Selbstversorgung im Alltag

Selbstversorgung im Alltag – einfache Ideen für Anfänger

Selbstversorgung klingt oft nach großem Garten, viel Zeit und komplizierten Projekten. In der Realität kann Selbstversorgung aber ganz klein beginnen – direkt in der eigenen Küche.

Schon mit wenigen Schritten kannst du unabhängiger werden, Geld sparen und bewusster essen. Besonders in Kombination mit einer einfachen, ketogenen Ernährung lässt sich Selbstversorgung gut in den Alltag integrieren.

Dieser Artikel zeigt dir, wie du Schritt für Schritt starten kannst – ohne Stress und ohne Perfektion.

Wenn du deine Ernährung gleichzeitig umstellen möchtest, findest du hier auch meinen Guide zur ketogenen Ernährung für Anfänger.

Was bedeutet Selbstversorgung?

Selbstversorgung bedeutet nicht, alles selbst anzubauen oder komplett autark zu leben.
Es geht vielmehr darum, kleine Dinge selbst zu machen:

  • Lebensmittel selbst herstellen
  • Vorräte anlegen
  • weniger Fertigprodukte kaufen
  • bewusst einkaufen
  • saisonal kochen

Schon diese Schritte machen einen großen Unterschied.

Warum Selbstversorgung sinnvoll ist

Viele Menschen starten mit Selbstversorgung, weil sie:

  • Geld sparen möchten
  • gesünder essen wollen
  • unabhängiger werden möchten
  • weniger Zusatzstoffe konsumieren wollen
  • nachhaltiger leben möchten

Außerdem macht es Spaß, Dinge selbst herzustellen und zu sehen, was man mit einfachen Zutaten schaffen kann.

Kleine Schritte zum Einstieg

Du musst nicht alles auf einmal ändern.
Beginne mit einfachen Projekten:

Diese Dinge sind einfach umzusetzen und benötigen wenig Zeit.

Lebensmittel haltbar machen

Ein wichtiger Teil der Selbstversorgung ist das Haltbarmachen von Lebensmitteln. So kannst du Vorräte anlegen und weniger wegwerfen.

Einfache Möglichkeiten:

  • Einkochen
  • Fermentieren
  • Einfrieren
  • Trocknen
  • Einlegen

Schon kleine Vorräte erleichtern den Alltag.

Fermentieren – einfacher als gedacht

Fermentieren ist eine traditionelle Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen. Gleichzeitig entstehen wertvolle Nährstoffe.

Einfache Beispiele:

Du brauchst meist nur:

  • Gemüse
  • Salz
  • Glas

Mehr nicht.

Sauerteig und Brot selbst backen

Selbst gebackenes Brot gehört für viele zur Selbstversorgung dazu.
Mit einem Sauerteig Starter kannst du regelmäßig backen und bist unabhängig von Fertigprodukten.

Vorteile:

  • einfache Zutaten
  • keine Zusatzstoffe
  • lange haltbar
  • vielseitig einsetzbar

Auch kleine Mengen sind sinnvoll.

Vorräte anlegen ohne Stress

Du musst keinen großen Vorratsraum haben.
Schon ein kleiner Vorrat hilft:

  • Hackfleisch einfrieren
  • Gemüse vorbereiten
  • Brühe auf Vorrat
  • Käse im Kühlschrank
  • Eier als Basis

So kannst du spontan kochen.

Selbstversorgung und Keto – perfekte Kombination

Keto und Selbstversorgung passen sehr gut zusammen.
Viele Keto Lebensmittel lassen sich einfach vorbereiten:

Das spart Zeit und Geld.

Selbstversorgung im Alltag umsetzen

Diese einfachen Routinen helfen:

  • einmal pro Woche Vorrat vorbereiten
  • Reste verwerten
  • saisonal einkaufen
  • einfache Rezepte kochen
  • nicht zu kompliziert denken

Selbstversorgung soll den Alltag erleichtern, nicht schwieriger machen.

Hofleben und Selbstversorgung

Wenn du Garten oder Tiere hast, kannst du Schritt für Schritt mehr selbst machen:

  • Gemüse anbauen
  • Kräuter ernten
  • Eier verwenden
  • Vorräte aus der Ernte anlegen

Aber auch ohne Hof ist Selbstversorgung möglich.

