Selbst gemachte Mayonnaise

Selbst gemachte Mayonnaise

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein Rezept aus dem Thermomix für euch. Eine selbst gemachte Mayonnaise, die sogar mit Eiern von unseren Hühnern zubereitet ist. Natürlich funktioniert das Rezept mit einem normalen Mixer oder Pürierstab. Ihr müsst nur darauf achten Öl langsam zu zugießen, so das sich alles schön verbindet.

Am liebsten nutze ich die Mayonnaise für Kartoffelsalate, zum dippen oder auch als Grundlage für andere Saucen.

Ihr solltet die Mayonnaise innerhalb von 2 Tagen verbrauchen, da es sich ja um roh verarbeitete Eier handelt. Auch wenn sie sehr frisch sind, solltet ihr hier kein Risiko eingehen.

Die wichtigsten Zutaten:

Sonnenblumenöl:

Sonnenblumenöl wird aus den Früchten, also den Kernen, der Sonnenblume hergestellt. Die Farbe ist meist hellgelb und der Geschmack ist neutral bis mild und leicht nussig. Daher ist es vielseitig in der Küche verwendbar. Es wird aber auch in der Pharmazie oder zur Herstellung von Biodiesel verwendet.

Sonnenblumenöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, beinhaltet Vitamin E und K und auch die Omega-6-Fettsäure Linolsäure. Hier kann es sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Jedoch nur wenn es kaltgepresst ist.

Ich benutzte kaltgepresstes Sonnenblumenöl für Salate, Marinaden und Mayonnaise. Zum Braten benutze ich raffiniertes Sonnenblumenöl, dann gebe ich aber oft noch Olivenöl oder Butter für den Geschmack hinzu.

Eier:

Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.

Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.

Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.

Eier unserer Hühner
Eier unserer Hühner und Wachteln

Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept aus dem Thermomix findet ihr hier.

Rezept selbst gemachte Mayonnaise:

Selbst gemachte Mayonnaise

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Saucen und DipsSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitung

15

minutes

Zutaten:

  • 2 sehr frische Bio-Eier

  • 500 g Sonnenblumenöl in guter Qualität und kaltgepresst

  • 4 TL Senf

  • 1 TL Zitronensaft

  • 1 TL Salz

  • 1 Prise Pfeffer

  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

  • Das Öl in einen Messbecher abwiegen, er sollte eine Möglichkeit zum ausgießen haben. Bereit stellen.
  • In den Thermomixtopf Eier, Senf, Zitronensaft und Gewürze geben.
  • Im Thermomixtopf bei Stufe 4 vermischen und dann etwa 2 Minuten lang auf dieser Stufe mixen und währenddessen das Öl sehr langsam in die Deckelöffnung gießen. Langsam und vorsichtig das Öl zugießen, damit sich eine Emulsion bildet. Am Ende noch einmal abschmecken und notfalls nachwürzen.
  • Sofort servieren und bis zum nächsten Tag verbrauchen,
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Knoblauchpaste

Knoblauchpaste

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein Rezept für Knoblauchpaste für euch. Der wilde Knoblauch aus unserem Garten ist hierfür perfekt. Er wird auch als Bauernknoblauch oder chinesischer Knoblauch bezeichnet. Er wächst bei uns in großen Mengen so dass es schade wäre ihn nicht zu verwenden. Dazu habe ich noch normale Knoblauchzehen benutzt sowie gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chilipulver.

Die Knoblauchpaste habe ich im Thermomix zubereitet, aber das funktioniert natürlich auch in einem Mixer oder mit einem Pürrierstab.

Die Paste sollte immer mit etwas Öl (Olivenöl oder ein neutrales Pflanzenöl) abgedeckt sein, dann hält sie in einem Glas im Kühlschrank sehr lange. Ihr könnt die Knoblauchpaste aber auch in Eiswürfelformen einfrieren.

Die Paste benutze ich um Fleisch zu marinieren, für Pasta oder auch als Brotaufstrich.

