Hackbällchen in cremiger Spinatsauce

Hackbällchen in cremiger Spinatsauce – einfaches Keto-Ofengericht

Saftige Hackbällchen in cremiger Spinatsauce gehören zu den Gerichten, die mit überschaubarem Aufwand richtig gemütlich schmecken. Würzige Fleischbällchen liegen in einer sämigen Sauce aus Sahne, Frischkäse, Spinat und Tomaten und garen gemeinsam im Backofen. Dadurch verbinden sich alle Aromen, während in der Küche genügend Zeit bleibt, um aufzuräumen oder eine passende Beilage vorzubereiten.

Für mich ist das Rezept besonders praktisch, weil es sich ohne großen Zusatzaufwand an unterschiedliche Ernährungsweisen anpassen lässt. Die Hackbällchen mit Spinat sind von Natur aus kohlenhydratarm und passen deshalb sehr gut zu meiner ketogenen Ernährung. Kai kann dazu einfach Nudeln, Reis oder Kartoffeln bekommen. So steht nur ein Hauptgericht auf dem Tisch und trotzdem wird jeder satt.

Das Gericht lässt sich außerdem gut vorbereiten. Du kannst die Hackbällchen bereits formen, die Sauce anrühren und alles bis zum Backen kalt stellen. Auch aufgewärmt schmeckt der Auflauf sehr gut, weshalb er sich für Meal Prep oder das Mittagessen am nächsten Tag eignet.

Warum du diese Hackbällchen mit Spinat lieben wirst

Hackbällchen sind unkompliziert, familienfreundlich und lassen sich auf viele Arten würzen. In diesem Rezept kommen sie nicht trocken auf den Teller, sondern garen in einer reichhaltigen Spinatsauce. Der Frischkäse sorgt für Bindung, die Sahne macht die Sauce rund und ein wenig Tomate bringt Frische und eine leichte Säure hinein.

Das Rezept benötigt keine Semmelbrösel. Ein Ei und etwas geriebener Parmesan geben der Hackmasse ausreichend Halt. Dadurch bleiben die Hackbällchen kohlenhydratarm. Gleichzeitig werden sie nicht fest oder kompakt, wenn du die Masse nur so lange vermengst, bis sich alle Zutaten verbunden haben.

Besonders schön ist auch die Alltagstauglichkeit. Während die Form im Backofen steht, musst du nichts wenden und keine Sauce am Herd überwachen. Für eine kräftigere Farbe kannst du die Hackbällchen vorher kurz in der Pfanne anbraten. Wenn es schnell gehen soll, dürfen sie aber auch roh in die heiße Sauce und garen vollständig im Ofen.

Sind Hackbällchen in Spinatsauce Keto und Low Carb?

Ja, mit den in der Rezeptkarte angegebenen Zutaten eignet sich das Gericht sehr gut für eine kohlenhydratarme und ketogene Ernährung. Hackfleisch, Sahne, Frischkäse, Parmesan und Olivenöl liefern Eiweiß und Fett, während Spinat vergleichsweise wenige verwertbare Kohlenhydrate enthält.

Bei den Tomaten kommt es auf die Menge an. Für Aroma und Farbe reichen 150 Gramm gehackte Tomaten oder einige klein geschnittene Cherrytomaten. So bleibt die Kohlenhydratmenge überschaubar. Wenn du sehr streng Keto isst, kontrollierst du zusätzlich die Angaben auf Frischkäse und Tomatenkonserve, denn Produkte können sich unterscheiden.

Wichtig ist außerdem die Beilage. Nudeln, Reis, Brot und Kartoffeln sind nicht ketogen. Für die Keto-Variante serviere ich stattdessen Zucchininudeln, Blumenkohlreis, gebratenen Kohl, Brokkoli oder einen knackigen Salat. Wer moderat Low Carb oder ganz normal isst, kann das Gericht problemlos mit einer klassischen Sättigungsbeilage ergänzen.

Die wichtigsten Zutaten und ihre Aufgaben

Hackfleisch

Gemischtes Hackfleisch aus Rind und Schwein ergibt besonders saftige Bällchen. Reines Rinderhack funktioniert ebenfalls und schmeckt etwas kräftiger. Wenn du Geflügelhack verwendest, solltest du auf die Garzeit achten, da es vollständig durchgegart sein muss und durch seinen niedrigeren Fettgehalt schneller trocken werden kann.

Ei und Parmesan

Das Ei bindet die Hackmasse. Geriebener Parmesan bringt zusätzlich Würze und ersetzt zusammen mit dem Ei die sonst häufig verwendeten Semmelbrösel. Dadurch bleiben die Hackbällchen Low Carb. Alternativ kannst du einen anderen fein geriebenen Hartkäse verwenden.

Spinat

Blattspinat ist die Grundlage der Sauce. Tiefgekühlter Spinat ist preiswert, lässt sich gut bevorraten und macht das Gericht unabhängig von der Saison. Lass ihn auftauen und drücke überschüssiges Wasser etwas aus, damit die Sauce nicht zu dünn wird. Frischer Babyspinat fällt beim Erhitzen stark zusammen; für dieselbe Menge benötigst du deshalb eine große Packung.

Sahne und Frischkäse

Sahne macht die Sauce cremig, während Doppelrahmfrischkäse für Bindung sorgt. Naturfrischkäse ist am vielseitigsten. Frischkäse mit Kräutern kann ebenfalls verwendet werden, enthält aber je nach Produkt mehr Zusatzstoffe oder Kohlenhydrate. Prüfe bei einer strengen Keto-Ernährung die Nährwerttabelle.

Tomaten

Eine kleine Menge gehackte Tomaten sorgt dafür, dass die üppige Sauce nicht schwer schmeckt. Du kannst Dosentomaten, passierte Tomaten oder frische Cherrytomaten verwenden. Tomatenmark intensiviert den Geschmack zusätzlich, sollte wegen seiner konzentrierten Kohlenhydrate aber sparsam eingesetzt werden.

