Selbst gemachter Kombucha

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein Rezept für ein fermentiertes Getränk für euch, mein selbst gemachter Kombucha.

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Über Kombucha:

Kombucha ist ein fermentiertes Teegetränk, das durch die Zugabe eines SCOBY (Symbiotic Culture Of Bacteria and Yeast), auch bekannt als Teepilz, zu gesüßtem Tee entsteht. Während der Fermentation wandeln die Mikroorganismen Zucker in organische Säuren und Kohlendioxid um, was dem Getränk seinen charakteristischen leicht säuerlichen Geschmack und die natürliche Kohlensäure verleiht.

Kombucha wird für seine potenziellen gesundheitlichen Vorteile geschätzt, darunter die Förderung der Darmgesundheit durch probiotische Bakterien und die Bereitstellung von Antioxidantien. Es ist ein erfrischendes Getränk, das eine interessante Alternative zu herkömmlichen Limonaden darstellt.

Basis sind Tee und Zucker: Die Grundlage für Kombucha bilden gesüßter schwarzer oder grüner Tee. Der Zucker dient als Nahrung für den SCOBY.

Fermentationsprozess: Die Fermentation dauert in der Regel 7 bis 30 Tage, abhängig von Temperatur und gewünschtem Säuregrad.

Enthält Probiotika: Durch die bakterielle Fermentation entstehen probiotische Mikroorganismen, die potenziell die Darmflora positiv beeinflussen können.

Natürliche Kohlensäure: Das bei der Fermentation entstehende Kohlendioxid sorgt für die prickelnde Textur des Getränks.

Kann geringe Mengen Alkohol enthalten: Während der Fermentation entsteht auch eine geringe Menge Alkohol, meist unter 0,5 % Vol.

Geschmacksvariationen: Der Geschmack von Kombucha kann je nach Teesorte, Fermentationsdauer und zugesetzten Aromen variieren – von süß-säuerlich bis herb.

SCOBY ist lebendig: Der SCOBY ist eine lebende Gemeinschaft von Bakterien und Hefen und wird zur Herstellung weiterer Kombucha-Getränke verwendet.

Wird traditionell getrunken: Kombucha hat eine lange Geschichte in verschiedenen Kulturen und wird seit Jahrhunderten konsumiert.

Enthält organische Säuren: Essigsäure und andere organische Säuren tragen zum sauren Geschmack bei und können antimikrobielle Eigenschaften haben.

DIY-freundlich: Kombucha lässt sich relativ einfach zu Hause selbst herstellen.

Über Fermentation:

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren und hier findet ihr ein weiteres Rezept zur Fermentation.

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Rezept Selbst gemachter Kombucha:

Selbst gemachter Kombucha

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Fermentieren, GetränkeSchwierigkeit: Mittel
Vorbereitung

30

minutes

Zutaten:

  • 1 Stück Scoby Teepilz (50 – 100 g)

  • 12-15 g Schwarzer Tee oder auch Grüner Tee – Bioqualität

  • 100 g Zucker

  • 300 ml Wasser für den Tee

  • 1 l Wasser

  • 200 ml Flüssigkeit vom Scoby Ansatz

Zubereitung:

