Einfaches Sauerteigbrot mit Bärlauch – aromatisches Frühlingsbrot mit Bärlauchpaste
Wenn die Bärlauchsaison beginnt, darf ein gutes Bärlauchbrot einfach nicht fehlen. Dieses Sauerteigbrot mit Bärlauch ist außen knusprig, innen saftig und bekommt durch die Bärlauchpaste ein besonders intensives Aroma.
Für dieses Rezept wird bereits fertige Bärlauchpaste verwendet. Das macht das Brot nicht nur einfacher, sondern sorgt auch dafür, dass sich der Geschmack gleichmäßig im gesamten Teig verteilt.
Das Ergebnis ist ein rustikales Sauerteigbrot, das perfekt zu Suppen, Grillgerichten, Butter oder einfach pur passt.
Besonders praktisch: Die Bärlauchpaste mit Olivenöl lässt sich wunderbar vorbereiten und kann auch für viele andere Rezepte verwendet werden.
Warum Bärlauch perfekt zu Sauerteig passt
Sauerteig und Bärlauch harmonieren unglaublich gut miteinander.
Der leicht herzhafte Geschmack des Sauerteigs passt perfekt zum würzigen Aroma des Bärlauchs.
Außerdem sorgt die Bärlauchpaste durch das enthaltene Olivenöl dafür, dass das Brot besonders saftig bleibt.
Das Brot schmeckt:
rustikal
würzig
aromatisch
leicht mediterran
Gerade im Frühling ist dieses Rezept ein echtes Lieblingsbrot.
Wozu passt das Bärlauchbrot?
Das Sauerteigbrot passt hervorragend zu:
Grillgerichten
Suppen
Salaten
Käseplatten
Kräuterbutter
Antipasti
Ofengemüse
Frühstück
Abendbrot
Auch getoastet schmeckt es unglaublich gut.
Warum Bärlauchpaste ideal ist
Die Paste verteilt sich viel gleichmäßiger im Teig als grob geschnittener Bärlauch.
Dadurch:
wird das Aroma intensiver
bleibt das Brot saftig
entsteht eine schöne Farbe
trocknet der Bärlauch nicht aus
Besonders mit Olivenöl bekommt das Brot ein fast mediterranes Aroma.
Tipps für besonders gutes Bärlauchbrot
Mit Parmesan
Etwas Parmesan im Teig passt perfekt zum Bärlauch.
Extra knusprig
Eine Schale Wasser im Ofen sorgt für mehr Dampf und eine bessere Kruste.
Mehr Aroma
Durch Übernachtgare im Kühlschrank entwickelt das Brot deutlich mehr Geschmack.
Wie lange hält sich das Brot?
Das Sauerteigbrot bleibt:
2–3 Tage frisch
innen saftig
außen knusprig
Am besten in einem Brottopf oder Leinenbeutel lagern.
Kann man das Brot einfrieren?
Ja, sehr gut sogar.
Am besten:
in Scheiben schneiden
portionsweise einfrieren
Dann kann man es direkt toasten.
Warum dieses Rezept perfekt für den Alltag ist
Viele denken bei Sauerteigbrot an komplizierte Prozesse. Dieses Rezept bleibt aber bewusst einfach und alltagstauglich.
Die Bärlauchpaste spart zusätzlich Zeit und macht das Brot besonders aromatisch.
Häufige Fragen zum Bärlauchbrot
Kann man frischen Bärlauch statt Paste verwenden?
Ja, allerdings verteilt sich die Paste gleichmäßiger im Teig.
Welche Mehlsorte eignet sich am besten?
Weizenmehl Typ 550 oder 1050 funktionieren sehr gut.
Einfaches Sauerteigbrot mit Bärlauch selber backen – aromatisch, knusprig und perfekt für den Frühling. Rezept mit Bärlauchpaste und Olivenöl für besonders saftiges Brot.
