hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein leckeres One Pot Gericht für Euch. Eine cremige Pasta mit Kürbissauce. Das Rezept ist tatsächlich vegan, natürlich könnt ihr es auch mit tierischen Produkten zubereiten oder auch mit Fleisch oder Fisch kombinieren.
Im Grunde könnt ihr auch eine Kürbissuppe kochen und später die Reste als Sauce verwenden. Das mache ich gern mit Käse-Lauch-Suppe, das passt auch perfekt zu Pasta.
Die wichtigsten Zutaten:
Pasta:
Getrocknete Pasta aus dem Supermarkt hält länger, kann auf Vorrat gekauft werden und muss etwas länger gegart werden, als frische Sorten. Sie besteht meist nur aus Hartweizengries und Wasser, man kann aber auch Sorten mit Ei finden. Bei uns sind mittlerweile über 100 verschiedene Sorten erhältlich und in Italien natürlich noch viele mehr. Weltweit sollen es wohl circa 600 verschiedene Arten sein. Wenn man die alle probieren wollte wäre man echt lange beschäftigt.
Die große Kunst ist es für mich Pasta selbst zu machen und ich besitze tatsächlich eine Nudelmaschine, aber ich bin in letzter zeit nicht dazu gekommen sie zu nutzen, aber das steht wie so vieles auf meiner Liste.
Kürbis:
Kürbis ist ein Fruchtgemüse, Saison mit der größten Auswahl ist von September bis November. Er kann bei guten Bedingungen monatelang gelagert werden und teilweise bis in den Januar noch gegessen werden.
Meine liebsten Sorten sind Hokkaido, der leicht nussig ist und mit Schale zubereitet werden kann, Spaghettikürbis, mit spaghettiförmigem Fruchtfleisch und Butternut, mit einem nussigen Geschmack und einer gewisse , insgesamt gibt es aber etwa 200 essbare Sorten und noch vielmehr die ungenießbar sind.
Kürbis hat auch einige positive Eigenschaften die man definitiv beachten sollte. Er ist gut für Blase und Nieren, stärkt die Sehkraft und hat wenig Kalorien.
Am liebsten verwenden wir Kürbis für Suppen, Pasta oder auch gebacken. Das Rezept für gebackenen Kürbis findet ihr hier.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres schnelles Rezept für eine One Pot Pasta findet ihr hier.
800gHokkaidokürbis – entkernt, in Würfel geschnitten mit Schale
2 ZehenKnoblauch – geschält und gewürfelt
1Schalotten – geschält und gewürfelt
2ELTomatenmark
200mlGemüsebrühe
200mlSahne oder veganen Sahneersatz
2ELOlivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Chilipulver
Mögliche Toppings:
frische gehackte Kräuter
in Butter angebratene Semmelbrösel
Käse oder veganer Käse
gehackte Nüsse
Zubereitung:
Die Kürbiswürfel in Olivenöl in einem großen Topf anbraten, so dass sie leicht Farbe bekommen.
Die Schalotten und Knoblauch zugeben und 5 Minuten mit dünsten.
Tomatenmark zugeben und ebenfalls kurz mitdünsten.
An den Kürbis Gemüsebrühe und Sahne geben. Etwa 15 Minuten garen bis die Würfel weich sind.
Die Pasta parallel laut Packungsanweisung al dente kochen, etwas Nudelwasser am Ende abnehmen, falls die Sauce am Ende etwas gestreckt werden muss. Abgießen und bereit stellen.
Den Kürbis pürieren und würzen. Abschmecken. Eventuell einkochen lassen oder verdünnen.
Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein leckeres Pastarezept für Euch, eine Pasta mit Brokkoli und Gorgonzolasauce. Wunderbar cremig und würzig und ein perfektes Essen für kalte Tage.
Ihr könnt sie als One Pot Gericht zubereiten und als kleiner Frischekick passt zum Servieren dann super frischer Rucola. Sicher passt statt Brokkoli auch Spinat sehr gut.
Die wichtigsten Zutaten:
Pasta:
Getrocknete Pasta aus dem Supermarkt hält länger, kann auf Vorrat gekauft werden und muss etwas länger gegart werden, als frische Sorten. Sie besteht meist nur aus Hartweizengries und Wasser, man kann aber auch Sorten mit Ei finden. Bei uns sind mittlerweile über 100 verschiedene Sorten erhältlich und in Italien natürlich noch viele mehr. Weltweit sollen es wohl circa 600 verschiedene Arten sein. Wenn man die alle probieren wollte wäre man echt lange beschäftigt.
Die große Kunst ist es für mich Pasta selbst zu machen und ich besitze tatsächlich eine Nudelmaschine, aber ich bin in letzter zeit nicht dazu gekommen sie zu nutzen, aber das steht wie so vieles auf meiner Liste.
Brokkoli:
Brokkoli ist eine der gesündesten Gemüsesorten, er ist reich an Vitamin C und K, hat eine antioxidative Wirkung und ist gut für den Darm. Er schützt vor Zellschäden, beinhaltet viel Eiweiß und Kalzium und Eisen. Er sollte also so oft wie möglich gegessen werden.
Am liebsten bereite ich ihn zu Pastagerichten oder als Suppeneinlage zu. Damit er seine guten Inhaltsstoffe behält, sollte er nur kurz gegart werden. Super lecker schmeckt er auch in Kombination mit Sauce Hollandaise, er heißt also auch nicht umsonst Spargelkohl.
Ein tolles Rezept mit Brokkoli ist unter anderem auch mein Brokkoligratin.
Gorgonzola:
Gorgonzola ist eine meiner liebsten Käsesorten. Es gibt bei ihm, glaube ich , nur zwei Lager, entweder man liebt ihn oder man hasst ihn.
Er wird aus Kuhmilch hergestellt und hat einen Fettgehalt von mindestens 48 % in der Trockenmasse. Er ist reich an Eiweiß, den Mineralstoffen Calcium und Phosphor und enthält B-Vitamine. Der Gorgonzola stammt aus Italien und wird traditionell hergestellt und reift bis zu 12 Monate. Junger Gorgonzola ist meist mild und leicht süß und wird dann mit Reifung würzig und pikant.
Gelagert wird er zu Hause im Kühlschrank und ist dann geöffnet etwa eine Woche haltbar. Er ist weiß bis gelblich in der Farbe und hat grüne Schimmeladern. Sollte er sich anders verfärben oder sauer und bitter riechen ist er nicht mehr genießbar.
Gorgonzola passt zum Beispiel zu Früchten wie Birnen, wir kombinieren ihn aber auch sehr gern zu Rindersteaks. Auch sehr gut ist er auf Pizza oder in einer Sauce für Pasta.
Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept mit Brokkoli findet hier, eine Cheddar-Brokkoli-Suppe.
1StückBrokkoli – gewaschen, geputzt und zu kleinen Röschen zerteilt
150gGorgonzola
100gParmesan – gerieben
200mlSahne
200mlMilch
1Schalotte – geschält und fein geschnitten
2ZehenKnoblauch – geschält und fein gehackt
100mlBrühe – Gemüsebrühe
1ELOlivenöl
1ELButter
1TLZitronensaft
Salz, Pfeffer, Muskat
1handvollRucola – gewaschen und abgetropft
Zubereitung:
Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen, abgießen, etwas Nudelwasser auffangen und aufheben und die Pasta bei Seite stellen.
In einer großen Pfanne oder dem Topf das Olivenöl erhitzen und den Brokkoli und den Knoblauch mit etwas Brühe oder Wasser aufgießen und darin andünsten bis der Brokkoli bissfest ist. Das dauert je nach Größe etwa 10 – 15 Minuten. Abgießen und bei Seite stellen.
In dem Topf das Olivenöl und Butter schmelzen, darin Schalotten und Knoblauch glasig andünsten. Sahne und Brühe dazu gießen und erhitzen.
Den Gorgonzola und Parmesan einrühren und schmelzen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken.
Den Brokkoli und die Pasta unterrühren. Noch einmal abschmecken. Eventuell die Sauce mit etwas Pastawasser verdünnen.
