Pilze dörren

Pilze dörren – So machst du deinen Waldschatz haltbar

Ob selbst gesammelt im Wald oder frisch vom Markt: Pilze sind ein echtes Geschenk der Natur. Doch wie lassen sich die aromatischen Schätze länger haltbar machen? Ganz einfach – durch Dörren! Getrocknete Pilze behalten ihr intensives Aroma, sind platzsparend zu lagern und im Handumdrehen wieder einsatzbereit für Suppen, Saucen oder Risotto. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Pilze ganz unkompliziert selbst dörren kannst – im Dörrautomaten, Backofen oder sogar an der Luft. So kannst du deine Pilzfunde noch viele Monate genießen!

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Welche Pilze eignen sich zum Dörren?

Nicht alle Pilzsorten sind ideal zum Trocknen. Besonders gut eignen sich:

  • Steinpilze
  • Maronen-Röhrlinge
  • Herbsttrompeten
  • Pfifferlinge
  • Shiitake (auch Zuchtpilze)
  • Parasolpilze

Weniger geeignet: Champignons, weil sie beim Trocknen viel Aroma verlieren.

Vorbereitung: So bereitest du Pilze richtig vor

  1. Nur frische, einwandfreie Pilze verwenden.
  2. Nicht waschen, sondern mit einem Pinsel oder Tuch gründlich säubern.
  3. In gleichmäßige, dünne Scheiben schneiden (ca. 3–5 mm), damit sie gleichmäßig trocknen.
  4. Druckstellen und schlechte Stellen wegschneiden.

Methoden zum Dörren

1. Im Dörrautomaten (empfohlen)

  • Temperatur: 40–50 °C
  • Dauer: 4–8 Stunden (je nach Dicke)
  • Vorteil: gleichmäßiges Trocknen ohne Aufwand

2. Im Backofen

  • Backofen auf 40–50 °C (Umluft) einstellen
  • Backblech mit Backpapier auslegen, Pilze darauf verteilen
  • Holzlöffel in die Ofentür klemmen für Luftzirkulation
  • Trocknungsdauer: ca. 5–10 Stunden, regelmäßig wenden

3. An der Luft trocknen (nur bei trockener, warmer Luft)

  • Pilzscheiben auf Gitter oder Schnur auffädeln
  • In gut belüftetem Raum oder über der Heizung aufhängen
  • Dauert mehrere Tage

Lagerung: So bleiben getrocknete Pilze lange haltbar

  • Komplett durchtrocknen lassen (knusprig, kein Restfeuchte!)
  • In luftdichte Gläser, Schraubgläser oder Vakuumbeutel füllen
  • Kühl, trocken und dunkel lagern
  • Haltbarkeit: bis zu 1 Jahr oder länger

Tipp: Trockenmittel (z. B. Silicagel) sorgt für extra Sicherheit gegen Restfeuchte.

Verwendung in der Küche

  • Vor der Verwendung: mit warmem Wasser einweichen (ca. 20–30 Minuten)
  • Einweichwasser nicht wegschütten – es enthält viel Aroma und kann mitverwendet werden
  • Ideal für:
    • Risotto
    • Pilzsaucen
    • Gulasch
    • Suppen
    • Pilzpulver für Würze in allen Gerichten

Tipps & Hinweise

  • Nicht mischen: Trockne verschiedene Pilzsorten am besten getrennt, da sie unterschiedlich riechen und schmecken.
  • Pilzpulver herstellen: Getrocknete Pilze in einem Mixer oder Mörser fein mahlen – ergibt eine tolle Würzgrundlage!
  • Achtung bei Wildpilzen: Nur sammeln, was du sicher kennst – im Zweifel von Pilzberatern prüfen lassen!

Fazit

Pilze zu dörren ist eine einfache, natürliche Methode, um das Beste aus der Pilzsaison mit in den Winter zu nehmen. Ob als Vorrat für die Küche oder als selbst gemachtes Geschenk – getrocknete Pilze sind vielseitig, aromatisch und lange haltbar. Viel Freude beim Trocknen und Genießen!

Steinpilze:

Steinpilze (Boletus edulis) zählen zu den beliebtesten Speisepilzen Europas. Sie haben ein festes, nussiges Aroma und eine dicke, weiße bis bräunliche Kappe. Steinpilze wachsen bevorzugt in Nadel- und Mischwäldern von Sommer bis Herbst und gehen eine Symbiose mit Bäumen ein. Sie lassen sich frisch, getrocknet oder eingefroren verwenden und passen hervorragend zu Pasta, Fleischgerichten oder in Pilzpfannen. Wichtig: Roh sind sie ungenießbar – immer gut durchgaren!

