Ich bin im Mugcakefieber und völlig entzückt was man hier für Möglichkeiten hat. So eine tolle Sache. Und wenn man ein bisschen auf die Zutaten achtet dann kann man locker unter 400 kcal pro Stück bleiben und es ist auch noch Low Carbmöglich. Also was will man mehr?
Die Variante die ich euch heute vorstelle ist meine erste süße Variante eines Tassenkuchens, erst einmal eine ganz einfache. Ich habe mir aber vorgenommen hier noch mit verschiedenen Zutaten zu experimentieren.
Mugcake beim Probieren
Zubereitungsdauer:
ca. 5 Minuten
Zubehör:
Tasse
Mikrowelle
Gabel
Zutaten für einen Schoko Mugcake:
1 Ei
2 Teelöffel Butter
2 Teelöffel Kokosmehl
2 Teelöffel gemahlene Mandeln
1.5 Teelöffel Backpulver
6g ungesüßtes Kakaopulver
1.5 Teelöffel (10g) Erythrit oder ein anderes Süßungsmittel
Der rohe Mugcake
Zubereitung:
die Butter in die Tasse geben und in der Mikrowelle (höchste Stufe) 20 Sekunden erwärmen, sodass sie flüssig ist
mit der Gabel die trockenen Zutaten unter rühren
das Ei dazu rühren, kräftig verrühren
ca. 70 Sekunden in der Mikrowelle (höchste Stufe) backen
dekorieren oder mit einem Topping versehen und genießen
Nährwert pro Portion / Tasse:
ca. 260 Kcal
18.2g Kohlenhydrate
23.2g Fett
14.9g Protein
Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept und hoffe dass ich euch bald eine neue Variante präsentieren kann.
Ach ich liebe den Frühling. Nicht nur wegen dem Wetter und meinen geliebten Frühjahrsblühern, sondern auch wegen den saisonalen Leckereien wie Bärlauch, Spargel, Lamm und Erdbeeren. Frühling und Herbst sind einfach meine liebsten Jahreszeiten und natürlich Weihnachten 🙂
Ich habe mal eine vegetarische Low Carb Quiche ausprobiert. Darin waren grüner Spargel und Bärlauch, also der Frühling pur.
Natürlich kann man die Zutaten auch variieren, dass Gemüse tauschen oder auch Fleisch oder Fisch mit hinein geben. Ich kann mir sehr gut Lachs oder Schinken vorstellen.
Die wichtigsten Zutaten:
Bärlauch ist ein beliebtes Wildgemüse, das im Frühjahr in vielen Wäldern zu finden ist. Hier sind einige wichtige Informationen über Bärlauch:
Eigenschaften und Geschmack:
Bärlauch gehört zur Familie der Lauchgewächse und ist eng mit Knoblauch, Zwiebeln und Schnittlauch verwandt.
Er hat einen intensiven, knoblauchähnlichen Geschmack, der jedoch milder ist als der von Knoblauch.
Die Blätter sind lanzettlich, hellgrün und haben einen charakteristischen Knoblauchgeruch.
Saison und Ernte:
Die Bärlauchsaison beginnt im März oder April und dauert bis Mai oder Juni.
Die Blätter werden vor der Blüte geerntet, da sie danach bitter werden.
Beim Sammeln ist Vorsicht geboten, da Bärlauch leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden kann.
Verwendung in der Küche:
Bärlauch kann vielseitig in der Küche verwendet werden, z. B. für Pesto, Suppen, Saucen, Salate und Kräuterbutter.
Er kann auch als Ersatz für Knoblauch oder Schnittlauch verwendet werden.
Die Blüten und Samen des Bärlauchs sind ebenfalls essbar.
Gesundheitliche Vorteile:
Bärlauch enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Eisen, Magnesium und ätherische Öle.
Er soll blutdrucksenkend, entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirken.
Wichtige Hinweise:
Beim Sammeln von Bärlauch ist es wichtig, ihn sicher zu identifizieren, um Verwechslungen mit giftigen Pflanzen zu vermeiden.
Es ist ratsam, Bärlauch nur in kleinen Mengen zu sammeln, um die Bestände zu schonen.
Vor dem Verzehr sollte Bärlauch gründlich gewaschen werden.
Grüner Spargel:
Ich verarbeite ihn aktuell am liebsten in Pastagerichten oder in einer Spargelquiche. Seine Saison ist meistens von Ende April bis zum 24. Juni. Man kann ihn aber das ganze Jahr kaufen, sollte aber hier darauf achten wo er herkommt und in welcher Qualität er ist. Wir haben letztes Jahr den ersten in unserem Garten ausgepflanzt und ich hoffe bald welchen ernten zu können. Aber man sollte 2 Jahre nach der Pflanzung vergehen lassen, damit die Pflanze Kraft schöpft.
Man kann den grünen Spargel auch roh essen, dann würde ich ihn aber marinieren. Er ist aber definitiv reich an Ballaststoffen, Magnesium, Proteinen und Vitaminen. Er soll außerdem die Blutbildung fördern und gut für die Nerven sein. So dass es durchaus Sinn macht ihn auch einmal roh zu genießen. Das geht am besten im Salat.
Grünen Spargel müsst ihr im Regelfall nicht schälen, ich schneide immer das trockene Ende ab und wenn er dicker ist und die Schale fester, dann schäle ich das untere Drittel. Gerne schneide ich ihn dann in Stücke und brate ihn direkt oder ich gare ihn im ganzen. Sehr lecker ist grüner Spargel auch gegrillt im Baconmantel.
Hier aber erst einmal mein erster vegetarischer Versuch.
Rezept Bärlauch Quiche mit grünem Spargel:
Zutaten:
1 Bund grüner Spargel
10 Blätter Bärlauch
10 Kirschtomaten
1 Becher Hüttenkäse
1 Becher Creme fraiche
150g geriebener Käse
4 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikapulver
Kräuter wie Oregano oder Schnittlauch
Utensilien:
Quicheform (oder eine Kuchenform) mit Backpapier ausgelegt oder gefettet, Schüssel, Schneebesen
Zubereitung:
Backofen bei Ober- und Unterhitze auf 200° C vorheitzen
den grünen Spargel putzen (nur die holzigen Enden) anschließend in Salzwasser 10 Minuten kochen, unter kaltem Wasser abschrecken, die Spargelspitzen abschneiden und zur Dekoration zur Seite legen, die Enden in Stücke scheniden
die Spargelstücken in die Quicheform geben
den Bärlauch waschen, trocknen und in feine Streifen schneiden
die Kirschtomaten waschen, trocknen und halbieren
die Eier, Käse, Hüttenkäse, Creme fraiche, Bärlauch und Gewürze in einer Schüssel gründlich mit einem Schneebesen vermischen, kräftig würzen und abschmecken
Die Masse in die Quicheform auf die Spargelstücken giesen
nun die Masse mit den Tomaten und den Spargelspitzen dekorieren
nun die Quiche bei 200°C Ober- und Unterhitze für etwa 35-40 Minuten backen. Am Ende unbedingt testen ob sie fest geworden ist
Etwas auskühlen lassen und genießen
Ich wünsche euch mit dem Rezept ganz viel Spaß und werde über neue Varianten berichten.