Portionen
1
Brot
Zutaten:
500gWeizenmehl Typ 550
Wasser lauwarm
aktiver Sauerteig
Salz
Bärlauchpaste
Parmesan
Zubereitung:
Teig mischen – Abend vorher
Teig mischen (abends) Mehl + Wasser kurz vermengen (Autolyse optional 20–30 Min) Sauerteig + Salz einarbeiten Zu einem leicht klebrigen Teig mischen
Dehnen & Falten (wichtig!) Nach 30 Min: 1. Stretch & Fold Dann insgesamt 3–4x alle 30 Min wiederholen Beim 2. oder 3. Falten: Bärlauchpaste vorsichtig einarbeiten Parmesan mit einstreuen und einschlagen
Über Nacht gehen lassen Teig abgedeckt im Kühlschrank Gehzeit: 8–12 Stunden
Formen (morgens) Teig auf bemehlte Fläche geben Vorsichtig rund oder länglich formen In ein Gärkörbchen oder Schüssel legen Optional: nochmal 30–60 Min ruhen lassen
Backen Ofen auf 250 °C vorheizen (mit Topf oder Blech!) Teig einschneiden
Backen: 20 Min bei 250 °C (mit Dampf / Deckel) dann 20–25 Min bei 220 °C fertig backen
Tipps Bärlauchpaste nicht zu früh einarbeiten → hemmt Gluten Parmesan sorgt für saftige Krume + Geschmack Wenn dein Sauerteig schwach ist → 1 g Hefe optional dazu
Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein lowcarb Rezept für euch, denn ich probiere weiter aus und teile mit euch die besten Rezepte. Daher gibt es heute ein ketogenes Brot, reich an Samen und Saaten und ordentlich Ballaststoffen.
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Einfaches Keto Brot – Low Carb Brot ohne Mehl
Wer sich ketogen oder Low Carb ernährt, kennt das Problem: Normales Brot besteht fast komplett aus Kohlenhydraten.
Schon eine einzige Scheibe kann schnell 20–30 g Kohlenhydrate enthalten – damit wäre für viele Menschen der gesamte Tagesbedarf in einer Keto-Ernährung schon aufgebraucht.
Trotzdem muss man auf Brot nicht verzichten. Mit den richtigen Zutaten lässt sich ein sättigendes, nährstoffreiches Keto Brot backen, das wunderbar zu Frühstück, Abendbrot oder auch als Beilage passt.
Dieses Rezept ist eines meiner Lieblingsrezepte, weil das Brot:
lange satt macht
sehr einfach zu backen ist
nur wenige Zutaten benötigt
perfekt für Keto und Low Carb geeignet ist
Und das Beste: Es schmeckt wirklich wie ein richtiges Brot.
Warum Keto Brot eine gute Alternative ist
Keto Brot ersetzt klassische Getreideprodukte durch Zutaten, die weniger Kohlenhydrate und mehr gesunde Fette und Ballaststoffe enthalten.
Das hat mehrere Vorteile:
Stabiler Blutzucker Ohne Weißmehl und Zucker steigt der Blutzucker deutlich langsamer an.
Lange Sättigung Durch Fett und Ballaststoffe bleibt man länger satt.
Unterstützt Ketose Die Kohlenhydrate sind so gering, dass der Körper weiterhin Fett als Energiequelle nutzen kann.
Viele Menschen merken außerdem, dass sie mit Keto Brot weniger Heißhunger haben als mit normalem Brot.
Haltbarkeit und Lagerung
Keto Brot enthält keine Konservierungsstoffe und sollte daher richtig gelagert werden.
Im Kühlschrank: In einer luftdichten Dose hält sich das Brot etwa 4–5 Tage.
Einfrieren: Das Brot lässt sich hervorragend einfrieren. Am besten in Scheiben schneiden und portionsweise einfrieren. So kannst du einzelne Scheiben direkt im Toaster aufbacken.
Bei Zimmertemperatur: Nur etwa 1–2 Tage haltbar, da Keto Brot durch die Eier schneller verdirbt als normales Brot.
Tipps zum Servieren
Keto Brot schmeckt besonders gut:
mit Butter und Salz
mit Avocado
mit Käse oder Ei
als Grundlage für Keto-Sandwiches
getoastet mit Frischkäse
Gerade getoastet wird es außen leicht knusprig und innen schön weich.
