Selbst gemachtes Rhabarberkompott

Einfaches Rhabarberkompott – klassisch wie von Oma

Rhabarberkompott gehört für viele einfach zum Frühling dazu. Sobald die ersten roten Stangen im Garten oder im Supermarkt auftauchen, beginnt die Rhabarberzeit. Das säuerliche Kompott passt perfekt zu Vanilleeis, Milchreis, Grießbrei, Pancakes oder einfach pur aus dem Kühlschrank.

Dieses einfache Rezept für Rhabarberkompott ist schnell gemacht, benötigt nur wenige Zutaten und schmeckt herrlich fruchtig. Genau solche unkomplizierten Rezepte sind perfekt für den Alltag und lassen sich wunderbar vorbereiten.

Besonders praktisch: Rhabarberkompott hält sich mehrere Tage im Kühlschrank und eignet sich ideal zum Mealprep oder für spontane Desserts.

Warum Rhabarberkompott so beliebt ist

Rhabarber hat einen ganz besonderen Geschmack. Die Mischung aus fruchtig und leicht säuerlich macht ihn perfekt für süße Rezepte.

Viele lieben Rhabarberkompott, weil es:

  • einfach zuzubereiten ist
  • wenig Zutaten braucht
  • günstig ist
  • vielseitig verwendet werden kann
  • warm und kalt schmeckt
  • perfekt zur Frühlingsküche passt

Gerade zusammen mit Vanillesoße oder selbst gemachtem Vanilleeis entsteht ein klassisches Dessert, das fast jeder kennt.

Selbst gemachtes Rhabarberkompott warm oder kalt servieren

Das Kompott schmeckt sowohl warm als auch kalt.

Besonders lecker ist es zu:

Auch auf Frühstücksbowls oder im Porridge schmeckt Rhabarberkompott hervorragend.

Tipps für besonders leckeres selbst gemachtes Rhabarberkompott

Mit Erdbeeren kombinieren

Rhabarber und Erdbeeren passen perfekt zusammen.

Einfach kurz vor Ende der Kochzeit einige Erdbeerstücke hinzufügen.

Mit Zimt verfeinern

Eine kleine Prise Zimt macht das Kompott besonders aromatisch.

Vor allem an kühleren Tagen schmeckt das sehr gemütlich.

Cremiger servieren

Mit etwas Vanillesoße oder Sahne wird daraus ein einfaches Dessert.

Wie lange hält sich Rhabarberkompott?

Im Kühlschrank hält sich das Kompott ungefähr 3–5 Tage.

Wichtig:

  • sauber arbeiten
  • gut verschließen
  • vollständig abkühlen lassen

Man kann es auch portionsweise einfrieren.

Kann man Rhabarberkompott einkochen?

Ja, das funktioniert sehr gut.

Dafür das heiße Kompott direkt in sterile Gläser füllen und verschließen.

So hat man auch außerhalb der Saison noch etwas vom Frühling.

Warum dieses Rezept perfekt für den Alltag ist

Viele komplizierte Dessertrezepte brauchen:

  • viele Zutaten
  • lange Vorbereitungszeit
  • besondere Küchengeräte

Dieses einfache Rhabarberkompott dagegen:

  • ist schnell gemacht
  • günstig
  • familientauglich
  • vielseitig verwendbar

Genau solche einfachen Grundrezepte funktionieren auf Dauer im Alltag am besten.

Häufige Fragen zu Rhabarberkompott

Muss man Rhabarber schälen?

Nur bei sehr dicken oder älteren Stangen. Junge Stangen müssen oft nicht geschält werden.

Warum wird Rhabarber so schnell weich?

Rhabarber enthält viel Wasser und zerfällt deshalb beim Kochen schnell.

Kann man weniger Zucker verwenden?

Ja. Je nach Geschmack kann die Zuckermenge angepasst werden.

Selbst gemachtes Rhabarberkompott

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HausmannskostKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach

Einfaches Rhabarberkompott selber machen – schnell, günstig und perfekt für Frühling & Sommer. Klassisches Rezept mit wenigen Zutaten, ideal zu Vanilleeis, Milchreis oder Desserts.

