Ketogene Eierkuchen

Hallo ihr Lieben, ich habe mich vor drei Wochen dafür entschieden, mich wieder ketogen zu ernähren. Es ging mir damit immer besser und daher war es nun mal wieder soweit. Da ich nun am probieren bin was gut funktioniert habe ich nun das erste Rezept für euch. Es sind ketogene Eierkuchen oder auch Pfannkuchen geworden.

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Ich habe diese vorsichtig in der Pfanne ausgebacken, da die gemahlenen Mandeln schnell anbrennen können. Kombinieren könnt ihr die ketogenen Eierkuchen mit Beeren oder auch herzhaft mit Dip und Räucherlachs. Bei der herzhaften Variante lasst bitte Vanille und Erythrit weg.

Ketogene Ernährung:

Die ketogene Ernährung ist eine sehr kohlenhydratarme, fettreiche und moderat proteinreiche Ernährungsform. Ziel ist es, den Körper in einen Stoffwechselzustand namens Ketose zu versetzen.

Funktion der Ketose:

Normalerweise nutzt der Körper Glukose (aus Kohlenhydraten) als Hauptenergiequelle. In der Ketose wird die Glukosezufuhr stark reduziert, wodurch der Körper gezwungen ist, Fette zur Energiegewinnung zu verbrennen. Dabei entstehen Ketonkörper, die dann als Brennstoff dienen.

Ursprünglich wurde die ketogene Diät in den 1920er Jahren zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern entwickelt. Heute wird sie auch häufig zur Gewichtsabnahme, zur Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes und in der Forschung zu neurologischen Erkrankungen (z.B. Alzheimer, Parkinson) diskutiert.

Lebensmittel in der ketogenen Ernährung:

  • Erlaubt: Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Nüsse, Samen, Öle (z.B. Olivenöl, Kokosöl), Avocados, kohlenhydratarmes Gemüse (z.B. Blattgemüse, Brokkoli, Blumenkohl).
  • Verboten: Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Reis), Zucker, zuckerhaltige Getränke, die meisten Früchte, Hülsenfrüchte, stärkehaltiges Gemüse (z.B. Kartoffeln, Mais).

Vorteile:

Gewichtsabnahme, verbesserte Blutzuckerkontrolle, reduzierter Appetit, erhöhte Energie und geistige Klarheit (nach der Anpassungsphase).

Nachteile/Nebenwirkungen:

  • „Keto-Grippe“: In der Anfangsphase können Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Reizbarkeit auftreten, da sich der Körper an die Umstellung gewöhnt.
  • Nährstoffmangel: Bei unsachgemäßer Durchführung kann es zu Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralien kommen.
  • Verdauungsprobleme: Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung aufgrund des geringen Ballaststoffgehalts einiger ketogener Diäten.
  • Langzeitwirkungen: Die Langzeitwirkungen der ketogenen Ernährung sind noch Gegenstand der Forschung und werden kontrovers diskutiert.

Achtung: Bevor man eine ketogene Diät beginnt, ist es ratsam, Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu halten, insbesondere bei Vorerkrankungen.

Die wichtigsten Zutaten:

Eier:

Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.

Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.

Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.

Eier unserer Hühner
Eier unserer Hühner und Wachteln

Gemahlene Mandeln:

Gemahlene Mandeln sind einfach ganze Mandeln, die zu einem feinen Pulver vermahlen wurden. Oft wird auch der Begriff „Mandelmehl“ verwendet, wobei hier zwischen entöltem und teilentöltem Mandelmehl unterschieden wird. Gemahlene Mandeln enthalten noch ihren vollen Fettgehalt, während Mandelmehl (besonders entöltes) fettreduziert ist und eine feinere Konsistenz hat.

Gemahlene Mandeln sind eine ausgezeichnete Quelle für:

  • Pflanzliches Eiweiß: Besonders wertvoll für Vegetarier und Veganer.
  • Ballaststoffe: Fördern die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
  • Gesunde Fette: Sie enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
  • Vitamine: Insbesondere Vitamin E (ein Antioxidans) und B-Vitamine.
  • Mineralstoffe: Reich an Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.