Die wichtigsten Zutaten:
Eier:
Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.
Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.
Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.
Eier unserer Hühner und Wachteln
Chiasamen:
Herkunft: Chiasamen stammen von der Chia-Pflanze (Salvia hispanica), die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika kommt.
Nährstoffreich: Sie gelten als Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren (insbesondere Alpha-Linolensäure ALA), Proteinen, Antioxidantien sowie Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Phosphor sind.
Wasserbindend: Chiasamen können das 9- bis 12-fache ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen und bilden dabei eine gelartige Substanz. Dies fördert ein Sättigungsgefühl.
Vielseitige Verwendung: Sie können in Smoothies, Joghurts, Müsli, Backwaren (als Ei-Ersatz oder Bindemittel), Puddings (Chi apudding) oder als Topping verwendet werden.
Verdauungsfördernd: Der hohe Ballaststoffgehalt kann die Verdauung unterstützen und zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Geschmacksneutral: Chiasamen haben einen sehr milden, fast neutralen Geschmack und lassen sich daher gut in viele Gerichte integrieren.
Lagerung: Sie sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten.
Flohsamenschalen:
Was sind Flohsamenschalen? Es handelt sich um die äußeren Hüllen der Samen der Pflanze Plantago ovata, auch bekannt als Indischer Wegerich.
Hauptwirkung: Sie sind reich an Ballaststoffen (insbesondere löslichen Ballaststoffen) und quellen bei Kontakt mit Flüssigkeit stark auf.
Anwendungsgebiete:
Verdauungsregulierung: Sie können sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen, indem sie den Stuhl voluminöser machen und seine Konsistenz regulieren.
Cholesterinsenkung: Können zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels beitragen.
Blutzuckerregulierung: Helfen, den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten zu verlangsamen.
Sättigungsgefühl: Durch das Aufquellen im Magen können sie ein schnelleres und länger anhaltendes Sättigungsgefühl bewirken, was bei der Gewichtskontrolle hilfreich sein kann.
Wichtige Einnahmehinweise:
Viel Flüssigkeit: Es ist essentiell, ausreichend Wasser (mindestens 200 ml pro Teelöffel Flohsamenschalen) dazu zu trinken, da sie sonst zu Verstopfungen oder sogar Darmverschluss führen können.
Zeitlicher Abstand zu Medikamenten: Da sie die Aufnahme von Medikamenten beeinträchtigen können, sollten sie mit einem Abstand von mindestens 1-2 Stunden zu anderen Arzneimitteln eingenommen werden.
Langsame Steigerung: Beginnen Sie mit einer kleinen Dosis und steigern Sie diese langsam, um den Körper daran zu gewöhnen und Nebenwirkungen wie Blähungen zu vermeiden.
Nebenwirkungen: Gelegentlich können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchkrämpfe auftreten, insbesondere zu Beginn der Einnahme.
Nicht geeignet für: Personen mit Schluckbeschwerden, Verengungen im Verdauungstrakt oder akut entzündlichen Darmerkrankungen sollten Flohsamenschalen nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.
Formen: Erhältlich als ganze Schalen, Pulver oder in Kapselform. Das Pulver quillt schneller und stärker auf.
Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Kastenform einfetten.
Alle trockenen Zutaten (gemahlene Mandeln, gemahlene Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, Salz, Backpulver, Brotgewürz) mischen, zum Beispiel im Thermomix 10 Sekunden bei Stufe 1-2
Eier und das heiße Wasser zugeben und alles gründlich zu einem glatten Teig. In eine Kastenform geben.
Kürbiskerne und / oder Sesam darauf verteilen.
45-50 Minuten backen bei 180°, danach abkühlen lassen.
Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein lowcarb Rezept für euch, denn ich probiere weiter aus und teile mit euch die besten Rezepte. Daher gibt es heute ein ketogenes Brot, reich an Samen und Saaten und ordentlich Ballaststoffen.
