß in Brühe genießen. Hier passen dann Eier, Pilze oder Tofu als Ergänzung.

Udon:

Diese Form der Nudel ist die dickste mit teilweise 4 mm Dicke. Sie wird aus Weizenmehl, Salz und ursprünglich Meerwasser hergestellt und ist sehr hell, fast weiß. Durch die Dicke haben die Nudeln einen speziellen Geschmack und Biss den wir sehr mögen, aber manche finden es zu teigig oder gummiartig.

Am besten schmecken sie uns in einer kräftigen Suppe mit Beilagen wie Ei und Gemüse.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim kochen und genießen von und ein weiteres Rezept für Ramenbrühe findet ihr hier.

Rezept Ramen mit Pilzbrühe:

Ramen mit Pilzbrühe

Recipe by loveliveeatlandleben
Course: SuppenCuisine: Japanische KücheDifficulty: Mittel
Servings

4

servings
Prep time

30

minutes
Cooking time

40

minutes

Zutaten:

  • 250 g Shiitake frisch – geputzt und geviertelt
    1/2 für die Brühe und 1/2 als Einlage

  • 250 g Champignons frisch – geputzt und geviertelt
    1/2 für die Brühe und 1/2 als Einlage

  • 100 g Shiitake getrocknet

  • 2 Stück Zwiebeln – geschält und fein gewürfelt

  • 1 Stange Lauch – gewaschen und in feine Streifen geschnitten

  • 2 Zehen Knoblauch – geschält und fein gehackt

  • 400 g Kokosnussmilch

  • 1 EL Misopaste

  • 2 EL Sojasauce

  • 5 cm Ingwer frisch – geschält und gerieben

  • 5 cm Kurkuma frisch – geschält und gerieben

  • 2 TL Brauner Zucker oder Honig

  • Chilipaste – nach Geschmack

  • 1 TL Limetten- oder Zitronensaft

  • 1 EL Sesamöl

  • 200 ml Wasser oder Gemüse-/Pilzbrühe

  • 1 EL Neutrales Öl

  • Topping und Einlage:
  • 300 g Nudeln eurer Wahl – ich habe Udon verwendet

  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln gewaschen und fein geschnitten

  • 1 EL Sesam

  • 4 weich gekochte Eier

Zubereitung:

  • Gemüse, Pilze und Würzmittel (Kurkuma, Ingwer)vorbereiten.
  • Die getrockneten Shiitake in etwas Wasser 20 Minuten einweichen.
  • Für die Würzpaste Misopaste, Sojasauce, Kokousnussmilch, Sesamöl, Limettensaft, Honig verrühren.
  • Die frischen Pilze im Topf mit neutralem Öl anbraten und die Hälfte weg nehmen und als Einlage für später bei Seite stellen.
  • Lauch, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und kurz mit anschwitzen. Ingwer und Kurkuma zugeben.
  • Alles mit der Brühe ablöschen. Die eingeweichten Shiitake abgießen und in die Brühe geben. Die Würzmischung mit der Kokosmilch einrühren.
  • Alles aufkochen lassen und abschmecken.
  • Die Einlagen und die Nudeln in der Brühe garen, nach Packungsanweisung.
  • Die Brühe mit Nudeln heiß servieren und mit den gewünschten Toppings garnieren.
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Ramen mit EInlage

Ramen mit Einlage

Hallo ihr Lieben, heute habe ich die weitere Form der Ramenbrühe für Euch. Ein Rezept für Ramen mit Einlage. Es geht hier darum die Grundbrühe zu verfeinern und die passenden Zutaten als Einlage zusammen zu stellen. Hier sind der Fantasie und den Wünschen keine Grenzen gesetzt. Es ist Fleisch oder Schinken möglich, Garnelen oder Fisch oder auch einfach Ei und Gemüse.

Über Ramen:

Wahrscheinlich kann man seitenweise über Ramen schreiben und es gibt auch schon viel Literatur dazu. Daher möchte ich nur kurz zusammenfassen was mir wichtig ist. Alles weitere findet ihr im Netz oder in Büchern. Denn so gut kenne ich mich dann auch nicht aus, ich esse einfach nur gern Ramen. Die japanische Nudelsuppe hat ihren Ursprung wohl in China und wurde dann in Japan immer weiter entwickelt und abgewandelt.

Die Grundlage ist immer eine Ramenbrühe, die es in verschiedenen Varianten gibt, Fleisch, Fisch oder auch vegetarisch zum Beispiel mit Pilzen.

Formen der beliebten asiatischen Suppe:

Shoyu:

Eine klare Ramensuppe mit Sojasauce gewürzt.

Miso:

Diese Suppe wird mit Misopaste gewürzt.

Shio:

Eine salzige und helle Brühe, die aus Meeresfrüchten und Fisch hergestellt wird.

Tonkostu:

Eine helle Brühe die aus Schweineknochen hergestellt wird.

Die wichtigsten Zutaten:

Nudeln für asiatische Suppen:

Wir haben bei den Nudeln schon so einiges ausprobiert und haben mittlerweile unsere Favoriten. Eigentlich wird das Gericht je nach Nudelsorte umbenannt, aber ich glaube daran halten sich in unseren Regionen nur wenige und es wird nicht so sehr auf die Sorte geachtet wie in Japan. Jetzt wo ich mich etwas mehr damit beschäftigt habe, werde ich aber mehr darauf achten und auch mehr die Unterschiede beachten. Schließlich kommt so eine Unterscheidung nicht von ungefähr und hat sicher einen Sinn.

