Spaghetti Bolognese

Spaghetti Bolognese

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich einmal einen unserer Lieblinge mit euch hier teilen, den Klassiker Spaghetti Bolognese. Wir lieben dieses Gericht wirklich sehr und das ist so ein bisschen mein Notfallessen, wenn mir nichts einfällt. Das ist auch so eine Sauce die ich später auf dem Hof unbedingt in größeren Mengen kochen möchte, um sie dann einzuwecken. Denn bei Bolognese oder auch bei Gulasch ist es ja nun einmal so dass es aufgewärmt oder am nächsten Tag noch viel besser schmeckt.

Insgesamt möchte ich gerade auch mehr Plan in unser Essen rein bekommen. Also einen guten alten Wochenplan erstellen und den dann auch durchziehen. Denn aktuell läuft es etwas chaotisch und planlos und das stört mich doch mehr als gedacht. Da wir ja momentan auch den Umzug auf den Hof vorbereiten und so bereits in unserer Wohnung Chaos herrscht, muss ich nicht auch noch beim Essen noch mehr Durcheinander provozieren, als wie nötig ist. Ich freue mich schon sehr auf den Umzug und das Leben auf dem Hof. Endlich kann ich dann alles wieder so einrichten wie es mir gefällt und es ist auch endlich wieder ordentlich Platz für alles.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim kochen und guten Appetit. Ein weiteren Nudelklassiker findet ihr übrigens hier.

Spaghetti Bolognese Rezept:

Spaghetti Bolognese

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Rezept von loveliveeatlandleben Gang: HauptgangKüche: Pasta, ItalienischSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

1

Stunde 
Gesamtzeit

1

Stunde 

30

Minuten

Spaghetti Bolognese – der Klassiker unter den Nudelgerichten

Zutaten:

  • 400 g Pasta eurer Wahl – ich nutze klassisch Spaghetti

  • Bolognese Sauce:
  • 1 Zwiebel mittelgroß – geschält und in kleine Würfel geschnitten

  • 2 Knoblauchzehen – geschält und fein gewürfelt

  • 1 Karotte mittelgroß – geschält und in kleine Würfel geschnitten

  • 50-60 g Knollensellerie – geschält und klein gewürfelt

  • 400 g Hackfleisch vom Rind

  • 400 g Tomaten in Stücken (z.B. aus der Dose)

  • 2 EL Tomatenmark

  • 150 ml Brühe – optimal Rinderbrühe

  • 100 ml Rotwein

  • Salz, Pfeffer

  • 2 TL getrockneter Oregano

  • 2 EL Olivenöl

  • Topping:
  • Parmesan

  • frische Kräuter, wie Basilikum oder Petersilie

Zubereitung:

  • Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, das Fleisch, Knoblauch und Zwiebeln hineingeben und alles etwa 5 -7 Minuten kräftig anbraten.
  • Die Karotten- und Selleriewürfel dazu geben und etwa 3 Minuten mit anbraten.
  • Das Tomatenmark dazu geben und kurz mit anrösten. Aufpassen dass es nicht verbrennt.
  • Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe alles ablöschen und aufkochen lassen. Die Tomaten zugeben, alles mit Salz. Pfeffer und Oregano würzen.
  • Die Bolognese nun bei geringer Hitze 1 Stunde köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren.
  • Zum ende hin die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen.
  • Die Sauce am Schluss noch einmal abschmecken.
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Pasta mit Spinat und Steakstreifen

Ich bin in einer absoluten Pastaphase und könnte aktuell jeden Tag welche essen, aber das verträgt leider meine Figur nicht so wirklich. Um ein bisschen Sommer in die Nudeln zu bringen, habe ich dieses mal eine Variante Pasta mit Spinat und Steakstreifen gemacht. Das würde auch super als Variante zum Grillen funktionieren. Da bereitet man die Pasta als Salat vor und serviert sie dann mit dem gegrillten Steak.