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Ketogene Ernährung:
Die ketogene Ernährung ist eine sehr kohlenhydratarme, fettreiche und moderat proteinreiche Ernährungsform. Ziel ist es, den Körper in einen Stoffwechselzustand namens Ketose zu versetzen.
Funktion der Ketose:
Normalerweise nutzt der Körper Glukose (aus Kohlenhydraten) als Hauptenergiequelle. In der Ketose wird die Glukosezufuhr stark reduziert, wodurch der Körper gezwungen ist, Fette zur Energiegewinnung zu verbrennen. Dabei entstehen Ketonkörper, die dann als Brennstoff dienen.
Ursprünglich wurde die ketogene Diät in den 1920er Jahren zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern entwickelt. Heute wird sie auch häufig zur Gewichtsabnahme, zur Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes und in der Forschung zu neurologischen Erkrankungen (z.B. Alzheimer, Parkinson) diskutiert.
Verboten: Getreideprodukte (Brot, Nudeln, Reis), Zucker, zuckerhaltige Getränke, die meisten Früchte, Hülsenfrüchte, stärkehaltiges Gemüse (z.B. Kartoffeln, Mais).
Vorteile:
Gewichtsabnahme, verbesserte Blutzuckerkontrolle, reduzierter Appetit, erhöhte Energie und geistige Klarheit (nach der Anpassungsphase).
Nachteile/Nebenwirkungen:
„Keto-Grippe“: In der Anfangsphase können Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Übelkeit und Reizbarkeit auftreten, da sich der Körper an die Umstellung gewöhnt.
Nährstoffmangel: Bei unsachgemäßer Durchführung kann es zu Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralien kommen.
Verdauungsprobleme: Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung aufgrund des geringen Ballaststoffgehalts einiger ketogener Diäten.
Langzeitwirkungen: Die Langzeitwirkungen der ketogenen Ernährung sind noch Gegenstand der Forschung und werden kontrovers diskutiert.
Achtung: Bevor man eine ketogene Diät beginnt, ist es ratsam, Rücksprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu halten, insbesondere bei Vorerkrankungen.
Die wichtigsten Zutaten:
Gemahlene Mandeln:
Gemahlene Mandeln sind einfach ganze Mandeln, die zu einem feinen Pulver vermahlen wurden. Oft wird auch der Begriff „Mandelmehl“ verwendet, wobei hier zwischen entöltem und teilentöltem Mandelmehl unterschieden wird. Gemahlene Mandeln enthalten noch ihren vollen Fettgehalt, während Mandelmehl (besonders entöltes) fettreduziert ist und eine feinere Konsistenz hat.
Gemahlene Mandeln sind eine ausgezeichnete Quelle für:
Pflanzliches Eiweiß: Besonders wertvoll für Vegetarier und Veganer.
Ballaststoffe: Fördern die Verdauung und sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
Gesunde Fette: Sie enthalten viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz-Kreislauf-System sind.
Vitamine: Insbesondere Vitamin E (ein Antioxidans) und B-Vitamine.
Mineralstoffe: Reich an Magnesium, Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.
Verwendung:
Backen: Sie sind eine beliebte Zutat für Kuchen, Gebäck (z.B. Makronen, Vanillekipferl, Mallorquinischer Mandelkuchen) und Brote. Sie können Weizenmehl teilweise oder ganz ersetzen, insbesondere in der glutenfreien Küche.
Binden und Andicken: Gemahlene Mandeln eignen sich hervorragend zum Binden von Soßen und Suppen.
Müsli und Porridge: Als Topping oder direkt ins Müsli oder Porridge gemischt.
Desserts: Zur Verfeinerung von Süßspeisen, Puddings oder als Basis für Marzipan.
Herzhafte Gerichte: Auch in herzhaften Gerichten, z.B. in Füllungen, Panaden oder als Bestandteil von Pestos.
Mandeln sind von Natur aus glutenfrei, was sie zu einer guten Alternative für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie macht. Beim Kauf sollte man jedoch auf die Kennzeichnung achten, da es bei der Verarbeitung zu Kreuzkontaminationen mit glutenhaltigen Produkten kommen kann.
