Tomahawk-Steak perfekt zubereiten

Tomahawk-Steak perfekt zubereiten: auf dem Grill oder in der Pfanne

Ein Tomahawk-Steak ist schon roh ein echter Blickfang. Der lange Rippenknochen, das dick geschnittene Fleisch und die kräftige Marmorierung machen es zu einem besonderen Stück für einen Grillabend oder ein gemütliches Essen am Wochenende. Gleichzeitig wirkt die Zubereitung zunächst anspruchsvoller als bei einem normalen Steak: Außen soll eine kräftige Kruste entstehen, innen soll das Fleisch gleichmäßig den gewünschten Gargrad erreichen – und am Knochen darf es nicht noch kalt oder roh sein.

Der wichtigste Tipp lautet deshalb: Ein Tomahawk-Steak wird nicht nach starren Minuten, sondern nach Kerntemperatur gegart. Gewicht, Dicke, Ausgangstemperatur, Grill und Pfanne unterscheiden sich zu stark, um sich allein auf die Uhr zu verlassen.

In diesem Beitrag zeige ich dir zwei zuverlässige Zubereitungsarten. Auf dem Grill eignet sich die Reverse-Sear-Methode besonders gut: Das Steak wird zunächst indirekt und langsam gegart und zum Schluss über starker Hitze scharf angegrillt. In der Küche funktioniert das gleiche Prinzip mit Backofen und Pfanne. Beide Varianten sorgen für eine schöne Kruste und einen möglichst gleichmäßigen Gargrad.

Hinweis zum Foto: Auf meinem Foto siehst du das rohe, bereits gesalzene Tomahawk-Steak während der Vorbereitung. Die Mengen und Zeiten in diesem Artikel sind ein passender Rezeptvorschlag für ein etwa 1 bis 1,3 Kilogramm schweres Steak. Entscheidend bleibt die tatsächliche Dicke und Kerntemperatur deines Fleisches.

Was ist ein Tomahawk-Steak?

Ein Tomahawk-Steak ist im Grunde ein besonders dick geschnittenes Ribeye beziehungsweise Entrecôte am langen Rippenknochen. Der auffällige, freigelegte Knochen erinnert an einen Tomahawk und gibt dem Steak seinen Namen.

Das Fleisch stammt aus dem vorderen Rücken des Rindes. Typisch sind der große Muskelkern, der Fettdeckel und die feinen Fettadern im Fleisch. Diese Marmorierung trägt zum Geschmack bei und schützt das dicke Steak während des Garens vor dem Austrocknen. Der lange Knochen sieht eindrucksvoll aus, bedeutet allerdings auch, dass ein Teil des angegebenen Gewichts nicht essbar ist.

Ein Tomahawk-Steak wiegt häufig zwischen etwa 800 Gramm und deutlich über 1,5 Kilogramm. Meist reicht ein großes Steak für zwei Personen, je nach Gewicht, Appetit und Beilagen auch für drei. Für die Garzeit ist das Gewicht weniger aussagekräftig als die Dicke des Fleischteils.

Das brauchst du für ein gelungenes Tomahawk-Steak

Neben gutem Fleisch brauchst du erstaunlich wenig. Ein paar Dinge machen die Zubereitung aber deutlich sicherer und entspannter:

  • ein Tomahawk-Steak mit etwa 1 bis 1,3 kg Gewicht und ungefähr 5 bis 7 cm Dicke
  • grobes Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas hoch erhitzbares Öl, zum Beispiel raffiniertes Rapsöl
  • optional Butter, Knoblauch, Rosmarin oder Thymian
  • ein zuverlässiges Fleischthermometer
  • eine Grillzange oder ein stabiler Pfannenwender
  • auf dem Grill: eine direkte und eine indirekte Hitzezone
  • in der Küche: eine sehr große, ofenfeste Pfanne oder eine Pfanne plus Backblech

Gerade das Thermometer ist bei einem so dicken Steak keine Spielerei. Es verhindert, dass du das Fleisch ständig anschneiden musst, und zeigt dir wesentlich genauer, wann es vom Grill oder aus dem Ofen darf.

Welche Kerntemperatur braucht ein Tomahawk-Steak?

Die bekannten Garstufen beschreiben in erster Linie Farbe und Textur des Fleisches. Sie sind nicht automatisch mit einer offiziellen Sicherheitsempfehlung gleichzusetzen.