Zwiebel und Knoblauch

Beide geben der Sauce Tiefe. Eine kleine Zwiebel verteilt sich auf vier Portionen und bleibt damit auch für viele Low-Carb-Pläne gut im Rahmen. Wer Kohlenhydrate sehr genau zählt, kann weniger Zwiebel verwenden oder sie durch den grünen Teil von Frühlingszwiebeln ersetzen.

So werden die Hackbällchen besonders saftig

Saftige Hackbällchen beginnen bei der richtigen Verarbeitung. Verknete die Masse nicht minutenlang, sondern vermische Hackfleisch, Ei, Parmesan und Gewürze nur so lange wie nötig. Zu stark bearbeitetes Hack wird kompakt und kann nach dem Garen fester wirken.

Feuchte Hände erleichtern das Formen. Die Bällchen sollten ungefähr gleich groß sein, damit sie zur selben Zeit gar werden. Bei 500 Gramm Hackfleisch entstehen je nach Größe etwa zwölf bis vierzehn Stück. Auf dem Foto sind größere Hackbällchen zu sehen; kleinere Bällchen verteilen sich dagegen besser auf mehrere Portionen und garen etwas schneller.

Für Röstaromen kannst du die Bällchen in einer heißen Pfanne rundherum zwei bis drei Minuten anbraten. Sie müssen innen noch nicht gar sein. Dieser Schritt ist optional, verbessert aber Farbe und Geschmack. Gibst du sie roh in die Sauce, verlängert sich die Ofenzeit etwas. Kontrolliere in beiden Fällen, dass sie im Kern vollständig durchgegart sind.

Die cremige Spinatsauce richtig zubereiten

Die Sauce soll cremig sein, aber nicht wie ein fester Frischkäseblock wirken. Dünste zunächst Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl an. Gib die Tomaten hinzu und lass sie kurz einkochen. Anschließend kommen Sahne, Frischkäse und Brühe in die Pfanne. Rühre, bis der Frischkäse vollständig geschmolzen ist.

Erst danach wird der Spinat untergehoben. Tiefgekühlter Spinat bringt häufig zusätzliches Wasser mit. Drücke ihn deshalb nach dem Auftauen aus oder verwende zunächst etwas weniger Brühe. Ist die Sauce zu dick, kannst du später immer noch einen Schluck Brühe oder Sahne ergänzen.

Würze zunächst zurückhaltend mit Salz, denn Parmesan, Frischkäse und Brühe bringen bereits Würze mit. Muskat passt sehr gut zu Spinat, sollte aber nur sparsam eingesetzt werden. Oregano und Basilikum geben dem Gericht eine mediterrane Richtung. Wer es etwas schärfer mag, ergänzt Chiliflocken.

Hackbällchen in Spinatsauce im Backofen

Heize den Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze oder 170 Grad Umluft vor. Verteile die heiße Spinatsauce in einer ausreichend großen Auflaufform und setze die Hackbällchen hinein. Sie müssen nicht vollständig bedeckt sein. Die Oberseiten dürfen aus der Sauce schauen und im Ofen appetitlich bräunen.

Vorgebratene Hackbällchen benötigen etwa 20 bis 25 Minuten. Rohe Hackbällchen brauchen je nach Größe ungefähr 30 bis 35 Minuten. Die Angaben sind Richtwerte. Entscheidend ist, dass das Fleisch im Inneren vollständig gegart ist. Bei Hackfleisch sollte die Kerntemperatur mindestens etwa 70 Grad erreichen und für kurze Zeit gehalten werden; sicherer und im Haushalt leicht zu prüfen sind 72 Grad im Kern.

Wenn die Sauce am Ende noch sehr flüssig ist, lässt du die Form einige Minuten ohne Abdeckung weiterbacken. Für eine stärker gebräunte Oberfläche kann in den letzten zwei bis drei Minuten die Grillfunktion eingeschaltet werden. Dabei unbedingt dabeibleiben, denn Sahnesauce und herausragende Bällchen können schnell zu dunkel werden.

Welche Beilagen passen dazu?

Für ein ketogenes Essen brauche ich häufig keine zusätzliche Beilage, weil Hackbällchen und Spinatsauce bereits sättigen. Ein kleiner Blattsalat mit einem säuerlichen Dressing bringt Frische auf den Teller. Auch gebratene Zucchini, Brokkoli, Blumenkohlreis oder Ofengemüse passen gut.

Kai kann zum gleichen Gericht Nudeln oder Salzkartoffeln essen. Die cremige Sauce verbindet sich besonders gut mit kurzen Nudelformen wie Penne oder Fusilli. Reis nimmt ebenfalls viel Sauce auf. So lässt sich das Essen ohne zwei verschiedene Hauptgerichte an Keto und Nicht-Keto anpassen.

Wenn du Brot servieren möchtest, passt ein knuspriges Baguette oder ein frisch gebackenes Laugenbrötchen. Für die Low-Carb-Variante kannst du ein kohlenhydratarmes Brot wählen oder ganz auf eine zusätzliche Sättigungsbeilage verzichten.

Varianten und Austauschmöglichkeiten

Mit Feta

Brösele in den letzten zehn Minuten etwa 100 Gramm Feta über die Form. Er bringt eine salzige, mediterrane Note und passt sehr gut zu Spinat und Tomaten. Reduziere dafür das zusätzliche Salz.

Mit Mozzarella überbacken

Für einen klassischen Auflauf verteilst du eine Kugel abgetropften Mozzarella oder 100 Gramm geriebenen Käse über der Form. Die Sauce wird dadurch noch reichhaltiger und bekommt eine goldene Käsekruste.

Mit Pilzen

Brate 200 Gramm Champignons gemeinsam mit der Zwiebel an, bis ihre Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Diese Variante ist besonders herzhaft und vergrößert die Gemüseportion.

Mit Paprika

Eine klein gewürfelte rote Paprika bringt Süße und Farbe. Für strenges Keto sollte die Menge in die persönliche Kohlenhydratberechnung einfließen.

Mit Geflügelhack

Puten- oder Hähnchenhack macht das Gericht leichter. Gib einen Esslöffel Olivenöl in die Hackmasse und gare die Bällchen sicher vollständig durch, damit sie saftig bleiben.