Aufgrund ihres hohen Eiweiß- und Ballaststoffgehalts tragen gemahlene Mandeln zu einem guten Sättigungsgefühl bei und können helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, wodurch Heißhungerattacken vorgebeugt werden können.
Achtung. Obwohl Mandeln sehr gesund sind, haben sie auch einen hohen Kalorien- und Fettgehalt. Daher sollten sie in Maßen genossen werden, besonders wenn man auf die Kalorienzufuhr achtet.
Eier:
Mittlerweile haben wir ja nun Hühner und diese legen auch fleißig Eier, so dass wir keine Eier mehr kaufen müssen. Das ist ein großartiges Gefühl, denn wir wissen dass unsere Hühner glücklich sind und kennen ihre Ernährung. Vorher haben wir versucht bei lokalen Bauern zu kaufen um zu wissen wo unsere Eier herkommen. Leider ist mittlerweile in so vielen Produkten Ei enthalten, wo die Herkunft völlig unklar ist. Aber man kann ja nicht auf alles verzichten oder alles selbst machen, wobei ich immer noch an dem Plan festhalte Pasta zukünftig selbst zu machen.
Eier sind eine tolle Proteinquelle und enthalten zusätzlich Kalzium, Eisen, Zink und Vitamin D, A, E und K.
Am liebsten verwende ich Eier zum backen, zum Frühstück oder auch für Spaghetti Carbonara.
Eier unserer Hühner und Wachteln
Chiasamen:
Herkunft: Chiasamen stammen von der Chia-Pflanze (Salvia hispanica), die ursprünglich aus Mittel- und Südamerika kommt.
Nährstoffreich: Sie gelten als Superfood, da sie reich an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren (insbesondere Alpha-Linolensäure ALA), Proteinen, Antioxidantien sowie Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Phosphor sind.
Wasserbindend: Chiasamen können das 9- bis 12-fache ihres Eigengewichts an Wasser aufnehmen und bilden dabei eine gelartige Substanz. Dies fördert ein Sättigungsgefühl.
Vielseitige Verwendung: Sie können in Smoothies, Joghurts, Müsli, Backwaren (als Ei-Ersatz oder Bindemittel), Puddings (Chi apudding) oder als Topping verwendet werden.
Verdauungsfördernd: Der hohe Ballaststoffgehalt kann die Verdauung unterstützen und zur Regulierung des Blutzuckerspiegels beitragen. Geschmacksneutral: Chiasamen haben einen sehr milden, fast neutralen Geschmack und lassen sich daher gut in viele Gerichte integrieren.
Lagerung: Sie sollten kühl, trocken und lichtgeschützt gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten.
Flohsamenschalen:
Was sind Flohsamenschalen? Es handelt sich um die äußeren Hüllen der Samen der Pflanze Plantago ovata, auch bekannt als Indischer Wegerich.
Hauptwirkung: Sie sind reich an Ballaststoffen (insbesondere löslichen Ballaststoffen) und quellen bei Kontakt mit Flüssigkeit stark auf.
Anwendungsgebiete:
Verdauungsregulierung: Sie können sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall helfen, indem sie den Stuhl voluminöser machen und seine Konsistenz regulieren.
Cholesterinsenkung: Können zur Senkung des LDL-Cholesterinspiegels beitragen.
Blutzuckerregulierung: Helfen, den Blutzuckeranstieg nach Mahlzeiten zu verlangsamen.
Sättigungsgefühl: Durch das Aufquellen im Magen können sie ein schnelleres und länger anhaltendes Sättigungsgefühl bewirken, was bei der Gewichtskontrolle hilfreich sein kann.
Wichtige Einnahmehinweise:
Viel Flüssigkeit: Es ist essentiell, ausreichend Wasser (mindestens 200 ml pro Teelöffel Flohsamenschalen) dazu zu trinken, da sie sonst zu Verstopfungen oder sogar Darmverschluss führen können.