GarstufeUngefähre Kerntemperatur beim ServierenBeschaffenheit
Rareca. 48–52 °Cinnen deutlich rot und sehr weich
Medium rareca. 53–55 °Cinnen rot bis kräftig rosa
Mediumca. 56–59 °Cinnen überwiegend rosa
Medium wellca. 60–64 °Cnur noch leicht rosa
Well doneab ca. 65–70 °Cweitgehend bis vollständig durchgegart

Beim Ruhen kann die Kerntemperatur – abhängig von Größe, Hitze und Methode – noch um einige Grad steigen. Nimm das Steak deshalb häufig 2 bis 4 °C vor deiner gewünschten Serviertemperatur von der Hitze. Bei Reverse Sear erfolgt zwischen dem langsamen Garen und dem scharfen Anbraten zusätzlich ein deutlicher Temperaturanstieg.

Für die Lebensmittelsicherheit nennt FoodSafety.gov für ganze Rindersteaks eine Mindest-Kerntemperatur von 63 °C mit anschließend mindestens drei Minuten Ruhezeit. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt für vollständiges und gleichmäßiges Durchgaren allgemein mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Für Schwangere, kleine Kinder, ältere oder immungeschwächte Menschen ist ein vollständig durchgegartes Steak die vorsichtigere Wahl.

Die niedrigeren Temperaturen für rare bis medium sind beliebte kulinarische Garstufen, liegen aber unter diesen konservativen Empfehlungen. Verwende für rosa gegartes Fleisch nur einwandfreie, hygienisch behandelte Ware aus verlässlicher Quelle. Mechanisch zart gemachtes, angestochenes oder mit einer Lake injiziertes Fleisch sollte nicht wie ein unversehrtes Steak behandelt werden.

Das Steak richtig vorbereiten

Kühlkette und Küchenhygiene

Bewahre das rohe Steak bis zur Vorbereitung gut gekühlt auf. Lege es nicht stundenlang auf die Arbeitsplatte, um es vollständig auf Raumtemperatur zu bringen. Bei einem mehrere Zentimeter dicken Tomahawk würde der Kern in dieser Zeit ohnehin kaum gleichmäßig warm, während die Oberfläche unnötig lange ungekühlt bleibt.

Verwende für rohes Fleisch ein eigenes Brett und eine eigene Zange. Teller, Besteck und Marinaden, die mit dem rohen Steak Kontakt hatten, dürfen nicht ohne Reinigung für das gegarte Fleisch verwendet werden. Wasche danach Hände, Arbeitsfläche und Küchenhelfer gründlich.

Nicht abwaschen, sondern trocken tupfen

Rohes Fleisch muss nicht unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Dabei könnten Spritzer mögliche Keime in der Küche verteilen. Nimm das Steak aus der Verpackung und tupfe die Oberfläche mit Küchenpapier sehr gründlich trocken. Genau dieser trockene Untergrund ist später für eine schöne Kruste wichtig.

Wann sollte das Tomahawk-Steak gesalzen werden?

Du hast zwei gute Möglichkeiten:

  1. Direkt vor dem Garen salzen: Steak trocken tupfen, rundherum salzen und anschließend unmittelbar zubereiten.
  2. Als Dry Brine vorbereiten: Das Steak rundherum salzen und unbedeckt auf einem Gitter im Kühlschrank mehrere Stunden oder über Nacht ruhen lassen. So kann das Salz ins Fleisch einziehen und die Oberfläche trocknet ab. Vor dem Garen nicht erneut stark salzen.

Ungünstig ist eine kurze Wartephase von nur wenigen Minuten nach dem Salzen: In dieser Zeit zieht das Salz zunächst Feuchtigkeit an die Oberfläche, ohne dass sie schon wieder aufgenommen oder abgetrocknet ist.

Pfeffer gebe ich lieber erst nach dem sehr scharfen Anbraten oder kurz vor dem Servieren dazu. Bei extremer Hitze kann grob gemahlener Pfeffer bitter werden.

Muss das Fett entfernt werden?

Nein. Die Fettkante und die Marmorierung gehören zum Tomahawk-Steak. Sehr dicke, harte oder lose Fettstücke kannst du etwas begradigen, doch schneide nicht das gesamte Fett weg. Stelle das Steak beim scharfen Anbraten mit der Fettkante kurz auf die Hitze, damit sie Farbe bekommt und etwas auslässt.

Warum Reverse Sear für Tomahawk besonders gut funktioniert

Ein Tomahawk-Steak ist deutlich dicker als ein normales Minutensteak. Würdest du es ausschließlich über sehr starker Hitze grillen, wäre die Oberfläche möglicherweise schon dunkel, während der Kern noch weit vom gewünschten Gargrad entfernt ist.

Beim Reverse Sear wird das Fleisch zuerst sanft erwärmt. Dadurch gart der Kern gleichmäßiger und der graue, stärker durchgegarte Rand unter der Kruste bleibt schmaler. Das finale scharfe Angrillen liefert Röstaromen und Farbe. Gleichzeitig kannst du den Ablauf gut über das Thermometer steuern.