Fazit

Selbstversorgung muss nicht perfekt sein.
Schon kleine Schritte helfen, unabhängiger zu werden und bewusster zu essen.

Beginne einfach:

  • kleine Vorräte anlegen
  • Lebensmittel selbst herstellen
  • einfache Routinen entwickeln

Mit der Zeit wächst die Selbstversorgung ganz automatisch.

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Dönerfleisch aus Hackfleisch selber machen

Dönerfleisch aus Hackfleisch selber machen – einfaches Ofenrezept

Dönerfleisch ganz einfach zuhause zubereiten

Döner gehört zu den beliebtesten Fast-Food-Gerichten überhaupt. Klassisch wird das Fleisch auf einem großen Drehspieß gegrillt und in dünnen Scheiben abgeschnitten.

Zu Hause lässt sich dieses Gericht jedoch auch sehr einfach im Ofen zubereiten. Mit Hackfleisch und den typischen Dönergewürzen entsteht ein würziger Fleischlaib, der nach dem Backen in dünne Scheiben geschnitten wird.

Das Ergebnis erinnert stark an klassisches Dönerfleisch und eignet sich hervorragend für viele Gerichte, zum Beispiel:

  • Döner mit Salat
  • Low-Carb Döner Bowl
  • Wraps oder Fladenbrot
  • als würzige Fleischbeilage

Gerade in einer kohlenhydratarmen Ernährung ist selbstgemachtes Dönerfleisch eine gute Alternative, da man genau bestimmen kann, welche Zutaten enthalten sind.

Zutaten des Dönerfleischs

Hackfleisch

Hackfleisch bildet die Grundlage dieses Rezepts.

Besonders gut eignen sich:

  • Rinderhack
  • gemischtes Hackfleisch
  • Lammhack

Ein etwas höherer Fettanteil sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt.

Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebeln und Knoblauch geben dem Fleisch eine aromatische Würze und sorgen für den typischen Dönergeschmack.

Beim Backen werden sie besonders aromatisch.

Gewürze

Die Gewürze sind entscheidend für den typischen Geschmack von Dönerfleisch.

Typische Gewürze sind:

  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer

Diese Kombination sorgt für das bekannte würzige Aroma.

Serviervorschläge

Selbstgemachtes Dönerfleisch passt hervorragend zu:

  • Salat und Joghurtsauce
  • Low-Carb Döner Bowl
  • Gemüsepfannen
  • Fladenbrot oder Wraps

Für eine Keto-Version könnt ihr das Fleisch einfach mit Salat, Tomaten, Gurken und Knoblauchsauce servieren.

Tipps für besonders saftiges Dönerfleisch

Hackfleisch gut kneten

Je besser die Masse vermischt ist, desto fester wird die Struktur.

Kurz anbraten

Das Anbraten der Scheiben sorgt für typische Döner-Röstaromen.

Gewürze anpassen

Wer es kräftiger mag, kann zusätzlich Chili oder Koriander hinzufügen.

Haltbarkeit

Das fertige Dönerfleisch hält sich im Kühlschrank etwa 2–3 Tage.

Es lässt sich auch gut in Scheiben einfrieren.

Ein weiteres leckeres Keto Rezept findet ihr hier.

Dönerfleisch aus Hackfleisch selber machen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: KetoSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 TL Paprikapulver

  • 1 TL Kreuzkümmel

  • 1 TL Oregano

  • 1/2 TL Salz

  • 1/2 TL Pfeffer

  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Hackfleisch vorbereiten
    Zwiebel sehr fein würfeln und Knoblauch fein hacken.
    Beides zum Hackfleisch geben.
  • Fleisch würzen
    Paprikapulver, Kreuzkümmel, Oregano, Salz, Pfeffer und Olivenöl hinzufügen.
    Alles gut miteinander vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  • Aus der Hackfleischmasse ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Darauf ein weiteres Backpapier legen. Mit einem Nudelholz flach rollen.
    Oberes Papier abziehen und das untere mit dem Fleisch falten.
    Mehrmals wiederholen bis alles in Rollen in einer Auflaufform liegt,
  • Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Das Dönerfleisch etwa 20–25 Minuten backen, bis es vollständig durchgegart ist.
  • In Scheiben schneiden
    Das Fleisch kurz ruhen lassen und anschließend in dünne Scheiben schneiden.
    Wer möchte, kann die Scheiben noch kurz in einer Pfanne anbraten, damit sie leicht knusprig werden.
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Gemüsebrühe selbst gemacht