Zeitlicher Abstand zu Medikamenten: Da sie die Aufnahme von Medikamenten beeinträchtigen können, sollten sie mit einem Abstand von mindestens 1-2 Stunden zu anderen Arzneimitteln eingenommen werden.
Langsame Steigerung: Beginnen Sie mit einer kleinen Dosis und steigern Sie diese langsam, um den Körper daran zu gewöhnen und Nebenwirkungen wie Blähungen zu vermeiden.
Nebenwirkungen: Gelegentlich können Blähungen, Völlegefühl oder Bauchkrämpfe auftreten, insbesondere zu Beginn der Einnahme.
Nicht geeignet für: Personen mit Schluckbeschwerden, Verengungen im Verdauungstrakt oder akut entzündlichen Darmerkrankungen sollten Flohsamenschalen nicht ohne ärztlichen Rat einnehmen.
Formen: Erhältlich als ganze Schalen, Pulver oder in Kapselform. Das Pulver quillt schneller und stärker auf.
Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Kastenform einfetten.
Alle trockenen Zutaten (gemahlene Mandeln, gemahlene Flohsamenschalen, Leinsamen, Chiasamen, Salz, Backpulver, Brotgewürz) mischen, zum Beispiel im Thermomix 10 Sekunden bei Stufe 1-2
Eier und das heiße Wasser zugeben und alles gründlich zu einem glatten Teig. In eine Kastenform geben.
Kürbiskerne und / oder Sesam darauf verteilen.
45-50 Minuten backen bei 180°, danach abkühlen lassen.
Habt ihr schon mal ein Focaccia Rezept ausprobiert? Ich habe lange gebraucht um mich an den italienischen Klassiker heran zutrauen. Insgesamt habe ich sehr großen Respekt vor dem Backen und irgendwie sind das Backen und ich noch immer auf leichtem Kriegsfuß. Mittlerweile experimentiere ich aber immer mehr, zum Beispiel auch mit selbst angezüchtetem Sauerteig und werde auch immer besser. Aber es geht auch echt viel schief und die Familie muss trotzdem immer verkosten. Oder mein Schatz nimmt meine ganz schlimmen Ergebnisse mit zum Angeln oder später als Futter für unsere Tiere.
Man muss seine Misserfolge mit Humor sehen und daraus lernen und dann klappt es beim nächsten versuch bestimmt. Und beim Brot backen ist es wirklich so, je öfter man übt umso besser wird das Brot. Und natürlich ist es auch Rezept abhängig, es gibt einfach Rezepte dir klappen bei mir nicht, teilweise liegt es am Rezept und teilweise an mir, weil irgendwas fehlt und ich anfange zu improvisieren, was beim kochen super klappt, aber beim backen absolut keinen Sinn macht.
Dieses Mal möchte ich euch eines meiner gelungenen Experimente vorstellen – die Focaccia mit einem bunten Garten darauf. Als Basis habe ich einen Hefeteig gemacht. Ich möchte aber später auch mal eine mit Sauerteig versuchen. Die Focaccia ist eine Art italienisches Fladenbrot, welches vor dem Backen üppig belegt werden kann oder auch einfach nur mit Salz und Olivenöl.Und es passt perfekt in den Sommer als Beilage zu Grillen oder einfach so mit einem Salat, wenn gar kein großer Hunger da ist. Die Dekoration sollte an eine Wiese mit roten Blüten erinnern, hier sind aber der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann sich immer wieder ausprobieren. Irgendwie ist so eine Gartenfocaccia vor dem Backen immer schöner als danach, aber es ist natürlich trotzdem ein Highlight auf jedem Grillbuffet.
Die fertige Focaccia
Nun wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren und lasst es euch schmecken.
500g Mehl (Dinkel oder Weizen), zum Beispiel ein Pizzamehl
1/2 Würfel Hefe
320 ml lauwarmes Wasser
10g Zucker
10g Salz
3 EL Olivenöl
Optional Kräuter
Zum Belegen:
3 -5 EL Olivenöl
5 -7 halbierte Cherrytomaten
1 rote Zwiebel in feine Scheiben geschnitten
Lauch – ich habe Zimmerknoblauch benutzt
Rosmarin
schwarze Oliven in Scheiben geschnitten
grobes Salz
Zubereitung:
Teigzubereitung:
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker verrühren.Kurz stehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.
