Selbst gemachter Joghurt

Hallo ihr Lieben, heute habe ich mal ein Rezept für selbst gemachten Joghurt für euch. Joghurt wird übrigens auch durch Fermentation hergestellt.

Milchsäurebakterien wandeln dabei Milchzucker in Milchsäure um. Dabei erhält der Joghurt seine Konsistenz und Geschmack.

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Die wichtigsten Zutaten:

Griechischer Joghurt:

Griechischer Naturjoghurt ist ein Milchprodukt, das sich durch seine cremige Konsistenz und seinen hohen Proteingehalt auszeichnet. Hier sind einige wichtige Informationen dazu:

Herstellung und Eigenschaften:

  • Abtropfverfahren:
    • Der Hauptunterschied zum herkömmlichen Naturjoghurt liegt im Herstellungsprozess. Griechischer Joghurt wird durch das Abtropfen von Molke gewonnen, wodurch er seine charakteristische Dicke und Cremigkeit erhält.
    • Durch diesen Prozess wird auch der Proteingehalt erhöht, während der Gehalt an Kohlenhydraten und Laktose reduziert wird.
  • Konsistenz und Geschmack:
    • Griechischer Joghurt ist deutlich fester und cremiger als normaler Naturjoghurt.
    • Er hat einen leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack.
  • Fettgehalt:
    • Der Fettgehalt von griechischem Joghurt kann variieren, es gibt sowohl fettarme als auch fettreiche Varianten.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile:

  • Hoher Proteingehalt:
    • Griechischer Joghurt ist eine ausgezeichnete Proteinquelle, was ihn zu einer beliebten Wahl für Sportler und Menschen, die auf eine proteinreiche Ernährung achten, macht.
  • Kalziumreich:
    • Er enthält viel Kalzium, das wichtig für die Knochengesundheit ist.
  • Probiotische Wirkung:
    • Wie anderer Naturjoghurt enthält auch griechischer Joghurt lebende Joghurtkulturen, die die Darmgesundheit fördern können.
  • Weniger Laktose:
    • Durch das Abtropfen der Molke enthält er weniger Laktose, was ihn für Menschen mit leichter Laktoseintoleranz verträglicher machen kann.

Verwendung in der Küche:

  • Vielseitig einsetzbar:
    • Griechischer Joghurt kann pur gegessen, mit Früchten, Honig oder Nüssen verfeinert oder als Zutat in verschiedenen Gerichten verwendet werden.
    • Er eignet sich hervorragend für Dips, Saucen, Dressings, Smoothies und Desserts.
    • In der Griechischen Küche wird er auch sehr oft zu herzhaften Speisen verwendet, wie zum Beispiel bei Zaziki.

Wichtiger Hinweis:

  • „Joghurt nach griechischer Art“:
    • Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder Joghurt, der als „griechischer Joghurt“ verkauft wird, tatsächlich in Griechenland hergestellt wurde. Produkte, die außerhalb Griechenlands hergestellt werden, werden oft als „Joghurt nach griechischer Art“ bezeichnet.

Vollmich:

Vollmilch ist ein weit verbreitetes und beliebtes Milchprodukt, das sich durch seinen natürlichen Fettgehalt auszeichnet. Hier sind einige wichtige Informationen zu Vollmilch:

Eigenschaften und Zusammensetzung:

  • Fettgehalt:
    • Vollmilch hat einen natürlichen Fettgehalt von mindestens 3,5 Prozent. Dieser Fettgehalt trägt zum vollmundigen Geschmack und zur cremigen Konsistenz der Milch bei.
  • Nährstoffe:
    • Vollmilch ist reich an wichtigen Nährstoffen wie Kalzium, Vitamin D, Vitamin B12, Eiweiß und verschiedenen Mineralstoffen.
    • Das enthaltene Fett dient als Träger für fettlösliche Vitamine und trägt zur Sättigung bei.
  • Verarbeitung:
    • Vollmilch wird in der Regel pasteurisiert oder ultrahocherhitzt (UHT), um sie haltbarer zu machen und schädliche Bakterien abzutöten.
    • Häufig wird Vollmilch auch homogenisiert, um die Fettkügelchen zu verkleinern und ein Aufrahmen zu verhindern.

Gesundheitliche Aspekte:

  • Kalzium und Vitamin D:
    • Vollmilch ist eine wichtige Quelle für Kalzium und Vitamin D, die für die Knochengesundheit unerlässlich sind.
  • Eiweiß:
    • Der hohe Eiweißgehalt unterstützt den Aufbau und die Reparatur von Körpergewebe.
  • Fett:
    • Das Fett in Vollmilch liefert Energie und unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
    • Es gibt jedoch auch Diskussionen über den Zusammenhang zwischen dem Fettgehalt von Vollmilch und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hierbei ist zu sagen, das es auf eine Ausgewogene Ernährung ankommt.
  • Laktose:
    • Vollmilch enthält Laktose, einen natürlichen Milchzucker, der bei Menschen mit Laktoseintoleranz zu Verdauungsproblemen führen kann.

Verwendung:

  • Vollmilch wird vielseitig verwendet, sowohl pur als Getränk als auch als Zutat in zahlreichen Rezepten.
  • Sie dient als Grundlage für viele Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Butter.
  • In der Küche wird sie zum Kochen, Backen und für die Zubereitung von Saucen und Desserts verwendet.

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim ausprobieren und hier ist ein weiteres Rezept für Fermentation.

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Rezept selbst gemachter Joghurt:

Selbst gemachter Joghurt

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Fermentieren, SelbstversorgungSchwierigkeit: Mittel
Gläschen

6-8

Gläser
Vorbereitung

30

minutes
Zubereitung

5

hours 

Zutaten:

  • 1 Liter Vollmilch in Bioqualität, kann auch Frischmilch sein

  • 2 EL griechischer Joghurt – auch gern Bioqualität

Zubereitung:

  • Die Milch in einem Topf auf 90-95° erhitzen, funktioniert auch super im Thermomix.
  • Die Milch wieder abkühlen lassen, auf maximal 40° oder weniger.
  • Den Joghurt einrühren, sodass er komplett aufgelöst ist.
  • In gut ausgekochte und saubere Schraubgläser füllen.
  • Die Gläser verschließen und entweder in den Backofen oder in eine Joghurtmaschine (diese laut Anleitung einstellen) stellen.
    Im Backofen bei 50° für 4-5 Stunden reifen lassen.
  • Danach abkühlen lassen und im Kühlschrank mindestens 12 Stunden zeihen lassen. So bildet sich die typische Konsistenz.

Equipment

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