Verwendung in der Küche:

  • Vielseitig einsetzbar: gebraten, geschmort, gegrillt, getrocknet oder als Pulver
  • Perfekt für:
    • Pilzpfannen und Risottos
    • Pasta- und Fleischgerichte
    • Suppen, Saucen, Füllungen
  • Intensives, nussig-würziges Aroma – kein starker Eigengeschmack nötig
  • Getrocknet besonders aromatisch und lange haltbar
  • Nicht roh verzehren – immer gut durchgaren

Nährstoffe & Inhaltsstoffe:

  • Kalorienarm (ca. 35 kcal pro 100 g)
  • Reich an Eiweiß für ein pflanzliches Lebensmittel
  • Enthält:
    • B-Vitamine (v. a. B2, B3 und B5)
    • Vitamin D (in kleinen Mengen – vor allem bei Sonnenkontakt)
    • Kalium, Phosphor, Zink, Selen
    • Ballaststoffe (fördern die Verdauung)

Gesundheitsaspekte:

  • Unterstützen das Immunsystem durch Antioxidantien und Selen
  • Günstig für den Stoffwechsel durch B-Vitamine
  • Sättigend bei gleichzeitig niedriger Kaloriendichte
  • Ballaststoffe unterstützen Darmgesundheit
  • Glutenfrei, laktosefrei und vegan – für viele Ernährungsformen geeignet

Dörren:

Dörren ist eine der ältesten Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln. Durch den Entzug von Wasser werden Lebensmittel haltbarer gemacht und behalten gleichzeitig einen Großteil ihrer Nährstoffe. Hier sind einige wichtige Informationen zum Dörren:

Grundlagen des Dörrens:

  • Prinzip:
    • Beim Dörren wird den Lebensmitteln durch warme, zirkulierende Luft Feuchtigkeit entzogen. Dieser Prozess, auch Dehydrierung genannt, verhindert das Wachstum von Mikroorganismen, die für den Verderb verantwortlich sind.
  • Geeignete Lebensmittel:
    • Dörren eignet sich für eine Vielzahl von Lebensmitteln, darunter Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Fleisch.
  • Vorbereitung:
    • Vor dem Dörren sollten Lebensmittel gründlich gewaschen und gegebenenfalls von Kernen, Stielen und beschädigten Stellen befreit werden.
    • Um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten, ist es wichtig, die Lebensmittel in gleichmäßige Stücke oder Scheiben zu schneiden.

Methoden des Dörrens:

  • Dörrautomat:
    • Ein Dörrautomat ist ein speziell entwickeltes Gerät, das eine kontrollierte Temperatur und Luftzirkulation bietet.
    • Diese Methode ist besonders schonend und liefert gleichmäßige Ergebnisse.
  • Backofen:
    • Auch im Backofen lassen sich Lebensmittel dörren. Wichtig ist, eine niedrige Temperatur (ca. 40-70 °C) einzustellen und die Ofentür einen Spalt offen zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lufttrocknung:
    • Diese Methode ist die einfachste, erfordert jedoch viel Zeit und ist stark von den Umgebungsbedingungen abhängig. Sie eignet sich besonders gut für Kräuter.

Tipps für das Dörren:

  • Hygiene:
    • Achten Sie auf saubere Arbeitsflächen und Utensilien, um das Risiko von Verunreinigungen zu minimieren.
  • Temperatur und Zeit:
    • Die optimale Temperatur und Dörrzeit variieren je nach Art und Größe der Lebensmittel.
    • Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Lebensmittel.
  • Lagerung:
    • Gedörrte Lebensmittel sollten in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden.

Vorteile des Dörrens:

  • Haltbarkeit:
    • Dörren verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich.
  • Nährstoffe:
    • Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden bleiben beim Dörren viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
  • Geschmack:
    • Gedörrte Lebensmittel haben oft einen intensiven, konzentrierten Geschmack.
  • Platzsparend:
    • Gedörrte Lebensmittel benötigen deutlich weniger Lagerplatz als frische.

Produkte und Links:

Ich wünsche Euch viel Spaß beim sammeln und dörren. Ein weiteres Rezept zum Haltbar machen findet ihr hier.

Rezept Pilze dörren:

Pilze dörren

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: DörrenSchwierigkeit: mittel
Vorbereitung

40

minutes
Dörrzeit

8

hours 

Zutaten:

  • Pilze – am besten Steinpilze

Zubereitung:

  • Die Pilze putzen (nicht waschen) und in maximal 5mm dicke scheiben schneiden
  • Notfalls Druckstellen oder schlechte Stelle weg schneiden
  • Auf Dörrmaten oder Gitter verteilen
  • den Automat bestücken und bei 40° ca. 8 Stunden trocknen lassen
  • Test durch Bruch ob die Pilze trocken und knackig sind
  • In Gläsern luftdicht verpacken – trocken und dunkel lagern
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Selbst gemachte Apfelchips

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein Rezept zum haltbar machen. Es sind selbst gemachte Apfelchips, eine tolle Form Äpfel zu verwerten und ein super Snack.

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Dörren ist eine der ältesten Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln. Durch den Entzug von Wasser werden Lebensmittel haltbarer gemacht und behalten gleichzeitig einen Großteil ihrer Nährstoffe. Hier sind einige wichtige Informationen zum Dörren:

Grundlagen des Dörrens:

  • Prinzip:
    • Beim Dörren wird den Lebensmitteln durch warme, zirkulierende Luft Feuchtigkeit entzogen. Dieser Prozess, auch Dehydrierung genannt, verhindert das Wachstum von Mikroorganismen, die für den Verderb verantwortlich sind.
  • Geeignete Lebensmittel:
    • Dörren eignet sich für eine Vielzahl von Lebensmitteln, darunter Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Fleisch.
  • Vorbereitung:
    • Vor dem Dörren sollten Lebensmittel gründlich gewaschen und gegebenenfalls von Kernen, Stielen und beschädigten Stellen befreit werden.
    • Um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten, ist es wichtig, die Lebensmittel in gleichmäßige Stücke oder Scheiben zu schneiden.

Methoden des Dörrens:

  • Dörrautomat:
    • Ein Dörrautomat ist ein speziell entwickeltes Gerät, das eine kontrollierte Temperatur und Luftzirkulation bietet.
    • Diese Methode ist besonders schonend und liefert gleichmäßige Ergebnisse.
  • Backofen:
    • Auch im Backofen lassen sich Lebensmittel dörren. Wichtig ist, eine niedrige Temperatur (ca. 40-70 °C) einzustellen und die Ofentür einen Spalt offen zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lufttrocknung:
    • Diese Methode ist die einfachste, erfordert jedoch viel Zeit und ist stark von den Umgebungsbedingungen abhängig. Sie eignet sich besonders gut für Kräuter.

Tipps für das Dörren:

  • Hygiene:
    • Achten Sie auf saubere Arbeitsflächen und Utensilien, um das Risiko von Verunreinigungen zu minimieren.
  • Temperatur und Zeit:
    • Die optimale Temperatur und Dörrzeit variieren je nach Art und Größe der Lebensmittel.
    • Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Lebensmittel.
  • Lagerung:
    • Gedörrte Lebensmittel sollten in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden.

Vorteile des Dörrens:

  • Haltbarkeit:
    • Dörren verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich.
  • Nährstoffe:
    • Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden bleiben beim Dörren viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
  • Geschmack:
    • Gedörrte Lebensmittel haben oft einen intensiven, konzentrierten Geschmack.
  • Platzsparend:
    • Gedörrte Lebensmittel benötigen deutlich weniger Lagerplatz als frische.

Äpfel:

Sie sind ein beliebtes und vielseitiges Obst, das weltweit angebaut wird. Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer wichtigsten Eigenschaften:

Allgemeine Informationen:

  • Vielfalt: Es gibt Tausende von Apfelsorten, die sich in Geschmack, Textur und Farbe unterscheiden.
  • Saison: Die Apfelsaison variiert je nach Sorte und Region, liegt aber hauptsächlich im Herbst.
  • Nährstoffe: Äpfel sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Ballaststoffen und Antioxidantien.

Gesundheitliche Vorteile:

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung.
  • Antioxidantien können vor Zellschäden schützen.
  • Regelmäßiger Apfelkonsum kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Verwendung:

  • Äpfel können roh gegessen, zu Saft gepresst oder in zahlreichen Gerichten verwendet werden (z. B. Kuchen, Kompott, Apfelmus).
  • Sie eignen sich hervorragend zum Einkochen und zur Herstellung von Marmeladen.

Lagerung:

  • Äpfel sollten kühl und dunkel gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.
  • Beschädigte Äpfel sollten aussortiert werden, da sie andere Früchte verderben können.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim nachmachen. Hier findet ihr ein weiteres Rezept zum dörren von Bananen.

Produkte und Links:

Rezept Selbst gemachte Apfelchips:

Selbst gemachte Apfelchips

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Dörren, Haltbar machen
Vorbereitung

30

minutes
Trocknen

8

hours 

Zutaten:

  • 4 Stück Äpfel – säuerliche Sorte

Zubereitung:

  • Gewaschene Äpfel halbieren und entkernen oder das Kerngehäuse ausstechen.
  • Entweder Ringe oder Scheibe schneiden 2-3 mm dick.
  • Die Apfelscheiben auf Gittern des Dörrautomaten verteilen.
  • Im Dörrautomat bei 50-60° 6-8 Stunden trocknen. Am Ende testen ob die Konsistenz gefällt.
  • Oder: Im Backofen bei 60-70° mit leicht offener Ofentür (Kochlöffel dazwischen) 6-8 Stunden trocknen.
  • Kurz abkühlen lassen. Dann in dichten Gläsern oder Dosen luftdicht verpackt aufbewahren.

Equipment

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Apfel-Quitten-Fruchtleder

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein Rezept zum dörren für Euch, ein Apfel-Quitten-Fruchtleder. Wir haben nun Äpfel und Quitten im Garten und es ist einfach ein Traum, aus dem eigenen Obst etwas herzustellen.

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Dörren ist eine der ältesten Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln. Durch den Entzug von Wasser werden Lebensmittel haltbarer gemacht und behalten gleichzeitig einen Großteil ihrer Nährstoffe. Hier sind einige wichtige Informationen zum Dörren:

Grundlagen des Dörrens:

  • Prinzip:
    • Beim Dörren wird den Lebensmitteln durch warme, zirkulierende Luft Feuchtigkeit entzogen. Dieser Prozess, auch Dehydrierung genannt, verhindert das Wachstum von Mikroorganismen, die für den Verderb verantwortlich sind.
  • Geeignete Lebensmittel:
    • Dörren eignet sich für eine Vielzahl von Lebensmitteln, darunter Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Fleisch.
  • Vorbereitung:
    • Vor dem Dörren sollten Lebensmittel gründlich gewaschen und gegebenenfalls von Kernen, Stielen und beschädigten Stellen befreit werden.
    • Um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten, ist es wichtig, die Lebensmittel in gleichmäßige Stücke oder Scheiben zu schneiden.

Methoden des Dörrens:

  • Dörrautomat:
    • Ein Dörrautomat ist ein speziell entwickeltes Gerät, das eine kontrollierte Temperatur und Luftzirkulation bietet.
    • Diese Methode ist besonders schonend und liefert gleichmäßige Ergebnisse.
  • Backofen:
    • Auch im Backofen lassen sich Lebensmittel dörren. Wichtig ist, eine niedrige Temperatur (ca. 40-70 °C) einzustellen und die Ofentür einen Spalt offen zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lufttrocknung:
    • Diese Methode ist die einfachste, erfordert jedoch viel Zeit und ist stark von den Umgebungsbedingungen abhängig. Sie eignet sich besonders gut für Kräuter.

Tipps für das Dörren:

  • Hygiene:
    • Achten Sie auf saubere Arbeitsflächen und Utensilien, um das Risiko von Verunreinigungen zu minimieren.
  • Temperatur und Zeit:
    • Die optimale Temperatur und Dörrzeit variieren je nach Art und Größe der Lebensmittel.
    • Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Lebensmittel.
  • Lagerung:
    • Gedörrte Lebensmittel sollten in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden.

Vorteile des Dörrens:

  • Haltbarkeit:
    • Dörren verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich.
  • Nährstoffe:
    • Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden bleiben beim Dörren viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
  • Geschmack:
    • Gedörrte Lebensmittel haben oft einen intensiven, konzentrierten Geschmack.
  • Platzsparend:
    • Gedörrte Lebensmittel benötigen deutlich weniger Lagerplatz als frische.

Quitten:

Sie sind ein aromatisches Kernobst, das vor allem im Herbst Saison hat. Hier sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Eigenschaften und Verwendung:

  • Aroma:
    • Quitten haben ein intensives, blumiges Aroma, das an Äpfel und Birnen erinnert.
  • Verarbeitung:
    • Roh sind Quitten aufgrund ihres harten Fruchtfleisches und des hohen Gerbstoffgehalts meist ungenießbar.
    • Sie werden daher fast immer gekocht, gedünstet oder gebacken.
    • Beliebte Verarbeitungsformen sind Marmeladen, Gelees, Kompott und Liköre.
  • Gesundheit:
    • Quitten sind reich an Ballaststoffen, insbesondere Pektin, das die Verdauung fördert.
    • Sie enthalten zudem Vitamin C und andere wertvolle Inhaltsstoffe.

Wissenswertes:

  • Aussehen:
    • Quitten haben eine gelbe, oft leicht pelzige Schale.
    • Ihre Form variiert von apfel- bis birnenförmig.
  • Ernte:
    • Reife Quitten erkennt man an ihrer gelben Farbe und dem intensiven Duft.
    • Sie sollten vor dem ersten Frost geerntet werden.
  • Herkunft:
    • Die Quitte stammt ursprünglich aus dem Kaukasus.

Küchentipps:

  • Vor der Verarbeitung sollte der feine Flaum auf der Schale abgerieben werden.
  • Das Kerngehäuse sollte großzügig entfernt werden, da es viele Kerne enthält.

Äpfel:

Sie sind ein beliebtes und vielseitiges Obst, das weltweit angebaut wird. Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer wichtigsten Eigenschaften:

Allgemeine Informationen:

  • Vielfalt: Es gibt Tausende von Apfelsorten, die sich in Geschmack, Textur und Farbe unterscheiden.
  • Saison: Die Apfelsaison variiert je nach Sorte und Region, liegt aber hauptsächlich im Herbst.
  • Nährstoffe: Äpfel sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Ballaststoffen und Antioxidantien.

Gesundheitliche Vorteile:

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung.
  • Antioxidantien können vor Zellschäden schützen.
  • Regelmäßiger Apfelkonsum kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Verwendung:

  • Äpfel können roh gegessen, zu Saft gepresst oder in zahlreichen Gerichten verwendet werden (z. B. Kuchen, Kompott, Apfelmus).
  • Sie eignen sich hervorragend zum Einkochen und zur Herstellung von Marmeladen.

Lagerung:

  • Äpfel sollten kühl und dunkel gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.
  • Beschädigte Äpfel sollten aussortiert werden, da sie andere Früchte verderben können.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim nachmachen und ein weiteres Rezept zum dörren findet ihr hier.

Produkte und Links:

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Rezept Apfel-Quitten-Fruchtleder:

Apfel-Quitten-Fruchtleder

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Dörren, Haltbar machenSchwierigkeit: Mittel
Vorbereitung

20

minutes
Dörren

5

hours 

Zutaten:

  • 500 g Äpfel

  • 500 g Quitten

  • Zucker optional

  • Zimt optional

  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

  • Äpfel und Quitten zerteilen, Kerne und Gehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden.
  • Mit Wasser in einem Topf aufkochen und weich garen.
  • Wenn die Äpfel weich sind, alles fein pürieren.
  • Abschmecken, je nach Geschmack Zucker und Zimt zugeben.
  • Das Mus abkühlen lassen und in der Zeit entweder den Backofen oder Dörrautomaten vorbereiten. Bleche und Gitter mit Backpapier belegen.
  • Das Mus auf das Backpapier streichen, dünn verteilen ungefähr 0,3 – 0,5 cm.
  • Im Backofen bei 50° mit einem Löffel in der Tür, so dass die Feuchtigkeit raus kann, etwa 4 -5 Stunden trocknen.
    Im Dörrautomaten bei 50° etwa 5 Stunden dörren.
    Nach der Zeit testen ob es die gewünschte Konsistenz hat.
  • In Streifen schneiden und eventuell zu Röllchen aufrollen. Abkühlen lassen.
  • In Schraubgläsern oder dichten Vorratsdosen aufbewahren.
    Luftdicht verschlossen lagern, sonst zieht es Feuchtigkeit und bekommt eine unschöne Konsistenz und kann schimmeln.
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Fermentierte Tomaten

Hallo ihr Lieben, ich habe ein weiteres Rezept für Euch, fermentierte Tomaten. Ein völlig neues Geschmackserlebnis, da sich in der Tomate durch die Gärung Kohlensäure sammelt und dann beim Essen ein kleinen „Prickeleffekt“ verursacht.

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Am besten funktioniert es mit Cocktailtomaten.

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Die wichtigsten Zutaten:

Tomaten:

Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine vielseitige und weltweit beliebte Frucht, die botanisch gesehen zu den Beeren zählt, aber im Allgemeinen als Gemüse verwendet wird. Hier eine informative Zusammenfassung:

Herkunft und Geschichte:

  • Ursprünglich stammt die Tomate aus Südamerika, wo sie von den Azteken und Inkas kultiviert wurde.
  • Im 16. Jahrhundert brachten spanische Entdecker die Tomate nach Europa.
  • Anfangs wurde sie in Europa aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse misstrauisch betrachtet und hauptsächlich als Zierpflanze verwendet.
  • Erst im 18. und 19. Jahrhundert setzte sich die Tomate als Nahrungsmittel durch und wurde in der europäischen Küche immer beliebter.

Botanische Merkmale:

  • Die Tomate gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Kartoffeln, Paprika und Auberginen gehören.
  • Es gibt eine große Vielfalt an Tomatensorten, die sich in Größe, Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.
  • Die Tomatenpflanze kann je nach Sorte und Anbaubedingungen eine Höhe von mehreren Metern erreichen.

Nährwert und Verwendung:

  • Tomaten sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C und Vitamin A), Mineralstoffen und Antioxidantien (wie Lycopin).
  • Sie sind kalorienarm und daher ein gesunder Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
  • Tomaten werden auf vielfältige Weise verwendet: roh in Salaten, als Zutat in Saucen, Suppen und Eintöpfen, gegrillt, gebraten oder getrocknet.

Anbau:

  • Tomaten benötigen einen sonnigen und warmen Standort sowie einen nährstoffreichen Boden.
  • Die Anzucht erfolgt meist aus Samen, die im Frühjahr vorgezogen werden.
  • Tomatenpflanzen benötigen Unterstützung, um ihr Gewicht zu tragen, daher werden sie oft an Stäben oder Schnüren befestigt.
  • Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Anbaubedingungen, liegt aber in der Regel zwischen Sommer und Herbst.

Wissenswertes:

  • Der Name „Tomate“ stammt aus der Aztekensprache Nahuatl („tomatl“).
  • In Österreich und Südtirol wird die Tomate auch als „Paradeiser“ bezeichnet.
  • Es gibt tausende verschiedener Tomatensorten.

Salz:

Salz ist eine Zutat mit einer langen Geschichte und vielfältigen Funktionen.

Chemische Zusammensetzung und Vorkommen:

  • Salz, chemisch Natriumchlorid (NaCl), ist ein natürlich vorkommendes Mineral.
  • Es kommt in großen Mengen im Meerwasser, in unterirdischen Lagerstätten (Steinsalz) und in Salzseen vor.
  • Steinsalzvorkommen werden auf 100 Billionen Tonnen weltweit geschätzt.

Historische Bedeutung:

  • Salz war in der Antike ein wertvolles Handelsgut und wurde oft als Zahlungsmittel verwendet.
  • Das römische Wort für Sold, „Salarium“, leitet sich vom lateinischen Wort für Salz ab.
  • Salz war ein wichtiger Konservierungsstoff für Lebensmittel, bevor es Kühlgeräte gab.

Physiologische Bedeutung:

  • Salz ist lebenswichtig für den menschlichen Körper. Es reguliert den Wasserhaushalt, ist wichtig für die Nervenfunktion und die Muskelkontraktion.
  • Ein Mangel an Salz kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
  • Ein zu hoher Salzkonsum kann jedoch den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Kulinarische Verwendung:

  • Salz ist das am häufigsten verwendete Gewürz in der Küche.
  • Es verstärkt den Geschmack von Speisen und beeinflusst die Textur von Lebensmitteln.
  • Es gibt verschiedene Arten von Salz, wie Meersalz, Steinsalz, Fleur de Sel und Himalayasalz, die sich in Geschmack und Textur unterscheiden.

Weitere Anwendungen:

  • Salz wird in der Industrie für die Herstellung von Chemikalien, Kunststoffen und Papier verwendet.
  • Es wird auch im Winter zum Auftauen von Eis auf Straßen verwendet.
  • Salz wird in der Medizin für Infusionen und zur Behandlung bestimmter Erkrankungen eingesetzt.
  • Salzbäder haben eine positive Wirkung auf den Körper. Sie verbessern die Durchblutung, entspannen Gelenke und Muskeln und können sogar Glückshormone freisetzen.

Wichtige Anmerkungen:

  • Ein moderater Salzkonsum ist wichtig für die Gesundheit.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine maximale tägliche Salzaufnahme von 5 Gramm.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim nach machen. Ein weiteres Rezept zum fermentieren findet ihr hier.

Produkte und Links:

Weckgläser https://amzn.to/44sQTzZ

Rezept Fermentierte Tomaten:

Fermentierte Tomaten

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Fermentieren, Haltbar machen
Portionen

2

Gläser
Vorbereitung

20

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück große Einweckgläser oder direkt Fermentiergläser

  • 500 g Cocktailtomaten

  • 2 Zehen Knoblauch – geschält und geviertelt

  • 10 Körner Pfeffer

  • Zweige von frische Petersilie, Rosmarin, Thymian

  • 1 Stück Chilischote – in 2 cm große Stücke

  • 30 g Salz (3% Salzlake)

  • 1 Liter Wasser (3% Salzlake)

Zubereitung:

  • Die Cocktailtomaten mit einem Zahnstocher mehrmals einstechen sonst platzen sie beim Gärungsprozess.
  • Wasser mit dem Salz vermengen.
  • In die sterilen Gläser, je die Hälfte von Pfeffer, Petersilie, Chili, Kräuter und Knoblauch geben.
  • Tomaten einfüllen und ca. 5 cm Platz zum Rand des Glases lassen.
    Mit Salzwasser auffüllen sodass die Tomaten komplett bedeckt ist. Die Tomaten mit einer Fermentierglasscheibe, einem Glasdeckel oder ähnlichem beschweren, damit sie nicht hoch steigen. Sie müssen immer mit Wasser bedeckt sein. sonst schimmelt es. Es muss jedoch bis zum Rand noch etwa 3cm Luft sein, nicht dass es beim Gären überläuft.
  • Gläser dicht verschließen.
  • Nun bei Zimmertemperatur die Tomaten ca. 1 Woche fermentieren lassen. Das Wasser wird erst milchig, daran sieht man dass der Prozess starten und wenn es wieder klar wird ist der Prozess definitiv abgeschlossen. Je nach Geschmack kann es aber auch schon eher geöffnet werden. Bei den Tomaten empfiehlt sich ein zeitiges Stoppen des Prozesses da sie dann knackiger sind. Manchmal teste ich schon nach 3 Tagen.
  • Beim kosten immer sauberes Besteck nutzen, damit keine Keime hinein gelangen und immer mit Wasser wieder bedecken. Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern.
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Selbst gemachte Bananenchips

Selbst gemachte Bananenchips, eine schöne Form Bananen haltbar zu machen und notfalls auch mal Bananen zu verwerten die zu reif sind.

Bitte beachte: Einige Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn du darüber einkaufst, unterstützt du damit diesen Blog, ohne dass für dich Mehrkosten entstehen. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Dörren ist eine der ältesten Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln. Durch den Entzug von Wasser werden Lebensmittel haltbarer gemacht und behalten gleichzeitig einen Großteil ihrer Nährstoffe. Hier sind einige wichtige Informationen zum Dörren:

Grundlagen des Dörrens:

  • Prinzip:
    • Beim Dörren wird den Lebensmitteln durch warme, zirkulierende Luft Feuchtigkeit entzogen. Dieser Prozess, auch Dehydrierung genannt, verhindert das Wachstum von Mikroorganismen, die für den Verderb verantwortlich sind.
  • Geeignete Lebensmittel:
    • Dörren eignet sich für eine Vielzahl von Lebensmitteln, darunter Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Fleisch.
  • Vorbereitung:
    • Vor dem Dörren sollten Lebensmittel gründlich gewaschen und gegebenenfalls von Kernen, Stielen und beschädigten Stellen befreit werden.
    • Um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten, ist es wichtig, die Lebensmittel in gleichmäßige Stücke oder Scheiben zu schneiden.

Methoden des Dörrens:

  • Dörrautomat:
    • Ein Dörrautomat ist ein speziell entwickeltes Gerät, das eine kontrollierte Temperatur und Luftzirkulation bietet.
    • Diese Methode ist besonders schonend und liefert gleichmäßige Ergebnisse.
  • Backofen:
    • Auch im Backofen lassen sich Lebensmittel dörren. Wichtig ist, eine niedrige Temperatur (ca. 40-70 °C) einzustellen und die Ofentür einen Spalt offen zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lufttrocknung:
    • Diese Methode ist die einfachste, erfordert jedoch viel Zeit und ist stark von den Umgebungsbedingungen abhängig. Sie eignet sich besonders gut für Kräuter.

Tipps für das Dörren:

  • Hygiene:
    • Achten Sie auf saubere Arbeitsflächen und Utensilien, um das Risiko von Verunreinigungen zu minimieren.
  • Temperatur und Zeit:
    • Die optimale Temperatur und Dörrzeit variieren je nach Art und Größe der Lebensmittel.
    • Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Lebensmittel.
  • Lagerung:
    • Gedörrte Lebensmittel sollten in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden.

Vorteile des Dörrens:

  • Haltbarkeit:
    • Dörren verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich.
  • Nährstoffe:
    • Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden bleiben beim Dörren viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
  • Geschmack:
    • Gedörrte Lebensmittel haben oft einen intensiven, konzentrierten Geschmack.
  • Platzsparend:
    • Gedörrte Lebensmittel benötigen deutlich weniger Lagerplatz als frische.

Die wichtigsten Zutaten:

Bananen:

Die Banane ist eine der beliebtesten Früchte weltweit, und das aus gutem Grund. Sie ist nicht nur lecker und praktisch, sondern auch reich an Nährstoffen und hat eine faszinierende Geschichte. Hier sind einige interessante Fakten über die Banane:

Botanische Überraschung:

  • Botanisch gesehen ist die Banane eine Beere, obwohl sie im allgemeinen Sprachgebrauch als Obst bezeichnet wird.
  • Die Bananenpflanze ist eigentlich ein riesiges Kraut und kein Baum.

Nährstoffreiche Powerfrucht:

  • Bananen sind eine hervorragende Quelle für Kalium, das wichtig für die Herzgesundheit und den Blutdruck ist.
  • Sie enthalten auch Ballaststoffe, Vitamine (insbesondere Vitamin B6 und Vitamin C) und andere wichtige Mineralstoffe.
  • Bananen liefern schnell Energie und sind daher ein idealer Snack für Sportler.

Vielfalt und Anbau:

  • Es gibt über 1.000 verschiedene Bananensorten, aber die Cavendish-Banane ist die am häufigsten angebaute und exportierte Sorte.
  • Bananen werden hauptsächlich in tropischen Regionen angebaut, darunter Südamerika, Asien und Afrika.
  • Die Banane ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in vielen Entwicklungsländern.

Weitere interessante Fakten:

  • Die Bananenschale kann zur Hautpflege, als Dünger oder sogar zum Polieren von Lederschuhen verwendet werden.
  • Bananen können helfen, die Stimmung zu verbessern, da sie Tryptophan enthalten, eine Aminosäure, die in Serotonin umgewandelt wird.
  • Die Banane kam erst in den 1950er Jahren nach Deutschland.

