Gyoza mit herzhafter Füllung

Gyoza mit herzhafter Füllung

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch einmal ein etwas aufwendigeres Gericht vorstellen, welches ich sehr gern zubereite, Gyoza mit herzhafter Füllung.

Ich bereite den Teig gern selbst zu, denn es braucht dafür nur Salz, Wasser und Mehl. Man kann das Rezept auch etwas vereinfachen, wenn die Zeit etwas knapper ist. Dann kauft man fertige Teigplatten und nimmt zum Beispiel auch nur Sojasauce statt einer gemixten Sauce nimmt. Auch was die Themen vegetarisch oder vegan angeht ist das ein tolles Rezept, denn der Teig ist bereits vegan und die Füllung kann man ganz einfach abwandeln. Die Gyoza sind kleine Schönheiten, wenn man das Falten etwas übt und sich Zeit dafür nimmt. Man kann die Teigtaschen aber auch ganz unkompliziert wie Ravioli mit der Gabel schließen.

In die Gyoza mit herzhafter Füllung gebe ich gern Hackfleisch mit Gemüse wie Chinakohl und Karotten und ich würze sie gern etwas schärfer, denn durch den Teig kann man hier ruhig etwas mutiger sein. Ihr könnt aber auch Tofu oder Champignons nehmen. Irgendwann möchte ich mich auch mal an einer Mischung mit Garnelenfleisch oder auch mit Spinat versuchen. Das stelle ich mir sehr lecker vor, ich werde euch auf jeden Fall davon berichten.

Wie ihr seht gibt es Gyoza in vielen Formen und Varianten und sie sind in vielen asiatischen Ländern beheimatet. Unter anderem in Japan, Korea und China. Ich möchte mich irgendwann einmal mit den länderspezifischen Unterschieden beschäftigen und testen wie es jeweils schmeckt. Außerdem möchte ich mich an Kimchi probieren, denn das Thema Fermentation interessiert mich schon lange.

Bei der Sauce zum Dippen nutze ich gern Misopaste und Sojasauce um eine bisschen Umami in das Gericht zu zaubern. Solltet ihr einmal zu viel Teig gemacht haben, er hält sich luftdicht verpackt ein paar tage im Kühlschrank und man kann ihn sogar einfrieren.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und probieren und falls ihr ein weiteres Rezept mit ganz viel Aroma sucht, findet ihr hier ein schönes.

Gyoza mit herzhafter Füllung Rezept:

Gyoza mit herzhafter Füllung

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: HauptgangKüche: AsiatischSchwierigkeit: aufwendig
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Zubereitungszeit

45

Minuten
Ruhzeit für den Teig

30

Minuten

Asiatische Teigtaschen herzhaft gefüllt

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 300 g Weizenmehl Typ 405

  • 1/2 TL Salz

  • 160 ml kochendes/heißes Wasser

  • Mehl für die Arbeitsfläche

  • Für die Füllung:
  • 300 g Chinakohl in feine Streifen geschnitten

  • 150 g Hackfleisch (Schwein, Rind oder auch gemischt)

  • 3 Möhren geschält und geraspelt

  • 1 Zwiebel fein gewürfelt oder auch Lauch

  • 2 Knoblauchzehen fein gewürfelt

  • 1 TL frischer Ingwer fein gehackt

  • 1 EL Sojasauce

  • 1/2 TL Pfeffer

  • 1 Chili fein geschnitten

  • 1 TL Sesamöl

  • Etwas Säure wie Reisessig oder Zitronensaft

  • Zum Braten:
  • Sesamöl

  • Wasser

  • Für die Sauce:
  • 6 EL Sojasauce

  • 3 EL Reisessig

  • 1 EL Honig

  • 1/2 TL Sesamöl

  • etwas Chili

  • optional Misopaste

  • Topping
  • Feine Lauchringe

  • Feine Chilistreifen

  • Sesam

Zubereitung:

  • Teigzubereitung:
  • Salz und Mehl in einer Schüssel mischen
  • Das Wasser unter kräftigem Rühren zugeben und schnell das Wasser in das Mehl einarbeiten. Den Teig nun kneten – ACHTUNG HEIß – bis er eine weiche Konsistenz hat und eine glatte Masse ist. Das dauert etwa 3- 5 Minuten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Füllung zubereiten:
  • Während der Teig ruht könnt ihr die Füllung vorbereiten.
  • Das Fleisch und Gemüse in eine große Schüssel geben und ordentlich durchmischen.
  • Mit den Gewürzen kräftig würzen und abschmecken.Vorbereitung der Füllung
  • Teig rollen und füllen:
  • Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Eine Hälfte des Teiges abteilen. Nun den Teig sehr dünn ausrollen – etwa 2mm.
  • Mit einer runden Form ausstechen (etwa 8-10 cm), jedes Blatt anschließend bemehlen so könnt ihr sie besser kurz lagern. Sonst kleben die einzelnen Blätter zusammen. So fortfahren bis der Teig aufgebraucht ist. Vorbereitete Teigplatten
  • Der Teig trocknet leicht an, daher entweder die Platten schnell verbrauchen oder einfrieren.
  • Etwas 1 – 1,5 TL Menge an Füllmasse, in der Mitte einer Platte legen belegen. Den Rand mit kaltem Wasser einstreichen. Teig zur Hälfte umklappen und gut zusammendrücken. Alle Teigplatten verarbeiten und zu Taschen formen. Die Taschen auf einer großen bemehlten Platte lagern. Aufpassen dass sie nicht zusammen kleben.
  • 1 EL Sesamöl in einem schweren Topf oder Pfanne erhitzen. Gyoza hinein legen, sie sollten sich nicht berühren. Bei mittlerer Hitze langsam anbraten bis sie goldbraun sind. Zubereitung in der Pfanne
  • Etwa 100 ml Wasser zugeben und 2 EL Sesamöl. Mit einem Deckel abdecken und bei schwacher Hitze leicht köcheln lassen. So werden die Gyoza gar. Das Dauert etwa 5-10 Minuten. Das Wasser sollte verdampft sein am Ende.
  • Sauce:
  • Während die Gyoza garen kann die Sauce zubereitet werden.
  • Alle Zutaten für die Sauce verrühren, notfalls auch kurz anmixen mit einem Pürierstab.
  • Gyoza mit Topping und DIp servieren

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Gebackene Aubergine mit Joghurtcreme

Gebackene Aubergine mit Joghurtcreme

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein Rezept voller Umami für euch gebackene Aubergine mit Joghurtcreme. Umami ist die fünfte Geschmacksrichtung, die aus Japan kommt und wird immer bekannter und beliebter. Man kann es schwer beschreiben und Umami kann bei vielen Gerichten, in verschiedenen Kombinationen von Zutaten entstehen. Sie ist herzhaft und würzig, kann fleischig und pikant sein und irgendwie ist sie auch wärmend. Sicher definiert auch jeder sein persönliches Umami etwas anders, denn wie immer ist es ja Geschmackssache. Ich nutze oft Röstaromen, Sojasauce, Misopaste, Süße und vieles mehr in Kombination miteinander. Man muss nicht tausende von Zutaten kaufen um es zu erreichen, ein paar Grundzutaten reichen völlig aus. Und ich nutze solche Gerichte gern um mal den Vorrats- und Gewürzschrank etwas leerer zu bekommen. Es sammelt sich ja immer so viel an.

Das ist auch so eine Sache mit den ganzen Gewürzen die sich so ansammeln, man schafft es gar nicht alles zu benutzen und den Sachen gerecht zu werden. ich habe für mich beschlossen, so viel wie möglich aufzubrauchen und zukünftig nur noch mit Grundgewürzen zu arbeiten und ohne Mischungen. Wenn ich eine bestimmte Mischung benötige werde ich sie selbst im Mörser herstellen. Der Vorteil ist daran, ich produziere nur die benötigte Menge, es ist frisch und aromatisch und das Wichtigste, ich weiß was in meiner eigenen Mischung drin ist.