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

20

minutes

Zutaten:

  • 750 g Rhabarber

  • 100 g Zucker oder ein anderes Süßungsmittel

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 3 EL Wasser

  • optional: Zimt, Zitronensaft, Erdbeeren, Stärke zum Andicken

Zubereitung:

  • Rhabarber vorbereiten
    Zuerst den Rhabarber gründlich waschen. Die Enden abschneiden und eventuell dicke Fasern abziehen.
    Danach den Rhabarber in kleine Stücke schneiden.
    Je jünger der Rhabarber ist, desto zarter ist er meistens und desto weniger muss geschält werden.
  • Den geschnittenen Rhabarber zusammen mit Zucker, Vanillezucker und Wasser in einen Topf geben.
  • Alles langsam erhitzen und bei mittlerer Temperatur köcheln lassen.
    Der Rhabarber beginnt schnell, Flüssigkeit abzugeben.
  • Das Kompott etwa 10–15 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist.
    Wer das Kompott stückiger mag, kocht es etwas kürzer.
  • Nach Geschmack abschmecken.
    Falls das Kompott zu sauer ist, einfach etwas mehr Zucker hinzufügen
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben


Klassische Ochsenschwanzsuppe

Klassische Ochsenschwanzsuppe – kräftig, nährend & wie früher vom Hof

Es gibt Gerichte, die sind mehr als nur Essen – sie sind Erinnerung. Die Ochsenschwanzsuppe gehört für mich genau dazu. Gerade an kalten Tagen oder nach einem langen Arbeitstag draußen gibt es nichts Besseres als eine dampfende, kräftige Suppe. Bei uns auf dem Hof wurde sie schon immer gekocht – langsam, ehrlich und voller Geschmack.

Und das Beste: Sie ist nicht nur lecker, sondern auch unglaublich nährend.

Diese klassische Ochsenschwanzsuppe ist nicht nur ein traditionelles Gericht vom Land, sondern auch ein echtes Kraftpaket für deinen Körper. Durch das langsame Auskochen der Knochen entstehen wertvolle Nährstoffe wie Kollagen, Mineralien und Gelatine, die besonders gut für Gelenke, Haut und Darm sind. Gerade in der Keto Ernährung ist so eine Brühe ideal, weil sie sättigt, wärmt und den Elektrolythaushalt unterstützt. Wenn du regelmäßig draußen arbeitest oder viel körperlich aktiv bist, wirst du schnell merken, wie gut dir so eine kräftige Suppe tut. Für mich gehört sie fest in die Hofküche – einfach ehrlich, nahrhaft und unglaublich wohltuend.

Warum dieses Rezept sinnvoll ist

  • sehr nährstoffreich
  • stärkt den Körper
  • perfekt für Keto & Low Carb
  • ideal zur Resteverwertung
  • lange haltbar
  • perfekt im Winter

Durch das lange Kochen entsteht eine echte Kraftbrühe – reich an Kollagen und Mineralstoffen.

Zutaten mit Erklärung

  • 1 kg Ochsenschwanz – Grundlage für Geschmack
  • Suppengemüse (Sellerie, Karotten) – Aroma (in Maßen für Keto)
  • 1 Zwiebel – Geschmack
  • Salz & Pfeffer – Grundwürze
  • Lorbeerblatt – Tiefe
  • Pfefferkörner – würzig
  • Schnittlauch – frisch zum Servieren

Alternativen:

  • nur Knochen für reine Brühe
  • weniger Gemüse für streng Keto
  • mit Knoblauch verfeinern

Tipps aus der Praxis

  • Zeit ist der wichtigste Faktor
  • je länger, desto intensiver
  • Fett nicht komplett entfernen
  • perfekt für Vorrat kochen
  • Brühe einfrieren

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Kühlschrank: 4 Tage
Einfrieren: sehr gut
Mealprep: ideal

Varianten & Anpassungen

  • klare Brühe ohne Gemüse
  • mit Eierstich
  • mit extra Fleisch
  • schärfer mit Chili
  • asiatisch mit Ingwer

Wann das Rezept besonders geeignet ist

  • Erkältung
  • kalte Tage
  • Aufbaukost
  • Keto Ernährung
  • Mealprep

Kurze Zusammenfassung

Eine traditionelle, kräftige Suppe mit viel Geschmack und wertvollen Nährstoffen.