Verwendung:

  • Backen: Sie sind eine beliebte Zutat für Kuchen, Gebäck (z.B. Makronen, Vanillekipferl, Mallorquinischer Mandelkuchen) und Brote. Sie können Weizenmehl teilweise oder ganz ersetzen, insbesondere in der glutenfreien Küche.
  • Binden und Andicken: Gemahlene Mandeln eignen sich hervorragend zum Binden von Soßen und Suppen.
  • Müsli und Porridge: Als Topping oder direkt ins Müsli oder Porridge gemischt.
  • Desserts: Zur Verfeinerung von Süßspeisen, Puddings oder als Basis für Marzipan.
  • Herzhafte Gerichte: Auch in herzhaften Gerichten, z.B. in Füllungen, Panaden oder als Bestandteil von Pestos.

Mandeln sind von Natur aus glutenfrei, was sie zu einer guten Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie macht. Beim Kauf sollte man jedoch auf die Kennzeichnung achten, da es bei der Verarbeitung zu Kreuzkontaminationen mit glutenhaltigen Produkten kommen kann.

Aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalts tragen gemahlene Mandeln zu einem guten Sättigungsgefühl bei und können helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, wodurch Heißhungerattacken vorgebeugt werden können.

Achtung. Obwohl Mandeln sehr gesund sind, haben sie auch einen hohen Kalorien- und Fettgehalt. Daher sollten sie in Maßen genossen werden, besonders wenn man auf die Kalorienzufuhr achtet.

Frischkäse:

Frischkäse ist ein Käse, der im Gegensatz zu gereiftem Käse nicht lange reift, sondern frisch verzehrt wird. Er wird durch die Gerinnung von Milch mit Lab oder Säure (oder beidem) hergestellt und anschließend von der Molke getrennt.

Er hat eine weiche, cremige Textur und einen milden, leicht säuerlichen Geschmack. Es gibt ihn in verschiedenen Fettstufen (Magerstufe bis Doppelrahmstufe).

Herstellung: Die Herstellung ist relativ einfach. Milch wird erwärmt und mit Milchsäurebakterien (und oft auch Lab) versetzt, wodurch sie dicklegt. Die entstandene Dickete wird dann von der Molke getrennt, gesalzen und manchmal noch verfeinert.

Neben dem klassischen Naturfrischkäse gibt es unzählige Varianten mit Kräutern, Gewürzen, Gemüse oder Früchten. Auch Sorten wie Quark, Mascarpone, Ricotta und Hüttenkäse (Cottage Cheese) gehören zu den Frischkäsesorten.

Verwendung: Frischkäse ist äußerst vielseitig einsetzbar:

  • Auf Brot und Brötchen: Als Brotaufstrich, pur oder mit Belag.
  • In der Küche: Zum Verfeinern von Saucen und Suppen, in Dips, als Füllung für Gebäck oder herzhafte Speisen.
  • Süße Speisen: In Desserts (z.B. Käsekuchen, Tiramisu mit Mascarpone), mit Früchten oder Honig.

Nährwert: Frischkäse ist eine gute Quelle für Protein und Kalzium. Der genaue Nährwert variiert stark je nach Fettgehalt der jeweiligen Sorte. Lagerung: Da er nicht gereift ist, hat Frischkäse eine kürzere Haltbarkeit als Hartkäse und sollte im Kühlschrank aufbewahrt und nach dem Öffnen zügig verzehrt werden.

Produkte und Links:

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres ketogenes Rezept findet ihr hier.

Rezept ketogene Eierkuchen:

Ketogene Eierkuchen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Frühstück, ketogenSchwierigkeit: Mittel
Portionen

2

Portionen
Vorbereitung

10

minutes
Zubereitung

30

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück Eier

  • 70 g Frischkäse natur

  • 50 g gemahlene Mandeln

  • 1 TL Backpulver

  • 1 Prise Salz

  • 10 g Erythrit – bei süßer Variante

  • 0,25 TL Vanille Extrakt – bei süßer Variante

  • Butter oder Kokosöl

Zubereitung:

  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben oder in den Thermomix – alles entweder mit einem Handrühergerät oder dem Thermomix zu einer glatten Masse verrühren.
  • Den Teig 10 Minuten stehen und quellen lassen, danach noch einmal durchrühren.
  • Immer pro Eierkuchen etwa 1 TL Kokosöl oder Butter in einer Pfanne zerlassen.
  • Eine Kelle Teig in die Pfanne geben, breit laufen lassen und dann langsam bei mittlerer oder schwacher Hitze stocken lassen. Hier ist Geduld und Gefühl gefragt, denn die Mandeln bräunen schnell. Den Teig stocken lassen, dann den Pfannkuchen wenden und wie gewünscht bräunen.
  • Servieren und Genießen
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