Heute möchte ich euch nun ein Rezept mit Aubergine vorstellen, welches vegetarisch ist und das man sogar vegan zubereiten kann. Ihr könnt eine große Portion zubereiten, als Hauptgang oder die gebackene Aubergine mit Joghurtcreme als Beilage verwenden. Ich mache in die Joghurtcreme immer noch gerne Fetakäse rein, dann wird es noch würziger und fester in der Konsistenz.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und probieren. Ein weitere Umami Rezept findet ihr hier.

Gebackene Aubergine mit Joghurtcreme Rezept:

Gebackene Aubergine mit Joghurtcreme

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: Beilagen, VegetarischKüche: ArabischSchwierigkeit: Mittel
Portionen

2

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

40

Minuten

Ein einfaches Rezept mit viel Aroma

Zutaten:

  • 2 Auberginen

  • Für die Marinade
  • 1 Knoblauchzehe sehr fein gewürfelt

  • 2 EL Sojasauce

  • 2 EL Misopaste

  • 1 EL Honig

  • je 1 Prise Pfeffer, Paprika, Chili

  • Für die Joghurtcreme
  • 100g griechischer Joghurt

  • je 1 Prise Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

  • Topping
  • 1 Hand voll Lauch fein gehackt

  • 2 EL Granatapfelkerne

Zubereitung:

  • Backofen auf 200° vorheizen
  • Auberginen waschen, längs halbieren (je nach Größe gern auch noch einmal – die Scheiben sollten mindestens 3-4cm dick sein) das Auberginenfleisch rautenförmig einschneiden. Auf ein Backblech mit Backpapier legen.
  • Die Zutaten der Marinade gründlich verrühren. Die eingeschnittenen Auberginen mit der Marinade einpinseln.
  • Die Auberginen im Backofen bei 200° ca. 20 Minuten backen.
  • In der Zwischenzeit den Joghurt und die Gewürze zu einem Dip verrühren und abschmecken.
  • Die Aubergine mit Johurtsauce, Garantapfelkernen und Lauch anrichten.

Notizen:

  • Man kann in den Dip noch etwas Fetakäse einrühren, dann wird es noch aromatischer.

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Gebackener Kohl mit Parmesan

Gebackener Kohl mit Parmesan

Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch eine super leckere Variante vom Weißkohl vorstellen und zwar gebackener Kohl mit Parmesan. Der Weißkohl wird in Spalten geschnitten,kräftig gewürzt und dann langsam gebacken. Er wird nicht vor gekocht, daher benötigt der Kohl zeit und nicht so hohe Temperatur um weich zu werden. Wenn man es knusprig mag, kann man am Ende die Temperatur hoch drehen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann auch noch Parmesan über den Weißkohl gegeben und diesen kurz mit backen lassen. Diese leckere und abwechslungsreche Beilage passt perfekt zu deftigen Fleischgerichten. Man kann den kohl aber auch als vegetarischen Hauptgang essen.

Ich bin ein großer Fan von fast allen Kohlarten, außer Rosenkohl, den kann ich nur selten und dann auch nur speziell zubereitet essen. Ich verarbeite ihn auch gern ganz unterschiedlich. Mein Schatz liebt zum Beispiel fermentiert, ich mag ihn gern als Rohkostsalat und diese gebackene Form ist unsere neuste Lieblingsentdeckung.