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Die wichtigsten Zutaten:

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Olivenöl:

Olivenöl zählt zu einem der gesünderen Fette und Pflanzenöle. Es soll gut für das Herz-Kreislauf-System sein und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (50 – 70%) und und gesättigten Fettsäuren und ist daher auch gut zum Braten geeignet, denn diese sind hitzebeständiger als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ich verwende trotzdem immer Olivenöl, das direkt als Bratöl bezeichnet ist, wenn ich es erhitzen möchte.

Der Geschmack wird auch hier oft von der Herkunft bestimmt, denn je nach Region sind die Sorten, die Herstellung und auch das Klima unterschiedlich. Hier kann man also durchaus Unterschiede erkennen.

Ihr solltet euer gutes Olivenöl nicht zu lange lagern und innerhalb von etwa 2 Jahren aufbrauchen. Denn es kann ranzig werden und auch seinen Geschmack verändern. Ich lagere es in der Speisekammer, dunkel, trocken und leicht kühl.

Ich benutze es am liebsten für Salate, Marinaden und an Pasta. Es wird aber auch zur Herstellung von Seifen, Cremes und Kosmetik benutzt. Auch unsere Hühner bekommen gelegentlich ein paar Tropfen Olivenöl in ihr Frischfutter.

Produkte und Links:

Zum Olivenöl

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept für eine Sauce findet ihr hier.

Rezept Knoblauchpaste:

Knoblauchpaste

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Dips und SaucenSchwierigkeit: Einfach
Ergibt

3

große Gläser
Zubereitung

20

minutes

Zutaten:

  • 500 g wilder Knoblauch aus dem Garten – chinesischer Knoblauch

  • 5 Zehen Zehen Knoblauch

  • 200-300 g Olivenöl oder ein neutrales Pflanzenöl

  • Pfeffer, Chilipulver

  • 2 EL Salz

Zubereitung:

  • Den wilden Knoblauch gründlich waschen und putzen, anschließend grob zerkleinern.
  • Knoblauch schälen und halbieren.
  • Knoblauch und wilden Knoblauch in den Thermomixbehälter geben. Alles sehr fein zerkleinern, zum Beispiel bei Stufe 8 etwa 30 Sekunden. Ich habe damit es einfacher geht, den Knoblauch in mehreren schritten zerkleinert.
  • Salz und Öl zugeben und alles mixen, hier zum Beispiel Stufe 7 für 30 Sekunden. Je nachdem welche Konsistenz ihr wollt.
  • Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Am besten mit Brot kosten.
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Oliventapenade

Oliventapenade

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich mal etwas ganz anderes für Euch, ein Rezept für Oliventapenade. Als Dip oder auch als Brotaufstrich super, ich habe sie aber auch schon als Zutat für Saucen benutzt. Bringt halt mega Geschmack.

Die Zutaten für eine klassische Tapenade liebt man oder halt eben nicht, es sind nämlich schwarze Oliven, Kapern und Sardellen. Also die echten Geschmackskracher im Vorratsschrank und ich liebe sie sehr. Zusätzlich braucht ihr noch Knoblauch, Pfeffer und Olivenöl und wer mag noch Thymian und Zitronensaft. Mit Salz sollte man hier vorsichtig sein und erst später nach salzen, da ja die Zutaten schon viel Salzigkeit mitbringen.

Die Oliventapenade ist ein echter französischer Klassiker, der besonders als Vorspeise sehr gut ankommt. Ich breite sie im Mixer zu, es geht aber auch ein Pürierstab und im Original nimmt man sicher einen Mörser. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu sagen, dass echte schwarze Oliven genutzt werden sollten. Denn sie sind natürlich gereift und haben mehr Geschmack, die anderen sind lediglich gefärbt und nicht so aromatisch.

Auf dem Bild seht ihr die Tapenade übrigens auf getoastetem Brot mit Burrata, einfach eine perfekte Kombination, aber wir lieben sie auch ganz schlicht auf frischem Baguette.