Die Garzeit kann trotzdem stark schwanken. Ein 5 cm dickes Steak benötigt weniger Zeit als ein 8 cm dickes Stück, selbst wenn beide ein ähnliches Gewicht haben. Auch Wind, Außentemperatur, Knochen, Fleischtemperatur und tatsächliche Grilltemperatur spielen eine Rolle. Beginne lieber frühzeitig und richte dich nach dem Thermometer.

Alternative: Erst anbraten, dann im Ofen fertig garen

Du kannst das Steak auch zuerst scharf anbraten und danach im Ofen fertig garen. Diese klassische Methode funktioniert, allerdings lässt sich die Kruste beim längeren Aufenthalt im Ofen weniger gut erhalten. Außerdem entsteht häufig ein etwas breiterer durchgegarter Rand.

Wenn du so vorgehen möchtest, brate jede Seite zunächst 1–2 Minuten an, bräune die Fettkante und lege das Steak anschließend bei etwa 120 °C in den Ofen. Miss die Kerntemperatur regelmäßig. Nimm es einige Grad vor der gewünschten Zieltemperatur heraus und lass es ruhen.

Für Anfänger finde ich die umgekehrte Reihenfolge – erst Ofen, dann Pfanne – leichter kontrollierbar. Sie gibt dir mehr Zeit, den Kern gleichmäßig zu garen, bevor du dich ganz auf die Kruste konzentrierst.

So misst du die Kerntemperatur richtig

Führe das Thermometer am besten von der Seite in den dicksten Fleischbereich. Die Spitze soll möglichst im Zentrum des Muskels liegen. Berührt sie den Knochen, eine große Fettader oder liegt sie zu nah an der Oberfläche, kann die Anzeige irreführend sein.

Bei einem sehr großen Steak lohnt es sich, nach dem Garen an zwei oder drei Stellen nachzumessen. In der Nähe des Knochens kann das Fleisch anders garen als am äußeren Rand. Verwende beim Nachmessen ein sauberes Thermometer beziehungsweise reinige den Fühler nach Kontakt mit rohem Fleisch, bevor du das gegarte Steak prüfst.

Verlasse dich nicht allein auf Drucktests mit dem Finger. Sie benötigen viel Erfahrung und sind bei besonders dicken, knochennahen Stücken ungenau. Auch die Farbe des austretenden Fleischsafts ersetzt keine Temperaturmessung.

Muss das Steak vor dem Braten Raumtemperatur haben?

Nein, nicht vollständig. Häufig liest man, ein dickes Steak müsse ein oder sogar zwei Stunden bei Raumtemperatur liegen. Der Kern eines Tomahawks erwärmt sich dabei jedoch nur langsam. Aus hygienischer Sicht ist es sinnvoller, das Fleisch bis zur Vorbereitung gekühlt zu halten und die Temperatur beim langsamen Garen kontrolliert anzuheben.

Du kannst es aus dem Kühlschrank nehmen, während du Grill, Ofen und Arbeitsfläche vorbereitest. Entscheidend sind eine trockene Oberfläche, gleichmäßige niedrige Garhitze und die Messung im Kern – nicht eine lange ungekühlte Wartezeit.

Warum das Steak nach dem Garen ruhen sollte

Während des Garens herrschen zwischen Oberfläche und Kern große Temperaturunterschiede. Eine kurze Ruhezeit lässt die Temperatur etwas ausgleichen. Beim anschließenden Schneiden tritt meist weniger Flüssigkeit aus, als wenn du das Steak sofort zerlegst.

Lege es auf ein sauberes Brett und decke es nur locker ab. Wickelst du es fest in Alufolie, sammelt sich Dampf und die eben erzeugte Kruste wird weich. Außerdem gart ein sehr heißes, dicht verpacktes Steak stärker nach.

Plane den Temperaturanstieg bereits vorher ein. Wenn dein Ziel beispielsweise 58 °C ist, sollte das Fleisch nicht erst bei exakt 58 °C von sehr starker Hitze genommen werden.

Tomahawk-Steak richtig aufschneiden

Nach der Ruhezeit führst du ein scharfes Messer dicht am Knochen entlang und löst den gesamten Fleischteil ab. Schau dir anschließend den Verlauf der Fleischfasern an. Schneide quer zur Faser, damit die Scheiben beim Kauen zarter wirken.

Für eine schöne Platte eignen sich etwa 1 bis 1,5 cm dicke Tranchen. Verteile die Stücke leicht überlappend und gib erst jetzt frisch gemahlenen Pfeffer darüber. Ein paar Flocken grobes Salz sind möglich, wenn das Steak vor dem Garen nur zurückhaltend gesalzen wurde.