Steaks braten:

Mit dem Thema Steak grillen beziehungsweise braten wollte ich mich schon länger auseinander setzen und es für euch runter schreiben. Meist brate ich intuitiv und mache dann eine Druckprobe, aber das hilft ja niemanden der gern wissen möchte wie es geht.

Meistens nutze ich 200- 250g Stücke mit einer Dicke von etwa 2-3 cm. Am liebsten brate ich sie in meiner Lieblingspfanne, diese ist recht schwer und beschichtet. Man kann natürlich auch eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillpfanne. Da müsst ihr testen womit ihr am besten zurecht kommt. Ähnlich ist es beim Thema würzen, da scheiden sich ja auch die Geister. Ich persönlich würze immer im Anschluss nach dem Braten mit Salz und Pfeffer und meist erst wenn das Fleisch geschnitten ist. Jedoch füge ich beim Bratvorgang sehr gern frische Kräuter (Rosmarin und Thymian) und Knoblauchzehen mit hinzu. Das verleiht dem Steak einen tollen Geschmack.

Bevor man ein Stück Fleisch brät sollte man es immer eine halbe Stunde vor der Verarbeitung aus der Kühlung nehmen, damit es auf Raumtemperatur kommt. Wenn es zum Beispiel ein Rumpsteak mit Fettrand ist kann man diesen leicht einschneiden. Ein paar Schnitte die nicht in das Fleisch gehen sollten genügen, so wird der Rand dann auch schön knusprig.

Um ein Steak ruhen zu lassen, packe ich es entweder in den Backofen oder ich wickle es in Alufolie ein.

Die Garstufen für Steaks:

Um ein Steak so zu braten wie ihr es am liebsten mögt gibt es es verschiedene Methoden. Am einfachsten ist es sich an der Zeit zu orientieren. Die Pfanne sollte immer schön heiß sein, damit ihr ordentlich Röstaromen bekommt. Zusätzlich sollte man bei mehreren Stücken darauf achten, nicht zu viel in die Pfanne zu legen, da sie sonst zu sehr runter kühlt.

Rare – innen roh:

Damit ein 2 cm dickes Steak rare, also innen roh, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 1-2 Minuten anbraten und im Anschluss 7 Minuten ruhen lassen. Wer ein Fleischthermometer besitzt, kann natürlich dieses gern benutzen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte unter 60° liegen, dann ist es innen roh.

Medium – innen rosa:

Damit ein 2 cm dickes Steak medium, also innen rosa, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 3 Minuten anbraten und im Anschluss 4 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte 65° betragen, dann ist es medium.

Well done – innen durch gebraten:

Damit ein 2 cm dickes Steak well done, also innen durch, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 4-5 Minuten anbraten und im Anschluss 1 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte über 70° betragen, dann ist es durch.

Insgesamt kann man sagen, dass es echt Übungssache ist Fleisch zu braten und es braucht so einige Versuche um sicher zu werden.Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann nehmt das Steak lieber etwas eher aus der Pfanne und schneidet es an. Wenn es noch nicht gut ist könnt ihr es ja noch einmal in die Pfanne legen. Ein zurück gibt es ja leider nicht wenn es zu durch ist.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Braten und Grillen und lasst es euch schmecken.

Rezept Pasta mit Spinat und Steakstreifen:

One Pot Pasta mit Spinat und Steakstreifen

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Rezept von loveliveeatlandleben Gang: Hauptgang, PastaKüche: Italienisch, MediterranSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

Minuten

Zutaten:

  • 500g Pasta – zum Beispiel Rigatoni

  • 500g Rumpsteak – 2 Steaks a 250g

  • 300g frischer Spinat – gewaschen und geputzt

  • 100g Cherrytomaten – halbiert

  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt

  • 1 Schalotte fein gewürfelt

  • 3 EL Olivenöl

  • 2 EL Butter

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Oregano, Chili

  • Topping:
  • Parmesan

  • Frische Kräuter wie Basilikum

Zubereitung:

  • Die Pasta in einer großen Pfanne mit hohem Rand nach Packungsanweisung al dente kochen, abschrecken und bei Seite stellen.
  • In der Pfanne Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen, die Steaks darin wie gewünscht anbraten, wir bevorzugen medium-rare. Das dauert pro Seite ca. 3 Minuten, aus der Pfanne nehmen und dann 4 Minuten ruhen lassen.
  • In der gleichen Pfanne nun das restliche Olivenöl erhitzen, den Knoblauch und die Schalottenwürfel darin glasig anbraten. Die halbierten Kirschtomaten 2 Minuten mit darin andünsten. Nun den Spinat dazu geben und und anschwitzen bis er zusammen gefallen ist.
  • Den Spinat kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
  • Die Pasta unterheben.
  • Das Steak in Streifen schneiden und auf der Pasta anrichten.
  • Mit Parmesan und Kräutern garnieren und genießen.

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Focaccia Rezept, ein italienischer Klassiker

Habt ihr schon mal ein Focaccia Rezept ausprobiert? Ich habe lange gebraucht um mich an den italienischen Klassiker heran zutrauen. Insgesamt habe ich sehr großen Respekt vor dem Backen und irgendwie sind das Backen und ich noch immer auf leichtem Kriegsfuß. Mittlerweile experimentiere ich aber immer mehr, zum Beispiel auch mit selbst angezüchtetem Sauerteig und werde auch immer besser. Aber es geht auch echt viel schief und die Familie muss trotzdem immer verkosten. Oder mein Schatz nimmt meine ganz schlimmen Ergebnisse mit zum Angeln oder später als Futter für unsere Tiere.

Man muss seine Misserfolge mit Humor sehen und daraus lernen und dann klappt es beim nächsten versuch bestimmt. Und beim Brot backen ist es wirklich so, je öfter man übt umso besser wird das Brot. Und natürlich ist es auch Rezept abhängig, es gibt einfach Rezepte dir klappen bei mir nicht, teilweise liegt es am Rezept und teilweise an mir, weil irgendwas fehlt und ich anfange zu improvisieren, was beim kochen super klappt, aber beim backen absolut keinen Sinn macht.

Dieses Mal möchte ich euch eines meiner gelungenen Experimente vorstellen – die Focaccia mit einem bunten Garten darauf. Als Basis habe ich einen Hefeteig gemacht. Ich möchte aber später auch mal eine mit Sauerteig versuchen. Die Focaccia ist eine Art italienisches Fladenbrot, welches vor dem Backen üppig belegt werden kann oder auch einfach nur mit Salz und Olivenöl.Und es passt perfekt in den Sommer als Beilage zu Grillen oder einfach so mit einem Salat, wenn gar kein großer Hunger da ist. Die Dekoration sollte an eine Wiese mit roten Blüten erinnern, hier sind aber der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann sich immer wieder ausprobieren. Irgendwie ist so eine Gartenfocaccia vor dem Backen immer schöner als danach, aber es ist natürlich trotzdem ein Highlight auf jedem Grillbuffet.

Die fertige Focaccia

Nun wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren und lasst es euch schmecken.

Focaccia Rezept:

Focaccia – ein italienischer Klassiker

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Rezept von loveliveeatlandleben Gang: Brot, Beilage, VorspeisenKüche: ItalienischSchwierigkeit: Mittel
Portionen

1

Blech
Vorbereitung

20

Minuten
Backzeit

25

Minuten
Kalorien

300

kcal
Ruhzeit

1

Stunde 

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 500g Mehl (Dinkel oder Weizen), zum Beispiel ein Pizzamehl

  • 1/2 Würfel Hefe

  • 320 ml lauwarmes Wasser

  • 10g Zucker

  • 10g Salz

  • 3 EL Olivenöl

  • Optional Kräuter

  • Zum Belegen:
  • 3 -5 EL Olivenöl

  • 5 -7 halbierte Cherrytomaten

  • 1 rote Zwiebel in feine Scheiben geschnitten

  • Lauch – ich habe Zimmerknoblauch benutzt

  • Rosmarin

  • schwarze Oliven in Scheiben geschnitten

  • grobes Salz

Zubereitung:

  • Teigzubereitung:
  • Die Hefe in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker verrühren.Kurz stehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.
  • Währenddessen schon einmal das Mehl und das Salz in eine große Schüssel geben.
  • Das Olivenöl und das Hefewasser dazu geben und alles gut durch kneten, ich nutze eine einfache Küchenmaschine. Etwa 10 Minuten bis der Teig schön glatt ist.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel etwas Öl geben. Den Teig in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 – 60 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
  • Den Teig anschließen auf ein geöltes Blech oder in eine geölte Form geben. Vorsichtig in Form ziehen, er sollte etwa 1-2 cm dick sein.
  • Die Form vorsichtig abdecken und wieder etwa 25 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Dekorieren und Backen:
  • Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Olivenöl bestreichen und mit den Fingern oder einem Stab vom Kochlöffel Löcher leicht Kuhlen in den Teig drücken. Nun die Focaccia nach Belieben belegen und dekorieren.
  • Das Brot bei 200° etwa 20 Minuten goldbraun backen.Man kann hier ruhig mal die Stäbchenprobe machen um zu sehen ob die Focaccia durch gebacken ist.
  • Nun kann man sie noch mit Olivenöl bestreichen und genießen.

Notizen:

  • Benötigte Utensilien: Schüssel, Rühergerät, Blech oder Form, Backofen Tuch zum abdecken, Messer, Brett, Waage

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Eiscafe-Pizzeria-Hotel Rialto Eilenburg

Ich war Anfang August in meiner Heimatstadt Eilenburg im Restaurant Rialto essen und bin Euch dafür noch einen kleinen Bericht schuldig.

Hier war ich lange nicht mehr und das musste mal wieder sein. Den Italiener gibt es schon ewig und das Essen ist echt gut.

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Da sehr schönes Wetter war haben wir auf dem Freisitz gesessen, welcher echt gut besucht war. Wir haben gerade so noch einen Tisch bekommen und dass an einem Dienstag was ich echt schön finde, da ich nicht damit gerechnet hatte. Leider war dafür der Innenbereich komplett leer, aber auch irgendwie klar bei dem herrlichen Sommerabend.

Da ich mich ja weiterhin Low Carb ernähre, hatte ich am Anfang doch schon starke Entscheidungsschwierigkeiten, denn in einer Pizzeria bekomme ich automatisch Appetit auf Pizza und Pasta. Aber der Kellner kam dann noch mit einer riesigen Tafel, auf der das Wochenangebot stand. Hier habe ich dann Entrecote vom Rind mit Rucola und Parmesan gefunden. Ich liebe Steaks daher war es perfekt. Es hätte dazu noch Ciabatta gegeben, aber das habe ich gleich bei der Bestellung gleich abbestellt, damit ich nicht in Versuchung gerate.

Es war sehr sehr lecker und ich war glücklich, satt und zufrieden. Das Rind war wunderbar medium und die anderen Komponenten haben perfekt dazu gepasst. Preislich ist es auch absolut in Ordnung gewesen, insgesamt habe ich mit 2 Getränken (alkoholfreies Hefeweizen) ca. 20€ bezahlt. Das ist bei der Qualität absolut in Ordnung. Der Service war auch super freundlich und das obwohl durch den vollen Freisitz echt viel zu tun war. So mag ich das…

Ich werde auf jeden Fall bald wieder in das Rialto gehen. Hier kann übrigens auch super leckeres hausgemachtes Eis genießen. Gelegen ist das Restaurant direkt im Zentrum von Eilenburg am Markt. Hier findet man eigentlich immer Parkplätze in der Nähe. Wenn man am Wochenende am Abend hier essen will, ist es sicher besser zu reservieren, da das Restaurant immer gut besucht scheint.

