Rinderzunge klassisch zubereitet

Klassisch zubereitete Rinderzunge – zart gekochte Zunge mit traditioneller Zubereitung

Ein traditionelles Gericht aus der klassischen Küche

Rinderzunge gehört zu den klassischen Gerichten der traditionellen Küche. Früher wurde bei der Zubereitung von Fleisch möglichst das ganze Tier verwendet, und Innereien oder besondere Stücke wie die Zunge waren eine geschätzte Delikatesse.

Richtig zubereitet wird Rinderzunge besonders zart und saftig. Sie wird langsam in einer aromatischen Brühe gekocht, anschließend geschält und in Scheiben geschnitten.

Der Geschmack ist mild, leicht kräftig und erinnert an sehr zartes Rindfleisch. Deshalb wird Rinderzunge oft mit klassischen Beilagen wie Gemüse oder einer würzigen Sauce serviert.

Auch in einer kohlenhydratarmen Ernährung passt Rinderzunge gut, da sie reich an Eiweiß und Fett ist und keine Kohlenhydrate enthält.

Zutaten der klassischen Rinderzunge

Rinderzunge

Rinderzunge ist ein sehr zartes Stück Fleisch mit feiner Struktur.

Sie enthält:

  • hochwertiges Eiweiß
  • Fett
  • viele Mineralstoffe

Durch das langsame Kochen wird das Fleisch besonders weich und lässt sich anschließend leicht in Scheiben schneiden.

Suppengemüse

Suppengemüse sorgt für eine aromatische Kochbrühe.

Typischerweise besteht es aus:

  • Karotten
  • Sellerie
  • Lauch
  • Zwiebeln

Diese Zutaten geben der Brühe Geschmack und passen hervorragend zum Fleisch.

Gewürze

Für die klassische Zubereitung reichen einfache Gewürze aus.

Typisch sind:

  • Lorbeerblätter
  • Pfefferkörner
  • Salz
  • Nelken (optional)

Diese Gewürze geben der Brühe ein kräftiges Aroma.

Serviervorschläge

Klassisch wird Rinderzunge oft mit:

  • Kapernsauce
  • Meerrettichsauce
  • Gemüse
  • Kartoffeln

serviert.

Für eine kohlenhydratarme Variante passen auch sehr gut:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • grüne Bohnen

Tipps für eine besonders zarte Zunge

Langsam köcheln lassen

Je sanfter die Zunge gekocht wird, desto zarter wird das Fleisch.

Haut warm abziehen

Die Haut lässt sich deutlich leichter entfernen, solange die Zunge noch warm ist.

Brühe weiterverwenden

Die Kochbrühe eignet sich hervorragend als Grundlage für Suppen oder Saucen.

Haltbarkeit

Gekochte Rinderzunge kann im Kühlschrank etwa 3 Tage aufbewahrt werden.

Sie lässt sich auch gut in Scheiben einfrieren.

Einen weiteren Klassiker aus der Küche findet ihr hier.

Rinderzunge klassisch zubereitet

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: DeutschSchwierigkeit: mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitung

20

minutes
Kochen

3

hours 

Zutaten:

  • 1,5 kg Rinderzunge

  • 1 Zwiebel

  • 2 Karotten

  • 1 Stück Sellerie – 200g

  • 1 Lauchstange

  • 2 Lorbeerblätter

  • 6 Pfefferkörner

  • Salz

  • optional 2 Nelken

Zubereitung:

  • Zunge vorbereiten
    Die Rinderzunge unter kaltem Wasser gründlich abspülen.
    In einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken.
  • Brühe vorbereiten
    Zwiebel, Karotten, Sellerie und Lauch grob schneiden und zur Zunge in den Topf geben.
    Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Salz hinzufügen.
  • Zunge kochen
    Die Rinderzunge langsam zum Kochen bringen.
    Anschließend bei niedriger Hitze etwa 2,5–3 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch sehr weich ist.
  • Haut entfernen
    Die gekochte Zunge aus der Brühe nehmen und kurz abkühlen lassen.
    An der Spitze einschneiden und die äußere Haut vorsichtig abziehen.
    Das funktioniert am besten, solange die Zunge noch warm ist.
  • In Scheiben schneiden
    Die geschälte Zunge in dünne Scheiben schneiden.
    Sie kann anschließend entweder direkt serviert oder kurz in etwas Brühe oder Sauce erwärmt werden.
    Auch lecker ist sie wenn die Scheiben noch einmal in Butter angebraten werden.
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Klassisches Rindergulasch mit Fusilli

Zum Rezept springen

Heute möchte ich euch einen Klassiker ans Herz legen. Ein Rezept für klassisches Rindergulasch mit Fusilli ganz traditionell zubereitet und ein Allrounder egal ob mit Nudeln, Kartoffeln oder Knödeln.