  • Die 300 ml Wasser aufkochen, den Tee aufgießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Den Tee entfernen und abkühlen lassen. Das ist sehr wichtig da der Teepilz keine heißen Temperaturen verträgt.
  • Den Zucker im Tee auflösen.
  • Dem Tee und das Wasser in das Gefäß geben in dem die Fermentation stattfinden soll, ich nutze große Gläser oder eine Art Rumtopf aus Ton. Keine Gefäße aus Plastik nutzen.
  • Den Teepilz und seine Flüssigkeit in den Tee geben.
  • Das Gefäß mit einem Küchentuch, Passiertuch oder Küchenpapier abdecken. Mit einer Schnur oder Gummi so befestigen das keine Fliegen oder ähnliches hinein kommen. Ein Tuch ist nötig da Luft an den Pilz kommen muss.
  • Das Gefäß nun bei über 19° Raumtemperatur an einen Ort stellen wo es ruhig steht. Dunkel sollte es sein und frische Luft sollte es geben. Wenn ihr ein Tontopf nutzt ist das mit dem dunklen Ort nicht so wichtig.
  • 5 Tage stehen lassen und dann eine Probe nehmen, hier unbedingt auf Sauberkeit achten. Testen ob der Kombucha schon sauer schmeckt.
  • Wenn er sauer ist, dann den Teepilz und wieder etwa 100 – 200 ml Flüssigkeit entnehmen und bei Seite stellen für den nächsten Ansatz.
  • Wenn er noch süß ist, wieder verschließen und weiter fermentieren lassen – ca. 2 Tage.
  • Den fertigen Kombucha nun in saubere Flaschen mit Verschluss oder Deckel füllen, die Flasche etwa zu 80% befüllen. Luftdicht verschließen und bei Raumtemperatur 1-3 Tage stehen lassen – nun bildet sich Kohlensäure in der Zweitfermentation. Danach kalt stellen um den Prozess zu unterbrechen.
  • Den Pilz und die Startflüssigkeit wieder neu ansetzen – wieder bei Schritt 1 beginnen.
  • Der Pilz wird mit der Zeit immer dicker, man kann ihn dann problemlos teilen – den glatten, hellen Teil aufheben, den Rest auf den Kompost oder an Freunde mit etwas Flüssigkeit weiter geben.
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Selbst gemachter Joghurt

Hallo ihr Lieben, heute habe ich mal ein Rezept für selbst gemachten Joghurt für euch. Joghurt wird übrigens auch durch Fermentation hergestellt.

Milchsäurebakterien wandeln dabei Milchzucker in Milchsäure um. Dabei erhält der Joghurt seine Konsistenz und Geschmack.

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Die wichtigsten Zutaten:

Griechischer Joghurt:

Griechischer Naturjoghurt ist ein Milchprodukt, das sich durch seine cremige Konsistenz und seinen hohen Proteingehalt auszeichnet. Hier sind einige wichtige Informationen dazu:

Herstellung und Eigenschaften:

  • Abtropfverfahren:
    • Der Hauptunterschied zum herkömmlichen Naturjoghurt liegt im Herstellungsprozess. Griechischer Joghurt wird durch das Abtropfen von Molke gewonnen, wodurch er seine charakteristische Dicke und Cremigkeit erhält.
    • Durch diesen Prozess wird auch der Proteingehalt erhöht, während der Gehalt an Kohlenhydraten und Laktose reduziert wird.
  • Konsistenz und Geschmack:
    • Griechischer Joghurt ist deutlich fester und cremiger als normaler Naturjoghurt.
    • Er hat einen leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack.
  • Fettgehalt:
    • Der Fettgehalt von griechischem Joghurt kann variieren, es gibt sowohl fettarme als auch fettreiche Varianten.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile:

  • Hoher Proteingehalt:
    • Griechischer Joghurt ist eine ausgezeichnete Proteinquelle, was ihn zu einer beliebten Wahl für Sportler und Menschen, die auf eine proteinreiche Ernährung achten, macht.
  • Kalziumreich:
    • Er enthält viel Kalzium, das wichtig für die Knochengesundheit ist.
  • Probiotische Wirkung:
    • Wie anderer Naturjoghurt enthält auch griechischer Joghurt lebende Joghurtkulturen, die die Darmgesundheit fördern können.
  • Weniger Laktose:
    • Durch das Abtropfen der Molke enthält er weniger Laktose, was ihn für Menschen mit leichter Laktoseintoleranz verträglicher machen kann.

Verwendung in der Küche:

  • Vielseitig einsetzbar:
    • Griechischer Joghurt kann pur gegessen, mit Früchten, Honig oder Nüssen verfeinert oder als Zutat in verschiedenen Gerichten verwendet werden.
    • Er eignet sich hervorragend für Dips, Saucen, Dressings, Smoothies und Desserts.
    • In der Griechischen Küche wird er auch sehr oft zu herzhaften Speisen verwendet, wie zum Beispiel bei Zaziki.

Wichtiger Hinweis:

  • „Joghurt nach griechischer Art“:
    • Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder Joghurt, der als „griechischer Joghurt“ verkauft wird, tatsächlich in Griechenland hergestellt wurde. Produkte, die außerhalb Griechenlands hergestellt werden, werden oft als „Joghurt nach griechischer Art“ bezeichnet.

Vollmich:

Vollmilch ist ein weit verbreitetes und beliebtes Milchprodukt, das sich durch seinen natürlichen Fettgehalt auszeichnet. Hier sind einige wichtige Informationen zu Vollmilch:

Eigenschaften und Zusammensetzung:

  • Fettgehalt:
    • Vollmilch hat einen natürlichen Fettgehalt von mindestens 3,5 Prozent. Dieser Fettgehalt trägt zum vollmundigen Geschmack und zur cremigen Konsistenz der Milch bei.
  • Nährstoffe:
    • Vollmilch ist reich an wichtigen Nährstoffen wie Kalzium, Vitamin D, Vitamin B12, Eiweiß und verschiedenen Mineralstoffen.
    • Das enthaltene Fett dient als Träger für fettlösliche Vitamine und trägt zur Sättigung bei.
  • Verarbeitung:
    • Vollmilch wird in der Regel pasteurisiert oder ultrahocherhitzt (UHT), um sie haltbarer zu machen und schädliche Bakterien abzutöten.
    • Häufig wird Vollmilch auch homogenisiert, um die Fettkügelchen zu verkleinern und ein Aufrahmen zu verhindern.

Gesundheitliche Aspekte:

  • Kalzium und Vitamin D:
    • Vollmilch ist eine wichtige Quelle für Kalzium und Vitamin D, die für die Knochengesundheit unerlässlich sind.
  • Eiweiß:
    • Der hohe Eiweißgehalt unterstützt den Aufbau und die Reparatur von Körpergewebe.
  • Fett:
    • Das Fett in Vollmilch liefert Energie und unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
    • Es gibt jedoch auch Diskussionen über den Zusammenhang zwischen dem Fettgehalt von Vollmilch und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hierbei ist zu sagen, das es auf eine Ausgewogene Ernährung ankommt.
  • Laktose:
    • Vollmilch enthält Laktose, einen natürlichen Milchzucker, der bei Menschen mit Laktoseintoleranz zu Verdauungsproblemen führen kann.

Verwendung:

  • Vollmilch wird vielseitig verwendet, sowohl pur als Getränk als auch als Zutat in zahlreichen Rezepten.
  • Sie dient als Grundlage für viele Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Butter.
  • In der Küche wird sie zum Kochen, Backen und für die Zubereitung von Saucen und Desserts verwendet.

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim ausprobieren und hier ist ein weiteres Rezept für Fermentation.

Produktliste mit Links:

Joghurtgläser: https://amzn.to/3GsCqdd

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Rezept selbst gemachter Joghurt:

Selbst gemachter Joghurt

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Fermentieren, SelbstversorgungSchwierigkeit: Mittel
Gläschen

6-8

Gläser
Vorbereitung

30

minutes
Zubereitung

5

hours 

Zutaten:

  • 1 Liter Vollmilch in Bioqualität, kann auch Frischmilch sein

  • 2 EL griechischer Joghurt – auch gern Bioqualität

Zubereitung:

  • Die Milch in einem Topf auf 90-95° erhitzen, funktioniert auch super im Thermomix.
  • Die Milch wieder abkühlen lassen, auf maximal 40° oder weniger.
  • Den Joghurt einrühren, sodass er komplett aufgelöst ist.
  • In gut ausgekochte und saubere Schraubgläser füllen.
  • Die Gläser verschließen und entweder in den Backofen oder in eine Joghurtmaschine (diese laut Anleitung einstellen) stellen.
    Im Backofen bei 50° für 4-5 Stunden reifen lassen.
  • Danach abkühlen lassen und im Kühlschrank mindestens 12 Stunden zeihen lassen. So bildet sich die typische Konsistenz.

Equipment

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Fermentierte Tomaten

Hallo ihr Lieben, ich habe ein weiteres Rezept für Euch, fermentierte Tomaten. Ein völlig neues Geschmackserlebnis, da sich in der Tomate durch die Gärung Kohlensäure sammelt und dann beim Essen ein kleinen „Prickeleffekt“ verursacht.

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Am besten funktioniert es mit Cocktailtomaten.

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Die wichtigsten Zutaten:

Tomaten:

Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine vielseitige und weltweit beliebte Frucht, die botanisch gesehen zu den Beeren zählt, aber im Allgemeinen als Gemüse verwendet wird. Hier eine informative Zusammenfassung:

Herkunft und Geschichte:

  • Ursprünglich stammt die Tomate aus Südamerika, wo sie von den Azteken und Inkas kultiviert wurde.
  • Im 16. Jahrhundert brachten spanische Entdecker die Tomate nach Europa.
  • Anfangs wurde sie in Europa aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse misstrauisch betrachtet und hauptsächlich als Zierpflanze verwendet.
  • Erst im 18. und 19. Jahrhundert setzte sich die Tomate als Nahrungsmittel durch und wurde in der europäischen Küche immer beliebter.

Botanische Merkmale:

  • Die Tomate gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Kartoffeln, Paprika und Auberginen gehören.
  • Es gibt eine große Vielfalt an Tomatensorten, die sich in Größe, Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.
  • Die Tomatenpflanze kann je nach Sorte und Anbaubedingungen eine Höhe von mehreren Metern erreichen.

Nährwert und Verwendung:

  • Tomaten sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C und Vitamin A), Mineralstoffen und Antioxidantien (wie Lycopin).
  • Sie sind kalorienarm und daher ein gesunder Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
  • Tomaten werden auf vielfältige Weise verwendet: roh in Salaten, als Zutat in Saucen, Suppen und Eintöpfen, gegrillt, gebraten oder getrocknet.

Anbau:

  • Tomaten benötigen einen sonnigen und warmen Standort sowie einen nährstoffreichen Boden.
  • Die Anzucht erfolgt meist aus Samen, die im Frühjahr vorgezogen werden.
  • Tomatenpflanzen benötigen Unterstützung, um ihr Gewicht zu tragen, daher werden sie oft an Stäben oder Schnüren befestigt.
  • Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Anbaubedingungen, liegt aber in der Regel zwischen Sommer und Herbst.

Wissenswertes:

  • Der Name „Tomate“ stammt aus der Aztekensprache Nahuatl („tomatl“).
  • In Österreich und Südtirol wird die Tomate auch als „Paradeiser“ bezeichnet.
  • Es gibt tausende verschiedener Tomatensorten.

Salz:

Salz ist eine Zutat mit einer langen Geschichte und vielfältigen Funktionen.

Chemische Zusammensetzung und Vorkommen:

  • Salz, chemisch Natriumchlorid (NaCl), ist ein natürlich vorkommendes Mineral.
  • Es kommt in großen Mengen im Meerwasser, in unterirdischen Lagerstätten (Steinsalz) und in Salzseen vor.
  • Steinsalzvorkommen werden auf 100 Billionen Tonnen weltweit geschätzt.