Nun wünsche ich euch viel Spaß bei der Zubereitung und beim genießen. Ein weiteres Rezept für einen tollen Dip, Guacamole, findet ihr hier.

Rezept Oliventapenade:

Oliventapenade

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Saucen und DipsKüche: FranzösischSchwierigkeit: Einfach
Portionen

8

Portionen
Zubereitungszeit

20

minutes

Zutaten:

  • 300 g schwarze Oliven entsteint, ohne Kerne

  • 2 EL Kapern

  • 4 Stück Sardellenfilets

  • 2 Zehen Knoblauch geschält

  • 1 TL schwarze Pfefferkörner – im Mörser zerstoßen

  • 100 ml Olivenöl

  • 1/2 EL Zitronensaft

  • Thymian – ein paar frische Blätter

  • Salz

Zubereitung:

  • Alle Zutaten die in Öl oder Lake waren gut abtropfen lassen.
  • Knoblauch schälen und grob schneiden.
  • Alle Zutaten ohne das Salz in einen Mixer geben oder in ein hohes Gefäß für den Pürierstab.
  • Alles mixen, abschmecken. Eventuell noch Salz, Pfeffer und Zitronensaft ergänzen.
  • In einem Glas mit Deckel und gut verschlossen hält sich die Tapenade einige Wochen im Kühlschrank. Wenn man darauf achtet dass sie immer mit etwas Olivenöl bedeckt ist, hält sie sich besser.
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Obazda der Klassiker vom Oktoberfest

Obazda – der Klassiker vom Oktoberfest

Hallo ihr Lieben. Heute wird es mal wieder regional und saisonal, nämlich mit einem Rezept für Obazda, dem Klassiker vom Oktoberfest. Oder auch Obatzter oder Obatzda, es gibt so einige Schreibweisen und ich bin jedes mal verunsichert wie die bayerische Käsespezialität nun geschrieben wir. Und es gibt sicher noch mehr Zubereitungsvarianten. Die einen mögen ihn fein und die anderen stückig. Sicher kann man auch beim Käse sehr viel ändern, ich habe ihn jedoch bisher immer mit Camembert zubereitet. Und ob Bier daran gehört oder nicht, darüber kann man sicher auch streiten. Wenn man die Konsistenz cremig mag, macht es auch Sinn mit sahne oder Frischkäse zu arbeiten. Frische Zwiebel mache ich an die Käsezubereitung nich, da ich immer Angst habe, dass es so schneller schlecht wird. Die Zwiebeln reiche ich lieber dazu.

Wenn es bei uns Obazda gibt ,dann muss ich immer viel zubereiten, denn die ganze Familie liebt ihn. Dazu gibt es bei uns frisches Brot, oft auch Weißwürste, Rettich und gutes Bier. Für mich ist es auch kein direkt saisonales Gericht, denn ich kann den echt immer essen. Aber es ist ein tolles Resteessen, denn wenn Weichkäse übrig ist oder gar vergessen wurde, ist der Obazda eine tolle Möglichkeit den noch zu verwenden.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit. Ein weiteres Käserezept findet ihr übrigens hier.

Obazda- Rezept:

Obazda – der Klassiker vom Oktoberfest

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Käse, BrotaufstrichKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

20

minutes

Zutaten:

  • 300 g Weichkäse – ich nutze Camembert

  • 1 Schluck Bier – nach Gefühl und gewünschter Konsistenz

  • 1 Schluck Sahne – nach Gefühl und gewünschter Konsistenz

  • 70 g weiche Butter

  • 3 TL Paprika

  • 1/2 TL Kümmel

  • Salz, Pfeffer

  • Zum Servieren:
  • Rote Zwiebel

  • Saure Gurke

  • Lauchzwiebel oder Schnittlauch

  • Radieschen

  • Brot

Zubereitung:

  • Den Käse mit oder ohne Rinde in kleine Stücke schneiden und in eine größere Schüssel geben.
  • Einen Schluck Bier, die Butter und die Gewürze dazu geben. Alles mit einer Gabel gründlich durchmischen.
  • Ich püriere dann immer alles sehr gern, weil ich den Obazda gern cremig mag. Hier gebe ich dann immer noch einen Schluck Sahne an die Masse
  • Alles abschmecken. Den Käse ruhig im Kühlschrank eine Weile ruhen lassen und danach noch einmal abschmecken.
  • Servieren mit Brot, Zwiebeln, Gurken und/oder Radieschen.
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Guacamole

Schnelles Guacamole Rezept

Einer meiner allerliebsten Dips, gleich neben Tsatsiki, ist Guacamole. Eine mexikanische Avocado-Creme, die einfach und schnell zubereitet ist. Sie passt perfekt zu Fleisch und Grillgerichten oder auch zu Tortilla Chips. Ich esse sie auch echt gern einfach nur auf Brot. Und das Beste, sie ist auch noch durch die tollen Eigenschaften der Avocado mega gesund.

Avocado
Avocado

Zubehör:

  • Messer, Brett, Schüssel, große Gabel

Zutaten:

  • 2 Avocados
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Tomatensalsa
  • Saft einer halben Limette oder Zitrone
  • 2 EL Creme fraiche, ihr könnt natürlich auch Joghurt nehmen oder das Milchprodukt komplett weg lassen
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Chiliflocken, wer es mag etwas Koriander (ich nutze getrockneten)

Zubereitung:

  • die Avocados halbieren, den Kern entfernen (einen Kern aufheben und bei Seite legen), mit einem Messer kreuzend einritzen, so dass sich kleine Würfel bilden, diese dann mit einem Löffel lösen und in eine Schüssel geben
  • den Limettensaft dazu geben und mit einer Gabel sofort unterrühren, die Avocado dabei gleich etwas zerdrücken, so verhindert ihr dass die Avocado sich sofort braun färbt, denn das geht echt schnell
  •  nun die anderen zutaten hinzu geben und alles mit der Gabel kräftig durch quetschen und vermengen, so dass sich eine gleichmäßige (trotzdem stückige) Masse bildet, wer es cremig mag kann auch einen Mixer oder Pürierstab nutzen
  • die Guacamole nun kräftig würzen und abschmecken
  • ich esse die Guacamole gern mit Low Carb Brot (auf dem Foto mit Knäckebrot), sie passt aber auch super zu Chips oder zu Grillgerichten
  • solltet ihr die Guacamole länger aufbewahren wollen, dann legt den Kern von der Avocado direkt mit rein, er verhindert aus Gründen die ich mir nicht erklären kann, dass sie braun wird. Aber es funktioniert.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß mit dem Rezept und lasst es Euch schmecken.

Guacamole auf Knäckebrot
Guacamole auf Knäckebrot

Chimichurri Rezept

Chimichurri selber machen – das beste Rezept für die argentinische Kräutersauce

Chimichurri ist eine der bekanntesten Saucen aus der argentinischen Küche – frisch, würzig und unglaublich vielseitig. Die Kombination aus Kräutern, Knoblauch, Essig und Olivenöl sorgt für ein intensives Aroma, das perfekt zu Fleisch, Gemüse oder auch als Dip passt.

Gerade wenn du einfache, aber geschmacklich starke Rezepte liebst, ist Chimichurri genau das Richtige. Es braucht nur wenige Zutaten, ist schnell gemacht und bringt sofort mehr Geschmack in deine Küche.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Chimichurri ganz einfach selber machen kannst, worauf du achten solltest und wie du es vielseitig einsetzen kannst.

Was ist Chimichurri?

Chimichurri stammt ursprünglich aus Argentinien und wird dort traditionell zu gegrilltem Fleisch serviert, vor allem zu Rindfleisch. Die Sauce ist kalt, wird nicht gekocht und lebt von frischen Zutaten.