Hier findet ihr ein weiteres klassisches Rezept für Rinderzunge.

Klassische Ochsenschwanzsuppe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Vorspeisen, SuppenKüche: DeutschSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4-6

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

6

hours 

Zutaten:

  • 1 kg Ochsenschwanz

  • 1 Bund Suppengemüse (Sellerie. Lauch, Karotte), geputzt und geschnitten

  • 1 große Zwiebel

  • 1 Zehe Knoblauch

  • Salz, Pfeffer

  • 2 Blätter Lorbeer

  • 3 Körner Piment

  • 2 EL Butterschmalz

  • Kräuter wie Schnittlauch zum servieren

Zubereitung:

  • Ochsenschwanz zerteilen und im Topf mit Butterschmalz anrösten (optional für mehr Geschmack)
  • Mit Wasser bedecken
    Gewürze hinzufügen
    2–3 Stunden köcheln lassen
  • Schaum abschöpfen
    Gemüse hinzufügen
  • Weitere 1–2 Stunden köcheln
    Fleisch lösen und zurückgeben
    Abschmecken und servieren
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben


Bratkartoffeln

Bratkartoffeln

Hallo Ihr Lieben, es ist mal wieder Zeit für ein Grundrezept und zwar ganz klassische Bratkartoffeln so wie wir sie lieben. Bei uns gibt es sie oft als Beilage oder auch mal als Hauptgang zu Spiegelei.

Es ist Geschmackssache ob man die Kartoffeln vor kocht oder roh langsam brät. Ich koche sie gern als Pellkartoffel vor oder wenn es ein anderes Gericht mit Kartoffeln am Vortag gibt, koche ich einfach mehr.

Die wichtigsten Zutaten:

Kartoffeln:

Isst man Kartoffeln so pur und unverarbeitet wie möglich, können sie auch durchaus gesund sein. Sie enthalten Kalium und Vitamin C und bestehen zu 75 % aus Wasser. Gelagert werden Kartoffeln kühl und dunkel, am besten im Keller. So bilden sie nicht so schnell Triebe oder grüne Stellen, die unbedingt vor dem Zubereiten entfernt werden sollten. Sie enthalten den Stoff Solanin, der für uns giftig ist, daher diese Stellen großzügig wegschneiden.

Mehlig kochende Kartoffeln:

Meist werden mehlig kochende Kartoffeln später reif und haben daher mehr Aroma als die frühen Sorten. Beliebte Sorten sind unter anderem Adretta, Augusta und Ackersegen Das Fruchtfleisch ist grobkörniger und wird daher beim kochen schneller weich. Der Stärkegehalt liegt bei etwa 16 %, daher zerfallen die Kartoffeln bei langer Garzeit und lassen sich leichter zerkleinern. Mehlig kochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Pürees, Stampf, Suppen, Gnocchi oder Kroketten.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Diese Kartoffeln werden gern für Pommes, als Einlage für Suppen, Aufläufe und Kartoffelpuffer verwendet. Ihre Konsistenz ist zwischen fest und mehlig und eignet sich daher gut als Beilage um Sauce aufzunehmen. Besonders bekannt sind die Sorten Laura, Finka und La Bonnotte und ihr Stärkegehalt liegt bei etwa 15 %.