Ohne Tomaten

Wenn du keine Tomaten verträgst oder eine ganz helle Sauce möchtest, lässt du sie weg und erhöhst die Brühe um etwa 50 Milliliter. Ein kleiner Spritzer Zitronensaft am Ende bringt die fehlende Säure zurück.

Das Gericht vorbereiten und aufbewahren

Die Hackmasse kann am Vorabend gewürzt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Noch praktischer ist es, die Bällchen bereits zu formen. Lagere rohes Hackfleisch immer sehr kalt und verwende es zeitnah. Die Sauce kannst du ebenfalls vorbereiten und separat kalt stellen.

Wenn du die komplette Form vor dem Backen zusammensetzt, müssen Sauce und Hackbällchen rasch wieder in den Kühlschrank. Stelle eine sehr kalte Keramik- oder Glasform nicht direkt in den heißen Ofen, da starke Temperaturwechsel sie beschädigen können. Lass sie kurz temperieren oder verwende eine geeignete Metallform.

Reste halten sich gut abgedeckt etwa zwei Tage im Kühlschrank. Erwärme sie langsam in einem Topf oder in einer abgedeckten Form im Ofen. Bei Bedarf gibst du einen kleinen Schluck Sahne oder Brühe hinzu, weil die Sauce beim Abkühlen fester wird.

Das Gericht lässt sich grundsätzlich einfrieren. Sahne- und Frischkäsesaucen können nach dem Auftauen jedoch etwas ausflocken. Langsames Erwärmen und gründliches Rühren machen die Sauce meist wieder cremiger. Für Meal Prep im Kühlschrank ist das Gericht deshalb besser geeignet als für einen sehr langen Gefriervorrat.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

Die Hackbällchen fallen auseinander

Die Masse war möglicherweise zu feucht oder wurde nicht ausreichend verbunden. Verwende ein Ei und fein geriebenen Parmesan. Forme die Bällchen mit leichtem Druck und brate sie bei Bedarf kurz an, bevor sie in die Sauce kommen.

Die Sauce ist zu dünn

Tiefkühlspinat enthält viel Wasser. Drücke ihn nach dem Auftauen aus und gib die Brühe nach und nach hinzu. Eine zu dünne Sauce kann offen im Ofen weiter einkochen.

Die Sauce ist zu dick

Frischkäse bindet beim Abkühlen stark. Verdünne die Sauce vor oder nach dem Backen mit etwas Brühe, Sahne oder Wasser, bis sie die gewünschte Konsistenz hat.

Die Hackbällchen sind trocken

Zu mageres Fleisch, langes Kneten oder eine zu lange Garzeit können die Ursache sein. Gemischtes Hack bleibt meist saftiger. Ein Fleischthermometer hilft, den richtigen Garpunkt zu treffen.

Das Gericht schmeckt zu salzig

Brühe, Parmesan und Frischkäse enthalten bereits Salz. Schmecke die Sauce deshalb erst am Ende ab und salze die Hackmasse ebenfalls mit Bedacht.

Häufige Fragen zu Hackbällchen in Spinatsauce

Kann ich gefrorenen Spinat direkt verwenden?

Am besten lässt du ihn vorher auftauen und drückst überschüssige Flüssigkeit aus. Soll er direkt in die Sauce, muss er zunächst vollständig erhitzt werden. Plane dann weniger Brühe ein und gib der Sauce Zeit zum Einkochen.

Muss ich die Hackbällchen vorher anbraten?

Nein. Das Anbraten sorgt für zusätzliche Röstaromen und eine schönere Farbe, ist aber nicht zwingend. Rohe Bällchen benötigen im Ofen eine längere Garzeit und müssen sicher vollständig durchgaren.

Kann ich das Gericht in der Pfanne zubereiten?

Ja. Brate die Bällchen an, nimm sie kurz heraus und bereite die Sauce in derselben Pfanne zu. Setze die Bällchen zurück, lege einen Deckel auf und lasse alles bei kleiner Hitze etwa 15 bis 20 Minuten gar ziehen.

Welcher Frischkäse eignet sich?

Naturfrischkäse in Doppelrahmstufe macht die Sauce besonders cremig. Eine leichtere Variante funktioniert ebenfalls, kann aber eine dünnere Sauce ergeben. Prüfe bei Keto die Kohlenhydratangaben des Produkts.

Kann ich frischen Spinat nehmen?

Ja. Verwende etwa 500 Gramm frischen Blattspinat, wasche ihn gründlich und lass ihn portionsweise in der heißen Sauce zusammenfallen.

Was passt für Nicht-Keto-Esser dazu?

Nudeln, Reis, Kartoffelpüree, Salzkartoffeln oder Brot passen hervorragend. Dadurch lässt sich dasselbe Hauptgericht für die ganze Familie servieren.

Kann ich die Hackbällchen ohne Ei machen?

Ja, wenn die Hackmasse von sich aus gut bindet. Etwas fein geriebener Parmesan oder ein Esslöffel Frischkäse kann helfen. Forme zunächst ein Probebällchen und brate es an.

Eignet sich das Rezept für Meal Prep?

Sehr gut. Im Kühlschrank bleibt es etwa zwei Tage frisch und lässt sich portionsweise erwärmen. Bewahre eine mögliche Beilage separat auf, damit sie nicht zu viel Sauce aufsaugt.

Fazit: Cremiges Keto-Essen für die ganze Familie

Diese Hackbällchen in cremiger Spinatsauce sind herzhaft, sättigend und dennoch unkompliziert. Die Sauce verbindet Sahne, Frischkäse, Tomaten und Spinat zu einem echten Wohlfühlgericht, während die würzigen Fleischbällchen im Ofen saftig garen. Ohne klassische Sättigungsbeilage bleibt das Rezept Keto und Low Carb.

Besonders alltagstauglich wird es durch die flexible Beilagenwahl: Für mich passt Salat oder kohlenhydratarmes Gemüse, während Kai dazu Nudeln oder Kartoffeln essen kann. So braucht es keine zwei getrennten Mahlzeiten. Probiere das Gericht gern aus und verrate in den Kommentaren, ob du die Sauce lieber pur, mit Feta oder mit einer Käsekruste magst.

