Schweinekrustenbraten

Schweinekrustenbraten

Hallo ihr Lieben, es geht weiter mit dem traditionellen und regionalen Essen. Heute mit einem klassischen Schweinekrustenbraten der ideal für ein Sonntagsessen ist. Ich liebe es wenn Braten eine tolle Kruste hat und habe jedes mal Bammel vor der Zubereitung, dass es nicht klappt. Mittlerweile habe ich auch sehr viele Varianten ausprobiert und es wird immer besser. Natürlich ist es nicht schlimm, wenn die Kruste nicht so schön wird und der Braten ist definitiv lecker, aber man hat ja so seine Vorstellungen und Idealbilder im Kopf und wenn man sich viel Mühe macht und Aufwand betreibt, dann soll es schon klappen.

Am wichtigsten ist wohl, dass die Schwarte trocken und vorgegart ist, ob es jedoch Salz darauf unbedingt braucht, habe ich noch nicht raus gefunden. Ich denke jeder muss seine Methode finden, die zum eigenen Geschmack, zum Fleisch und zum Herd passt. Bei den Zutaten kann man wie immer variieren, ich habe zum Beispiel eine Rinderbrühe aus dem Glas benutzt in der noch Stücke waren, das hat super gepasst und es ist eine tolle Sauce entstanden. Beim Bier habe ich ein Pilz benutzt, weil kein anderes da war, dass hat auch super funktioniert. Jedoch passt hier auch super ein dunkles Bier oder ein Bockbier.

Wir essen aktuell am liebsten Kartoffelstampf zu Gerichten mit Sauce und zu Braten, ein Rezept dafür findet ihr hier. Natürlich passen zum Schweinekrustenbraten auch Klöße, Knödel oder Kartoffeln, sowie Sauerkraut oder Rotkraut.

Für uns ist dieses Essen ein klassischer Sonntagsbraten, denn wir versuchen unter der Woche so wenig wie möglich Fleisch zu essen, zum einen aus gesundheitlichen Gründen, aber auch aus ökologischen. Und zusätzlich soll es auch nicht so viel Schweinefleisch sein und wenn dann wollen wir wissen wie es gehalten wurde. Das muss aber jeder für sich entscheiden, das ist einfach Geschmackssache.

Die wichtigsten Zutaten:

Suppengrün:

Suppengrün oder auch Suppengemüse ist eine meiner liebsten Zutaten oder auch Komponenten, denn wenn die Qualität und die Zusammenstellung gut ist, dann hat man eine perfekte Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe. Deswegen schau ich mir so ein Bund beim Kauf auch immer genau an, denn oft ist zu viel Möhre drin. Hier muss man etwas bei der Dosierung, zum Beispiel bei einer Brühe, aufpassen, da die Karotten viel Süße mitbringen und so ein Ansatz schnell einmal zu süß werden kann.

Hier sollte man lieber schauen etwas mehr Lauch und Sellerie zu nutzen und die Karotte einfach selbst essen. Manchmal ist die Qualität leider so schlecht, dass ich dann doch alles einzeln kaufe und Reste entweder einfriere oder an die Kaninchen verfüttere. Die freuen sich dann immer sehr.

Grundsätzlich besteht Suppengemüse aus Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilie.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres traditionelles Essen, eine klassische Soljanka, findet ihr hier.

Rezept Schweinekrustenbraten:

Schweinekrustenbraten

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SonntagsessenKüche: Deutsche Küche, HausmannskostSchwierigkeit: anspruchsvoll
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Backzeit

3

hours 

10

minutes
Gesamtzeit

3

hours 

40

minutes

Zutaten:

  • 1,5 kg Schweinefleisch

  • 1 Bund Suppengrün

  • 500 ml Rinderbrühe

  • 2 Zehen Knoblauch – geschält und halbiert

  • 2 Stück Zwiebeln – gesäubert und mit schale grob in Viertel geschnitten

  • 200 ml Bier

  • 2 EL Senf

  • 2 Zweige Rosmarin

  • Kümmel, Salz, Pfeffer, Paprika, 1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

  • Backofen vorheizen auf 120-150° Umluft. Das Gemüse putzen und in grobe Würfel schneiden.
  • Fleisch abspülen und trocken tupfen. Die Schwarte rautenförmig einschneiden. Achtung nicht ins Fleisch schneiden, nur ins Fett.
  • Den Braten umdrehen und auf der Unterseite, der Fleischseite, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen, anschließend mit Senf einstreichen.
  • Das Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin in den Bräter geben, Rinderbrühe dazu und Bier mit hinein gießen. In der Mitte für den Braten eine Lücke im Gemüse schaffen. Den Braten, mit der Schwarte nach oben, hinein legen. Die Flüssigkeit sollte maximal bis zur Mitte des Fleisches gehen. Deckel auf den Bräter setzen. Den Bräter in den Backofen stellen und bei 120° ca. 3 Stunden, mit Deckel, garen lassen.
  • Den Braten aus dem Ofen nehmen, Deckel abnehmen, Schwarte eventuell trocken tupfen. Ofen auf Umluft ca. 160-170° vorheizen.
  • Den Bräter in den Ofen stellen und ohne Deckel drin lassen bis die Schwarte „aufpoppt“ und Blasen wirft. Am besten dabei bleiben, damit es nicht verbrennt.
  • Anschließend aus dem Ofen nehmen, den Braten auf ein Brett legen und kurz ruhen lassen. Die Sauce mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen, wer mag kann die Sauce noch verfeinern mit Sahne oder abbinden. Das Gemüse kann man auch gut dazu servieren.
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Grützwurst

Grützwurst

Hallo ihr Lieben, ich möchte mal wieder ein bisschen mehr Heimat hier rein bringen. Deshalb starte ich heute mit Grützwurst, auch bekannt als „tote Oma“. Die Bezeichnung kommt wohl von der Optik und einem etwas schwärzerem Humor hier in der Region. Regional gibt es bei dem Thema Grützwurst echt verschiedene Vorstellungen und Formen. Es ist eine Kochwurst aus Schweinefleisch mit verschiedenen weiteren Zutaten wie Grütze oder Graupen. Sie erinnert in kalter und fester Form sehr an eine Blutwurst. Ich hole sie bei meinem Fleischer / Metzger des Vertrauens, dort wird sie in der Regel als sehr große Wurst angeboten und man lässt sich dann ein Stück runter schneiden.

Ich habe übrigens mich ganz lange vor diesem Essen geweigert, erst mit 35 Jahren habe ich meine erste Grützwurst gegessen. Ab diesem Moment war ich begeistert und könnte es nun ständig essen. Da es aber etwas fettig ist, sollte man es nicht übertreiben. Wir essen dazu dann gern Kartoffelstampf, gebratene Zwiebeln und Sauerkraut oder Schlachtekraut. Für das Stampf nimmt man mehlig kochende Kartoffeln, mit etwas Geduld und Kraft geht aber auch jede andere Kartoffel und schmeckt meist sogar besser.

Das Schlachtekraut kaufe ich gern auch direkt beim Fleischer, man kann es natürlich auch selbst machen. Meine Eltern zum Beispiel essen das Gericht lieber mit Sauerkraut und gekochten Kartoffeln.

Wenn ihr die Grützwurst in einer Pfanne zubereitet braucht ihr kein Fett, denn davon ist genug drin, einfach die Wurst warm werden lassen, sie wird dann flüssig. Mann kann sie sehr weich lassen oder so wie wir. länger braten, dass sie fast etwas knusprig wird. Das klappt aber nicht immer denn jeder Metzger stellt die Wurst anders her und so verhält sie sich auch jedes mal anders. Da muss man einfach herum probieren und testen was einem schmeckt. Hier gehört auch etwas Mut am Anfang dazu, aber ich bin echt happy dass ich mich getraut habe und bereite diese geniale Form der Hausmannskost sehr gern zu.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen, ein weiteres Rezept für Hausmannskost, ein klassisches Rindergulasch, findet ihr hier.

Rezept Grützwurst:

Grützwurst

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: Deutsche Küche, HausmannskostSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

40

minutes
Kochzeit

50

minutes

Zutaten:

  • Für die Grützwurst:
  • 800 g Grützwurst vom Fleischer/Metzger

  • Salz, Pfeffer, Majoran, Kümmel – alles nach Geschmack

  • Für den Kartoffelstampf:
  • 800 g Kartoffeln mehlig kochend

  • 2 EL Butter

  • 200 ml Milch oder Sahne

  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss (frisch gerieben)

  • Für das Sauerkraut:
  • 800 g Sauerkraut oder Schlachtekraut – kaufe ich gern auch beim Metzger

  • Salz, Pfeffer, Kümmel, Zucker

  • Topping:
  • 2 Stück Zwiebeln geschält und in feine Streifen oder Ringe schneiden

  • 3 EL Mehl

  • 4 EL Öl

  • Salz

  • Kräuter

Zubereitung:

  • Zubereitung Grützwurst:
  • Die Grützwurst in eine Pfanne geben und bei leichter Hitze langsam weich werden lassen.
  • Wer mag kann sie nun bei stärkerer Hitze etwas anbraten.
  • Anschließend mit den Gewürzen abschmecken. Vorsichtig denn manchmal ist sie schon gut gewürzt.
  • Zubereitung Kartoffelstampf:
  • Kartoffeln schälen und grob schneiden, damit sie nicht so groß sind.
  • Im großen Topf mit Wasser bedecken, Salz zugeben und mit Deckel zum kochen bringen. Bei geringer Hitze kochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Etwa 20-30 Minuten.
  • Kartoffeln abgießen und noch heiß im Topf weiterverarbeiten. Butter und Milch zugeben und alles zerdrücken mit Gabel oder Stampfer. Dann mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Abgedeckt warm halten.
  • Zubereitung Sauerkraut:
  • Ich hab fertiges Shclachtekraut genutzt, es erwärmt und noch einmal abgeschmeckt. Ihr könnt hier die Sorte nutzen die euch schmeckt.
  • Zubereitung Röstzwiebeln:
  • Die Zwiebeln in feine Streifen oder Scheiben schneiden.
  • In Mehl wenden, so dass sie bestäubt sind.
  • Kleine Pfanne mit reichlich neutralem Öl erhitzen und darin die Zwiebeln, langsam ausbacken bis sie goldgelb und knusprig sind.
  • Auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
  • Alles zusammen mit Kräutern servieren und genießen.
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Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Cabanossi

Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Cabanossi

Hallo ihr Lieben, ich bin weiterhin im Eintopf- und Suppenmodus und ich liebe es. Daher gibt es heute einen Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Cabanossi. Ein schönes Rezept für Herbst und Winter oder wenn euch einfach mal nach einem wärmenden Eintopf ist. Mein Schatz liebt ihn sehr und daher gibt es ihn aktuell sehr häufig.

Ich nutze gern Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln als Gemüse, aber auch Paprika passt super oder auch Lauch. Man kann hier ruhig auch eine kleine Resteverwertung im Gemüsefach betreiben. Es ist natürlich wie immer, dass ein Eintopf am nächsten Tag viel besser schmeckt, daher ist es wieder ein schönes Rezept zum vorbereiten und etwas mehr kochen.

Da ich gern auch am liebsten alle Brühen selbst kochen möchte, habe ich vor kurzem mit Hühnerbrühe begonnen, die kann man für den Eintopf super verwenden oder auch eine Rinder- oder Gemüsebrühe. Des weiteren ist es mein Ziel so viel wie möglich Gemüse selbst auf unserem Hof anzubauen um dann dieses nutzen zu können. Das spart Geld und man weiß was man isst. Wir halten mittlerweile Kaninchen auf unserem Hof und die bekommen immer Schalen von Kartoffeln und Möhren, wenn ich diesen Eintopf zubereite, da freuen sie sich sehr. Auch unsere Freude sammeln jetzt schon ihre Gemüsereste für unsere Kaninchen, was ich extrem schön finde, denn so wirft man weniger weg und die kleinen Kerle freuen sich.

Nun aber genug geschrieben jetzt kommen wir zum Rezept. Ich wünsche euch nun viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit. Ein weitere tolles Rezept, für einen Rindereintopf, findet ihr hier.

Rezept Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Cabanossi:

Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Cabanossi

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Suppen, EintopfKüche: Deutsch, HausmannskostSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln fest kochend – geschält und in Würfel geschnitten

  • 600 g Karotten – geschält und in Scheiben geschnitten

  • 2 Stück Cabanossi – ca. … g – in Scheiben geschnitten

  • 1 Stück Zwiebel – geschält und in Streifen geschnitten

  • 1 Zehe Knoblauch – geschält und gehackt

  • 2 EL Öl

  • 1 Liter Brühe – Rinderbrühe oder Hühnerbrühe

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel, Majoran

  • 1 Stück Lorbeerblatt

  • Als Topping:
  • Creme fraiche und Lauch

Zubereitung:

  • Das Gemüse komplett vorbereiten und zurecht stellen. Die Cabanossi schneiden.
  • In einem großen Topf das Öl erhitzen und die Cabanossischeiben schön knusprig anbraten. Die Zwibeln und den Knoblauch und mit dünsten bis sie glasig sind.
  • Das Gemüse hinzugeben und kurz mit anschwitzen und dann alles mit der Brühe ablöschen. Gewürze dazu geben und aufkochen lassen.
    Alles etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
  • Den Eintopf noch einmal abschmecken und Heiß mit Creme fraiche und Lauch servieren.
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Hühnersuppe

Selbst gemachte Hühnerbrühe

Hallo meine Lieben, ich hoffe ihr kommt gut durch den Winter und das nass-kalte Wetter und seid nicht wie ich gerade dauerhaft erkältet. Aus dem Grund musste auch mal eine selbst gemachte Hühnerbrühe gekocht werden. Die ich dann zu einer leckeren Suppe umgewandelt habe. Heute möchte ich das Rezept mit euch teilen, denn sie war echt lecker und ich glaube fest daran, dass sie auch gegen die Erkältung hilft.

Es gibt ja verschiedene Meinungen warum eine Hühnersuppe bei Erkältung hilft. Unter anderem soll die Aktivität der weißen Blutkörperchen verringert werden, was zur Folge hat, dass die Symptome gelindert werden. Außerdem erhöht ihr durch das trinken von Brühe euren Flüssigkeitshaushalt, was extrem wichtig da man ja beim Schwitzen viel Flüssigkeit verliert. Zusätzlich sollen Hühnerfleisch und Gemüse auch eine hemmende Wirkung auf Entzündungen haben.

Im oberen teil des Rezeptes findet ihr das Rezept für die Brühe und danach die Verfeinerung zur Hühnersuppe. Ich habe in die Suppe Hühnerfleisch, Karotten, Erbsen und kleine Nudeln gegeben. Hier kann man natürlich wieder variieren und ausprobieren. Es empfiehlt sich die Zutaten in Bioqualität zu besorgen, da für den Brüheansatz eigentlich das Gemüse nicht geschält wird.

Die wichtigsten Zutaten:

Suppengrün:

Suppengrün oder auch Suppengemüse ist eine meiner liebsten Zutaten oder auch Komponenten, denn wenn die Qualität und die Zusammenstellung gut ist, dann hat man eine perfekte Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe. Deswegen schau ich mir so ein Bund beim Kauf auch immer genau an, denn oft ist zu viel Möhre drin. Hier muss man etwas bei der Dosierung, zum Beispiel bei einer Brühe, aufpassen, da die Karotten viel Süße mitbringen und so ein Ansatz schnell einmal zu süß werden kann.

Hier sollte man lieber schauen etwas mehr Lauch und Sellerie zu nutzen und die Karotte einfach selbst essen. Manchmal ist die Qualität leider so schlecht, dass ich dann doch alles einzeln kaufe und Reste entweder einfriere oder an die Kaninchen verfüttere. Die freuen sich dann immer sehr.

Grundsätzlich besteht Suppengemüse aus Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilie.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit. Ein weiteres schönes Suppenrezept findet ihr hier. Es ist eine Knoblauch-Parmesan-Suppe.

Rezept selbst gemachte Hühnerbrühe:

Selbst gemachte Hühnerbrühe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Deutsch, Hausmannskost, Herbst, Huhn, Soulfood, Suppen, Winter
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes
Kalorien

300

kcal

Zutaten:

  • Für die Hühnerbrühe:
  • 1 Suppenhuhn – etwa 2,5 kg – aufgetaut – gern in Bioqualität

  • 1 Bund Suppengemüse (Karotte, Porree,/Lauch Sellerie) gern in Bioqualität

  • 1 Stück Zwiebel groß – gern in Bioqualität

  • 3 Liter Wasser

  • 1 EL Salz

  • 2 Stück Lorbeerblätter

  • 10 Stück ganze schwarze Pfefferkörner

  • 1 kleiner Strauß Petersilie

  • optional Wacholder und Thymian

  • Zutaten für die Hühnersuppe:
  • Fleisch vom Suppenhuhn

  • Erbsen

  • Karotten – geschält und in Würfel geschnitten

  • Suppennudeln

Zubereitung:

  • Zubereitung Hühnerbrühe:
  • das aufgetaute Huhn gründlich waschen und trocknen, von den Innereien könnt ihr wenn ihr mögt Herz und Magen mit in die Brühe geben. Die Fettdrüse am Schwanzende sollte entfernt werden – nennt sich auch Bürzel
  • Das Gemüse und die Petersilie für die Brühe komplett gründlich waschen, da es nicht geschält werden muss. Karotten, Porree und Sellerie grob würfeln. Die Zwiebel mit Schale einfach halbieren.
  • Das Huhn mit dem Gemüse, Lorbeer, Petersilie, Salz und Pfeffer (wer mag Wacholder und Thymian) in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser aufgießen. Das Huhn sollte auf jeden Fall mit Wasser bedeckt sein.
  • Alles aufkochen lassen und dann etwa 2 Stunden bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen, bis sich das Fleisch leicht löst. Den Deckel nur halb auflegen. Um die Suppe schön klar zu bekommen, immer wieder Schaum mit einer Schöpfkelle abheben.
  • Nach der Garzeit am besten das Gemüse aus dem Topf entfernen und die Brühe mit Huhn über Nacht abkühlen lassen. Ihr könnt sie natürlich auch am gleichen Tag verarbeiten.
  • Das abgekühlte Huhn aus der Brühe nehmen und das Fleisch abzupfen – es dient später aus Einlage für die Suppe.
  • Die Brühe noch einmal durch ein Sieb gießen oder sogar durch ein Passiertuch.
  • Zubereitung Hühnersuppe:
  • Die Brühe in einem Topf zum kochen bringen. Das Gemüse, gezupftes Hühnerfleisch und die Nudeln zugeben.
  • Alles 5-10 Minuten kochen bis das Gemüse und die Nudeln gar sind. Kommt auf die Sorte und die Größe an.
  • Heiß servieren und genießen.
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Chili con carne

Chili con carne

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich mich etwas mehr dem Thema Comfort Food widmen und euch mein Rezept für ein Chili con carne vorstellen. Das ist mit Sicherheit nicht authentisch und da sind Zutaten drin, die im Original sicher nicht drin sind. Aber es ist lecker und wärmt. Genau das ist es was Comfort Food sein muss, eine Wohltat für die Seele und etwas für kalte Tage und jetzt wo der Herbst im vollen Gange ist, sind solche Gerichte perfekt.

Was sind für euch Seelenwärmer? Bei mir sind es hauptsächlich Gerichte aus der Kindheit, fast alle Pastavarianten, warmer flüssiger Käse und Essen die aus dem Topf kommen, wie Eintopf oder eben auch Chili con carne.

Für mich gehört in ein Chili Mais und Kidneybohnen und zum Servieren liebe ich es wenn ein Klecks Creme fraiche darauf ist. Das nimmt auch etwas die Schärfe, wenn man etwas würziger gekocht hat. Was ich sehr gern mache und da kann es auch mal etwas zu scharf werden, besonders wenn ein Gericht noch über Nacht durchzieht. Viele Gerichte wie Eintopf, Gulasch oder Rotkraut schmecken ja erst am nächsten Tag so richtig lecker. Dazu gibt es bei uns meistens Brot, aber auch Nachos und Reis passen perfekt.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und falls ihr ein weiteres Comfort Food Rezept ausprobieren wollt, findet ihr hier eins.

Chili con carne Rezept:

Chili con carne

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: MexikanischSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

25

minutes
Kochzeit

50

minutes

Zutaten:

  • 800 g Rinderhackfleisch

  • 400 g Kidneybohnen (Dose) – abgetropft und abgespült

  • 200 g Mais (Dose) – abgetropft und abgespült

  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose

  • 400 g passierte Tomaten aus der Dose oder Packung

  • 1 frische Paprika gewaschen und gewürfelt

  • 2 Zwiebeln geschält und in feine Stücke geschnitten

  • 2 Knoblauchzehen geschält und fein gewürfelt

  • 2 EL Tomatenmark

  • 450 ml Rinderbrühe

  • Salz, Pfeffer

  • 2 EL Paprikapulver scharf

  • 1 Prise Chilipulver

  • 1 Prise Zimt

  • 2 EL neutrales Öl

  • Topping
  • Creme fraiche

  • Lauch oder frische Petersilie

Zubereitung:

  • Das Öl in einem großen Topf erhitzen, darin das Hackfleisch scharf anbraten, so dass es Farbe bekommt und teils Röststoffe bildet.
  • Zwiebel, Knoblauch, Paprikawürfel, Paprikawürfel und Tomatenmark zugeben und kurz mit dünsten.
  • Alles mit der Brühe ablöschen. Die passierten und stückigen Tomaten dazu geben. Die Gewürze zugeben. Alles bei geringer Hitze etwa 40 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren.
  • Abschmecken und eventuell nach würzen. Die Kidneybohnen und den Mais unterrühren und alles noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Je nach gewünschter Konsistenz noch Brühe/Wasser angießen oder länger köcheln lassen.
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Französische Zwiebelsuppe

Französische Zwiebelsuppe

Hallo ihr Lieben, es wird kalt draußen, der Herbst ist im vollen Gange. Daher habe ich heute ein wärmendes Suppenrezept für euch, eine französische Zwiebelsuppe. Das Rezept ist nicht nur einfach und unkompliziert, es ist auch preisgünstig. Es braucht nur ein paar Zutaten und die sind auch in guter Qualität für einen überschaubaren Preis zu bekommen. Man kann natürlich seine Zwiebeln selbst anbauen und das Brot selbst backen, das ist dann die hohe Kunst. Leider bin ich von dem Punkt noch ein Stück entfernt. Aber ich bin guter Dinge dass nächstes Jahr bereits genug eigene Zwiebeln geerntet werden können.

Es gibt auch aufwendigere Varianten der Französischen Zwiebelsuppe, bei denen die Zwiebeln so lange gegart werden bis sie förmlich karamellisiert sind. das habe ich leider noch nicht ausprobiert, denn es soll wohl um die 5 Stunden dauern. Aber irgendwann mach ich das bestimmt mal.

Die wichtigsten Zutaten:

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Rinderbrühe:

Die bekanntesten Brühen sind Hühner- und Rinderbrühe, letztere wird auch als Bouillon bezeichnet. Grundlage für eine Brühe sind Knochen oder auch Markknochen und gern auch etwas Suppenfleisch oder eine Beinscheibe sowie Suppengemüse, Wasser und Gewürze. Dann noch Zeit und etwas Gefühl mehr braucht man nicht.

Ich koche Brühen gern auf Vorrat um sie dann einzufrieren, so hat man immer eine gute Grundlage im Haus. Sie ist eine tolle Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe oder ihr trinkt sie einfach pur.

Rinderbrühe ist außerdem auch ein echtes Kraftpaket, da sie reich an Mineralien, Vitamin B und D sowie Kollagen und Protein ist. Sie soll gut für den Darm sein und Entzündungen hemmen.

Ein Rezept für meine Rinderbrühe findet ihr hier.

Butter:

Bei dem Thema Butter habe ich einen sehr festgefahrenen Geschmack, es darf bei mir keine Margarine oder Lite-Variante sein, sondern wenn Butter dann richtige. Das Gericht habe ich bisher auch nur mit Butter ausprobiert, wahrscheinlich würde es auch mit einem guten, hitzeverträglichem und neutralem Öl funktionieren, aber ich habe leider keinen Test gemacht. Daher kann ich hier leider keinen Tipp für eine Alternative geben

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und lasst es euch schmecken. Ein weiteres leckeres Suppenrezept für den Herbst findet ihr hier.

Französische Zwiebelsuppe Rezept:

Französische Zwiebelsuppe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: FranzösischSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 2 kg große Zwiebeln – geschält etwa 1,5 kg

  • 150 g Butter

  • 300 ml Weißwein trocken

  • 1,5 Liter Rinderbrühe

  • 1 EL Mehl

  • Slaz, Pfeffer, Muskat, 1 Lorbeerblatt

  • Als Topping:
  • 4 Scheiben 4 Scheiben Brot

  • geriebener Käse (Emmentaler oder Gruyere)

  • Lauch

Zubereitung:

  • Backofen für die Brote vorheizen auf 200°
  • Zwiebeln schälen und in mittel-feine Ringe oder halbe Ringe schneiden (etwa 3-4mm)
  • In einem Topf die Butter erhitzen, die Zwiebelringe dazu geben und glasig leicht goldgelb anschwitzen.
  • Mit Mehl bestäuben und kurz mit anschwitzen.
  • Alles mit Weißwein und Brühe ablöschen.
  • Gewürze und Lorbeerblatt zugeben. Alles etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit, Brotscheiben mit Käse bestreuen, gern noch mit Pfeffer würzen. Im Backofen bei 200° etwa 10 Minuten überbacken bis der Käse schön geschmolzen ist.
  • Abschmecken
  • Mit den Broten und Garnitur servieren.
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