Festkochende Kartoffeln:

Diese Art der Kartoffel hat einen Stärkegehalt von etwa 11-13 % und hat ein feinkörniges Fruchtfleisch. Meist sind sie länglich und oval, außerdem sind sie schnittfest und kerniger im Biss. Die festkochenden Kartoffeln zerfallen nicht beim kochen und brauchen etwa 20 bis 25 Minuten bis sie gar sind. Sie eignen sich besonders gut für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Die beliebtesten Sorten sind hier Sieglinde, Linda und Annabelle.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Speck:

Speck ist beim Schwein das Gewebe zwischen Haut und Fleisch welches zum größten Teil aus, er stammt entweder vom Bauch, Rücken oder aus der Keule. Es gibt ganz weißen, zarten Speck den man, ganz dünn aufgeschnitten, eine echte Spezialität ist. In Osteuropa heißt er Salo und in der italienischen Küche Lardo, er wird ähnlich zubereitet. Ich liebe ihn sehr und essen ihn gern zu frischem Brot.

Auch gern verarbeite ich Bauchfleisch zum Beispiel beim Grillen oder auch asiatisch mariniert und dann gebacken.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Grundrezept für Kartoffelstampf findet Ihr hier.

Rezept Bratkartoffeln:

Bratkartoffeln

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BeilagenKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 800 g fest kochende Kartoffeln – vorgekocht mit Schale oder ohne

  • 100 g Speck durchwachsen oder Bacon

  • 2 Zwiebeln geschält und in dünne Streifen geschnitten

  • 1 EL Butter

  • 1 EL Neutrales Öl

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel, Paprikapulver, Majoran getrocknet

  • Topping:
  • 1 handvoll Frische Kräuter wie Petersilie oder Lauch

  • 4 Eier für Spiegelei

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln eventuell noch pellen und dann in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • In einer großen Pfanne die Hälfte von Öl und Butter erhitzen, Speck anbraten bis er knusprig ist. Die Zwiebeln zugeben und anbraten bis sie leicht braun sind. Alles aus der Pfanne nehmen und in einer Schale bei Seite stellen.
  • Das restliche Öl und Butter in die Pfanne geben, ordentlich erhitzen und dann die Kartoffelscheiben zugeben.
  • Die Kartoffeln mit ordentlich Hitze und in Ruhe (also nicht zu oft wenden oder rühren) anbraten bis sie schön knusprig sind. Währenddessen mit den Gewürzen würzen und abschmecken.
  • Am Ende die Zwiebeln und Speck wieder dazu geben und warm werden lassen.
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben


Kartoffelstampf

Kartoffelstampf

Hallo Ihr Lieben, heute gibt es mal wieder einen echten Klassiker aus der Hausmannskost für Euch, ein Rezept für Kartoffelstampf. Er ist bei uns einfach super beliebt und ich könnte ihn für meinen Schatz jeden zweiten Tag zubereiten. Aber das Schöne ist, Kartoffelstampf passt einfach zu super vielen Gerichten und man kann ihn super abwandeln.

Als letztes gab es bei uns das Stampf zu meinen Misozwiebeln und Kalbssteak, es passt aber auch sehr gut zu Gulasch oder Braten – also zu allem was leckere Saucen dabei hat.

Die wichtigsten Zutaten:

Die wichtigste Zutat sind natürlich Kartoffeln und für Kartoffelstampf nutze ich am liebsten mehlig kochende. Es klappt aber notfalls auch mit vorwiegend fest kochenden Kartoffeln. Ich koche sie dann einfach etwas länger und dann klappt es auch. Zum zerkleinern nutze ich gern einen Stampfer, eine Presse oder notfalls Gabel geht aber auch.

Kartoffeln:

Isst man Kartoffeln so pur und unverarbeitet wie möglich, können sie auch durchaus gesund sein. Sie enthalten Kalium und Vitamin C und bestehen zu 75 % aus Wasser. Gelagert werden Kartoffeln kühl und dunkel, am besten im Keller. So bilden sie nicht so schnell Triebe oder grüne Stellen, die unbedingt vor dem Zubereiten entfernt werden sollten. Sie enthalten den Stoff Solanin, der für uns giftig ist, daher diese Stellen großzügig wegschneiden.