Wenn dir dieses Rezept magst, dann schau dir auch gern diese Artikel an:

Hackbällchen in cremiger Spinatsauce

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Keto AbendessenSchwierigkeit: Einfach

Saftige Hackbällchen in cremiger Spinatsauce aus dem Ofen: ein einfaches Keto-Abendessen mit Sahne, Frischkäse und Tomaten.

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Gesamt

1

hour 

Zutaten:

  • 500 g gemischtes Hackfleisch oder Rinderhack

  • 1 Ei

  • 50 g Parmesan gerieben

  • 1 TL Senf

  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß

  • 1/2 TL Oregano getrocknet

  • Salz, Pfeffer

  • 1 EL Butterschmalz zum Anbraten

  • Spinatsauce
  • 400 g TK Blattspinat

  • 1 Zwiebel

  • 2 Zehen Knoblauch

  • 1 EL Olivenöl

  • 150 g gehackte oder passierte Tomaten

  • 200 ml Sahne

  • 100 g Frischkäse natur

  • 100 ml Brühe (Rind oder Gemüse)

  • 1 Prise Muskat

  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze oder 170 °C Umluft vorheizen. Eine mittelgroße Auflaufform bereitstellen.
    Hackfleisch, Ei, Parmesan, Senf, Paprikapulver, Oregano, Salz und Pfeffer kurz vermengen. Nicht länger kneten als nötig.
  • Mit leicht angefeuchteten Händen zwölf bis vierzehn gleich große Hackbällchen formen.
    Einen Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Hackbällchen rundherum zwei bis drei Minuten kräftig anbraten. Sie müssen innen noch nicht gar sein. Danach herausnehmen.
  • Zwiebel fein würfeln und Knoblauch hacken. Einen weiteren Esslöffel Olivenöl in die Pfanne geben und beides bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
  • Die Tomaten hinzufügen und zwei bis drei Minuten einkochen lassen. Sahne, Frischkäse und zunächst etwa die Hälfte der Brühe einrühren.
  • Den ausgedrückten Spinat unterheben. Die Sauce mit Basilikum, Muskat, Pfeffer und bei Bedarf wenig Salz abschmecken. Ist sie zu dick, portionsweise mehr Brühe ergänzen.
  • Die Spinatsauce in die Auflaufform geben und die angebratenen Hackbällchen hineinsetzen.
  • Auf der mittleren Schiene 20 bis 25 Minuten backen, bis die Hackbällchen vollständig durchgegart sind. Im Kern sollten sie mindestens 72 °C erreichen.
    Die Form fünf Minuten ruhen lassen und die Hackbällchen mit einer passenden Keto- oder Familienbeilage servieren.
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Keto Hackbällchen in Tomatensauce

Keto Hackbällchen in Tomatensauce – einfach, saftig und mit Käse überbacken

Keto Hackbällchen in Tomatensauce sind ein klassisches Wohlfühlgericht in einer kohlenhydratarmen Variante. Saftige Fleischbällchen treffen auf eine aromatische Tomatensauce und werden am Ende mit Käse überbacken – unkompliziert, sättigend und perfekt für den Alltag. Dieses Rezept eignet sich ideal für ein schnelles Abendessen, lässt sich gut vorbereiten und schmeckt auch am nächsten Tag noch hervorragend.

Gerade in der ketogenen Ernährung sind Gerichte gefragt, die wenig Kohlenhydrate enthalten, aber trotzdem voll im Geschmack sind. Genau hier überzeugen Keto Hackbällchen in Tomatensauce: Sie liefern Eiweiß und Fett, sind vielseitig kombinierbar und kommen mit einfachen Zutaten aus.

Warum Keto Hackbällchen in Tomatensauce perfekt für Low Carb sind

Keto Hackbällchen in Tomatensauce lassen sich sehr gut in eine ketogene Ernährung integrieren. Klassische Hackbällchen enthalten oft Brot oder Semmelbrösel – in dieser Variante wird darauf bewusst verzichtet.

Die Kombination aus:

  • Hackfleisch als Eiweißquelle
  • Käse für Fett und Geschmack
  • Tomatensauce in moderater Menge

sorgt für ein ausgewogenes Gericht, das lange satt hält, ohne viele Kohlenhydrate zu liefern.

Zutaten erklärt – darauf kommt es an

Hackfleisch bildet die Basis und sollte nicht zu mager sein, damit die Hackbällchen saftig bleiben. Ein Fettanteil sorgt für besseren Geschmack und eine angenehme Konsistenz.

Das Ei dient als Bindemittel und hält die Masse zusammen. Der geriebene Käse ersetzt klassische Bindemittel wie Brot und sorgt gleichzeitig für mehr Aroma.

Passierte Tomaten bilden die Grundlage der Sauce. Achte darauf, eine Variante ohne zugesetzten Zucker zu wählen, um die Kohlenhydrate niedrig zu halten.

Gewürze wie Paprikapulver und Kräuter bringen Tiefe in den Geschmack und machen das Gericht rund.

Tipps für perfekte Keto Hackbällchen in Tomatensauce

Die Hackbällchen sollten nicht zu groß geformt werden, damit sie gleichmäßig durchgaren.

Beim Anbraten entsteht ein Röstaroma, das später den Geschmack deutlich verbessert. Dieser Schritt sollte nicht ausgelassen werden.

Die Tomatensauce kann je nach Geschmack angepasst werden. Wer es intensiver mag, kann etwas Knoblauch oder Chili hinzufügen.

Varianten für Keto Hackbällchen in Tomatensauce

Dieses Rezept lässt sich sehr gut abwandeln:

  • mit Mozzarella statt geriebenem Käse
  • mit Zucchini oder Paprika in der Sauce
  • mit Feta für eine mediterrane Variante
  • mit Hackfleisch aus Geflügel

Auch als Meal Prep eignet sich dieses Gericht hervorragend.