Den Knochen musst du nicht wegwerfen. An ihm sitzt häufig noch besonders aromatisches Fleisch. Für die Präsentation kannst du ihn neben die aufgeschnittenen Tranchen legen.

Welche Beilagen passen zum Tomahawk-Steak?

Das Steak ist kräftig und reichhaltig. Einfache Beilagen lassen ihm deshalb genügend Raum.

Keto und Low Carb

  • grüner Salat mit einem säuerlichen Dressing
  • gebratene Pilze mit Knoblauch und Kräutern
  • Brokkoli oder grüne Bohnen mit Butter
  • Blumenkohlpüree
  • gegrillte Zucchini, Paprika oder Aubergine
  • Kräuterbutter oder eine zuckerfreie Chimichurri-Variante

Klassische Beilagen

  • Ofenkartoffeln oder Rosmarinkartoffeln
  • Kartoffelspalten
  • frisches Brot oder Baguette
  • Maiskolben vom Grill
  • Kartoffel- oder Nudelsalat

So kannst du für alle dasselbe Steak servieren und lediglich die Beilagen anpassen. Für mich wäre eine Kombination aus Pilzen, grünem Gemüse und Kräuterbutter passend, während Kai Kartoffelspalten dazu bekommen kann.

Butter, Kräuter und Soßen: Was braucht das Steak wirklich?

Ein gutes Tomahawk-Steak braucht nicht zwingend eine schwere Soße. Salz, Pfeffer und die Röstaromen reichen oft aus. Möchtest du es ergänzen, passen Kräuterbutter, Chimichurri oder ein frischer Salat besser als eine sehr dominante Soße.

Beim Braten in der Pfanne bringen Butter, Rosmarin, Thymian und Knoblauch zusätzliches Aroma. Gib die Butter jedoch erst nach dem scharfen Anbraten hinzu. Normale Butter verbrennt bei der hohen Anfangstemperatur schnell. Zum eigentlichen Anbraten eignet sich ein hoch erhitzbares Öl oder Butterschmalz besser.

Verwende Knoblauchzehen nur leicht angedrückt und mit Schale. Fein gehackter Knoblauch würde in der heißen Pfanne rasch dunkel und bitter werden.

Häufige Fehler bei der Zubereitung

Nur nach Zeit garen

Eine Angabe wie „zehn Minuten pro Seite“ ist für ein Tomahawk zu ungenau. Zwei Steaks mit gleichem Gewicht können unterschiedlich dick sein. Miss immer die Kerntemperatur.

Den Knochen bei der Messung berühren

Direkter Kontakt zum Knochen verfälscht die Messung. Setze den Fühler seitlich ins Zentrum des dicksten Fleischbereichs.

Das Fleisch feucht anbraten

Feuchtigkeit muss zunächst verdampfen, bevor die Oberfläche bräunen kann. Tupfe das Steak vor dem scharfen Finish sorgfältig trocken.

Butter von Anfang an verwenden

Butter verbrennt bei sehr hoher Hitze. Brate zuerst mit einem geeigneten Fett an und gib Butter und Kräuter erst zum Aromatisieren dazu.

Dauernd wenden oder einstechen

Beim indirekten Garen darfst du das Steak durchaus wenden. Während des kurzen, scharfen Finishs sollte es aber genug Zeit für die Krustenbildung bekommen. Verwende eine Zange und keine Fleischgabel, um es nicht unnötig einzustechen.

Direkt nach dem Garen anschneiden

Gib dem Steak einige Minuten Ruhe. Sonst läuft beim Schneiden mehr Fleischsaft auf das Brett und der Kern gart weniger gleichmäßig nach.

Zu viel Rauch oder offene Flammen

Rauch soll würzen und nicht alles überdecken. Tropfendes Fett kann über direkter Hitze aufflammen. Lege das Steak bei hohen Flammen sofort in den indirekten Bereich, statt es im Feuer liegen zu lassen.

Häufige Fragen zum Tomahawk-Steak

Wie lange braucht ein Tomahawk-Steak?

Je nach Dicke, Ausgangstemperatur, Grill oder Ofen und gewünschtem Gargrad kann die gesamte Garzeit von deutlich unter einer Stunde bis weit darüber reichen. Die Uhr liefert nur eine grobe Planungshilfe. Entscheidend ist die Kerntemperatur.

Reicht ein Tomahawk-Steak für zwei Personen?

Meist ja. Bedenke, dass der lange Knochen einen Teil des Gewichts ausmacht. Ein Steak mit 1 bis 1,3 kg ergibt zusammen mit Beilagen häufig zwei großzügige oder drei kleinere Portionen.

Sollte ich das Steak marinieren?

Eine Marinade ist nicht nötig. Ein hochwertiges Tomahawk lebt vom Eigengeschmack, Salz und Röstaromen. Flüssige, zuckerhaltige Marinaden erschweren außerdem eine trockene Kruste und können über starker Hitze verbrennen.