Hier noch die Kontaktdaten für euch:

Eiscafé – Pizzeria – Hotel “Rialto”

Torgauerstraße 45

04838 Eilenburg

Tel.: 03423 – 68750

Mail: info@rialto-eilenburg.de

http://www.rialto-eilenburg.de/

Also lasst es euch schmecken,

Eure Maria


Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Es gab ja auch mal eine Zeit in der ich noch nicht so extrem Low Carb ernährt habe und aus dieser stammt ein von mir heiß geliebtes Risottorezept. Sollten irgendwann wieder Kohlenhydrate in meinem Speiseplan Einzug halten, dann wird dieses Rezept auf jeden Fall eines der ersten sein das ich koche und ganz normale Pasta mit Butter und Salz – oh man das vermisse ich wirklich extrem, da sind auch Zucchininudeln kein richtiger Ersatz, denn den Geschmack bekommt man damit wirklich nicht hin. Vielleicht finde ich ja irgendwann mal eine Low Carb Nudelsorte die das schafft, aber ich glaube da noch nicht so richtig dran. Wenn ihr eine kennt dann schickt mir gern eure Erfahrungsberichte.

Ich finde das man nie genug Risotto in allen Kombinationen essen kann, natürlich mit Parmesan und Butter. Durch meine neue Ernährung habe ich nun auch schon mal ein Risotto aus Blumenkohl probiert, dass werde ich euch demnächst mal vorstellen. Ich muss nämlich zugeben, dass ich es immer noch nicht so richtig gelingt mit System zu schreiben, aber es geht ja auch nichts über kreatives Chaos.

So nun aber endlich zu dem Rezept…

Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Ich habe für 2 sehr große Portionen verwendet:

  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzeh, fein gehackt
  • 200g Risottoreis
  • 100g Butter
  • 50-70 ml Weißwein
  • 500ml Geflügelbrühe, leicht erwärmt
  • 1/2 Radicchiokopf, in feine Streifen geschnitten, wer möchte kann ihn kurz in warmes Wasser legen um die bittere Note zu mildern, aber da gehen sehr viele Vitamine verloren, dann nehmt lieber gleich Ruccola
  • etwas Rosmarin (notfalls auch getrocknet)
  • etwas frische Petersilie
  • 100g Gorgonzola, oder ein anderer Blauschimmelkäse (habe es auch noch mit Stilton probiert – super), zerbröselt
  • eine Hand voll Walnusskerne
  • etwas flüssigen Honig
  • 90g Parmesan, gerieben
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Hälfte der Butter in einem Stieltopf erhitzen, so das sie schäumt, Schalotten- und Knoblauchwürfel dazu geben und glasig dünsten

2. Risottoreis dazu geben und kurz mitdünsten, so das er glasig wird, mit dem Weißwein ablöschen und diesen ein wenig einkochen lassen

3. Die warme Geflügelbrühe so angießen das der Reis leicht bedeckt ist, wieder einkochen lassen, ohne Deckel, unter ständigem Rühren, bis Flüssigkeit aufgenommen wurde, dann wieder etwa Brühe nach gießen

4. nun kann man nebenbei die Walnüsse rösten und mit etwas Honig karamellisieren, Vorsicht das sie nicht verbrennen, zur Seite stellen, für später zum anrichten

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mit Honig karamellisierte Walnüsse

5. nebenbei immer das Risotto rühren, damit es nicht ansetzt und wenn die Flüssigkeit eingezogen ist, immer wieder mit einem Schluck warmer Brühe angießen

6. so weiter machen bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat, also entweder bissfest oder weich und cremig

7. nun habe ich das Risotto noch verfeinert, erst einmal würzen, etwas Salz, Pfeffer, den Käse und die Butter unter den Reis heben und schmelzen lassen

8. nun vor dem Servieren den Radicchio und die Kräuter unterheben. Alles sofort servieren und heiß genießen.

Klar kann man noch Fleisch, Garnelen oder Fisch dazu machen, aber erstens ist das Gericht sättigend genug und man muss ja nicht noch mehr Geschmäcker hinein bringen und manchmal ist mir auch einfach mal nach fleischlosen Gerichten.

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Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Ich hoffe es schmeckt euch und wünsche viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Maria