Meine liebsten Kohlsorten sind Weißkohl, Chinakohl und Pak Choi, Rotkohl esse ich inwendige nur in klassischer Form und zu Weihnachten und dann kenne ich wahrscheinlich noch ganz viele Formen nicht. Weißkohl ist sehr gut für eure Gesundheit und besonders für eure Verdauung. Er ist reich an Vitamin C und Vitamin K und die darin enthaltenen Ballaststoffe sind gut für eure Verdauung. Wenn das Kraut fermentiert ist, ist es sogar noch gesünder, denn die Milchsäurebakterien die während der Fermentation entstehen sind echt gut für eure Darmflora.

Daher werde ich eich neben dem Rezept für gebackenen Kohl mit Parmesan auch demnächst zeigen wie ich fermentiere.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen. Hier findet ihr übrigens ein weiteres leckeres Rezept aus dem Ofen.

Gebackener Kohl mit Parmesan Rezept:

Gebackener Kohl mit Parmesan

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: BeilagenKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Leicht
Portionen

3

Portionen
Vorbereitungszeit

10

Minuten
Backzeit

50

Minuten
Gesamtzeit

1

Stunde 

10

Minuten

Gebackener Kohl mit Parmesan und Petersilie – eine schöne Beilage

Zutaten:

  • 1/2 Weißkohl in Schiffchen geschnitten und vorsichtig gewaschen

  • 3 EL Olivenöl

  • 1 TL Knoblauchpulver

  • 1 TL Salz – auch lecker ist Sojasauce

  • 1 TL Paprikapulver

  • 1 TL Pfeffer

  • 50g geriebener Parmesan

  • Topping
  • 1/2 Bund Petersilie gehackt

Zubereitung:

  • Backofen auf 200° Umluft vorheizen.
  • Den halben Weißkohlkopf waschen und in Schiffchen von etwa 5cm Dicke schneiden.
  • In einer Schüssel den Weißkohl mit Öl und Gewürzen vermischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  • Den marinierten Kohl auf einem Backblech mit Backpapier oder in eine Auflaufform legen.
  • Im Ofen bei etwa 180° 40 Minuten backen bis er weich ist.
  • Den Kohl mit Parmesan bestreuen und bei 220° noch einmal 10 -15 Minuten backen bis der Käse geschmolzen ist und kleine dunkle Stellen entstanden sind.
  • Mit Petersilie garnieren und servieren.

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Schieböcker

Schieböcker – ein Klassiker aus dem Erzgebirge

Hallo ihr Lieben. Heute möchte ich euch einen meiner Lieblinge vorstellen, den Schieböcker. Ein Klassiker aus dem Erzgebirge und ein traditionelles Käsegericht, das es hier in vielen Gasthäusern als Vorspeise gibt. Es ist eine Art Kochkäse aus Harzer Rolle und Camembert. Beide Käse kaufe ich immer mal und lasse sie dann etwas im Kühlschrank reifen, damit sie würziger werden. Hier ist nur leider das Problem, dass mein Schatz den Käse oft eher entdeckt und ihn einfach weg futtert. Und so fange ich dann wieder von vorne an.

Der Käse wird erst geschnitten, der Camembert auch noch vorher entrindet und dann in Butter geschmolzen. bei dem Bier was dann dazu kommt sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich nutze gern helles Bier wie Pilz und dann auch gern Sorten hier aus der Region und von kleinen Brauereien.

Die meisten anderen Rezepte sind mit weniger Camembert, ich mag jedoch die Cremigkeit, die dann entsteht. Wenn man das nicht macht und den Käse leicht einkocht wird er nach dem Erkalten fast schnittfest.Ich werde hier aber auch noch etwas herum probieren. Beim Kochen ist übrigens Vorsicht geboten, denn der Käse kann sehr schnell anbrennen. Am besten wäre sicher ein Wasserbad oder einen beschichteten Topf. Wer es etwas schärfer mag kann auch gern noch Chilipulver ergänzen.

Der Schieböcker kann übrigens warm oder kalt gegessen werden. Ich liebe ihn wenn er warm und leicht flüssig ist und dazu frische Zwiebel und sauer eingelegte Gurken.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit. Ein weiteres Rezept aus meiner Heimat findet ihr übrigens hier.