Mehlig kochende Kartoffeln:

Meist werden mehlig kochende Kartoffeln später reif und haben daher mehr Aroma als die frühen Sorten. Beliebte Sorten sind unter anderem Adretta, Augusta und Ackersegen Das Fruchtfleisch ist grobkörniger und wird daher beim kochen schneller weich. Der Stärkegehalt liegt bei etwa 16 %, daher zerfallen die Kartoffeln bei langer Garzeit und lassen sich leichter zerkleinern. Mehlig kochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Pürees, Stampf, Suppen, Gnocchi oder Kroketten.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Diese Kartoffeln werden gern für Pommes, als Einlage für Suppen, Aufläufe und Kartoffelpuffer verwendet. Ihre Konsistenz ist zwischen fest und mehlig und eignet sich daher gut als Beilage um Sauce aufzunehmen. Besonders bekannt sind die Sorten Laura, Finka und La Bonnotte und ihr Stärkegehalt liegt bei etwa 15 %.

Festkochende Kartoffeln:

Diese Art der Kartoffel hat einen Stärkegehalt von etwa 11-13 % und hat ein feinkörniges Fruchtfleisch. Meist sind sie länglich und oval, außerdem sind sie schnittfest und kerniger im Biss. Die festkochenden Kartoffeln zerfallen nicht beim kochen und brauchen etwa 20 bis 25 Minuten bis sie gar sind. Sie eignen sich besonders gut für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Die beliebtesten Sorten sind hier Sieglinde, Linda und Annabelle.

Milchprodukte:

Die Milchprodukte sind bei diesem Gericht wichtig, denn eigentlich besteht das Kartoffelstampf nur aus 3 Zutaten und Gewürzen. Ich verwende daher meine Lieblingsbutter und eine gute Milch mit hohem Fettgehalt.

Es gibt ja auch Rezepte mit Sahne und einem Verhältnis von Butter und Kartoffeln das 1:1 ist. Das klingt zwar heftig aber eben auch lecker und ich möchte das unbedingt mal ausprobieren. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen.

Rezept Kartoffelstampf:

Kartoffelstampf

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BeilagenKüche: HausmannskostSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 800 g Kartoffeln mehlig kochen

  • 100 g Butter zimmerwarm

  • 200 ml Milch lauwarm

  • Salz, Pfeffer,

  • 1 Prise Muskat frisch gerieben

  • optional Kräuter oder Lauch als Topping

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln entweder mit Schale oder geschält in Salzwasser gar kochen. Sie sollten mit Wasser bedeckt sein und mit einem Deckel geht es schneller.
  • Wenn das Wasser kocht, dauert es 20-30 Minuten bis die Kartoffeln gar sind, je nach Größe.
  • Die Kartoffeln abgießen und am besten noch heiß schälen.
  • Zu den Kartoffeln die Milch, Butter und Gewürze geben. Alles mit einer Gabel oder Stampfer zerdrücken, bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
  • Abschmecken und anrichten
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben


Entenbraten

Klassischer Entenbraten

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich mal wieder richtig schöne Hausmannskost für Euch. Ein klassischer Entenbraten der ideal für ein Sonntagsessen, Weihnachten oder einfach kalte Tage ist. Ich liebe es bei solchen Rezepten klassisch zu kochen und keine Experimente zu machen, denn ich habe immer Angst dass etwas schief geht oder die Ente nicht knusprig wird. Daher bleibe ich immer bei dem Ablauf den ich kenne und wandele nur leicht ab.

Damit mir die Ente nicht unkontrolliert verbrennt, glasiere ich sie zum Beispiel nicht mit Honig oder ähnlichem. Denn durch den enthaltenen Zucker wird sie bei mir immer nur schwarz und nicht knusprig. Ich übergieße statt dessen den Entenbraten immer mal zwischendurch mit Brühe oder Bratensaft. Um keinen Geschmack zu verlieren bereite ich die Ente immer in einem Bräter mit Deckel zu und starte dort auch mit dem Saucenansatz. Dann setze ich die Ente in den Bräter und backe sie auf dem Gemüse.