Hallo ihr Lieben, heute gibt es mal wieder so richtiges Seelenfutter. Tortellini mit Spinat und Sahnesauce, ein Gericht mit viel Geschmack und Cremigkeit, ideal für die kälteren Tage die jetzt langsam wieder kommen.
Dieses Rezept ist vegetarisch und wenn ihr die Sahne, Butter und den Parmesan mit veganen Alternativen ersetzt sowie die Tortellini mit einer veganen Füllung kauft oder zubereitet, könnt ihr dieses Essen sogar vegan zubereiten.
Ich habe frische Tortellini aus dem Kühlregal mit einer Frischkäsefüllung verwendet. Das passt zu der Sauce meiner Meinung nach am besten. Sie haben auch eine kürzere Garzeit als die getrockneten und so kann alles in einer großen Pfanne zubereitet werden. Natürlich könnt ihr auch getrocknete verwenden, diese müsst ihr dann eventuell vorkochen. Insgesamt kann man
Die wichtigsten Zutaten:
Spinat:
Spinat ist zwar das ganze Jahr erhältlich, hat aber eigentlich von April bis Juni Saison. Man kann ihn auch sehr einfach selbst anbauen, im Grunde wie Salat und das schöne ist, wenn man die Blätter, beim ernten, weit unten abschneidet und das Herz stehen lässt, kann man bis zu 5 mal in einer Saison von den Pflanzen ernten. Denn er wächst immer wieder nach.
Das grüne Gemüse ist sehr gesund. Es enthält Beta-Carotin, Folsäure, die Vitamine B, A und F sowie viele Mineralstoffe. Also versucht doch einmal mehr Spinat in euren Speiseplan zu integrieren.
Tortellini:
Diese Sorte Pasta besteht aus dünnem Teig und verschiedenen Füllungen, die man natürlich selbst herstellen kann oder die man fertig kaufen kann. Hier gibt es wie immer verschiedene Qualitäts- und Preisklassen. Wenn ich welche kaufe, dann frische aus der Kühlung oder vom Feinkosthändler oder gar einer Manufaktur. Mit getrockneten fertigen Tortellini kann ich nicht wirklich etwas anfangen, da ich es seltsam finde, dass die Füllung getrocknet ist.
Das Thema Füllung ist hier sehr vielseitig und es gibt für jeden Geschmack etwas und wenn man sie selbst macht, dann ist der Fantasie sowieso keine Grenze gesetzt. Gegessen werden sie dann mit Brühe oder einer Sauce, hier gibt es auch verschiedene Varianten mit Tomaten, Sahne oder auch Butter.
Hier die traditionellen und wichtigsten Füllungen:
Tortellini alla Bolognese:
Eine Mischung aus Schweine- und Rindfleisch mit Tomatenmark, Karotten, Sellerie, Zwiebel und Gewürzen.
Tortellini di Magro:
Die klassische vegetarische Füllung mit mit Spinat, Ricotta, Eiern, Parmesan und Gewürzen.
Tortellini mit Pilzen:
Am besten schmeckt es uns mit Steinpilzen oder Pfifferlingen, aber auch Champignons gehen und dazu Frischkäse oder Ricotta.
Natürlich kann man auch Füllungen aus anderen Fleischsorten, Wurst oder auch Fisch und Meeresfrüchten herstellen. Hier kann man seiner Fantasie alle Freiheiten lassen und ich hoffe ich kann bald weitere Rezepte hier einstellen.
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Hier findet ihr ein weitere leckeres und einfaches One Pot Gericht.
Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten.
Tomatenmark zugeben und kurz anschwitzen, ohne das es braun wird.
Die Tortellini und gehackten Tomaten dazu geben, mit Weißwein, Sahne und Brühe ablöschen. Alles aufkochen lassen und köcheln lassen bis die Tortellini gar sind (laut Packungsanleitung).
Kurz vor Ende der Garzeit den Spinat unterheben und mit köcheln. Wenn die Sauce zu dick ist mit etwas Brühe, Wasser oder auch Milch verdünnen.
Vor dem Servieren den Parmesan einrühren und noch einmal abschmecken.
Hallo ihr Lieben, die Spargelsaison geht zu Ende und ich muss Euch unbedingt noch ein tolles und leckeres Rezept für Cremige One Pot Pasta mit Spargel in einer einfachen Sauce kombiniert mit Radieschen und Burrata vorstellen. Es ist frisch, saisonal und unkompliziert, mehr brauche ich einfach nicht zur Zeit.
Aktuell liebe ich One Pot Gerichte sowieso sehr, denn auf der Baustelle und mit der Abwaschsituation ist es einfach das sinnvollste alles in einem Topf oder einer Pfanne zuzubereiten.
Die wichtigsten Zutaten:
Grüner Spargel:
Ich verarbeite ihn aktuell am liebsten in Pastagerichten oder in einer Spargelquiche. Seine Saison ist meistens von Ende April bis zum 24. Juni. Man kann ihn aber das ganze Jahr kaufen, sollte aber hier darauf achten wo er herkommt und in welcher Qualität er ist. Wir haben letztes Jahr den ersten in unserem Garten ausgepflanzt und ich hoffe bald welchen ernten zu können. Aber man sollte 2 Jahre nach der Pflanzung vergehen lassen, damit die Pflanze Kraft schöpft.
Man kann den grünen Spargel auch roh essen, dann würde ich ihn aber marinieren. Er ist aber definitiv reich an Ballaststoffen, Magnesium, Proteinen und Vitaminen. Er soll außerdem die Blutbildung fördern und gut für die Nerven sein. So dass es durchaus Sinn macht ihn auch einmal roh zu genießen. Das geht am besten im Salat.
Grünen Spargel müsst ihr im Regelfall nicht schälen, ich schneide immer das trockene Ende ab und wenn er dicker ist und die Schale fester, dann schäle ich das untere Drittel. Gerne schneide ich ihn dann in Stücke und brate ihn direkt oder ich gare ihn im ganzen. Sehr lecker ist grüner Spargel auch gegrillt im Baconmantel.
Burrata:
Burrata ist meine absolut liebste Käsesorte. Das beste an Burrata ist der weiche, teilweise flüssige Kern. Der aus Sahne und Frischkäse besteht. Diese Methode ist ursprünglich entstanden um Butter länger haltbar zu machen, denn die Hülle aus Käse umschließt die Butter und kühlt sie. Burrata ist eine Sonderform des Mozzarella und wird meist aus Kuhmilch hergestellt.
Ihr solltet diese Käsesorte immer zügig aufbrauchen, da sie nicht lange haltbar ist. Burrata kann man im Grunde genauso verwenden wie Mozzarella, zum Beispiel auf Salat, auf warmen Broten, Pizza oder wie in diesem Rezept auf Pasta.
Es gibt Burratta auch mit Trüffel, was sehr lecker ist und auch die Füllung kann man direkt einzeln kaufen, sie heißt dann Stracciatella. Ein Highlight ist es auch, wenn diese aus Büffelmilch hergestellt ist.
Radieschen:
Die eigentliche Saison von Radieschen ist ungefähr von Mai bis September. Aber man kann sie das ganze Jahr kaufen, dann kommen sie aber in der Regel aus Treibhäusern. Am besten schmecken sie natürlich aus dem eigenen Garten. Und hier haben sie dann auch die kürzesten Wege und die meisten guten Inhaltsstoffe.
Radieschen sollen die Verdauung fördern, Krebs vorbeugen und auch gegen Diabetes helfen. Sie sind kalorienarm und enthalten Vitamin C, Kalium und Folsäure. Am besten schmecken sie mir roh und im Salat. Es ist aber auch spannend sie einmal warm zuzubereiten. Hier findet ihr ein Rezept dazu.
Pasta:
Getrocknete Pasta aus dem Supermarkt hält länger, kann auf Vorrat gekauft werden und muss etwas länger gegart werden, als frische Sorten. Sie besteht meist nur aus Hartweizengries und Wasser, man kann aber auch Sorten mit Ei finden. Bei uns sind mittlerweile über 100 verschiedene Sorten erhältlich und in Italien natürlich noch viele mehr. Weltweit sollen es wohl circa 600 verschiedene Arten sein. Wenn man die alle probieren wollte wäre man echt lange beschäftigt.
Die große Kunst ist es für mich Pasta selbst zu machen und ich besitze tatsächlich eine Nudelmaschine, aber ich bin in letzter zeit nicht dazu gekommen sie zu nutzen, aber das steht wie so vieles auf meiner Liste.
Nun aber zum eigentlichen Rezept und der Pasta. Ich wünsche Euch viel Spaß beim kochen und genießen und ein weiteres leckeres Rezept für Pasta mit Spargel findet Ihr hier.
1Bundgrüner Spargel – geputzt und in 5 -7 cm große Stücke geschnitten
1ZeheKnoblauch – geschält und gehackt
200mlSahne
50gParmesan – gerieben
1SpritzerZitronensaft
2ELOlivenöl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
aufgefangenes Pastawasser
Als Topping:
10StückRadieschen – geputzt und in Scheiben geschnitten
1StückBurrata
frische Kräuter
Zubereitung:
Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen, abgießen, etwas Nudelwasser auffangen und aufheben und die Pasta bei Seite stellen.
In einer großen Pfanne oder dem Topf das Olivenöl erhitzen und den Spargel und den Knoblauch darin andünsten bis der Spargel bissfest ist. Das dauert je nach Dicke etwa 10 Minuten.
Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zitronensaft würzen.
Die Sahne zugießen, aufkochen und den Parmesan einrühren.
Wenn es zu dick oder zu wenig ist, das Nudelwasser dazu gießen.
Die Sauce abschmecken.
Die Pasta unterrühren und erwärmen.
Mit gezupfter Burrata, Radieschen und Kräutern anrichten und genießen.
Hallo ihr Lieben, es ist endlich wieder Nudelzeit angesagt. Und es gibt Tomatenpasta mit karamellisierten Zwiebeln, ein Rezept voll mit Geschmack und Umami. Was mich persönlich sehr glücklich macht und was ich sehr gern esse. Das Gericht kommt auch mit wenigen Zutaten aus und kann sogar komplett vegan gekocht werden. In meiner Variante habe ich Sahne und Parmesan genutzt, die man aber wunderbar mit veganen Alternativprodukten ersetzen kann.
Die Zwiebelpasta ist auf jeden Fall ein echtes Soulfood, denn sie ist wunderbar würzig und wärmend zugleich. Die Kombination bringt außerdem einen Hauch von Italien in die Küche, denn Knoblauch, Tomaten und Parmesan sind einfach tolle Zutaten, die immer funktionieren. Wir haben die Pasta einfach pur gegessen, aber man kann sie auch gut mit Fisch, Fleisch, Tofu oder Meeresfrüchten kombinieren.
Warum ist mir das Wort Umami eigentlich so wichtig? Umami bezeichnet einen eigene Form des Geschmacks, neben süß, salzig, bitter, fettig und sauer ist mittlerweile auch vielen das Wort Umami ein Begriff. Übersetzt bedeutet es soviel wie fleischig, herzhaft oder auch wohlschmeckend. Damit wir ein vollmundiger Geschmack beschrieben, der typisch für Käse, Fleisch oder auch Pilze ist.
Aber wie kann man diesen Geschmack nun erzeugen? In der Industrie wird oft auf Mononatriumglutamat zurück gegriffen, aber dieses ist künstlich erzeugt und äußerst umstritten. Daher ist es besser auf Lebensmittel zurück zugreifen, die selbst einen hohen natürlichen Glutamatgehalt haben. Hierzu gehören zum Beispiel Tomaten, Hefe, Parmesan, Oliven, Sardellen oder auch Sojasauce.
Man kann auch durch geschicktes kombinieren von Zutaten und Aromen selbst Pasten oder Würzmischungen herstellen, mit denen man Umami beim kochen unterstützen kann. Hier möchte ich euch in Zukunft noch Rezepte zur Verfügung stellen.
Pasta:
Getrocknete Pasta aus dem Supermarkt hält länger, kann auf Vorrat gekauft werden und muss etwas länger gegart werden, als frische Sorten. Sie besteht meist nur aus Hartweizengries und Wasser, man kann aber auch Sorten mit Ei finden. Bei uns sind mittlerweile über 100 verschiedene Sorten erhältlich und in Italien natürlich noch viele mehr. Weltweit sollen es wohl circa 600 verschiedene Arten sein. Wenn man die alle probieren wollte wäre man echt lange beschäftigt.
Die große Kunst ist es für mich Pasta selbst zu machen und ich besitze tatsächlich eine Nudelmaschine, aber ich bin in letzter zeit nicht dazu gekommen sie zu nutzen, aber das steht wie so vieles auf meiner Liste.
Zwiebeln:
Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.
Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.
Knoblauch:
Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.
Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.
Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.
Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.
Sojasauce:
Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.
Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen, ein weiteres leckeres Rezept mit ganz viel Umami, eine gebackene Aubergine, findet ihr hier.
Rezept Tomatenpasta mit karamellisierten Zwiebeln:
400gPasta eurer Wahl – ich habe Spaghetti verwendet
1/2TubeTomatenmark (etwa 70 g)
3großeZwiebeln – geschält und in feine Streifen geschnitten
5ZehenKnoblauch
200mlWasser oder Weißwein
3ELSojasauce
3ELHefeflocken oder Parmesan
6StückGetrocknete Tomaten – klein gehackt
200mlSahne
2ELZucker oder Honig
3ELOlivenöl
1TLOregano getrocknet
Salz, Pfeffer
Als Topping:
Pistazien, Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne
Gehackte Kräuter oder Lauch
Zubereitung:
Nudeln nach Packungsanweisung kochen und beim abgießen etwas Wasser auffangen. Pasta bei Seite stellen.
Pfanne erhitzen und Olivenöl hinein geben. Die Zwiebeln zugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Unter ständigem rühren köcheln lassen. Bis sich ein Fond bildet.
Die Zwiebeln mit Wasser oder Weißwein ablöschen. Weiter köcheln lassen und immer wieder Wasser oder Weißwein zugeben, bis die Zwiebeln goldbraun sind.
Den fein geschnittenen Knoblauch zugeben und etwa 10 Minuten mit garen lassen, bis er auch goldbraun und weich ist.
Pfeffer, Zucker, Tomatenmark und Oregano zugeben und unter rühren. Ebenfalls die Sojasauce, gehackte Tomaten und Hefeflocken hinzu geben. Alles verrühren und die Hitze runter drehen.
Etwas Nudelwasser zugeben und die heiße gekochte Pasta unter die Sauce rühren. Wenn nötig noch mehr Nudelwasser dazu geben.
Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein weiteres Bärlauchrezept für Euch. Eine wunderbar cremige Bärlauchpasta, die nicht nur einfach und schnell zubereitet ist, sondern sich auch perfekt eignet um mal ein paar Reste aus dem Kühlschrank weg zu kochen.
Ich hatte nämlich noch Sahen und selbst gemachtes Bärlauchpesto da und habe die gleich mit genutzt. Ursprünglich wollte ich auch für die Pasta als Topping Pinienkerne oder Pistazien nutzen, von beiden hatte ich aber nichts mehr da, also sind es Sonnenblumenkerne geworden.
Wie ihr merkt ist es wieder ein total vielseitiges Rezept, das ihr ganz individuell abwandeln könnt, je nachdem was euer Kühlschrank oder eure Vorratskammer so hergeben. Auch eine vegane Variante wäre machbar, in dem ihr zu veganen Ersatzprodukten greift und natürlich kann man auch wunderbar Garnelen und Hähnchen- oder Steakstreifen ergänzen. Je nachdem was ihr gerne mögt.
Bärlauch:
Eines meiner liebsten Wildkräuter ist der Bärlauch, nicht nur geschmacklich sondern auch wegen seine Wirkung und seiner Vielseitigkeit.
