Hallo ihr Lieben heute habe ich ein neuen und mal völlig anderes Rezept für euch. Ein selbst gemachtes Antibiotikum, welches perfekt für die kalte Jahreszeit ist.
Es stärkt euer Immunsystem und bekämpft Entzündungen. Da es nur natürliche Inhaltsstoffe hat, ist mit keinen Nebenwirkungen zu rechnen. Natürlich müsst ihr vorher prüfen, dass keine Unverträglichkeit vorliegt. Die Wirkung ist natürlich bei jedem anders, wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und haben nun immer den Trunk im Kühlschrank.
Wenn wir gesund sind nehmen wir in der kalten Jahreszeit täglich einen Esslöffel und wenn wir merken krank zu werden nehmen wir etwa 4 cl.
Wichtig für die Zubereitung ist, dass alle Zutaten Bioqualität haben und noch einmal gründlich gewaschen werden. Ich lege die meisten Zutaten noch einmal in kaltes Natronwasser (1 gehäufter EL Natron pro Liter Wasser – 15 Minuten das Gemüse oder Obst darin schwimmen lassen, danach mit Wasser noch einmal abspülen).
Und natürlich braucht ihr etwas Geduld, denn der Trunk muss 14 Tage ziehen. Ihr solltet das Glas oder Gefäß in dem Ihr ihn aufbewahrt in dieser Zeit, täglich schütteln. Einmal damit sich alles immer wieder gut mischt und damit es nicht schimmelt.
Die wichtigsten Zutaten:
Knoblauch:
Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.
Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.
Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.
Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.
Zwiebeln:
Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.
Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.
Viel Spaß nun beim nach machen und viel Gesundheit für Euch. Weitere gesunde Rezepte findet ihr hier.