Wann passen Keto Hackbällchen in Tomatensauce besonders gut

Keto Hackbällchen in Tomatensauce sind ideal für:

  • ein schnelles Abendessen
  • Meal Prep für mehrere Tage
  • Familiengerichte
  • Low Carb Ernährungspläne

Sie lassen sich gut vorbereiten und bei Bedarf einfach aufwärmen.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Im Kühlschrank halten sich die Hackbällchen in Tomatensauce etwa 2–3 Tage.

Zum Aufwärmen eignen sich sowohl der Ofen als auch die Mikrowelle. Im Ofen bleibt die Konsistenz etwas besser erhalten.

Ein asiatisches Rezept für Hackbällchen findet ihr hier.

Keto Hackbällchen in Tomatensauce

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Keto AbendessenSchwierigkeit: Einfach

Keto Hackbällchen in Tomatensauce mit Käse überbacken – einfaches Low Carb Rezept. Saftig, sättigend und perfekt für die ketogene Ernährung.

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

15

minutes
Kochzeit

25

minutes

Zutaten:

  • Für die Hackbällchen
  • 500 g Hackfleisch (Rind oder gemischt)

  • 1 Ei

  • 50 g geriebener Käse

  • 1 TL Senf

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver

  • optional Knoblauch und Zwiebel sehr fein gewürfelt

  • Für die Tomatensauce
  • 400 g passierte Tomaten

  • 1 EL Olivenöl

  • Salz, Pfeffer

  • Oregano getrocknet

  • Zum Überbacken
  • 100 g geriebener Käse (z.B. Gouda)

Zubereitung:

  • Backofen auf 180° vorheizen
  • Zuerst das Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit Ei, geriebenem Käse, Senf und Gewürzen vermengen. Alles gut durchkneten, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  • Aus der Masse kleine Bällchen formen. Diese sollten gleichmäßig groß sein, damit sie gleichmäßig garen.
  • In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Hackbällchen rundherum anbraten, bis sie eine schöne Bräune bekommen. Sie müssen noch nicht komplett durchgegart sein.
  • In der Zwischenzeit die passierten Tomaten in eine Auflaufform geben und mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen.
  • Die angebratenen Hackbällchen in die Tomatensauce setzen und alles gleichmäßig verteilen.
    Zum Schluss den geriebenen Käse darüber geben und die Form in den vorgeheizten Ofen stellen.
  • Bei 180°C etwa 20–25 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und leicht goldbraun ist.
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Teriyaki Hackbällchen

Teriyaki Hackbällchen – saftig, würzig & perfekt für Low Carb

Teriyaki Hackbällchen sind eines dieser Gerichte, die einfach immer funktionieren. Sie sind saftig, würzig und haben durch die dunkle, glänzende Sauce dieses typische „Wow“-Gefühl, das man sonst eher aus dem Restaurant kennt.

Gerade wenn man sich Low Carb oder ketogen ernährt, denkt man oft, dass solche Gerichte schwierig umzusetzen sind – wegen Zucker in der Sauce oder versteckten Kohlenhydraten. Aber genau hier liegt der Vorteil: Du kannst sie ganz einfach selbst machen und genau an deine Ernährung anpassen.

Das Ergebnis ist ein Gericht, das nicht nur richtig gut schmeckt, sondern auch sättigt und sich perfekt vorbereiten lässt.

Warum Teriyaki Bällchen so gut in deinen Alltag passen

Hackbällchen sind unglaublich praktisch. Du kannst sie vorbereiten, einfrieren oder einfach schnell frisch machen. Gleichzeitig liefern sie dir durch Fleisch und Fett genau die Energie, die du bei Keto brauchst.

Die Teriyaki Sauce bringt dabei die perfekte Kombination aus:

  • süß
  • salzig
  • würzig

Und genau das sorgt dafür, dass dieses Gericht so besonders ist.

Tipps für perfekte Teriyaki Bällchen

Wenn du möchtest, dass die Bällchen besonders saftig werden, kannst du etwas Frischkäse oder geriebenen Käse in die Masse geben. Das macht sie weicher und aromatischer.

Achte außerdem darauf, die Sauce nicht zu stark zu reduzieren – sie soll dicklich sein, aber nicht zu fest.

Und ganz wichtig:
Die Bällchen nicht zu groß machen. Kleinere Bällchen nehmen die Sauce besser auf und schmecken intensiver.

Serviervorschläge

Die Teriyaki Hackbällchen lassen sich super kombinieren:

  • mit Blumenkohlreis
  • mit gebratenem Gemüse
  • als Snack pur
  • auf Salat

Auch als Mealprep sind sie perfekt geeignet.

Haltbarkeit

Im Kühlschrank halten sie sich problemlos 2–3 Tage.

Tipp:
Am nächsten Tag schmecken sie oft noch besser, weil die Sauce richtig eingezogen ist.

Varianten

Dieses Rezept kannst du super anpassen:

  • mit Chili für Schärfe
  • mit Sesam für Crunch
  • mit Frühlingszwiebeln für Frische
  • asiatisch mit Pak Choi oder Brokkoli

Eine leckere asiatische Gemüsebeilage findet ihr hier.

Teriyaki Hackbällchen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Keto AbendessenKüche: asiatischSchwierigkeit: Mittel

Saftige Teriyaki Hackbällchen – einfaches Low Carb Rezept mit würziger Sauce. Perfekt für Keto Ernährung, Mealprep und schnelle Abendessen.

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

15

minutes
Kochzeit

15

minutes

Zutaten:

  • Für die Hackbällchen
  • 500 g Hackfleisch (Rind oder gemischt)

  • 1 Ei

  • 1 TL Senf

  • Salz, Pfeffer

  • Knoblauch fein gehackt

  • Für die Teriyaki Sauce
  • 3 EL Sojasauce

  • 100 ml Wasser

  • 1 TL Apfelessig

  • 1 TL Erythrit oder Zucker

  • 1 TL Ingwer fein gehackt

  • 1 TL Knoblauch fein gehackt

  • 1 TL Stärke oder Stärkeersatz (Flohsamenschalen)

Zubereitung:

  • Zuerst die Hackmasse gut vermengen und kleine Bällchen formen. Dabei ruhig etwas Druck ausüben, damit sie später nicht auseinanderfallen.
  • Die Bällchen in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten, bis sie rundherum schön braun sind. Dieser Schritt ist wichtig, weil er Geschmack bringt – Röstaromen machen hier den Unterschied.
  • Währenddessen die Sauce vorbereiten:
    Alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und leicht köcheln lassen. Sobald die Sauce etwas eindickt, ist sie perfekt.
  • Die Hackbällchen in die Sauce geben und kurz darin ziehen lassen, damit sie den Geschmack aufnehmen.
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gebackene Hackbällchen mit Tomatensauce

Gebackene Hackbällchen mit Tomatensauce

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich endlich wieder ein Rezept für Euch. Gebackene Hackbällchen mit Tomatensauce sind ein super einfaches Gericht, welches schnell und lecker zugleich ist. Ihr könnt es mit Pasta oder Brot kombinieren oder einfach einem frischen Salat.