Kann ich das Steak ausschließlich in der Pfanne garen?

Bei einem dünneren Steak ist das möglich. Ein 5 bis 7 cm dickes Tomahawk wird in der Pfanne außen schnell sehr dunkel, bevor der Kern fertig ist. Die Kombination aus niedriger Ofenhitze und kurzem scharfem Anbraten ist deshalb wesentlich kontrollierbarer.

Kann ich ein gefrorenes Tomahawk verwenden?

Ja, lasse es vollständig und abgedeckt im Kühlschrank auftauen. Je nach Größe kann das deutlich länger als einen Tag dauern. Lege es auf eine Schale, damit Tauflüssigkeit nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommt. Vor dem Salzen und Garen gründlich trocken tupfen.

Was mache ich mit Resten?

Kühle Reste zügig ab und bewahre sie abgedeckt im Kühlschrank auf. Dünn aufgeschnitten schmeckt das Fleisch am nächsten Tag beispielsweise auf Salat, mit gebratenen Pilzen oder in einer Bowl. Erwärme es nur behutsam, damit es nicht trocken wird. Für besonders empfindliche Personen sollten Reste vollständig durcherhitzt werden.

Kann ich das Steak während der Schwangerschaft rosa essen?

Die vorsichtige Empfehlung ist vollständig durchgegartes Fleisch. Das BfR nennt zum sicheren Durchgaren mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ein rare oder medium gegartes Steak erfüllt diese Empfehlung nicht.

Mein Fazit

Ein perfektes Tomahawk-Steak braucht vor allem drei Dinge: sanfte Garhitze, ein Fleischthermometer und ein sehr heißes Finish. Auf dem Grill gelingt das mit einer indirekten und einer direkten Zone. In der Küche übernehmen Backofen und Pfanne dieselben Aufgaben.

Statt dich an eine starre Minutenzahl zu klammern, beobachtest du die Kerntemperatur und nimmst das Steak rechtzeitig von der Hitze. Danach darf es kurz ruhen, wird vom Knochen gelöst und quer zur Faser aufgeschnitten. So kommt das eindrucksvolle Stück nicht nur schön, sondern auch richtig gut gegart auf den Tisch.

Tomahawk-Steak perfekt zubereiten

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: GrundrezepteSchwierigkeit: Mittel

Tomahawk-Steak perfekt zubereiten: Anleitung für Grill sowie Pfanne und Backofen, Kerntemperaturen, Reverse Sear und Tipps für eine kräftige Kruste.

Portionen

2-3

Portionen
Vorbereitungszeit

20

minutes
Kochzeit

1

hour 

30

minutes

Zutaten auf dem Grill:

  • 1 Tomahawk-Steak, etwa 1–1,3 kg und 5–7 cm dick

  • 1,5-2 TL grobes Salz

  • 1 EL hoch erhitzbares Öl

  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • optional etwas Knoblauchbutter oder Kräuterbutter zum Servieren

  • Zutaten in der Pfanne:
  • 1 Tomahawk-Steak, etwa 1–1,3 kg

  • 1,5-2 TL grobes Salz

  • 1-2 EL raffiniertes Rapsöl oder ein anderes hoch erhitzbares Öl

  • 30 g Butter

  • 2 angedrückte Knoblauchzehen

  • 2 Zweige Rosmarin oder Thymian

  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung auf dem Grill:

  • Steak vorbereiten: Tupfe das Steak trocken und salze es entweder unmittelbar vor dem Garen oder bereits mehrere Stunden vorher als Dry Brine. Bestreiche die Oberfläche nur hauchdünn mit Öl.
    Grill einrichten: Bereite eine indirekte Zone mit ungefähr 110–130 °C und eine später sehr heiße direkte Zone vor. Bei einem Holzkohlegrill liegt die Kohle zunächst nur auf einer Seite; beim Gasgrill bleiben unter dem Steak ein oder mehrere Brenner ausgeschaltet.
  • Thermometer setzen: Stecke den Fühler seitlich in die dickste Stelle des Fleischkerns. Er darf weder den Knochen noch eine dicke Fettader berühren, da dies die Messung verfälschen kann.
    Indirekt vorgaren: Lege das Steak in die indirekte Zone und schließe den Deckel. Wende es während des Garens ein- oder zweimal. Gare es langsam bis etwa 6–8 °C unter der gewünschten endgültigen Kerntemperatur. Für medium mit ungefähr 57–59 °C Endtemperatur kannst du beispielsweise bei etwa 50–52 °C mit dem scharfen Angrillen beginnen.
  • Direkte Zone stark erhitzen: Nimm das Steak kurz vom Grill und bringe die direkte Zone auf sehr hohe Hitze. Tupfe austretende Feuchtigkeit bei Bedarf vorsichtig ab.
    Kruste erzeugen: Grille das Steak über direkter Hitze pro Seite ungefähr 45–90 Sekunden. Drehe es bei Bedarf für ein Grillmuster, wichtiger als die Optik ist jedoch eine gleichmäßig gebräunte Kruste. Bräune auch die Fettkante kurz. Bleib dabei am Grill: Auslaufendes Fett kann Flammen verursachen. Ziehe das Steak bei starkem Aufflammen sofort in die indirekte Zone.
  • Temperatur prüfen: Miss an mehreren Stellen im dicksten Bereich, ohne den Knochen zu berühren. Nimm das Fleisch rechtzeitig vom Grill, da die Temperatur während der Ruhezeit noch leicht steigen kann.
  • Ruhen lassen: Lege das Steak für etwa 8–10 Minuten auf ein sauberes Brett. Decke es höchstens locker ab; eine feste Folienhülle würde die Kruste weich machen.
  • Aufschneiden und würzen: Löse das Fleisch zunächst entlang des Knochens. Schneide es anschließend quer zur Faser in etwa 1–1,5 cm dicke Scheiben. Gib Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz darüber und serviere es direkt.
  • Zubereitung in der Pfanne und Ofen:
  • Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 110–120 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Gitter über ein Backblech oder bereite eine ofenfeste Form vor.
    Steak vorbereiten: Tupfe das Fleisch gründlich trocken und salze es. Stecke das Thermometer seitlich in den dicksten Fleischbereich, ohne Knochen oder große Fettadern zu treffen.
  • Langsam vorgaren: Lege das Steak auf das Gitter und gare es im Ofen bis etwa 6–8 °C unter der gewünschten Serviertemperatur. Kontrolliere die Temperatur rechtzeitig. Je nach Dicke kann dieser Schritt deutlich länger als 30 Minuten dauern.
  • Kurz ruhen und Oberfläche trocknen: Nimm das Steak aus dem Ofen. Tupfe die Oberfläche vorsichtig trocken, falls sie feucht ist. Lass das Fleisch einige Minuten liegen, während die Pfanne erhitzt wird.
  • Pfanne sehr heiß werden lassen: Erhitze eine schwere Edelstahl- oder Gusseisenpfanne zunächst ohne Butter. Gib dann das hoch erhitzbare Öl hinein.
    Steak scharf anbraten: Lege den Fleischteil in die Pfanne und brate jede Seite etwa 60–90 Sekunden kräftig an. Drücke das Fleisch nicht mit Gewalt zusammen. Bräune anschließend die Fettkante.
  • Aromatisieren: Reduziere die Hitze etwas. Gib Butter, Knoblauch und Kräuter dazu. Sobald die Butter schäumt, kippe die Pfanne leicht und übergieße das Steak für ungefähr 30–60 Sekunden wiederholt mit der aromatischen Butter. Lass die Butter nicht schwarz werden.
  • Kerntemperatur kontrollieren: Prüfe die dickste Stelle. Falls das Steak noch deutlich zu kühl ist, gib es noch einmal bei niedriger Ofentemperatur zurück in den Backofen. Bei einem so wertvollen Stück ist Nachgaren besser als eine verbrannte Kruste.
  • Ruhen und anschneiden: Lass das Steak etwa 8–10 Minuten auf einem sauberen Brett ruhen. Löse es vom Knochen, schneide es quer zur Faser auf und würze die Scheiben mit Pfeffer und bei Bedarf etwas Salz.
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Trüffelrisotto mit Steakstreifen

Trüffelrisotto mit Steakstreifen

Hallo ihr lieben, heute habe ich endlich mal wieder ein Risottorezept für euch, Trüffelrisotto mit Steakstreifen. Ein echtes geschmackliches Highlight und ideal für besondere Anlässe oder wenn ihr mal jemanden überraschen wollt. So habe ich es nämlich gemacht und mein Schatz hat sich darüber sehr gefreut, denn wir lieben Trüffel und Steak sehr. Daher ist die Kombination aus beidem natürlich echt genial.

Trüffel ist für mich sowieso der absolute Knaller, besonders gern mag ich ihn zu Pasta und Rührei oder halt auch Risotto. Ich habe mir lange keinen frischen Trüffel gegönnt und auch bei diesem Rezept habe ich auf Öl und eine gute Trüffelbutter zurück gegriffen. Ich kaufe ihn wenn dann nur sehr frisch, denn es ist schon ein teures Unterfangen und ich bin irgendwie immer ängstlich viel Geld für schlechte Qualität auszugeben. Daher kaufe ich die Dinge die ich kenne und die gut sind und mache da wenig Experimente.