Schieböcker – Rezept

Schieböcker – ein Klassiker aus dem Erzgebirge

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: Käse, BrotaufstrichKüche: Deutsche Küche, Erzegbirge, SachsenSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

20

Minuten

Zutaten:

  • 2 Rollen Harzer Käse (je 200g)

  • 2 kleine Camembert (je 200g)

  • 180 – 200 ml Bier (ich nutze ein helles Bier wie Pilz)

  • 100g Butter

  • je eine Prise Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel ganz

  • Zum Servieren:
  • frisches Brot

  • Kräuter wie Schnittlauch

  • Zwiebeln in dünne Streifen geschnitten

  • Saure Gurke in dünne Streifen geschnitten

Zubereitung:

  • Harzer Rolle in kleine Stücke schneiden.
  • Den Camembert entrinden und klein schneiden.
  • Die Butter in einem Topf schmelzen und den Käse dazu geben. unter ständigem Rühren den Käse vorsichtig bei geringer Hitze schmelzen lassen.
  • Bier hinzugeben, in mehreren Etappen, bis der Käse eine schöne Cremigkeit bekommt.
  • Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel dazu geben.
  • Servieren
  • Frisches Brot mit Schieböcker bestreichen, mit Zwiebel und gern auch saurer Gurke genießen.
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Klassisches Rindergulasch mit Fusilli

Heute möchte ich euch einen Klassiker ans Herz legen. Ein Rezept für klassisches Rindergulasch mit Fusilli ganz traditionell zubereitet und ein Allrounder egal ob mit Nudeln, Kartoffeln oder Knödeln.

Am liebsten bereite ich es einen Tag vor Verzehr vor, so kann es über Nacht schön durchziehen und schmeckt am nächsten Tag nochmal viel besser. Sobald ich den Platz habe zum Lagern werde ich dann auch größere Mengen kochen und entweder einwecken oder einfrieren. Darauf freue ich mich schon riesig, denn dann steht mein Schatz auch nicht mehr da wenn er spontan Hunger hat und findet nichts.

Ihr könnt natürlich wie immer variieren, in der Weihnachtszeit kann man zum Beispiel den Rotwein durch Glühwein ersetzen. Das musste ich einmal machen weil kein Rotwein da war und es schmeckt fantastisch durch die Gewürze im Glühwein. Wer den Alkohol weglassen möchte, kann natürlich eine alkoholfreie Variante nutzen oder auch einen Traubensaft. Auch bei der Brühe gibt es verschiedene Möglichkeiten, egal ob selbst gemacht, gekörnt oder auch eine aus dem Glas. Hier entscheidet euer Geschmack.

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit.

Wenn ihr noch weitere Klassiker der deutschen Küche sucht, findet ihr hier ein tolles Rezept für Strammen Max.

Klassisches Rindergulasch mit Fusilli Rezept:

Klassisches Gulasch

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: HauptgangKüche: Deutsch, PastaSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Kochzeit

2

Stunden 

20

Minuten
Gesamtzeit

3

Stunden 

Zutaten:

  • 600g Rindergulasch gewürfelt

  • 25g Knollensellerie in kleine Würfel geschnitten

  • 1/2 Karotte in kleine Würfel geschnitten

  • 2 Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten

  • 1 Knoblauchzehe fein gewürfelt

  • 1 EL Butterschmalz oder Öl + Butter

  • 1 EL Tomatenmark

  • 600ml trockener Rotwein

  • 250ml Rinderbrühe

  • 1 TL Paprikapulver scharf, 1 TL Paprikapulver edelsüß, Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt

  • 500g Pasta eurer Wahl

Zubereitung:

  • Das Gemüse schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Gemüsewürfel, Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und anschwitzen.
  • Das Fleisch zugeben und kurz anbraten.
  • Das Tomatenmark und das Paprikapulver dazu geben, anschwitzen, es sollte eine leichte Röstfarbe annehmen, aber nicht verbrennen.
  • Mit Rotwein und Brühe ablöschen und aufkochen. Lorbeerblatt zugeben. Bei mittlerer Hitze etwa 2 Stunden köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Pasta nach Anweisung der Packung zubereiten.