Optimal ist natürlich eine Zubereitung am Vortag, denn dann kann man die Sauce über Nacht erkalten lassen und am nächsten Tag das Fett, das sich abgesetzt hat abschöpfen. So wird die Sauce bekömmlicher. Aber es klappt auch so.

Das ist natürlich nicht so ideal, aber was will man machen. Und wenn ich mir so einen Aufwand mache, dann soll es halt auch perfekt werden. Und was gibt es schöneres als knusprig gebackene Ente oder Gans? Dazu machen wir fast immer Rotkraut und Klöße, aber da sind wir etwas flexibler und machen auch mal Kartoffeln, Kartoffelstampf, Spargel, gebackenen Kohl oder auch Salat dazu.

Die wichtigsten Zutaten:

Suppengrün:

Suppengrün oder auch Suppengemüse ist eine meiner liebsten Zutaten oder auch Komponenten, denn wenn die Qualität und die Zusammenstellung gut ist, dann hat man eine perfekte Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe. Deswegen schau ich mir so ein Bund beim Kauf auch immer genau an, denn oft ist zu viel Möhre drin. Hier muss man etwas bei der Dosierung, zum Beispiel bei einer Brühe, aufpassen, da die Karotten viel Süße mitbringen und so ein Ansatz schnell einmal zu süß werden kann.

Hier sollte man lieber schauen etwas mehr Lauch und Sellerie zu nutzen und die Karotte einfach selbst essen. Manchmal ist die Qualität leider so schlecht, dass ich dann doch alles einzeln kaufe und Reste entweder einfriere oder an die Kaninchen verfüttere. Die freuen sich dann immer sehr.

Grundsätzlich besteht Suppengemüse aus Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilie.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Bratenrezept für Schweinekrustenbraten findet Ihr hier.

Rezept Klassischer Entenbraten:

Klassischer Entenbraten

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: mittel, aufwendig
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

1

hour 

30

minutes

Zutaten:

  • Für die Ente:
  • 1 ganze Ente ( ca. 2 Kg)

  • 1 Apfel – in Würfel geschnitten

  • 2 Zwiebeln – geschält und gewürfelt

  • 1 EL Majoran getrocknet

  • optional Beifuß

  • Salz, schwarzer Pfeffer

  • Für die Sauce:
  • 1 Bund Suppengrün

  • 150 ml Rotwein

  • 500 ml Fond oder Brühe

  • 2 EL Butterschmalz

  • 1 EL Tomatenmark

  • 1 Zehe Knoblauch

  • 1 Zwiebel

  • Salz, Pfeffer

  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  • Backofen auf 140° Umluft vorheizen
  • Ente vorbereiten:
  • Die Ente von innen und außen abspülen, säubern und wieder abtrocknen.
  • Ente von innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Apfel und Zwiebel für die Füllung schälen und würfeln, mit Majoran und Beifuss sowie Salz und Pfeffer vermischen.
  • Die Füllung in die Ente geben. Ente kurz bei Seite stellen.
  • Für den Saucenansatz:
  • Das Suppengemüse, Zwiebel säubern und mit Schale grob zerkleinern. Knoblauch schälen und halbieren.
  • Den Bräter auf dem Herd mit Butterschmalz erhitzen. das Gemüse, Zwiebel und Knoblauch in den Bräter geben und kurz anschwitzen.
  • Das Tomatenmark dazu geben und kurz alles anschwitzen, ohne das es braun wird.
  • Mit Rotwein und Fond ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.
  • Ente backen:
  • Die Ente auf das Gemüse setzen und den verschlossenen Bräter in den Backofen stellen. Die Ente bei 140° mit Deckel etwa 2 Stunden garen lassen.
  • Die Ente aus dem Ofen nehmen, Ofen auf 220° Ober- und Unterhitze vorheizen, Deckel entfernen, Ente kurz herausnehmen und das Gemüse mit Saucenansatz durch ein Sieb abgießen und die Sauce in einem Topf auffangen. Den Bräter mit der Ente wieder in den Ofen stellen. Nun die Ente bei 220° etwa 20 Minuten goldbraun und knusprig backen.
  • Die Ente nach 10 Minuten mit etwas Salzwasser oder Fond übergießen.
  • Für die Sauce:
  • Das Gemüse durch das Sieb in den Topf ausdrücken.
  • Die Sauce im Topf aufkochen lassen. Je nach gewünschter Konsistenz noch einkochen lassen. Mit Gewürzen wie Salz und Pfeffer abschmecken. Butter einrühren.
  • Nun die Ente aus dem Ofen nehmen, 10 Minuten ruhen lassen und anschließend aufschneiden und mit Beilagen servieren.
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben


Wikingertopf

Wikingertopf

Hallo ihr Lieben, es ist bei mir ordentlich deftig heute. Es gibt einen wunderbar würzigen Wikingertopf mit Erbsen, Möhren, Kartoffeln und kleinen Hackbällchen. Ein wirklich schönes Gericht für kalte Tage und toll zum Vorbereiten.

Und wenn man ein bisschen auf die Produkte oder Angebote achtet, ist es ein tolles und preisgünstiges Gericht. Aber natürlich wäre es optimal Fleisch und Gemüse in Bioqualität zu kaufen, das muss aber jeder selbst entscheiden. Ich habe in den Wikingertopf noch Kartoffeln gegeben, denn die meisten Rezepte sind ohne Sättigungsbeilage. Auch gut passt sicher Brot oder auch Nudeln.

Ich habe hier übrigens Erbsen und Möhren aus der Dose benutzt. Das ging schnell und war sehr lecker. Natürlich könnt ihr aber auch zum Beispiel frische Karotten und gefrorene Erbsen nutzen.

Insgesamt habe ich aktuell eine echte Hausmannskostphase und könnte ständig deftig und herzhaft kochen. Ich gebe jetzt einfach mal dem Wetter die Schuld und hoffe dass es mit wärmeren Temperaturen auch etwas leichter und frischer in meiner Küche wird. Aber mometnan genieße ich diese Phase und lebe sie voll aus und wenn ich eine ordentliche Küche hätte, würde ich auch noch mehr aufwendige Gerichte wie Braten oder so kochen. Hoffentlich sind wir bald fertig, damit ich mich wieder ausbreiten kann.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres schönes Rezept für Linseneintopf findet ihr hier.

Rezept Wikingertopf:

Wikingertopf

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: EintopfKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • Für die Hackbällchen:
  • 500 g Rinderhackfleisch

  • 2 TL Senf

  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Knoblauchpulver

  • 2 EL Pflanzenöl

  • Für den Wikingertopf:
  • 400 ml Brühe – RInd oder Gemüsebrühe

  • 1 EL Mehl

  • 1 EL Butter

  • 1 Dose Erbsen und Möhren (Abtropfgewicht 500 – 530 g)

  • 300 g Kartoffeln – geschält und in kleine Würfel geschnitten

  • 1 Stück Zwiebel – geschält und fein gewürfelt

  • 1 Stück Knoblauchzehe – geschält und fein gewürfelt

  • 200 ml Sahne

  • 100 g Schmelzkäse

  • Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss, Paprika

  • frische Kräuter

Zubereitung:

  • Hackbällchen:
  • Das Hackfleisch mit Gewürzen und Senf vermengen. Abschmecken oder Probe braten, um zu testen ob die Gewürze reichen.
  • Bällchen per Hand formen, etwa 4 cm Durchmesser. Mit leicht nassen Händen geht es am besten.
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hackbällchen darin schön knusprig anbraten.
  • Auf Küchenpapier abtropfen und bei Seite stellen.
  • Wikingertopf:
  • In einem Topf die Butter erhitzen.
  • Zwiebeln, Kartoffeln und Knoblauch zugeben und leicht glasig dünsten. Das Mehl dazu geben und kurz mit anschwitzen. Vorsichtig, es sollte keine Farbe annehmen. Das Gemüse dazu geben.
  • Mit der Brühe und der Sahne ablöschen und aufkochen lassen. Würzen und abschmecken.
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben