Apfelessig selbst herstellen

Apfelessig selbst herstellen – einfach aus Äpfeln aus dem Garten

Apfelessig gehört zu den ältesten natürlichen Lebensmitteln überhaupt. Schon seit Jahrhunderten wird er zur Konservierung, in der Küche und sogar als Hausmittel verwendet. Besonders schön ist es, wenn man ihn aus den eigenen Äpfeln aus dem Garten herstellen kann.

Die Herstellung ist erstaunlich einfach: Aus Äpfeln entsteht zuerst eine alkoholische Gärung (Apfelwein). Anschließend wandeln Essigsäurebakterien diesen Alkohol in Essigsäure – also Essig – um.

Dabei bildet sich häufig eine sogenannte Essigmutter. Diese natürliche, gallertartige Schicht ist ein Zeichen dafür, dass die Fermentation gut funktioniert. Sie ist vollkommen harmlos und kann sogar für weitere Essigansätze verwendet werden.

Selbstgemachter Apfelessig hat ein besonders mildes Aroma, eine natürliche Trübung und viele wertvolle Inhaltsstoffe. Außerdem ist er eine wunderbare Möglichkeit, überschüssige Äpfel oder Apfelreste sinnvoll zu verwerten.

Warum Apfelessig selber machen?

Selbstgemachter Essig hat einige Vorteile:

  • keine Zusatzstoffe
  • intensiver natürlicher Geschmack
  • nachhaltige Nutzung von Obst aus dem Garten
  • deutlich günstiger als hochwertiger Bio-Apfelessig
  • vielseitig verwendbar in Küche und Haushalt

Besonders schön: Für die Herstellung können auch Apfelschalen und Kerngehäuse verwendet werden, die sonst im Kompost landen würden.

Zutaten

Äpfel

Unbehandelte Äpfel aus dem Garten eignen sich am besten. Auf der Schale sitzen natürliche Hefen, die den Gärprozess starten. Süßere Äpfel fördern eine gute Fermentation.

Zucker oder Honig

Der Zucker dient den Hefen als Nahrung und startet die alkoholische Gärung. Er wird später größtenteils von den Mikroorganismen verarbeitet.

Wasser

Am besten eignet sich gefiltertes oder abgekochtes Wasser, damit keine unerwünschten Keime den Fermentationsprozess stören.

Wie entsteht Essig?

Die Herstellung läuft in zwei natürlichen Fermentationsschritten ab:

1️⃣ Alkoholische Gärung
Hefen wandeln Zucker in Alkohol um (Apfelwein).

2️⃣ Essigsäuregärung
Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.

Dabei entsteht die typische Essigmutter.

Tipps für eine gelungene Fermentation

Apfelstücke müssen immer mit Flüssigkeit bedeckt sein
Glas nur mit Tuch abdecken (Sauerstoff ist wichtig)
warm und dunkel lagern (20–25 °C)
täglich kurz umrühren solange Apfelstücke enthalten sind
sobald eine Essigmutter entsteht → Apfelstücke entfernen

Haltbarkeit und Lagerung

Fertig fermentierter Apfelessig ist sehr lange haltbar.

Aufbewahrung:

  • kühl
  • dunkel
  • luftdicht verschlossen

Der Essig hält sich mindestens 1–2 Jahre.

Mit der Zeit kann sich eine neue Essigmutter bilden – das ist völlig normal.

Verwendung von Apfelessig

Selbstgemachter Apfelessig ist vielseitig einsetzbar:

  • Salatdressings
  • Marinaden
  • zum Einlegen von Gemüse
  • für Getränke (z. B. Apfelessigwasser)
  • in der Küche als natürliche Säurequelle

Ein weiteres Rezept zum selbst herstellen von Kombucha findest du hier.

Apfelessig selbst herstellen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Dinge selbst herstellen, Heilkräuter und anderes, SelbstversorgungSchwierigkeit: Mittel

Zutaten:

  • 10-15 Äpfel (Bio-Qualität oder aus dem eigenen Garten)

  • 2 L Wasser

  • 4-6 EL Zucker oder Honig

Zubereitung:

  • Äpfel waschen und in Stücke schneiden (Schale und Kerngehäuse dürfen verwendet werden).
  • Apfelstücke in ein großes Glas geben, bis es etwa zu drei Vierteln gefüllt ist.
  • Zucker im Wasser auflösen und über die Äpfel gießen, bis alles vollständig bedeckt ist.
  • Glas mit einem sauberen Tuch abdecken und mit einem Gummiband fixieren.
  • Das Glas warm und dunkel stellen.
  • In den ersten 1–2 Wochen täglich einmal umrühren.
  • Nach etwa 2–3 Wochen die Apfelstücke entfernen und die Flüssigkeit abseihen.
  • Flüssigkeit und Essigmutter wieder in ein sauberes Glas geben und erneut mit Tuch abdecken.
  • Weitere 3–6 Wochen fermentieren lassen, bis der Essig angenehm sauer riecht und schmeckt.
  • Fertigen Essig filtern und in Flaschen abfüllen.
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Selbst gemachtes Antibiotikum

Selbst gemachtes Antibiotikum

Hallo ihr Lieben heute habe ich ein neuen und mal völlig anderes Rezept für euch. Ein selbst gemachtes Antibiotikum, welches perfekt für die kalte Jahreszeit ist.

Es stärkt euer Immunsystem und bekämpft Entzündungen. Da es nur natürliche Inhaltsstoffe hat, ist mit keinen Nebenwirkungen zu rechnen. Natürlich müsst ihr vorher prüfen, dass keine Unverträglichkeit vorliegt. Die Wirkung ist natürlich bei jedem anders, wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und haben nun immer den Trunk im Kühlschrank.

Wenn wir gesund sind nehmen wir in der kalten Jahreszeit täglich einen Esslöffel und wenn wir merken krank zu werden nehmen wir etwa 4 cl.

Wichtig für die Zubereitung ist, dass alle Zutaten Bioqualität haben und noch einmal gründlich gewaschen werden. Ich lege die meisten Zutaten noch einmal in kaltes Natronwasser (1 gehäufter EL Natron pro Liter Wasser – 15 Minuten das Gemüse oder Obst darin schwimmen lassen, danach mit Wasser noch einmal abspülen).

Und natürlich braucht ihr etwas Geduld, denn der Trunk muss 14 Tage ziehen. Ihr solltet das Glas oder Gefäß in dem Ihr ihn aufbewahrt in dieser Zeit, täglich schütteln. Einmal damit sich alles immer wieder gut mischt und damit es nicht schimmelt.

Die wichtigsten Zutaten:

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Viel Spaß nun beim nach machen und viel Gesundheit für Euch. Weitere gesunde Rezepte findet ihr hier.

Rezept selbst gemachtes Antibiotikum:

Selbst gemachtes Antibiotikum

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Kategorien

Ergibt ca. 1 Liter

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 750 ml Apfelessig naturtrüb

  • 100 g Zwiebel in Bioqualität – fein gewürfelt

  • 25 g Knoblauch in Bioqualität – fein gerieben

  • 30 g Frischer Kurkuma in Bioqualität – mit Schale fein gerieben

  • 20 g Frische scharfe Chilischote – Bioqualität – fein gehackt mit Kernen

  • 30 g Frischer Ingwer – Bioqualität – mit Schale fein gerieben

  • 20 g Frischer Meerrettich – Bioqualität – mit Schale fein gerieben

  • 1 Stück Zitrone – Bioqualität – mit Schale fein gewürfelt

  • 2 EL Honig

  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer – frisch gemahlen

Zubereitung:

  • Alle Zutaten gründlich waschen und trocknen.
  • Alle Zutaten wie oben angegeben fein hacken oder reiben.
  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen, in ein großes Glas füllen, mit dem Apfelessig aufgießen, so dass alles gut mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  • An einem kühlen und trockenen Ort 2 Wochen stehen lassen (Kühlschrank) und täglich schütteln, damit sich alles gut vermengt. Prüfen dass immer genug Flüssigkeit im Glas ist, notfalls Apfelessig auffüllen.
  • Nach 14 Tagen durch ein Sieb gießen und ausdrücken. Den Trunk in Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • Die Reste vom Gemüse friere ich in Eiswürfelformen ein und benutze sie für Brühen und Suppen.
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Bärlauchpasta

Cremige Bärlauchpasta

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein weiteres Bärlauchrezept für Euch. Eine wunderbar cremige Bärlauchpasta, die nicht nur einfach und schnell zubereitet ist, sondern sich auch perfekt eignet um mal ein paar Reste aus dem Kühlschrank weg zu kochen.

Ich hatte nämlich noch Sahen und selbst gemachtes Bärlauchpesto da und habe die gleich mit genutzt. Ursprünglich wollte ich auch für die Pasta als Topping Pinienkerne oder Pistazien nutzen, von beiden hatte ich aber nichts mehr da, also sind es Sonnenblumenkerne geworden.

Wie ihr merkt ist es wieder ein total vielseitiges Rezept, das ihr ganz individuell abwandeln könnt, je nachdem was euer Kühlschrank oder eure Vorratskammer so hergeben. Auch eine vegane Variante wäre machbar, in dem ihr zu veganen Ersatzprodukten greift und natürlich kann man auch wunderbar Garnelen und Hähnchen- oder Steakstreifen ergänzen. Je nachdem was ihr gerne mögt.

Bärlauch:

Eines meiner liebsten Wildkräuter ist der Bärlauch, nicht nur geschmacklich sondern auch wegen seine Wirkung und seiner Vielseitigkeit.

Wir haben eine schöne Ecke im Garten wo der Bärlauch wunderbar gedeiht, dort ist es schattig und der Boden hat eine schöne feuchte an der Stelle. Dort ist es dem Klima eines Auenwaldes sehr ähnlich und das liebt der Bärlauch, der zur Gattung der Allium gehört. Er ist somit mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln verwandt. Er soll eine entgiftende Wirkung haben, daher esse ich in der Saison jeden Tag zwei oder drei kleine Blätter direkt aus dem Garten.

Haltbar könnt ihr Bärlauch auf verschiedene Arten machen. Man kann ihn einfach gehackt einfrieren, ein Bärlauchsalz, Bärlauchöl, Pesto oder halt auch eine Butter herstellen. Die Butter bewahre ich immer im Kühlschrank auf, denn ich brauche keine Angst haben dass sie bei uns schlecht wird, sie ist viel zu schnell aufgegessen. Wenn man aber mehr herstellt kann man sie super einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelbehältern.

Den Bärlauch pflücke ich immer frisch im Garten und versuche ihn direkt zu verarbeiten. Wenn ich ihn aber doch einmal lagern möchte oder auch für Familie oder Freunde welchen sammele, der dann später erst genutzt wir, wickle ich die Blätter vom Bärlauch in ein feuchtes Küchentuch und packe ihn in einen Beutel. Im Kühlschrank kann er dann auf seine Verarbeitung warten. Man kann die blätter in Wasser stellen, wie Blumen in einer Vase, aber sie werden dann meist doch recht schnell welk.

Pasta:

Getrocknete Pasta aus dem Supermarkt hält länger, kann auf Vorrat gekauft werden und muss etwas länger gegart werden, als frische Sorten. Sie besteht meist nur aus Hartweizengries und Wasser, man kann aber auch Sorten mit Ei finden. Bei uns sind mittlerweile über 100 verschiedene Sorten erhältlich und in Italien natürlich noch viele mehr. Weltweit sollen es wohl circa 600 verschiedene Arten sein. Wenn man die alle probieren wollte wäre man echt lange beschäftigt.

Die große Kunst ist es für mich Pasta selbst zu machen und ich besitze tatsächlich eine Nudelmaschine, aber ich bin in letzter zeit nicht dazu gekommen sie zu nutzen, aber das steht wie so vieles auf meiner Liste.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim kochen und genießen. Und wenn ihr ein anderes Bärlauchrezept ausprobieren wollt, findet ihr hier ein Bärlauchrisotto.

Rezept Cremige Bärlauchpasta:

Cremige Bärlauchpasta

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: PastaKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitung

20

minutes

Zutaten:

  • 400 g Pasta nach Belieben

  • 1 Bund frischer Bärlauch – gewaschen und grob geschnitten

  • 1 Schalotte – geschält und fein gewürfelt

  • 200 g Sahne – es geht auch Creme fraiche und etwas Brühe

  • 70 g Parmesan gerieben

  • 1 EL Butter

  • 2 EL Sonnenblumenkerne oder Pinienkerne

  • Salz, Pfeffer, Muskat

  • Optional: Knoblauch

  • Optional: Bärlauchpesto oder Öl

Zubereitung:

  • Die Pasta nach Anleitung al dente kochen, etwas vom Nudelwasser auffangen (etwa eine Tasse voll) abgießen und beiseite stellen. In der Zeit könnt ihr mit der Sauce beginnen.
  • Die Butter in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, Schalottenwürfel (wer mag auch gehackten Knoblauch) darin glasig und ohne Farbe dünsten.
  • Einen teil des geschnittenen Bärlauch´s (etwa die Hälfte) dazu geben und ganz kurz mit anschwitzen. Etwa eine Minute.
  • Dann mit der Sahne ablöschen und den Parmesan einühren, aufkochen lassen und bei geringer Hitze 3 Minuten köcheln lassen.
  • Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. An dieser Stelle kann man auch zum Beispiel Bärlauchpesto einrühren.
  • Die Pasta und den restlichen Bärlauch unter die Sauce rühren.
    Wenn die Konsistenz zu dick ist, etwas von dem Pastawasser unter rühren.
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Bärlauchsalz

Bärlauchsalz

Hallo ihr Lieben, heute habe ich noch eine weitere Möglichkeit für Euch Bärlauch haltbar zu machen, ein Bärlauchsalz. So könnt ihr Euch den wunderbaren Bärlauchgeschmack noch etwas über die Bärlauchzeit hinaus erhalten.

Ich habe für das Salz den Bärlauch aus unserem Garten verwendet und ein Steinsalz hier aus der Region ohne Zusätze oder Rieselhilfe. Das Salz ist ein grobes für die Mühle, so erhält man schöne Körner. Es funktioniert aber auch mit einem feinen Salz. Damit der Bärlauch seine grüne Farbe behält mixe ich ihn vor dem Trocknen unter das Salz mit einem ganz einfachen Küchenmixer. Wenn man die Mischung erst nach dem Trocknen durch mixt verliert der Bärlauch seine Farbe und wird eher bräunlich.

Das Salz trockne ich am liebsten in meinem kleinen Elektrobackofen, der hat nämlich eine Joghurteinstellung von 40° und damit funktioniert es perfekt und es behält seine tolle Farbe. Dabei stecke ich immer einen Kochlöffel aus Holz zwischen Ofen und Ofentür, so das ein kleiner Spalt offen bleibt und die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen kann. Man kann das Salz aber auch Energiesparender auf der Heizung, auf einem Teller trocknen, wenn diese vielleicht sowieso an ist. Ich möchte das Trocknen in der Sonne auch einmal probieren, das wäre natürlich die sparsamste Variante.

Das Bärlauchsalz benutze ich gern für die Herstellung von Bärlauchbutter, es passt aber auch perfekt zu gegrilltem Fleisch oder Fisch oder auch zu Eierspeisen wie Rührei oder Eiersalat. Gelagert wird das Salz am besten in einem luftdicht verschlossenen Behälter, ich benutze gern schöne Gläser. Wenn man es länger aufhebt sind sicher Dosen besser die nicht durchsichtig sind, so kann die Farbe länger erhalten werden.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim kochen und genießen und ein weiteres leckeres Rezept für Bärlauchpesto findet Ihr hier.

Rezept Bärlauchsalz:

Bärlauchsalz

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: GewürzeKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

10

minutes
Trockenzeit

4

hours 

Zutaten:

  • frischer Bärlauch

  • grobes Salz – ich nutze regionales Steinsalz

Zubereitung:

  • Den Bärlauch waschen und gut trocknen.
  • Bärlauch mit einer Schere oder scharfem Messer grob zerkleinern.
  • Salz und Bärlauch in einen Mixer geben und alles kurz durch mixen so dass es sich verbindet und eine schöne grüne Farbe erhält.
  • Das Salz nun auf ein Blech mit Backpapier geben und glatt und so dünn wie möglich verteilen.
  • Das Backblech in den Ofen stellen, einen Löffel aus Holz in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Das Salz bei 40° Umluft etwa 4 Stunden trocknen.
  • Das trockene Salz in einen luftdichtem Glas oder Behälter füllen.
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Bärlauchbutter

Bärlauchbutter

Hallo ihr Lieben, endlich ist es wieder so weit die Bärlauchzeit ist da und ich liebe es so sehr. Und als erstes muss dann immer eine Bärlauchbutter gemacht werden, denn die ist schnell gemacht, der Bärlauch kommt aus unserem Garten und Butter habe ich immer da. Außerdem lieben wir sie beide so sehr, dass sie immer in der Saison ein Muss ist. Die Butter passt perfekt zu gegrilltem Fleisch, Fisch, auf frisches Brot und ich nutze sie sehr gern auch zum kochen.

Wir haben eine wunderschöne Ecke im Garten wo der Bärlauch wunderbar gedeiht, dort ist es schattig und der Boden hat eine schöne feuchte an der Stelle. Dort ist es dem Klima eines Auenwaldes sehr ähnlich und das liebt der Bärlauch, der zur Gattung der Allium gehört. Er ist somit mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln verwandt. Er soll eine entgiftende Wirkung haben, daher esse ich in der Saison jeden Tag zwei oder drei kleine Blätter direkt aus dem Garten.

Bärlauch im Garten
Bärlauch im Garten

Haltbar könnt ihr Bärlauch auf verschiedene Arten machen. Man kann ihn einfach gehackt einfrieren, ein Bärlauchsalz, Bärlauchöl, Pesto oder halt auch eine Butter herstellen. Die Butter bewahre ich immer im Kühlschrank auf, denn ich brauche keine Angst haben dass sie bei uns schlecht wird, sie ist viel zu schnell aufgegessen. Wenn man aber mehr herstellt kann man sie super einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelbehältern.

Die wichtigsten Zutaten:

Bärlauch:

Eines meiner liebsten Wildkräuter ist der Bärlauch, nicht nur geschmacklich sondern auch wegen seine Wirkung und seiner Vielseitigkeit.

Wir haben eine schöne Ecke im Garten wo der Bärlauch wunderbar gedeiht, dort ist es schattig und der Boden hat eine schöne feuchte an der Stelle. Dort ist es dem Klima eines Auenwaldes sehr ähnlich und das liebt der Bärlauch, der zur Gattung der Allium gehört. Er ist somit mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln verwandt. Er soll eine entgiftende Wirkung haben, daher esse ich in der Saison jeden Tag zwei oder drei kleine Blätter direkt aus dem Garten.

Haltbar könnt ihr Bärlauch auf verschiedene Arten machen. Man kann ihn einfach gehackt einfrieren, ein Bärlauchsalz, Bärlauchöl, Pesto oder halt auch eine Butter herstellen. Die Butter bewahre ich immer im Kühlschrank auf, denn ich brauche keine Angst haben dass sie bei uns schlecht wird, sie ist viel zu schnell aufgegessen. Wenn man aber mehr herstellt kann man sie super einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelbehältern.

Den Bärlauch pflücke ich immer frisch im Garten und versuche ihn direkt zu verarbeiten. Wenn ich ihn aber doch einmal lagern möchte oder auch für Familie oder Freunde welchen sammele, der dann später erst genutzt wir, wickle ich die Blätter vom Bärlauch in ein feuchtes Küchentuch und packe ihn in einen Beutel. Im Kühlschrank kann er dann auf seine Verarbeitung warten. Man kann die blätter in Wasser stellen, wie Blumen in einer Vase, aber sie werden dann meist doch recht schnell welk.

Butter:

Bei dem Thema Butter habe ich einen sehr festgefahrenen Geschmack, es darf bei mir keine Margarine oder Lite-Variante sein, sondern wenn Butter dann richtige. Das Gericht habe ich bisher auch nur mit Butter ausprobiert, wahrscheinlich würde es auch mit einem guten, hitzeverträglichem und neutralem Öl funktionieren, aber ich habe leider keinen Test gemacht. Daher kann ich hier leider keinen Tipp für eine Alternative geben

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Rezept mit Kräutern, eine Brennnesselsuppe, die auch perfekt in den Frühling passt, findet ihr hier.

Rezept Bärlauchbutter:

Bärlauchbutter

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Butter und DipsKüche: deutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

15

Portionen
Zubereitungszeit

15

minutes

Zutaten:

  • 200 g Bärlauch – frisch gepflückt, gewaschen und abgetrocknet

  • 250 g Butter

  • 1 Prise Salz

  • Pfeffer schwarz, frisch gemahlen

  • 1 Bio Zitrone

Zubereitung:

  • Den frischen Bärlauch waschen und trocknen.
  • Den Bärlauch grob hacken. Den Pfeffer mahlen.
  • Den gehackten Bärlauch zu der Butter geben. Salz, Pfeffer und Zitronensaft dazu geben und alles gründlich verrühren.
  • Die Butter abschmecken, am besten mit einem Stück Brot verkosten.
  • In ein sauberes Schraubglas oder ähnliches geben und im Kühlschrank aufbewahren.
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Brennnesselsuppe und warum Brennnessel so gesund ist

Heute möchte ich euch über eine meiner liebsten Wildpflanzen berichten, die fast überall wächst und leider völlig unterschätzt wird und wie man sie zu einer leckeren Brennnesselsuppe verarbeiten kann. Die Brennnessel hat nämlich leider einen sehr schlechten Ruf, der aber völlig unberechtigt ist. Die Pflanze ist sehr wichtig für unzählige Schmetterlingesarten. Sie dient den Raupen als Futterquelle und für einige Arten wie zum Beispiel den Admiral oder das Tagpfauenaue ist sie sogar die einzige Nahrungsquelle. Daher ist es wichtig wenigstens eine kleine Ecke mit Brennnessel im Garten stehen zu lassen und den kleinen Faltern die Möglichkeit zur Futtersuche zu bieten und ihr könnt sie so auch selbst nutzen.

Brennnessel frisch
frisch gesammelte Brennnesselblätter

Warum Brennnessel mehr verwendet werden sollte:

Die Brennnessel hat aber auch für uns Menschen viele tolle Eigenschaften und ist eigentlich ein Superfood, wie man so schön sagen könnte. Sie wirkt unter anderem entzündungshemmend, entschlackend, blutbildend und schmerzlindernd, zu dem ist sie reich an Vitamin A, C, Magnesium, Kalium und Eisen sowie Eiweiß.

Die grünen Blätter gut getrocknet und gemörsert oder zu einem grünem Pulver zermahlen kann man als Ergänzung für Smoothies, Bowls oder Suppen nutzen. Einfach nur getrocknet und klein gestoßen kann man die Blätter als Tee aufbrühen. Frisch kann man sie in Pürees oder Suppen einarbeiten oder auch wie Spinat zubereiten und selbst die Samen von der Brennnessel sind essbar und getrocknet ein klasse Topping für Salat.

Nun aber zum Rezept, es geht dieses mal um eine Brennnesselsuppe die mit Kartoffeln gekocht wird. Sie geht schnell, ist kostengünstig, gesund und wenn man möchte kann sie extrem grün werden und ein echter Hingucker sein. Man kann sie zum servieren mit verschiedenen Toppings verzieren, wie zum Beispiel Crouttons, Creme fraiche und Kräutern.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und beim Ausprobieren der Brennnessel. Ich werde auch weiter ausprobieren und berichten.

Ein weiteres Kräuterrezept für den Frühling, Fichtennadelhonig, findet ihr hier.

Brennnesselsuppe Rezept:

Brennnesselsuppe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenSchwierigkeit: Einfach

Ein Sommersuppe mit Brennnessel

Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes

Zutaten:

  • 500g frische Brennnesselblätter und Spitzen

  • 250g Kartoffel – Gewicht ungeschält

  • 1 Liter Gemüsebrühe

  • 1 Zwiebel

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 EL Butter

  • Salz, Pfeffer

  • Topping
  • Creme fraiche

  • Brotwürfel

  • Kräuter

Zubereitung:

  • Brennnsselblätter waschen und abtropfen lassen, anschließend grob hacken
  • Kartoffeln, Knoblauch und Zwiebel schälen uns alles klein würfeln.
  • Die Butter in einem Topf erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen. Die Kartoffeln dazu geben und kurz mit dünsten. Anschließend die Blätter der Brennnessel dazu geben und kurz alles zusammen garen.
  • Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 10 -15 Minuten köcheln lassen.
    Parallel kann man die Brotwürfel in etwas Öl oder Butter knusprig anbraten.
  • Die Suppe mit einem Pürierstab pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Suppe servieren und mit den Toppings nach Wahl garnieren.

Notizen:

  • Man kann auch die Blätter der Brennnessel anbraten oder leicht frittieren und als Highlight mit servieren. Auch Kerne oder Nüsse würden sehr gut passen.
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