Ich habe ab und an wirklich Gelüste auf Hackfleisch in allen möglichen Varianten und dann muss es auch irgendwas mit Hackfleisch sein. Meist wird es so etwas wie Bolognese oder eine Kohlpfanne. Das probiere ich auch ab und an mit veganem Ersatz aus und auch mal mit Lammfleisch oder Pute.

Da das Gericht erst einmal ohne Sättigungsbeilage daher kommt, kann hier jeder selbst entscheiden was man dazu macht. Perfekt passt natürlich frisches Brot, aber auch Pasta oder Reis. Ein frischer Salat bringt euch dann noch etwas Leichtigkeit.

Die wichtigsten Zutaten:

Hackfleisch:

Wenn wir mit Hackfleisch kochen oder braten legen wir sehr viel Wert auf eine gute Qualität. Daher kaufe ich es mittlerweile nur noch beim örtlichen Metzger oder im Hofverkauf wenn möglich. Am liebsten verwende ich Rinderhackfleisch oder halb und halb mit Schwein gemischt. Aber auch Lamm, Pute oder eine vegane Alternative kommen mal zum Einsatz.

Genutzt wird es bei uns für Pastasaucen, als Suppeneinlage, als Füllung von Gyoza oder in Aufläufen. Ich koche einfach gern damit. Muss aber immer etwas aufpassen, dass ich es nicht übertreibe, denn mein Schatz ist dann auch schnell wieder übersättigt.

Genießbares Hackfleisch hat einen neutralen Geruch, eine rosa Färbung und faserige und lockere Struktur. Riecht das Fleisch säuerlich, ist die Oberfläche dunkel verfärbt und klebrig-schleimig dann ist es verdorben und kann nicht mehr verwendet werden. Das ist dann zwar schade, aber bei rohem Fisch oder Fleisch sollte man vorsichtig und sorgfältig sein.

Tomatensauce:

Für eine Tomatensauce nutze ich gern gehackte Tomaten aus der Dose oder auch passierte, sie bringen einfach mehr Geschmack. Bevor ich die Tomaten zugebe, schwitze ich immer Zwiebelwürfel oder Schalotten sowie Knoblauch glasig in Olivenöl an. Auch gern benutzte ich noch einen Klecks Tomatenmark, das ich kurz mit röste. Gewürzt wird die Tomatensauce mit Salz, Pfeffer und Oregano, außerdem gebe ich gern Zucker und Chilipulver dazu.

Käse und Milchprodukte:

Für dieses Gericht habe ich geriebenen Emmentaler verwendet, es funktioniert aber auch super mit Mozzarella oder Gouda. Getoppt habe ich alles noch mit Creme fraiche, aber wem das zu fettig ist, der kann es natürlich weg lassen. Und wenn ihr das Gericht vegan zubereiten Wollt, könnt ihr hier auch wie beim Hackfleisch super vegane Alternativen nutzen.

Gemüse:

Für dieses Rezept habe ich zusätzlich zur Sauce noch Paprika verwendet. Aber auch Erbsen oder Pilze würden auch sehr gut passen. Hier sind Eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Rezept mit Hackfleisch, gefüllte Zucchini, findet Ihr hier.

Rezept gebackene Hackbällchen mit Tomatensauce :

Gebackene Hackbällchen mit Tomatensauce

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • Für die Hackbällchen:
  • 500 g gemischtes Hackfleisch oder nur Rindfleisch

  • 1 Zwiebel oder Schalotte geschält und fein gewürfelt

  • 1 Zehe Knoblauch geschält und fein gewürfelt

  • 1 Eigelb

  • 2 EL Semmelbrösel

  • 1 TL Senf

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver, Knoblauchpulver

  • 2 EL Olivenöl

  • Für die Sauce:
  • 1 Dose gehackte Tomaten aus der Dose

  • 1 rote Paprika gewaschen und in Streifen geschnitten

  • Oregano getrocknet

  • 2 EL Olivenöl

  • Salz, Pfeffer , 1 Prise Zucker

  • Paprikapulver, Chilipulver, Knoblauchpulver

  • Überbacken und Servieren:
  • 150 g Geriebener Käse (zum Beispiel Mozzarella oder Emmentaler)

  • 100 g Creme fraiche

  • frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch oder anderes)

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180! Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Hackfleischbällchen:
  • In einer Schüssel das Hackfleisch, Eigelb, Semmelbrösel, Senf, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Knoblauchpulver kräftig vermengen, zu einer gleichmäßigen Masse.
  • Kleine Bällchen aus der Masse formen.
  • Eine Pfanne mit dem Olivenöl erhitzen und die Bällchen darin von allen Seiten kross anbraten.
  • Die Hackbällchen raus nehmen und bei Seite stellen.
  • Sauce vorbereiten:
  • In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Schalotten und Knoblauch darin kurz glasig dünsten. Die Paprikastreifen zugeben.
  • Mit den Tomaten ablöschen. Oregano und die Gewürze zugeben.
  • Abschmecken und wenn sie zu dick ist, etwas Wasser angießen,
  • Backen:
  • Die Sauce in eine Auflaufform gießen.
  • Die Hackbällchen in die Sauce setzen. Creme fraiche in Klecksen verteilen. und alles mit Käse bestreuen.
  • Im Backofen bei etwa 175° für 20 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist.
  • Heiß servieren und mit frischen Kräutern garnieren.
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Tomatensuppe mit Büffelmozzarell und Hackbällchen