Sollte ich jemals einen tollen Anbieter finden, mit dem ich zufrieden bin und den man bezahlen kann, gebe ich euch natürlich Bescheid.

Zu diesem Risotto haben wir dieses mal Steakstreifen gemacht. Es würden natürlich auch Garnelen oder Hähnchenstreifen passen und natürlich könnt Ihr es auch pur genießen.

Die wichtigsten Zutaten:

Risottoreis:

Risottoreis ist ein Rundkornreis und kommt aus Italien. Er wird hauptsächlich in der Po-Ebene angebaut. Der Reis wird vor dem kochen gewaschen und dann kurz angeschwitzt, Meist in Butter und mit Zwiebeln. Dann wird er meist in Brühe und Weißwein gekocht. Er wird schnell gar und hat dann eine cremige und weiche Konsistenz mit einem bissfesten Kern.

Der Reis enthält hochwertiges Eiweiß und ist zudem auch glutenfrei. Am besten passt er in die mediterrane Küche.

Die Lagerung von Risottoreis ist super einfach, er sollte gut verschlossen sein und dann trocken und nicht zu hell aufbewahrt werden. Am besten funktioniert das natürlich in einer Speisekammer oder einem Vorratsschrank.

Die bekanntesten Sorten sind Arborio, Vialone und Carnaroli. Weitere Rundkornarten sind der Milchreis und der Sushireis. Ich habe auch schon einmal Milchreis für ein Risotto benutzt. Das ist zwar nicht original, aber es funktioniert.

Nun viel Spaß beim Kochen und guten Appetit. Ein weiteres Rezept für Risotto findet ihr hier.

Rezept Trüffelrisotto mit Steakstreifen:

Trüffelrisotto mit Steakstreifen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: RisottoKüche: ItalienischSchwierigkeit: Schwierig
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 300 g Risottoreis

  • 2 Stück kleine Schalotten – geschält und sehr fein gehackt

  • 1 Zehe Knoblauch – geschält und sehr fein gehackt oder gepresst

  • 400 ml Weißwein

  • 1 Liter Gemüsebrühe – erhitzt

  • 50 g Butter

  • 1 TL Trüffelöl

  • 50 g Parmesan

  • 50 g Trüffelbutter

  • Salz, Pfeffer

  • Topping:
  • 400 g Rindersteak – zum Beispiel Filet

  • 1 Hand voll Frische Kräuter – Petersilie, Schnittlauch, Zimmerknoblauch…

  • 1 EL Olivenöl

  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  • Den Reis mit kaltem Wasser durch ein Sieb abspülen.
  • In einem Topf die Butter erhitzen. Schalotten und Knoblauch zugeben und glasig anschwitzen. Den Reis zugeben und kurz mit schwitzen. Er soll auch leicht glasig sein.
  • Mit Weißwein ablöschen. Aufkochen und den Weißwein fast komplett reduzieren. Die heiße Brühe nun immer wieder aufgießen und reduzieren lassen. Der Reis sollte immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt sein. Das geht mit einer Kelle am besten.
    Dabei immer wieder rühren, damit es nicht ansetzt. Das dauert etwa 20 Minuten und der Reis sollte dann al dente sein. Wenn ihr die Konsistenz weicher wollt, einfach den Vorgang verlängern.
  • Die Trüffelbutter und den Parmesan einrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Abschmecken. Wenn nötig Trüffelöl ergänzen.
  • In der Pfanne 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen, die Steaks darin wie gewünscht anbraten, wir bevorzugen medium-rare. Das dauert pro Seite ca. 3 Minuten, aus der Pfanne nehmen und dann 4 Minuten ruhen lassen.
  • Alles zusammen servieren, mit Kräutern toppen, wer mag kann noch Trüffelöl, frischen Trüffel oder Parmesan ergänzen.
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Pasta mit Spinat und Steakstreifen

Ich bin in einer absoluten Pastaphase und könnte aktuell jeden Tag welche essen, aber das verträgt leider meine Figur nicht so wirklich. Um ein bisschen Sommer in die Nudeln zu bringen, habe ich dieses mal eine Variante Pasta mit Spinat und Steakstreifen gemacht. Das würde auch super als Variante zum Grillen funktionieren. Da bereitet man die Pasta als Salat vor und serviert sie dann mit dem gegrillten Steak.

Steaks braten:

Mit dem Thema Steak grillen beziehungsweise braten wollte ich mich schon länger auseinander setzen und es für euch runter schreiben. Meist brate ich intuitiv und mache dann eine Druckprobe, aber das hilft ja niemanden der gern wissen möchte wie es geht.

