Der ein oder andere von euch folgt ja vielleicht meinem Instagramaccount, auf diesem ist ganz leicht zu erkennen, dass ich eine Vorliebe für knusprig gebratenen Bacon habe. Daher muss es heute einmal Bacon Onion Rings geben.
Man einer würde vielleicht auch sagen ich bin Bacon süchtig, das wäre aber meiner Meinung nach etwas übertrieben. Ich würde eher sagen, dass ein Leben ohne Bacon sinnlos wäre, aber das sehe ich bei Käse auch so.
Ich wollte schon immer mal Bacon Onion Rings machen, die habe ich auf verschiedenen Kanälen gesehen und bestaunt und war der festen Überzeugung, dass das einfach schmecken muss.
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Die wichtigsten Zutaten:
Zwiebeln:
Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.
Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.
Bacon
im Deutschen oft als Speck bezeichnet, ist ein vielseitiges und beliebtes Lebensmittel, das aus dem Schweinefleisch gewonnen wird. Es handelt sich in der Regel um durchwachsenes Fleisch vom Schweinebauch oder -rücken, das durch spezielle Verfahren haltbar gemacht und geschmacklich verfeinert wird.
Herstellung und Sorten
Die Herstellung von Bacon umfasst in der Regel folgende Schritte:
- Pökeln: Das Fleisch wird mit einer Mischung aus Salz, Zucker und Pökelsalzen (oft Nitritpökelsalz) behandelt. Dieser Prozess entzieht dem Fleisch Wasser, macht es haltbar und trägt zur charakteristischen roten Farbe bei.
- Räuchern: Nach dem Pökeln wird der Bacon oft geräuchert. Dies verleiht ihm ein intensives Aroma und eine zusätzliche Konservierung. Die Art des verwendeten Holzes (z.B. Buche, Hickory) beeinflusst den Geschmack.
- Reifen: Manchmal reift der Bacon noch über einen bestimmten Zeitraum, um den Geschmack weiter zu entwickeln.
Es gibt verschiedene Arten von Bacon, die sich je nach Schnitt und Herkunft unterscheiden:
- Streaky Bacon (Frühstücksspeck): Dies ist die gebräuchlichste Form, besonders in Nordamerika und Großbritannien. Er wird aus dem Schweinebauch geschnitten und ist sehr durchwachsen (Fett und Fleischschichten). Beim Braten wird er schön knusprig.
- Back Bacon (Rückenspeck): Dieser wird aus dem Schweinerücken geschnitten und enthält weniger Fett als Streaky Bacon. Er ist magerer und fleischiger. In Großbritannien ist er oft Bestandteil des „Full English Breakfast“.
- Kanadischer Bacon (Canadian Bacon/Peameal Bacon): Dies ist ein gepökelter und manchmal geräucherter Schweinelachs, der magerer ist und eher einer Scheibe Schinken ähnelt. Oft wird er vor dem Kochen in Maismehl gewälzt.
- Pancetta: Eine italienische Variante, die ebenfalls aus dem Schweinebauch stammt, aber typischerweise nicht geräuchert wird. Sie wird oft luftgetrocknet und ist in Würfeln oder Scheiben erhältlich.
Kulinarische Verwendung
Bacon ist äußerst vielseitig in der Küche:
- Frühstück: Seine bekannteste Verwendung ist als knusprige Beilage zum Frühstück, oft zusammen mit Eiern, Pfannkuchen oder Toast.
- Sandwiches und Burger: Er verleiht Sandwiches und Burgern eine salzige, rauchige Note und eine angenehme Textur.
- Salate: Knusprig gebratener Bacon wird oft als Topping für Salate (z.B. Caesar Salad) verwendet.
- Suppen und Eintöpfe: In Würfel geschnitten und angebraten, dient er als Geschmacksbasis für Suppen, Eintöpfe oder Saucen.
- Umwicklungen: Man umwickelt damit gerne Geflügel, Gemüse oder Datteln, um ihnen Aroma und Feuchtigkeit zu verleihen.
- Gebäck: Sogar in süßen Speisen wie Ahornsirup-Bacon-Muffins findet er seinen Platz.
Nährwerte und Gesundheitsaspekte
Bacon ist reich an:
- Protein: Eine gute Proteinquelle.
- Fett: Er enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fetten und Cholesterin.
- Natrium: Aufgrund des Pökelns ist er sehr salzhaltig.
Aufgrund seines hohen Fett- und Salzgehalts sollte Bacon in Maßen genossen werden, insbesondere im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung.
Ich wünsche Euch viel Spaß bei ausprobieren und genießen.
Natürlich könnt ihr das Rezept auch auf dem Grill im Garten nachkochen. Ein weiteres leckeres Rezept mit Zwiebeln findet Ihr hier.
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