Gemüsebrühenpaste aus dem Thermomix – aromatische Gewürzpaste selbst gemacht

Gemüsebrühe ganz einfach selber herstellen

Eine gute Gemüsebrühe gehört zu den wichtigsten Grundlagen in der Küche. Sie wird für Suppen, Saucen, Eintöpfe oder zum Würzen von Gemüse verwendet. Viele fertige Brühen aus dem Supermarkt enthalten jedoch Geschmacksverstärker, Zucker oder unnötige Zusatzstoffe.

Mit dem Thermomix lässt sich eine aromatische Gemüsebrühenpaste ganz einfach selbst herstellen. Frisches Gemüse, Kräuter, Gewürze, Salz und etwas Olivenöl werden zu einer würzigen Paste verarbeitet und anschließend kurz gekocht.

Der große Vorteil:
Die Paste ist lange haltbar und sehr intensiv im Geschmack. Schon ein kleiner Löffel reicht aus, um Wasser in eine kräftige Brühe zu verwandeln.

Außerdem weiß man genau, welche Zutaten enthalten sind – ganz ohne versteckte Zusatzstoffe.

Zutaten der Gemüsebrühenpaste

Suppengemüse

Die Basis der Paste bildet klassisches Suppengemüse. In diesem Rezept werden mehrere Gemüsesorten kombiniert, die der Brühe ein besonders intensives Aroma geben.

Verwendet werden:

  • Zwiebeln
  • Lauch
  • Karotten
  • Knollensellerie
  • Petersilienwurzel

Diese Mischung sorgt für den typischen Geschmack einer guten Gemüsebrühe.

Kräuter

Frische Kräuter geben der Brühenpaste zusätzliche Frische und Aroma.

In diesem Rezept werden verwendet:

  • Petersilie
  • Sellerieblätter
  • Liebstöckel

Liebstöckel wird auch Maggikraut genannt und erinnert geschmacklich an klassische Suppenwürze.

Tomaten und Champignons

Tomaten und Champignons geben der Paste eine besonders runde und kräftige Umami-Note.

Dadurch bekommt die Brühe später einen intensiveren Geschmack.

Gewürze

Gewürze sorgen für die typische Brühenwürze.

Verwendet werden:

  • Pfefferkörner
  • Wacholderbeeren
  • Lorbeerblätter
  • Muskatnuss

Diese Kombination passt sehr gut zu Suppen, Fleischgerichten und Gemüse.

Salz

Der hohe Salzanteil sorgt nicht nur für Geschmack, sondern auch für eine natürliche Konservierung der Paste. Dadurch hält sie sich im Kühlschrank mehrere Monate.

Verwendung der Gemüsebrühenpaste

Für eine schnelle Brühe genügt:

1 Teelöffel Paste auf etwa 250 ml heißes Wasser.

Sie eignet sich hervorragend für:

  • Suppen
  • Saucen
  • Eintöpfe
  • Gemüsegerichte
  • Fleischgerichte

Tipps für eine gute Gemüsebrühenpaste

Gemüse grob schneiden

Der Thermomix zerkleinert alles sehr fein, daher reicht grobes Vorschneiden.

Paste gut einkochen

Durch das Kochen wird die Paste haltbarer und intensiver im Geschmack.

Saubere Gläser verwenden

So bleibt die Brühenpaste besonders lange haltbar.

Haltbarkeit

Durch den hohen Salzanteil hält sich die Gemüsebrühenpaste im Kühlschrank etwa 4–6 Monate.

Sie kann auch portionsweise eingefroren werden.

Ein weiteres Grundrezept für Hühnerbrühe findet ihr hier.