Ramennudeln:

Sind der Favorit von fast allen in der Familie. Sie werden aus Weizenmehl, Salz, einer Salzlauge und Wasser hergestellt. Durch die Lauge „kansui“ werden die Nudeln gelblich und haben einen schönen Biss. Sie zählen außerdem als Original und von ihnen hat das Gericht auch seinen Namen.

Soba:

Soba sind bräunliche Nudeln die aus Buchweizen hergestellt werden. Von diesem haben sie auch ihren Namen und ihre Farbe. Traditionell werden sie per Hand hergestellt und bestehen zu 100 % aus Buchweizen, das findet man aber nur noch selten. Sie waren früher ein Arbeiteressen, denn Buchweizen war damals günstiger als Weizenmehl.

Oft werden Soba kalt mit einem Dip serviert. Dieser nennt sich Tsuyu und besteht aus Sojasauce, Zucker, Fischflocken, Mirin (ein asiatischer Kochwein) und Wasser. Dazu werden dann noch solche Sachen wie Frühlingslauch oder Ingwer gereicht.

Man kann sie aber auch heiß in Brühe genießen. Hier passen dann Eier, Pilze oder Tofu als Ergänzung.

Udon:

Diese Form der Nudel ist die dickste mit teilweise 4 mm Dicke. Sie wird aus Weizenmehl, Salz und ursprünglich Meerwasser hergestellt und ist sehr hell, fast weiß. Durch die Dicke haben die Nudeln einen speziellen Geschmack und Biss den wir sehr mögen, aber manche finden es zu teigig oder gummiartig.

Am besten schmecken sie uns in einer kräftigen Suppe mit Beilagen wie Ei und Gemüse.

Würzmittel für Ramen:

Miso Paste:

Das Thema Miso Paste ist unglaublich vielseitig und komplex und man kann darüber wahrscheinlich Seiten in Büchern füllen. Daher hier nur mal kurz dazu was Miso Paste ist und welche ich bisher benutze, denn ich bin immer noch dabei mich in das Thema rein zu kochen. Ich werde aber immer wieder einmal berichten wenn ich ein Gericht gefunden habe, bei dem Miso perfekt funktioniert und das nicht zu kompliziert ist.

Man kann grob sagen, dass je heller die Miso Paste ist, umso milder ist sie und je dunkler sie wird um so kräftiger und salziger ist sie. Helles Miso, auch Shiro Miso oder weißes Miso genannt, ist die mildere Variante, denn es ist kürzer gereift, ist milder und weniger salzig und eine tolle Grundlage für eine Brühe.

Die dunkle Miso Paste ist oft auch rot oder rotbraun und wird auch Aka Miso genannt. Sie ist länger gereift und hat einen höheren Sojabohnenanteil und ist eine tolle Grundlage für Suppen.

Fischsauce:

Dieses Würzmittel wird auch Nam Pla genannt und besteht aus fermentierten Sardellen. Fischsauce reift bis zu 2 Jahre. Ihr könnt sie besonders zum würzen von Speisen oder zum marinieren verwenden. Sie passt auch sehr gut zu Saucen, Suppen oder an ein Dressing. Wenn ihr mal etwas neues probieren möchtet, dann probiert sie einmal an Kartoffelpüree oder an Hackfleisch aus.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen.

Rezept Ramen mit Einlage:

Ramen mit Einlage

Recipe by loveliveeatlandleben
Course: SuppenCuisine: Japanische KücheDifficulty: Mittel
Servings

2

servings
Prep time

20

minutes
Cooking time

30

minutes

Zutaten:

  • Für die Brühe:
  • 500 ml Grundbrühe

  • 2 EL Miso-Paste

  • 4 EL Soja-Sauce

  • 1 TL Fischsauce

  • 2 EL Sesamöl

  • 2 EL Honig

  • 500 ml Wasser

  • Einlage:
  • 300 g Nudeln eurer Wahl – hier im Bild Udon

  • 2 Pak Choi – gewaschen und halbiert

  • 100 g Shiitake frisch – geputzt und halbiert

  • Sprossen frsich

  • 2 Stück Eier weich gekocht

  • 2 Stangen Frühlingslauch – gewaschen und fein geschnitten

  • 4 Scheiben Schweinebraten

  • 2 Blätter getrocknete Algen – Nori Blätter in feine Streifen geschnitten

  • Sesamöl oder ein neutrales Öl

  • Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

  • Die Grundbrühe in einem Topf mit Wasser erhitzen und zum kochen bringen.
  • Sojasauce, Misopaste, Fischsauce, Honig und Sesamöl verrühren. Wer mag kann noch Schärfe ergänzen.
  • Die Würzpaste in die heiße Brühe rühren, kurz köcheln lassen. Alles abschmecken.
  • In einer Pfanne Öl erhitzen und den Pak Choi anbraten und garen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.
  • Wenn der Pak Choi gar ist aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.
  • In der gleichen Pfanne die Pilze anbraten und würzen. Ebenfalls bei Seite stellen.
  • Die Nudeln in die kochende Brühe geben und nach Packungsanweisung garen.
  • Brühe mit Nudeln in eine große Schale geben und dann mit den gewünschten Einlagen versehen.
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