Typisch für Chimichurri sind:

  • frische Kräuter (meist Petersilie)
  • Knoblauch
  • Essig
  • Olivenöl
  • Gewürze

Das Besondere: Die Sauce ist gleichzeitig frisch, würzig und leicht säuerlich – eine perfekte Kombination.

Zutaten erklärt – darauf kommt es an

Bei Chimichurri sind die Zutaten entscheidend, da nichts gekocht wird.

Petersilie
Die Basis der Sauce. Sie sorgt für Frische und Farbe.

Knoblauch
Gibt die typische Würze – je nach Geschmack anpassen.

Olivenöl
Verbindet alle Zutaten und sorgt für eine angenehme Konsistenz.

Essig
Bringt die wichtige Säure ins Spiel und macht die Sauce ausgewogen.

Chili
Optional für etwas Schärfe.

Warum Ziehzeit wichtig ist

Chimichurri schmeckt direkt gut – aber noch besser nach etwas Zeit.

Lass die Sauce mindestens 30–60 Minuten ziehen, damit sich die Aromen verbinden.

Noch intensiver wird sie, wenn du sie ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lässt.

Wozu passt Chimichurri?

Diese Sauce ist unglaublich vielseitig:

  • zu Steak oder gegrilltem Fleisch
  • zu Hähnchen
  • zu Gemüse
  • als Dip
  • zu Kartoffeln
  • als Marinade

Gerade beim Grillen ist Chimichurri ein echtes Highlight.

Varianten für dein Chimichurri

Du kannst das Rezept ganz einfach anpassen:

Koriander
Für eine etwas andere, intensivere Note.

Zitrone statt Essig
Frischer Geschmack.

mehr Knoblauch
Für alle, die es kräftig mögen.

getrocknete Kräutern
Wenn keine frischen verfügbar sind (frisch ist aber besser).

Haltbarkeit & Aufbewahrung

  • im Kühlschrank 2–3 Tage haltbar
  • gut verschlossen lagern
  • vor dem Servieren kurz umrühren

Tipp: Etwas mehr Olivenöl oben drauf geben – das verlängert die Haltbarkeit.

Häufige Fragen zu Chimichurri

Kann man Chimichurri vorbereiten?
Ja, es schmeckt sogar besser, wenn es durchgezogen ist.

Kann man Chimichurri einfrieren?
Nicht ideal, da die frischen Kräuter an Qualität verlieren.

Warum schmeckt mein Chimichurri bitter?
Oft liegt es an zu starkem Knoblauch oder zu feinem Pürieren.

Wie wird Chimichurri cremiger?
Mehr Olivenöl verwenden.

Fazit – einfache Sauce mit großem Geschmack

Chimichurri ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man mit wenigen Zutaten eine unglaublich aromatische Sauce zaubern kann. Es ist schnell gemacht, vielseitig einsetzbar und passt perfekt in den Alltag.

Egal ob zum Grillen oder als einfache Ergänzung zu Gemüse oder Fleisch – dieses Rezept lohnt sich immer.

Ein Rezept für Spare Ribs findet ihr hier.

Chimichurri Rezept

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BeilagenSchwierigkeit: Einfach

Chimichurri selber machen: Einfaches Rezept für die argentinische Kräutersauce mit Petersilie, Knoblauch und Olivenöl. Perfekt zu Fleisch, Gemüse und Grillgerichten.

Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

10

minutes
Kochzeit

1

hour 

Zutaten:

  • 1 Bund Petersilie

  • 3 Knoblauchzehen

  • 4 EL Olivenöl

  • 2 EL Weißweinessig oder heller Balsamico

  • Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

  • Petersilie waschen und fein hacken.
    Knoblauch sehr fein schneiden oder pressen.
  • Beides in eine Schüssel geben.
    Olivenöl und Essig hinzufügen.
  • Mit Salz, Pfeffer und optional Chili würzen.
    Alles gut vermengen.
  • Wichtig: Chimichurri sollte nicht püriert, sondern eher grob gehackt sein. So bleibt die Struktur erhalten.
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