Gemüsebrühe selbst gemacht

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: GrundrezepteKüche: DeutschSchwierigkeit: mittel
Gläser

2

Gläser
Vorbereitung

10

minutes
Kochen

25

minutes

Zutaten:

  • 300 g Karotten

  • 100 g Zwiebel

  • 100 g Lauch

  • 100 g Petersielienwurzel

  • 50 g Sellerieblätter oder Stangensellerie

  • 250 g Knollensellerie

  • 100 g Tomaten – reif

  • 70 g Champignons gern brqaune

  • 70 g frische Petersilie

  • 3 Zehen Knoblauch

  • 2 TL Liebstöckel (getrocknet)

  • 5 Schwarze Pfefferkörner

  • 1/2 TL Muskat gerieben

  • 3 Lorbeerblätter

  • 5 Wacholderbeeren

  • 1 TL Zucker

  • 30 g Olivenöl

  • 150 g Salz am besten Steinsalz

Zubereitung:

  • Gemüse zerkleinern
    Zwiebeln, Lauch, Petersilienwurzel, Karotten und Knollensellerie in den Mixtopf geben.
    15 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern.
    Anschließend in eine Schüssel umfüllen.
  • Kräuter und Gewürze zerkleinern
    Sellerieblätter, Petersilie, Tomaten, Champignons, Knoblauch, Liebstöckel, Muskat, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Zucker in den Mixtopf geben.
    20 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern.
  • Zutaten vermischen
    Olivenöl, Salz und das zuvor zerkleinerte Gemüse hinzufügen.
    25 Sekunden / Stufe 6 vermischen.
  • Gewürzpaste kochen
    Den Gareinsatz anstelle des Messbechers als Spritzschutz auf den Mixtopfdeckel stellen.
    Die Paste 25 Minuten / 120 °C / Stufe 2 kochen.
  • Abfüllen
    Die heiße Gewürzpaste in saubere Schraubgläser füllen, gut verschließen und abkühlen lassen.
    Im Kühlschrank aufbewahren.
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Fichtennadelhonig – ein Heilmittel aus Maispitzen

Ein Rezept für eine Art Honig oder Sirup aus jungen Fichtennadeln

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Es ist Mai und im Mai kann man wunderbar junge Fichtenspitzen ernten und daher geht es heute um Fichtennadelhonig. Das sind die kleinen jungen Triebe von Fichtenbäumen. Dies solltet ihr idealerweise auf eurem eigenen Grundstück sammeln oder bei Bekannten pflücken. Wenn ihr in Wäldern sammelt, solltet ihr besser vorher jemanden (wie Forstleute) fragen ob ihr das dürft. Gesammelt wird am besten nur von mittelgroßen oder großen Bäumen. Denn kleine sollen ja noch wachen. Allerdings bitte nur immer eine Hand voll und niemals die Spitze pflücken. Da ja die Bäume weiterhin nach oben und grade wachsen sollen. Damit die Spitzen nicht stocken, am besten in einem Netz oder einem luftdurchlässigen Stoffbeutel sammeln. Außerdem idealerweise am selben Tag noch weiter verarbeiten. Also einlegen oder zum Trocknen vorbereiten.

die frisch gesammelten Fichtenspitzen im Netz

Man kann den Sirup um den es heute geht als Brotaufstrich, zum kochen oder auch als Hustensaft verwenden. Denn Fichten und Tannen haben durch ihre ätherischen Öle wunderbar heilsame Wirkungen und sind gut für unseren Körper. Neben einem Honig kann man auch Öle, Tee, Zucker, Salze oder Badezusatz herstellen. Ich hoffe ich kann euch bald noch ein paar Rezepte vorstellen.

Ein weiteres Rezept mit Heilkräutern findet ihr hier. Hier stelle ich euch die Brennnessel vor.

Hier ein paar positive Eigenschaften von Fichtennadeln:

Äußere Anwendung (zum Beispiel mit Ölen):

  • durchblutungsfördernd, um zum Beispiel Muskelschmerzen zu lindern
  • gegen Muskelkater und Verspannungen
  • wirksam gegen Rheuma, Hexenschuss und Gicht

Innere Anwendung:

  • antibakteriell, hilfreich bei Husten oder anderen Infektionen der Atemwege
  • lindert Husten und löst den Schleim
  • gegen Blasenentzündungen
  • fördert die Durchblutung
  • blutreinigend
  • entzündungshemmend

Nun aber langsam zur Zubereitung. Das Rezept was ich euch heute runter schreibe ergibt ungefähr 5 Gläser (ich habe alte Marmeladengläser und Honiggläser verwendet). Also jeweils um die 500 Gramm Inhalt. Schon einmal als Vorinformation, der Sirup verändert beim Kochem immer wieder seine Farbe und seine Konsistenz. Also je dicker und dunkler ihr ihn haben wollt, umso länger müsst ihr ihn köcheln lassen. Zwischendurch könnt ihr auch kleine Proben abnehmen, die ihr kurz in den Kühlschrank stellt, um so die Konsistenz zu testen.

