Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein Rezept für Knoblauchpaste für euch. Der wilde Knoblauch aus unserem Garten ist hierfür perfekt. Er wird auch als Bauernknoblauch oder chinesischer Knoblauch bezeichnet. Er wächst bei uns in großen Mengen so dass es schade wäre ihn nicht zu verwenden. Dazu habe ich noch normale Knoblauchzehen benutzt sowie gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chilipulver.
Die Knoblauchpaste habe ich im Thermomix zubereitet, aber das funktioniert natürlich auch in einem Mixer oder mit einem Pürrierstab.
Die Paste sollte immer mit etwas Öl (Olivenöl oder ein neutrales Pflanzenöl) abgedeckt sein, dann hält sie in einem Glas im Kühlschrank sehr lange. Ihr könnt die Knoblauchpaste aber auch in Eiswürfelformen einfrieren.
Die Paste benutze ich um Fleisch zu marinieren, für Pasta oder auch als Brotaufstrich.
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Die wichtigsten Zutaten:
Knoblauch:
Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.
Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.
Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.
Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.
Olivenöl:
Olivenöl zählt zu einem der gesünderen Fette und Pflanzenöle. Es soll gut für das Herz-Kreislauf-System sein und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.
Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (50 – 70%) und und gesättigten Fettsäuren und ist daher auch gut zum Braten geeignet, denn diese sind hitzebeständiger als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ich verwende trotzdem immer Olivenöl, das direkt als Bratöl bezeichnet ist, wenn ich es erhitzen möchte.
Der Geschmack wird auch hier oft von der Herkunft bestimmt, denn je nach Region sind die Sorten, die Herstellung und auch das Klima unterschiedlich. Hier kann man also durchaus Unterschiede erkennen.
Ihr solltet euer gutes Olivenöl nicht zu lange lagern und innerhalb von etwa 2 Jahren aufbrauchen. Denn es kann ranzig werden und auch seinen Geschmack verändern. Ich lagere es in der Speisekammer, dunkel, trocken und leicht kühl.
Ich benutze es am liebsten für Salate, Marinaden und an Pasta. Es wird aber auch zur Herstellung von Seifen, Cremes und Kosmetik benutzt. Auch unsere Hühner bekommen gelegentlich ein paar Tropfen Olivenöl in ihr Frischfutter.
Produkte und Links:
Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept für eine Sauce findet ihr hier.