Notizen:

  • Noch besser schmeckt Gulasch, wenn man es am Vortag zubereitet und es über Nacht durchziehen kann. Am nächsten Tag wieder erwärmen, eventuell etwas Brühe zugeben und genießen.

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Kartoffeln, Spinat und Eier

Und nun noch ein Rezept aus der Kindheit, was ich extrem liebe. Spiegeleier esse ich aber erst seit dem ich 30 war. Vorher fand ich nämlich weiches Eigelb absolut ekelhaft und hatte quasi Angst davor. Das hat sich dann aber ruckartig geändert, in dem ich es einfach probiert habe und es tatsächlich mega lecker fand und mich gefragt habe, warum ich es nicht schon viel eher gegessen habe.

Dieses Gericht benötigt eigentlich kein detailliertes Rezept, aber ich möchte euch einfach mal mitteilen wie ich es zubereite und was ich so als kleine Kniffe und Tricks mache um es noch leckerer zu machen.

Mein perfektes Spiegelei:

Ich liebe es wenn Spiegeleier am Rand knusprig sind und das Eigelb weiterhin schön flüssig ist. Dafür brate ich am liebsten mit Butterschmalz, 1 Teelöffel voll reicht völlig aus. Es geht aber auch eine Mischung aus neutralem Pflanzenöl und Butter. Ich erhitze die Pfanne mit dem Schmalz und braten das Ei am Anfang sehr stark an und drehe die Hitze dann runter. Ich würze meist mit Salz und Pfeffer, super passen natürlich auch Paprikapulver oder Chili. Um das Eiweiß zum stocke zu bringen, setze ich auch gern einen Deckel auf die Pfanne. Das beschleunigt alles etwas.

Bratkartoffeln:

Für meine liebste Art von Bratkartoffeln nutze ich festkochende Kartoffeln. Leider sind die noch nicht selbst angebaut, aber hoffentlich bald. Ich koche die Kartoffeln immer mit Schale vor, das dauert je nach Größe zwischen 25 und 35 Minuten. Ich steche immer mal mit einem spitzen Messer hinein und wenn es leicht rein geht in die Kartoffel sind sie gar. Dann die Kartoffeln unter kaltem Wasser kurz abkühlen, schälen und würfeln. Auch hier nutze ich wieder Butterschmalz und brate kräftig an. Sie sind ja schon gar und müssen nur noch knusprig werden. Ich würze am liebsten mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Paprikapulver, Majoran, Muskat und etwas Schärfe. Natürlich passen auch frischer Knoblauch, Zwiebeln und Kräuter super, hier sind wirklich keine Grenzen gesetzt.

Der Spinat:

So nun zum Thema Spinat. Hier muss ich ja gestehen, dass ich es einfach liebe und den aus der Tiefkühlung nehme. Am liebsten auch dann schon Rahmspinat. Ich verfeinere gern noch mit Creme fraiche und würze mit Salz, Pfeffer und Muskat. Wenn ich es richtig krachen lassen möchte rühre ich noch Blauschimmelkäse mit rein. Da kommt dann die Käsesucht wieder durch.

Es sind halt oft die einfachen Dinge die einen glücklich machen und bei mir ist es genau dieses Gericht. Und es braucht nicht viel um es lecker zu gestalten. Außerdem kann es jeder so abwandeln wie er/sie mag, denn auch mit Rührei ist es ultra lecker.

Wie esst ihr es am liebsten? Hinterlasst gern einen Kommetar.

Bis bald und lasst es euch schmecken.

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