Währenddessen schon einmal das Mehl und das Salz in eine große Schüssel geben.
Das Olivenöl und das Hefewasser dazu geben und alles gut durch kneten, ich nutze eine einfache Küchenmaschine. Etwa 10 Minuten bis der Teig schön glatt ist.
Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel etwas Öl geben. Den Teig in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 – 60 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
Den Teig anschließen auf ein geöltes Blech oder in eine geölte Form geben. Vorsichtig in Form ziehen, er sollte etwa 1-2 cm dick sein.
Die Form vorsichtig abdecken und wieder etwa 25 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
Dekorieren und Backen:
Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Olivenöl bestreichen und mit den Fingern oder einem Stab vom Kochlöffel Löcher leicht Kuhlen in den Teig drücken. Nun die Focaccia nach Belieben belegen und dekorieren.
Das Brot bei 200° etwa 20 Minuten goldbraun backen.Man kann hier ruhig mal die Stäbchenprobe machen um zu sehen ob die Focaccia durch gebacken ist.
Nun kann man sie noch mit Olivenöl bestreichen und genießen.
Notizen:
Benötigte Utensilien: Schüssel, Rühergerät, Blech oder Form, Backofen Tuch zum abdecken, Messer, Brett, Waage
Strammer Max – klassisches Rezept einfach selber machen
Der Strammer Max ist ein echter Klassiker der deutschen Küche. Herzhaft, schnell gemacht und unglaublich sättigend – perfekt für ein rustikales Mittagessen oder ein deftiges Abendbrot.
Gerade auf dem Land gehört dieses einfache Gericht für viele einfach dazu. Mit knusprigem Brot, würzigem Schinken und einem perfekt gebratenen Spiegelei ist der Stramme Max ein echtes Wohlfühlessen.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du den Strammen Max ganz einfach selbst zubereiten kannst – mit Tipps, Varianten und Hintergrundwissen.
Was ist ein Strammer Max?
Der Stramme Max stammt ursprünglich aus Deutschland und war früher ein typisches Wirtshausgericht. Es wurde oft als schnelle, günstige Mahlzeit serviert.
Typisch ist die Kombination aus:
Brot (meist Bauernbrot oder Mischbrot)
Schinken oder Speck
Spiegelei
Einfach, aber genau das macht ihn so gut.
Tipps für extra Geschmack
Verwende kräftiges Bauernbrot statt Toast
Brate den Schinken kurz an → intensiver Geschmack
Ein Klecks Senf unter dem Schinken gibt Würze
Mit Gurken servieren → perfekte Frische
Varianten vom Strammen Max
Du kannst das Rezept ganz einfach abwandeln:
Mit Käse überbacken
Mit knusprigem Bacon statt Schinken
Mit Avocado für eine moderne Variante
Mit Chili oder Paprika für mehr Würze
Passt perfekt dazu
Gewürzgurken
frischer Salat
Radieschen
ein einfaches Joghurt-Dressing
Häufige Fragen
Welches Brot eignet sich am besten für Strammer Max? Am besten passt Sauerteigbrot, kräftiges Bauernbrot oder Mischbrot, da es stabil bleibt und nicht durchweicht.
Kann man Strammer Max vorbereiten? Frisch schmeckt er am besten, aber das Brot kann vorbereitet werden. Das Ei sollte immer frisch gebraten werden.
Ist Strammer Max Low Carb oder Keto geeignet? Klassisch nicht, aber du kannst ihn mit Keto-Brot oder ohne Brot zubereiten.
Der Stramme Max ist der perfekte Beweis, dass einfache Gerichte oft die besten sind. Schnell gemacht, günstig und unglaublich lecker – genau das Richtige für den Alltag.
Die Zwiebel in feine Ringe schneiden und in Mehl wenden.