Meistens nutze ich 200- 250g Stücke mit einer Dicke von etwa 2-3 cm. Am liebsten brate ich sie in meiner Lieblingspfanne, diese ist recht schwer und beschichtet. Man kann natürlich auch eine gusseiserne Pfanne oder eine Grillpfanne. Da müsst ihr testen womit ihr am besten zurecht kommt. Ähnlich ist es beim Thema würzen, da scheiden sich ja auch die Geister. Ich persönlich würze immer im Anschluss nach dem Braten mit Salz und Pfeffer und meist erst wenn das Fleisch geschnitten ist. Jedoch füge ich beim Bratvorgang sehr gern frische Kräuter (Rosmarin und Thymian) und Knoblauchzehen mit hinzu. Das verleiht dem Steak einen tollen Geschmack.

Bevor man ein Stück Fleisch brät sollte man es immer eine halbe Stunde vor der Verarbeitung aus der Kühlung nehmen, damit es auf Raumtemperatur kommt. Wenn es zum Beispiel ein Rumpsteak mit Fettrand ist kann man diesen leicht einschneiden. Ein paar Schnitte die nicht in das Fleisch gehen sollten genügen, so wird der Rand dann auch schön knusprig.

Um ein Steak ruhen zu lassen, packe ich es entweder in den Backofen oder ich wickle es in Alufolie ein.

Die Garstufen für Steaks:

Um ein Steak so zu braten wie ihr es am liebsten mögt gibt es es verschiedene Methoden. Am einfachsten ist es sich an der Zeit zu orientieren. Die Pfanne sollte immer schön heiß sein, damit ihr ordentlich Röstaromen bekommt. Zusätzlich sollte man bei mehreren Stücken darauf achten, nicht zu viel in die Pfanne zu legen, da sie sonst zu sehr runter kühlt.

Rare – innen roh:

Damit ein 2 cm dickes Steak rare, also innen roh, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 1-2 Minuten anbraten und im Anschluss 7 Minuten ruhen lassen. Wer ein Fleischthermometer besitzt, kann natürlich dieses gern benutzen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte unter 60° liegen, dann ist es innen roh.

Medium – innen rosa:

Damit ein 2 cm dickes Steak medium, also innen rosa, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 3 Minuten anbraten und im Anschluss 4 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte 65° betragen, dann ist es medium.

Well done – innen durch gebraten:

Damit ein 2 cm dickes Steak well done, also innen durch, wird, sollte man es von jeder Seite etwa 4-5 Minuten anbraten und im Anschluss 1 Minuten ruhen lassen. Die Kerntemperatur in der Mitte des Steaks sollte über 70° betragen, dann ist es durch.

Insgesamt kann man sagen, dass es echt Übungssache ist Fleisch zu braten und es braucht so einige Versuche um sicher zu werden.Wenn ihr euch nicht sicher seid, dann nehmt das Steak lieber etwas eher aus der Pfanne und schneidet es an. Wenn es noch nicht gut ist könnt ihr es ja noch einmal in die Pfanne legen. Ein zurück gibt es ja leider nicht wenn es zu durch ist.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Braten und Grillen und lasst es euch schmecken.

Rezept Pasta mit Spinat und Steakstreifen:

One Pot Pasta mit Spinat und Steakstreifen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Hauptgang, PastaKüche: Italienisch, MediterranSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes

Zutaten:

  • 500g Pasta – zum Beispiel Rigatoni

  • 500g Rumpsteak – 2 Steaks a 250g

  • 300g frischer Spinat – gewaschen und geputzt

  • 100g Cherrytomaten – halbiert

  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt

  • 1 Schalotte fein gewürfelt

  • 3 EL Olivenöl

  • 2 EL Butter

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver, Oregano, Chili

  • Topping:
  • Parmesan

  • Frische Kräuter wie Basilikum

Zubereitung:

  • Die Pasta in einer großen Pfanne mit hohem Rand nach Packungsanweisung al dente kochen, abschrecken und bei Seite stellen.
  • In der Pfanne Butter und 1 EL Olivenöl erhitzen, die Steaks darin wie gewünscht anbraten, wir bevorzugen medium-rare. Das dauert pro Seite ca. 3 Minuten, aus der Pfanne nehmen und dann 4 Minuten ruhen lassen.
  • In der gleichen Pfanne nun das restliche Olivenöl erhitzen, den Knoblauch und die Schalottenwürfel darin glasig anbraten. Die halbierten Kirschtomaten 2 Minuten mit darin andünsten. Nun den Spinat dazu geben und und anschwitzen bis er zusammen gefallen ist.
  • Den Spinat kräftig mit den Gewürzen abschmecken.
  • Die Pasta unterheben.
  • Das Steak in Streifen schneiden und auf der Pasta anrichten.
  • Mit Parmesan und Kräutern garnieren und genießen.
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