Historische Bedeutung:

  • Salz war in der Antike ein wertvolles Handelsgut und wurde oft als Zahlungsmittel verwendet.
  • Das römische Wort für Sold, „Salarium“, leitet sich vom lateinischen Wort für Salz ab.
  • Salz war ein wichtiger Konservierungsstoff für Lebensmittel, bevor es Kühlgeräte gab.

Physiologische Bedeutung:

  • Salz ist lebenswichtig für den menschlichen Körper. Es reguliert den Wasserhaushalt, ist wichtig für die Nervenfunktion und die Muskelkontraktion.
  • Ein Mangel an Salz kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
  • Ein zu hoher Salzkonsum kann jedoch den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Kulinarische Verwendung:

  • Salz ist das am häufigsten verwendete Gewürz in der Küche.
  • Es verstärkt den Geschmack von Speisen und beeinflusst die Textur von Lebensmitteln.
  • Es gibt verschiedene Arten von Salz, wie Meersalz, Steinsalz, Fleur de Sel und Himalayasalz, die sich in Geschmack und Textur unterscheiden.

Weitere Anwendungen:

  • Salz wird in der Industrie für die Herstellung von Chemikalien, Kunststoffen und Papier verwendet.
  • Es wird auch im Winter zum Auftauen von Eis auf Straßen verwendet.
  • Salz wird in der Medizin für Infusionen und zur Behandlung bestimmter Erkrankungen eingesetzt.
  • Salzbäder haben eine positive Wirkung auf den Körper. Sie verbessern die Durchblutung, entspannen Gelenke und Muskeln und können sogar Glückshormone freisetzen.

Wichtige Anmerkungen:

  • Ein moderater Salzkonsum ist wichtig für die Gesundheit.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine maximale tägliche Salzaufnahme von 5 Gramm.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim nach machen. Ein weiteres Rezept zum fermentieren findet ihr hier.

Produkte und Links:

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Rezept Fermentierte Tomaten:

Fermentierte Tomaten

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Fermentieren, Haltbar machen
Portionen

2

Gläser
Vorbereitung

20

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück große Einweckgläser oder direkt Fermentiergläser

  • 500 g Cocktailtomaten

  • 2 Zehen Knoblauch – geschält und geviertelt

  • 10 Körner Pfeffer

  • Zweige von frische Petersilie, Rosmarin, Thymian

  • 1 Stück Chilischote – in 2 cm große Stücke

  • 30 g Salz (3% Salzlake)

  • 1 Liter Wasser (3% Salzlake)

Zubereitung:

  • Die Cocktailtomaten mit einem Zahnstocher mehrmals einstechen sonst platzen sie beim Gärungsprozess.
  • Wasser mit dem Salz vermengen.
  • In die sterilen Gläser, je die Hälfte von Pfeffer, Petersilie, Chili, Kräuter und Knoblauch geben.
  • Tomaten einfüllen und ca. 5 cm Platz zum Rand des Glases lassen.
    Mit Salzwasser auffüllen sodass die Tomaten komplett bedeckt ist. Die Tomaten mit einer Fermentierglasscheibe, einem Glasdeckel oder ähnlichem beschweren, damit sie nicht hoch steigen. Sie müssen immer mit Wasser bedeckt sein. sonst schimmelt es. Es muss jedoch bis zum Rand noch etwa 3cm Luft sein, nicht dass es beim Gären überläuft.
  • Gläser dicht verschließen.
  • Nun bei Zimmertemperatur die Tomaten ca. 1 Woche fermentieren lassen. Das Wasser wird erst milchig, daran sieht man dass der Prozess starten und wenn es wieder klar wird ist der Prozess definitiv abgeschlossen. Je nach Geschmack kann es aber auch schon eher geöffnet werden. Bei den Tomaten empfiehlt sich ein zeitiges Stoppen des Prozesses da sie dann knackiger sind. Manchmal teste ich schon nach 3 Tagen.
  • Beim kosten immer sauberes Besteck nutzen, damit keine Keime hinein gelangen und immer mit Wasser wieder bedecken. Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern.
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