Das Butterschmalz für die Zwiebeln erhitzen und die mehlierten Zwiebeln knusprig, goldbraun ausbauen, auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
Nun das Butterschmalz für das Brot erhitzen und die Brotscheiben, bei mittlerer Hitze, leicht knusprig braten. Die Scheiben auf einen Teller oder Brett legen.
Die Brote mit Schinken und Käse belegen.
Die Gurken in dünne Scheiben schneiden und darauf verteilen.
Nun das Butterschmalz für die Eier erhitzen.
Die Eier darin zu Spiegeleiern braten, so wie sie ihr sie mögt.
Die Eier auf die Brote setzen, mit den Zwiebelringen toppen und genießen.
Nun einfach die Brote genießen und am besten dazu ein Bier trinken, das passt nämlich perfekt.
Notizen:
Ihr benötigt: eine Pfanne, Brett, Messer und einen Teller zum Mehlieren
Silvester habe ich dieses Jahr (beziehungsweise zwischen den Jahren) mit Freunden gefeiert. Das war toll, ganz gemütlich im kleinen Kreis, mit viel leckerem Essen und Getränken.
Ein Teil unseres dekadenten Buffets war ein gefülltes Käsebrot. Mit viel Käse, Knoblauch und Bärlauchbutter. Den Bärlauch hatte ich im Frühjahr gesammelt und eingefroren und nun bereite ich daraus immer mal etwas Butter zu. Ich habe heute erst einmal das Rezept für das Brot für euch, ein Rezept für die Bärlauchbutter und einen passenden Dip wird noch folgen.
So ein Brot ist nämlich wirklich schnell mal gemacht, für einen gemütlichen Abend oder wenn ihr Gäste bekommt. Ja es ist im Grunde eine Zusammenstellung aus fertigen Produkten, wobei ich die Bärlauchbutter selbst gemacht habe. Wenn ihr mögt könnt ihr sogar das Brot noch selbst backen. Ich kaufe hier jedoch gern ein fertiges, von dem ich weiß das es gut ist.
Zutaten für ca. 4 Personen:
Backofen auf 180°C vorheitzen
1 gutes Brot eurer Wahl (ca. 1kg) ich habe zwei Ciabatta Brote verwendet
5 Frische Knoblauch Zehen (je nachdem wie knoblauchlastig ihr es mögt) in dünne Scheiben geschnitten
150g Käse in Stücke geschnitten ca. 1.5cm Kantenlänge – ich empfehle euch Gouda oder Emmentaler, ihr könnt einen Stückkäse nehmen oder auch Scheibenkäse
50g weiche Kräuterbutter – ich habe selbst gemachte Bärlauchbutter verwendet, das Rezept liefere ich euch noch nach
Zubereitung:
Als erstes müsst ihr das Brot vorsichtig einschneiden, so dass ihr Raum für die Füllung habt. Ich nutze hierfür ein großes Sägemesser und schneide ca. 1,5 cm breite Streifen in das Brot. Passt hier unbedingt auf dass ihr nicht zu tief schneidet, da euch sonst die Füllung ausläuft oder das Brot auseinander fällt.
Dann in die Zwischenräume den Knoblauch und den Käse gleichmäßig verteilen. Ich lebe hier nach dem Motto „viel – hilft auch viel“ – das müsst ihr natürlich nicht unbedingt machen.
Nun das Brot mit der weichen Kräuterbutter einpinseln oder auch Flöckchen darauf verteilen.
Im Ofen bei ca. 180°C für ca. 15 Minuten backen, auf der mittlersten Höhe die ihr habt. Ich weiß es steht in Rezepten immer „mittlerste Schiene“ und dann hat man 4 Schienen und es gibt quasi gar keine Mitte. Also nehmt einfach die die ihr sonst auch zum Backen nutzt. Mein Liebling ist die zweite von unten.
Backt das Brot bis der Käse geschmolzen ist und leicht angeknuspert ist. Dann heiß servieren und mit einem Dip, wie zum Beispiel Kräuterquark, genießen. Das Brot passt auch super im Sommer zu Gegrilltem. Also probiert einfach etwas rum und lasst es euch schmecken.