Tomatensuppe mit Büffelmozzarella und Hackbällchen

Ein herzhaftes Low Carb Rezept für Tomatensuppe mit sättigender Einlage – Suppenwoche Teil 8

Nach so vielen Suppen, war mir nun nach etwas mit ordentlich Einlage. Da mir das Fleisch schon etwas fehlt in meinen Suppenwochen. Daher habe ich mich für eine würzige Tomatensuppe entschieden. Als Einlage habe ich Rinderhackbällchen gemacht und die Suppe mit Büffelmozzarella serviert. Ich hoffe euch gefällt das Low Carb Rezept und es schmeckt euch. Wie immer habe ich versucht die Beschreibung einfach und unkompliziert zu halten. Denn es gibt für mich nichts schlimmeres als zu komplizierte Rezepte, welche man 3 mal lesen muss. Daher hoffe ich dass ich das gut für euch umsetzen kann.

Tomaten:

Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine vielseitige und weltweit beliebte Frucht, die botanisch gesehen zu den Beeren zählt, aber im Allgemeinen als Gemüse verwendet wird. Hier eine informative Zusammenfassung:

Herkunft und Geschichte:

  • Ursprünglich stammt die Tomate aus Südamerika, wo sie von den Azteken und Inkas kultiviert wurde.
  • Im 16. Jahrhundert brachten spanische Entdecker die Tomate nach Europa.
  • Anfangs wurde sie in Europa aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse misstrauisch betrachtet und hauptsächlich als Zierpflanze verwendet.
  • Erst im 18. und 19. Jahrhundert setzte sich die Tomate als Nahrungsmittel durch und wurde in der europäischen Küche immer beliebter.

Botanische Merkmale:

  • Die Tomate gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Kartoffeln, Paprika und Auberginen gehören.
  • Es gibt eine große Vielfalt an Tomatensorten, die sich in Größe, Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.
  • Die Tomatenpflanze kann je nach Sorte und Anbaubedingungen eine Höhe von mehreren Metern erreichen.

Nährwert und Verwendung:

  • Tomaten sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C und Vitamin A), Mineralstoffen und Antioxidantien (wie Lycopin).
  • Sie sind kalorienarm und daher ein gesunder Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
  • Tomaten werden auf vielfältige Weise verwendet: roh in Salaten, als Zutat in Saucen, Suppen und Eintöpfen, gegrillt, gebraten oder getrocknet.

Anbau:

  • Tomaten benötigen einen sonnigen und warmen Standort sowie einen nährstoffreichen Boden.
  • Die Anzucht erfolgt meist aus Samen, die im Frühjahr vorgezogen werden.
  • Tomatenpflanzen benötigen Unterstützung, um ihr Gewicht zu tragen, daher werden sie oft an Stäben oder Schnüren befestigt.
  • Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Anbaubedingungen, liegt aber in der Regel zwischen Sommer und Herbst.

Wissenswertes:

  • Der Name „Tomate“ stammt aus der Aztekensprache Nahuatl („tomatl“).
  • In Österreich und Südtirol wird die Tomate auch als „Paradeiser“ bezeichnet.
  • Es gibt tausende verschiedener Tomatensorten.

Olivenöl:

Olivenöl zählt zu einem der gesünderen Fette und Pflanzenöle. Es soll gut für das Herz-Kreislauf-System sein und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (50 – 70%) und und gesättigten Fettsäuren und ist daher auch gut zum Braten geeignet, denn diese sind hitzebeständiger als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ich verwende trotzdem immer Olivenöl, das direkt als Bratöl bezeichnet ist, wenn ich es erhitzen möchte.

Der Geschmack wird auch hier oft von der Herkunft bestimmt, denn je nach Region sind die Sorten, die Herstellung und auch das Klima unterschiedlich. Hier kann man also durchaus Unterschiede erkennen.

Ihr solltet euer gutes Olivenöl nicht zu lange lagern und innerhalb von etwa 2 Jahren aufbrauchen. Denn es kann ranzig werden und auch seinen Geschmack verändern. Ich lagere es in der Speisekammer, dunkel, trocken und leicht kühl.

Ich benutze es am liebsten für Salate, Marinaden und an Pasta. Es wird aber auch zur Herstellung von Seifen, Cremes und Kosmetik benutzt. Auch unsere Hühner bekommen gelegentlich ein paar Tropfen Olivenöl in ihr Frischfutter.

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Viel Spaß beim kochen und lasst es euch schmecken.

Eine weitere tolle Suppe findet ihr übrigens hier – eine Käsesuppe mit Cheddar und Bier.

Tomatensuppe mit Büffelmozzarella und Hackbällchen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: ItalienischSchwierigkeit: Einfach
Portionen

2

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes
Kalorien

300

kcal

Zutaten:

  • 250 g passierte Tomaten

  • 500 g frische Tomaten in Würfel geschnitten

  • 2 EL Tomatenmark

  • 1 EL Honig – oder ein anderes Süßungsmittel

  • 1 Schalotte in Würfel geschnitten

  • eine Knoblauchzehe gehackt

  • Salz, Pfeffer, eventuell Chilipulver, getrocknete italienische

  • Kräuter (wie Oregano, Thymian oder Basilikum)

  • 1 EL Olivenöl

  • Topping
  • 125 g Büffelmozzarella,

  • Hackbällchen aus etwa 200 g Rinderhackfleisch

  • frische Kräuter (Basilikum zum Beispiel)

  • Olivenöl

Zubereitung:

  • Zu Beginn das Olivenöl im Topf erhitzen und darin die Schalotte und den Knoblauch glasig dünsten.
  • Danach die frischen Tomaten dazu geben und etwa 4 Minuten mit dünsten.
  • Anschließend die passierten Tomaten, die getrockneten Kräuter und den Honig hinzu fügen.
  • Nun die Tomatensuppe kurz aufkochen lassen und im Anschluss mit einem Deckel, bei niedriger Hitze, circa 15 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Währenddessen die Hackbällchen vorbereiten. Dazu das Hackfleisch kräftig würzen. Danach zu kleinen Kugeln formen und in etwas Butter/Öl in der Pfanne gar braten. So dass die Fleischbällchen eine schöne braune Fabre erhalten.
  • Im Anschluss an die Kochzeit die Tomatensuppe pürieren und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nun die Suppe mit den Hackbällchen und zerpflücktem Büffelmozzarella anrichten. Abschließend noch Pfeffer und frische Kräuter darüber geben und dann genießen.