Am liebsten bereite ich es einen Tag vor Verzehr vor, so kann es über Nacht schön durchziehen und schmeckt am nächsten Tag nochmal viel besser. Sobald ich den Platz habe zum Lagern werde ich dann auch größere Mengen kochen und entweder einwecken oder einfrieren. Darauf freue ich mich schon riesig, denn dann steht mein Schatz auch nicht mehr da wenn er spontan Hunger hat und findet nichts.

Ihr könnt natürlich wie immer variieren, in der Weihnachtszeit kann man zum Beispiel den Rotwein durch Glühwein ersetzen. Das musste ich einmal machen weil kein Rotwein da war und es schmeckt fantastisch durch die Gewürze im Glühwein. Wer den Alkohol weglassen möchte, kann natürlich eine alkoholfreie Variante nutzen oder auch einen Traubensaft. Auch bei der Brühe gibt es verschiedene Möglichkeiten, egal ob selbst gemacht, gekörnt oder auch eine aus dem Glas. Hier entscheidet euer Geschmack.

Die wichtigsten Zutaten:

Rinderbrühe:

Die bekanntesten Brühen sind Hühner- und Rinderbrühe, letztere wird auch als Bouillon bezeichnet. Grundlage für eine Brühe sind Knochen oder auch Markknochen und gern auch etwas Suppenfleisch oder eine Beinscheibe sowie Suppengemüse, Wasser und Gewürze. Dann noch Zeit und etwas Gefühl mehr braucht man nicht.

Ich koche Brühen gern auf Vorrat um sie dann einzufrieren, so hat man immer eine gute Grundlage im Haus. Sie ist eine tolle Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe oder ihr trinkt sie einfach pur.

Rinderbrühe ist außerdem auch ein echtes Kraftpaket, da sie reich an Mineralien, Vitamin B und D sowie Kollagen und Protein ist. Sie soll gut für den Darm sein und Entzündungen hemmen.

Ein Rezept für meine Rinderbrühe findet ihr hier.

Ich wünsche euch viel Spaß beim kochen und einen guten Appetit.

Wenn ihr noch weitere Klassiker der deutschen Küche sucht, findet ihr hier ein tolles Rezept für Strammen Max.

Klassisches Rindergulasch mit Fusilli Rezept:

Klassisches Gulasch

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: Deutsch, PastaSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Kochzeit

2

hours 

20

minutes
Gesamtzeit

3

hours 

Zutaten:

  • 600g Rindergulasch gewürfelt

  • 25g Knollensellerie in kleine Würfel geschnitten

  • 1/2 Karotte in kleine Würfel geschnitten

  • 2 Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten

  • 1 Knoblauchzehe fein gewürfelt

  • 1 EL Butterschmalz oder Öl + Butter

  • 1 EL Tomatenmark

  • 600ml trockener Rotwein

  • 250ml Rinderbrühe

  • 1 TL Paprikapulver scharf, 1 TL Paprikapulver edelsüß, Salz, Pfeffer, 1 Lorbeerblatt

  • 500g Pasta eurer Wahl

Zubereitung:

  • Das Gemüse schälen und in kleine Würfel schneiden.
  • Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Gemüsewürfel, Zwiebeln und Knoblauch dazu geben und anschwitzen.
  • Das Fleisch zugeben und kurz anbraten.
  • Das Tomatenmark und das Paprikapulver dazu geben, anschwitzen, es sollte eine leichte Röstfarbe annehmen, aber nicht verbrennen.
  • Mit Rotwein und Brühe ablöschen und aufkochen. Lorbeerblatt zugeben. Bei mittlerer Hitze etwa 2 Stunden köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Pasta nach Anweisung der Packung zubereiten.

Notizen:

  • Noch besser schmeckt Gulasch, wenn man es am Vortag zubereitet und es über Nacht durchziehen kann. Am nächsten Tag wieder erwärmen, eventuell etwas Brühe zugeben und genießen.
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