Hallo ihr Lieben, heute möchte ich einmal einen unserer Lieblinge mit euch hier teilen, den Klassiker Spaghetti Bolognese. Wir lieben dieses Gericht wirklich sehr und das ist so ein bisschen mein Notfallessen, wenn mir nichts einfällt. Das ist auch so eine Sauce die ich später auf dem Hof unbedingt in größeren Mengen kochen möchte, um sie dann einzuwecken. Denn bei Bolognese oder auch bei Gulasch ist es ja nun einmal so dass es aufgewärmt oder am nächsten Tag noch viel besser schmeckt.
Insgesamt möchte ich gerade auch mehr Plan in unser Essen rein bekommen. Also einen guten alten Wochenplan erstellen und den dann auch durchziehen. Denn aktuell läuft es etwas chaotisch und planlos und das stört mich doch mehr als gedacht. Da wir ja momentan auch den Umzug auf den Hof vorbereiten und so bereits in unserer Wohnung Chaos herrscht, muss ich nicht auch noch beim Essen noch mehr Durcheinander provozieren, als wie nötig ist. Ich freue mich schon sehr auf den Umzug und das Leben auf dem Hof. Endlich kann ich dann alles wieder so einrichten wie es mir gefällt und es ist auch endlich wieder ordentlich Platz für alles.
Ich wünsche euch nun viel Spaß beim kochen und guten Appetit. Ein weiteren Nudelklassiker findet ihr übrigens hier.
Ich bin in einer absoluten Pastaphase und könnte aktuell jeden Tag welche essen, aber das verträgt leider meine Figur nicht so wirklich. Um ein bisschen Sommer in die Nudeln zu bringen, habe ich dieses mal eine Variante Pasta mit Spinat und Steakstreifen gemacht. Das würde auch super als Variante zum Grillen funktionieren. Da bereitet man die Pasta als Salat vor und serviert sie dann mit dem gegrillten Steak.
Steaks braten:
Mit dem Thema Steak grillen beziehungsweise braten wollte ich mich schon länger auseinander setzen und es für euch runter schreiben. Meist brate ich intuitiv und mache dann eine Druckprobe, aber das hilft ja niemanden der gern wissen möchte wie es geht.
Meistens nutze ich 200- 250g Stücke mit einer Dicke von etwa 2-3 cm. Am liebsten brate ich sie in meiner Lieblingspfanne, diese ist recht schwer und beschichtet. Man kann natürlich auch eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillpfanne. Da müsst ihr testen womit ihr am besten zurecht kommt. Ähnlich ist es beim Thema würzen, da scheiden sich ja auch die Geister. Ich persönlich würze immer im Anschluss nach dem Braten mit Salz und Pfeffer und meist erst wenn das Fleisch geschnitten ist. Jedoch füge ich beim Bratvorgang sehr gern frische Kräuter (Rosmarin und Thymian) und Knoblauchzehen mit hinzu. Das verleiht dem Steak einen tollen Geschmack.
Bevor man ein Stück Fleisch brät sollte man es immer eine halbe Stunde vor der Verarbeitung aus der Kühlung nehmen, damit es auf Raumtemperatur kommt. Wenn es zum Beispiel ein Rumpsteak mit Fettrand ist kann man diesen leicht einschneiden. Ein paar Schnitte die nicht in das Fleisch gehen sollten genügen, so wird der Rand dann auch schön knusprig.
Um ein Steak ruhen zu lassen, packe ich es entweder in den Backofen oder ich wickle es in Alufolie ein.
Die Garstufen für Steaks:
Um ein Steak so zu braten wie ihr es am liebsten mögt gibt es es verschiedene Methoden. Am einfachsten ist es sich an der Zeit zu orientieren. Die Pfanne sollte immer schön heiß sein, damit ihr ordentlich Röstaromen bekommt. Zusätzlich sollte man bei mehreren Stücken darauf achten, nicht zu viel in die Pfanne zu legen, da sie sonst zu sehr runter kühlt.
Rare – innen roh:
Damit ein 2 cm dickes Steak rare, also innen roh, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 1-2 Minuten anbraten und im Anschluss 7 Minuten ruhen lassen. Wer ein Fleischthermometer besitzt, kann natürlich dieses gern benutzen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte unter 60° liegen, dann ist es innen roh.
Medium – innen rosa:
Damit ein 2 cm dickes Steak medium, also innen rosa, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 3 Minuten anbraten und im Anschluss 4 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte 65° betragen, dann ist es medium.
Well done – innen durch gebraten:
Damit ein 2 cm dickes Steak well done, also innen durch, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 4-5 Minuten anbraten und im Anschluss 1 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte über 70° betragen, dann ist es durch.
Insgesamt kann man sagen, dass es echt Übungssache ist Fleisch zu braten und es braucht so einige Versuche um sicher zu werden.Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann nehmt das Steak lieber etwas eher aus der Pfanne und schneidet es an. Wenn es noch nicht gut ist könnt ihr es ja noch einmal in die Pfanne legen. Ein zurück gibt es ja leider nicht wenn es zu durch ist.
Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Braten und Grillen und lasst es euch schmecken.
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Oregano, Chili
Topping:
Parmesan
Frische Kräuter wie Basilikum
Zubereitung:
Die Pasta in einer großen Pfanne mit hohem Rand nach Packungsanweisung al dente kochen, abschrecken und bei Seite stellen.
In der Pfanne Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen, die Steaks darin wie gewünscht anbraten, wir bevorzugen medium-rare. Das dauert pro Seite ca. 3 Minuten, aus der Pfanne nehmen und dann 4 Minuten ruhen lassen.
In der gleichen Pfanne nun das restliche Olivenöl erhitzen, den Knoblauch und die Schalottenwürfel darin glasig anbraten. Die halbierten Kirschtomaten 2 Minuten mit darin andünsten. Nun den Spinat dazu geben und und anschwitzen bis er zusammen gefallen ist.
Den Spinat kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
Die Pasta unterheben.
Das Steak in Streifen schneiden und auf der Pasta anrichten.
Habt ihr schon mal ein Focaccia Rezept ausprobiert? Ich habe lange gebraucht um mich an den italienischen Klassiker heran zutrauen. Insgesamt habe ich sehr großen Respekt vor dem Backen und irgendwie sind das Backen und ich noch immer auf leichtem Kriegsfuß. Mittlerweile experimentiere ich aber immer mehr, zum Beispiel auch mit selbst angezüchtetem Sauerteig und werde auch immer besser. Aber es geht auch echt viel schief und die Familie muss trotzdem immer verkosten. Oder mein Schatz nimmt meine ganz schlimmen Ergebnisse mit zum Angeln oder später als Futter für unsere Tiere.
Man muss seine Misserfolge mit Humor sehen und daraus lernen und dann klappt es beim nächsten versuch bestimmt. Und beim Brot backen ist es wirklich so, je öfter man übt umso besser wird das Brot. Und natürlich ist es auch Rezept abhängig, es gibt einfach Rezepte dir klappen bei mir nicht, teilweise liegt es am Rezept und teilweise an mir, weil irgendwas fehlt und ich anfange zu improvisieren, was beim kochen super klappt, aber beim backen absolut keinen Sinn macht.
Dieses Mal möchte ich euch eines meiner gelungenen Experimente vorstellen – die Focaccia mit einem bunten Garten darauf. Als Basis habe ich einen Hefeteig gemacht. Ich möchte aber später auch mal eine mit Sauerteig versuchen. Die Focaccia ist eine Art italienisches Fladenbrot, welches vor dem Backen üppig belegt werden kann oder auch einfach nur mit Salz und Olivenöl.Und es passt perfekt in den Sommer als Beilage zu Grillen oder einfach so mit einem Salat, wenn gar kein großer Hunger da ist. Die Dekoration sollte an eine Wiese mit roten Blüten erinnern, hier sind aber der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann sich immer wieder ausprobieren. Irgendwie ist so eine Gartenfocaccia vor dem Backen immer schöner als danach, aber es ist natürlich trotzdem ein Highlight auf jedem Grillbuffet.
Die fertige Focaccia
Nun wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren und lasst es euch schmecken.
500g Mehl (Dinkel oder Weizen), zum Beispiel ein Pizzamehl
1/2 Würfel Hefe
320 ml lauwarmes Wasser
10g Zucker
10g Salz
3 EL Olivenöl
Optional Kräuter
Zum Belegen:
3 -5 EL Olivenöl
5 -7 halbierte Cherrytomaten
1 rote Zwiebel in feine Scheiben geschnitten
Lauch – ich habe Zimmerknoblauch benutzt
Rosmarin
schwarze Oliven in Scheiben geschnitten
grobes Salz
Zubereitung:
Teigzubereitung:
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker verrühren.Kurz stehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.
Währenddessen schon einmal das Mehl und das Salz in eine große Schüssel geben.
Das Olivenöl und das Hefewasser dazu geben und alles gut durch kneten, ich nutze eine einfache Küchenmaschine. Etwa 10 Minuten bis der Teig schön glatt ist.
Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel etwas Öl geben. Den Teig in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 – 60 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
Den Teig anschließen auf ein geöltes Blech oder in eine geölte Form geben. Vorsichtig in Form ziehen, er sollte etwa 1-2 cm dick sein.
Die Form vorsichtig abdecken und wieder etwa 25 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Dekorieren und Backen:
Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Olivenöl bestreichen und mit den Fingern oder einem Stab vom Kochlöffel Löcher leicht Kuhlen in den Teig drücken. Nun die Focaccia nach Belieben belegen und dekorieren.
Das Brot bei 200° etwa 20 Minuten goldbraun backen.Man kann hier ruhig mal die Stäbchenprobe machen um zu sehen ob die Focaccia durch gebacken ist.
Nun kann man sie noch mit Olivenöl bestreichen und genießen.
Notizen:
Benötigte Utensilien: Schüssel, Rühergerät, Blech oder Form, Backofen Tuch zum abdecken, Messer, Brett, Waage
Es gab ja auch mal eine Zeit in der ich noch nicht so extrem Low Carb ernährt habe und aus dieser stammt ein von mir heiß geliebtes Risottorezept. Daher habe ich hier ein Rezept für Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio für Euch. Das Rezept könnt ihr vegetarisch mit Gemüsebrühe kochen oder auch mit Hühnerbrühe.
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Die italienische Küche ist sowieso eine meiner liebsten Küchen und daher kann man hier nicht genug ausprobieren.
Ich finde das man nie genug Risotto in allen Kombinationen essen kann, natürlich mit Parmesan und Butter. Durch meine neue Ernährung habe ich nun auch schon mal ein Risotto aus Blumenkohl probiert, dass werde ich euch demnächst mal vorstellen. Ich muss nämlich zugeben, dass ich es immer noch nicht so richtig gelingt mit System zu schreiben, aber es geht ja auch nichts über kreatives Chaos.
Die wichtigsten Zutaten:
Risottoreis:
Risottoreis ist ein Rundkornreis und kommt aus Italien. Er wird hauptsächlich in der Po-Ebene angebaut. Der Reis wird vor dem kochen gewaschen und dann kurz angeschwitzt, Meist in Butter und mit Zwiebeln. Dann wird er meist in Brühe und Weißwein gekocht. Er wird schnell gar und hat dann eine cremige und weiche Konsistenz mit einem bissfesten Kern.
Der Reis enthält hochwertiges Eiweiß und ist zudem auch glutenfrei. Am besten passt er in die mediterrane Küche.
Die Lagerung von Risottoreis ist super einfach, er sollte gut verschlossen sein und dann trocken und nicht zu hell aufbewahrt werden. Am besten funktioniert das natürlich in einer Speisekammer oder einem Vorratsschrank.
Die bekanntesten Sorten sind Arborio, Vialone und Carnaroli. Weitere Rundkornarten sind der Milchreis und der Sushireis. Ich habe auch schon einmal Milchreis für ein Risotto benutzt. Das ist zwar nicht original, aber es funktioniert.
So nun aber viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Rezept für Risotto alla Milanese findet ihr hier.
1handvollRadicchiosalat – gewaschen und in Streifen geschnitten
1/2BundRosmarin, Petersilie – frisch
Topping
Wahlnusskerne
Honig
Zubereitung:
Die Hälfte der Butter in einem Stieltopf erhitzen, so das sie schäumt, Schalotten- und Knoblauchwürfel dazu geben und glasig dünsten.
Risottoreis dazu geben und kurz mit dünsten, so das er glasig wird, mit dem Weißwein ablöschen und diesen ein wenig einkochen lassen.
Die warme Geflügelbrühe so angießen das der Reis leicht bedeckt ist, wieder einkochen lassen, ohne Deckel, unter ständigem Rühren, bis Flüssigkeit aufgenommen wurde, dann wieder etwa Brühe nach gießen.
Nebenbei die Walnüsse rösten und mit etwas Honig karamellisieren, Vorsicht das sie nicht verbrennen, zur Seite stellen, für später zum anrichten.
Immer wieder das Risotto rühren, damit es nicht ansetzt und wenn die Flüssigkeit eingezogen ist, immer wieder mit einem Schluck warmer Brühe angießen. So weiter machen bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat, also entweder bissfest oder weich und cremig.
Risotto verfeinert, erst einmal würzen, etwas Salz, Pfeffer, den Parmesan, Gorgonzola und die Butter unter den Reis heben und schmelzen lassen.
Vor dem Servieren den Radicchio und die Kräuter unterheben. Alles sofort mit den Wahlnusskernen servieren und heiß genießen.