Notizen:

  • Ihr benötigt einen großen Topf, Pfanne, Waage, Brett, Messer, Pürierstab, Mixer oder Küchenmaschine
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grüner Spargel mit Fleischbällchen

Grüner Spargel mit Hackbällchen und Radieschen

Es ist ja, zum Glück, immer noch Spargelsaison und ich liebe es. Ich kann momentan gar nicht genug davon bekommen. Daher habe ich für Euch dieses mal Grüner Spargel mit Hackbällchen und Radieschen.

Für mich steht grüner Spargel gerade ganz hoch im Kurs, liegt aber auch daran dass meine Eltern selbst welchen anbauen und ich so kostenfrei an regionalen und frischen Spargel heran komme. Er ist so schön einfach zuzubereiten und viel einfacher in der Vorbereitung, das macht natürlich gleich viel mehr Spaß.

Außerdem verarbeite ich irgendwie viel zu selten Radieschen und besonders gebraten sind sie ein echtes Highlight. Probiert es ruhig einmal aus und berichtet dann davon.

Ich habe mal ein Salatrezept mit Spargel und Hackbällchen ausprobiert, inspiriert hat mich hierfür ein Kochbuch mit Low Carb Rezepten. Jedoch habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Zu diesem Gericht, welches sehr leicht ist, passt perfekt frisches Brot oder Baguette.

Die wichtigsten Zutaten:

Grüner Spargel:

Ich verarbeite ihn aktuell am liebsten in Pastagerichten oder in einer Spargelquiche. Seine Saison ist meistens von Ende April bis zum 24. Juni. Man kann ihn aber das ganze Jahr kaufen, sollte aber hier darauf achten wo er herkommt und in welcher Qualität er ist. Wir haben letztes Jahr den ersten in unserem Garten ausgepflanzt und ich hoffe bald welchen ernten zu können. Aber man sollte 2 Jahre nach der Pflanzung vergehen lassen, damit die Pflanze Kraft schöpft.

Man kann den grünen Spargel auch roh essen, dann würde ich ihn aber marinieren. Er ist aber definitiv reich an Ballaststoffen, Magnesium, Proteinen und Vitaminen. Er soll außerdem die Blutbildung fördern und gut für die Nerven sein. So dass es durchaus Sinn macht ihn auch einmal roh zu genießen. Das geht am besten im Salat.

Grünen Spargel müsst ihr im Regelfall nicht schälen, ich schneide immer das trockene Ende ab und wenn er dicker ist und die Schale fester, dann schäle ich das untere Drittel. Gerne schneide ich ihn dann in Stücke und brate ihn direkt oder ich gare ihn im ganzen. Sehr lecker ist grüner Spargel auch gegrillt im Baconmantel.

Radieschen:

Die eigentliche Saison von Radieschen ist ungefähr von Mai bis September. Aber man kann sie das ganze Jahr kaufen, dann kommen sie aber in der Regel aus Treibhäusern. Am besten schmecken sie natürlich aus dem eigenen Garten. Und hier haben sie dann auch die kürzesten Wege und die meisten guten Inhaltsstoffe.

Radieschen sollen die Verdauung fördern, Krebs vorbeugen und auch gegen Diabetes helfen. Sie sind kalorienarm und enthalten Vitamin C, Kalium und Folsäure. Am besten schmecken sie mir roh und im Salat. Es ist aber auch spannend sie einmal warm zuzubereiten. Hier findet ihr ein Rezept dazu.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Spargelrezept für eine Quiche findet Ihr hier.

Rezept grüner Spargel mit Hackbällchen und Radieschen:

Grüner Spargel mit Hackbällchen, Radieschen und Sauce Hollandaise

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SpargelKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: einfach
Portionen

2

Portionen
Kochzeit

30

minutes

Zutaten:

  • 1 Bund grüner Spargel

  • 1/2 Bund Radieschen

  • 500 g Hackfleisch vom Rind

  • 2 Stück Schalotten – geschält und gewürfelt

  • 1 Zehe Knoblauch – geschält und fein gehackt

  • 2 Eier

  • 1 EL Senf

  • 1 EL Paniermehl

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Oregano

  • Zucker, Zitronensaft

  • Sauce Hollandaise oder flüssige Butter

  • 2 EL Olivenöl

  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  • Spargel waschen, die Enden abschneiden und eventuell am Ende etwas putzen
  • Wasser in einem großen Topf mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft und einer Prise Zucker zum kochen bringen
  • Radieschen waschen, abtrocknen, putzen und vierteln
  • Spargel in das kochende Wasser geben, bei geringer Temperatur ca. 10 Minuten bissfest garen, den Spargel abgießen und am besten in Eiswasser (oder kaltem Wasser) abschrecken, damit er nicht weiter gart und seine grüne Farbe behält
    die Schalotten und den Knoblauch schälen und sehr fein würfeln
  • Hackfleisch mit den Schalotten, Knoblauch, Eiern, Senf und Paniermehl in einer Schüssel vermengen
  • Hackmasse mit Salz, Pfeffer, Muskat, Oregano, Paprika und Muskat kräftig würzen
  • kleine, gleichgroße Fleischbällchen formen
  • Pfannen auf den Herd stellen, eine Pfanne mit neutralem Pflanzenöl erhitzen und eine Pfanne mit der Butter erhitzen
  • Fleischbällchen in dem Öl von allen Seiten anbraten, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben, ziehen lassen
  • Spargel parallel in der Butter anbraten, so dass er leichte Bratspuren bekommt, am Ende die Radieschen dazu geben
  • Sauce Hollandaise erhitzen
  • Alles zusammen (zum Beispiel auf einer großen Platte) anrichten
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