Wir haben eine schöne Ecke im Garten wo der Bärlauch wunderbar gedeiht, dort ist es schattig und der Boden hat eine schöne feuchte an der Stelle. Dort ist es dem Klima eines Auenwaldes sehr ähnlich und das liebt der Bärlauch, der zur Gattung der Allium gehört. Er ist somit mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln verwandt. Er soll eine entgiftende Wirkung haben, daher esse ich in der Saison jeden Tag zwei oder drei kleine Blätter direkt aus dem Garten.
Haltbar könnt ihr Bärlauch auf verschiedene Arten machen. Man kann ihn einfach gehackt einfrieren, ein Bärlauchsalz, Bärlauchöl, Pesto oder halt auch eine Butter herstellen. Die Butter bewahre ich immer im Kühlschrank auf, denn ich brauche keine Angst haben dass sie bei uns schlecht wird, sie ist viel zu schnell aufgegessen. Wenn man aber mehr herstellt kann man sie super einfrieren, zum Beispiel in Eiswürfelbehältern.
Den Bärlauch pflücke ich immer frisch im Garten und versuche ihn direkt zu verarbeiten. Wenn ich ihn aber doch einmal lagern möchte oder auch für Familie oder Freunde welchen sammele, der dann später erst genutzt wir, wickle ich die Blätter vom Bärlauch in ein feuchtes Küchentuch und packe ihn in einen Beutel. Im Kühlschrank kann er dann auf seine Verarbeitung warten. Man kann die blätter in Wasser stellen, wie Blumen in einer Vase, aber sie werden dann meist doch recht schnell welk.
Pasta:
Getrocknete Pasta aus dem Supermarkt hält länger, kann auf Vorrat gekauft werden und muss etwas länger gegart werden, als frische Sorten. Sie besteht meist nur aus Hartweizengries und Wasser, man kann aber auch Sorten mit Ei finden. Bei uns sind mittlerweile über 100 verschiedene Sorten erhältlich und in Italien natürlich noch viele mehr. Weltweit sollen es wohl circa 600 verschiedene Arten sein. Wenn man die alle probieren wollte wäre man echt lange beschäftigt.
Die große Kunst ist es für mich Pasta selbst zu machen und ich besitze tatsächlich eine Nudelmaschine, aber ich bin in letzter zeit nicht dazu gekommen sie zu nutzen, aber das steht wie so vieles auf meiner Liste.
Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim kochen und genießen. Und wenn ihr ein anderes Bärlauchrezept ausprobieren wollt, findet ihr hier ein Bärlauchrisotto.
Gericht: PastaKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen
4
Portionen
Zubereitung
20
minutes
Zutaten:
400gPasta nach Belieben
1Bundfrischer Bärlauch – gewaschen und grob geschnitten
1Schalotte – geschält und fein gewürfelt
200gSahne – es geht auch Creme fraiche und etwas Brühe
70g Parmesan gerieben
1ELButter
2ELSonnenblumenkerne oder Pinienkerne
Salz, Pfeffer, Muskat
Optional: Knoblauch
Optional: Bärlauchpesto oder Öl
Zubereitung:
Die Pasta nach Anleitung al dente kochen, etwas vom Nudelwasser auffangen (etwa eine Tasse voll) abgießen und beiseite stellen. In der Zeit könnt ihr mit der Sauce beginnen.
Die Butter in einer Pfanne mit hohem Rand erhitzen, Schalottenwürfel (wer mag auch gehackten Knoblauch) darin glasig und ohne Farbe dünsten.
Einen teil des geschnittenen Bärlauch´s (etwa die Hälfte) dazu geben und ganz kurz mit anschwitzen. Etwa eine Minute.
Dann mit der Sahne ablöschen und den Parmesan einühren, aufkochen lassen und bei geringer Hitze 3 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. An dieser Stelle kann man auch zum Beispiel Bärlauchpesto einrühren.
Die Pasta und den restlichen Bärlauch unter die Sauce rühren. Wenn die Konsistenz zu dick ist, etwas von dem Pastawasser unter rühren.