Fichtennadelhonig Rezept:

Was ihr benötigt:

  • 500 g junge Fichtennadeln – wenn ihr den Sirup intensiver machen wollt könnt ihr auch mehr sammeln
  • einen Eimer
  • einen schweren Gegenstand zum Beschweren (der in den Eimer passt) – ich habe einen Teller benutzt
  • Waage oder Messbecher
  • einen großen Topf
  • 3 Bio Zitronen
  • 2 Kilogramm Zucker
  • saubere und trockene Gläser* mit passenden Deckeln, je nach Größe unterschiedliche Mengen – ich habe 5 benötigt á etwa 500 Gramm
  • 1 Tag Zeit
Nadeln im Wasser – bevor sie ruhen
Der Sud mit Spitzen und Zitrone vor dem ersten Kochen.

Fichtennadelhonig Zubereitung:

  1. Als erstes die gesammelten Fichtennadeln im Spülbecken oder in einer großen Schüssel in kaltem Wasser waschen. Dann die Nadeln in einem Sieb auffangen und in den Eimer geben.
  2. Nun den Eimer mi frischem, kaltem Wasser auffüllen, so dass die Spitzen mit Wasser komplett bedeckt sind. Anschließend einen Teller oder anderen Gegenstand darauf legen. Damit alles im Wasser versinkt und bedeckt bleibt.
  3. Den Eimer nun bis zum nächsten stehen lassen. Also mindestens 12 Stunden, damit der Sud entsteht. Bei mir waren es etwa 16 Stunden.
  4. Nach der Ruhephase habe ich etwa 3 Liter von dem Sud aus dem Eimer in den Topf gegeben und einen großen Schwung der Nadeln dazu gegeben.
  5. Die geschnittenen Zitronen habe ich hinzu gegeben.
  6. Alles zusammen habe ich aufkochen lassen und etwa 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  7. Danach die Nadeln und die Zitronen durch ein Sieb abgießen und den Sud auffangen.
  8. Davon nun die 2 Liter Sud für euren Honig abmessen und in den Topf zurück geben.
  9. Anschließend mit genauso viel Zucker vermischen. Ich habe 2 Liter Fichtenwasser gehabt, also habe ich es mit 2 Kilo Zucker aufgefüllt. Den Zucker durch Rühren auflösen.
  10. Hier könnt ihr noch einmal kosten ob es euch genug Säure enthält. Gegebenenfalls dann etwas Zitronensaft dazu geben
  11. Jetzt den Sirup aufkochen lassen und bei geringer Hitze etwa 30-60 Minuten köcheln lassen. Er verändert immer wieder seine Konsistenz und seine Farbe. Das heißt er wird immer dickflüssiger und dunkler.
  12. Nach ca. 30 Minuten habe ich das erste mal gekostet – bitte vorsichtig der Sirup ist ja extrem heiß. Ich habe mich insgesamt für eine Kochdauer von 90 Minuten entschieden, da ich den Honig dunkel und dickflüssig haben wollte. Beim nächsten Mal werde ich es noch länger versuchen.
  13. Wenn euch euer Honig schmeckt und gefällt könnt ihr ihn in die vorbereiteten Gläser abfüllen und diese gut verschließen.
  14. Ich lagere den Fichtennadelhonig im Kühlschrank, aber das geht sicher auch im Keller. Da sehr viel Zucker enthalten ist, müsste er sich auch extrem lange halten.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und beim anschließenden Nachkochen vom Fichtennadelhonig. Und ich hoffe er schmeckt euch so gut wie mir. Es gibt sicher viele Varianten für dieses Rezept und ich hoffe ich kann demnächst noch ein paar ausprobieren. Noch ist die Saison ja nicht vorbei.

Rezept für Fichtennadelhonig
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