Die Banane ist also nicht nur ein köstlicher und gesunder Snack, sondern auch eine vielseitige Frucht mit einer reichen Geschichte und vielen überraschenden Eigenschaften.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim nachmachen. Hier findet ihr ein weiteres Rezept zum dörren.

Produkte und Links:

Dörrautomat https://amzn.to/430uM2m

Rezept selbst gemachte Bananenchips:

Selbst gemachte Bananenchips

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Haltbar machenSchwierigkeit: Einfach
Vorbereitung

20

minutes
Trocknen

7

hours 

Zutaten:

  • 5 Stück reife Bananen

Zubereitung:

  • Die Bananen schälen und in 2 – 4 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Auf mit Backpapier ausgelegte Belche oder auf Dörrgitter auslegen.
  • Im Dörrautomat bei 60° 6-8 Stunden trocknen. Am Ende testen ob die Konsistenz gefällt.
  • Oder: Im Backofen bei 60-70° mit leicht offener Ofentür (Kochlöffel dazwischen) 6-8 Stunden trocknen.
  • Kurz abkühlen lassen. Dann in dichten Gläsern oder Dosen luftdicht verpackt aufbewahren.
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Fermentierter Kohl

Ich liebe es zu fermentieren und mich in dem Bereich auszuprobieren. Fermentierter Kohl ist eine tolle Form des Weißkohls um das Fermentieren zu testen und sich an die ersten Rezepte zu wagen.

Fermentieren ist eine faszinierende und uralte Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen und ihren Geschmack zu verändern. Es handelt sich dabei um einen natürlichen Prozess, bei dem Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Pilze organische Stoffe in Lebensmitteln umwandeln.

Wie funktioniert Fermentation?

  • Mikrobielle Umwandlung:
    • Die Mikroorganismen verstoffwechseln Zucker und andere Kohlenhydrate in den Lebensmitteln.
    • Dabei entstehen verschiedene Endprodukte wie Säuren (z. B. Milchsäure), Alkohole oder Gase (z. B. Kohlendioxid).
  • Haltbarkeit:
    • Die entstehenden Säuren und Alkohole senken den pH-Wert der Lebensmittel und schaffen so ein saures Milieu, das das Wachstum schädlicher Bakterien hemmt.
    • Dadurch werden die Lebensmittel länger haltbar.
  • Geschmacksveränderung:
    • Die Fermentation erzeugt eine Vielzahl von Aromen und Geschmacksrichtungen, die von leicht säuerlich bis intensiv würzig reichen können.

Arten der Fermentation:

  • Milchsäuregärung:
    • Hierbei wandeln Milchsäurebakterien Zucker in Milchsäure um.
    • Beispiele: Sauerkraut, Joghurt, Kimchi.
  • Alkoholische Gärung:
    • Hefen wandeln Zucker in Alkohol und Kohlendioxid um.
    • Beispiele: Bier, Wein, Brot.
  • Essigsäuregärung:
    • Essigsäurebakterien wandeln Alkohol in Essigsäure um.
    • Beispiel: Essig.

Vorteile der Fermentation:

  • Verbesserte Haltbarkeit:
    • Fermentierte Lebensmittel sind länger haltbar als frische Lebensmittel.
  • Erhöhte Nährstoffverfügbarkeit:
    • Durch die Fermentation werden einige Nährstoffe leichter verdaulich und für den Körper verfügbarer.
  • Probiotische Wirkung:
    • Fermentierte Lebensmittel enthalten oft lebende Mikroorganismen, die sich positiv auf die Darmflora auswirken können.
  • Geschmacksvielfalt:
    • Die Fermentation erzeugt eine breite Palette an Aromen und Geschmacksrichtungen.

Beispiele für fermentierte Lebensmittel:

  • Sauerkraut
  • Kimchi
  • Joghurt
  • Kefir
  • Kombucha
  • Sauerteigbrot
  • Miso
  • Tempeh

Fermentieren ist eine tolle Möglichkeit, um die Vielfalt der Lebensmittel zu entdecken und gleichzeitig etwas Gutes für die Gesundheit zu tun.

Die wichtigsten Zutaten:

Weißkohl:

Weißkohl ist ein äußerst vielseitiges und gesundes Gemüse mit einer langen Geschichte.

Ursprung und Geschichte:

  • Weißkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und ist eng mit anderen Kohlsorten wie Rotkohl, Grünkohl und Blumenkohl verwandt.
  • Seine Ursprünge reichen bis ins Mittelmeergebiet zurück, wo er schon in der Antike angebaut wurde.
  • Im Mittelalter verbreitete sich der Weißkohl in ganz Europa und wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Ernährung.

Nährstoffe:

  • Weißkohl ist ein wahres Superfood: Er ist reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt.
  • Er enthält wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Calcium und Magnesium.
  • Zudem liefert er Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
  • Er enthält sekundäre Pflanzenstoffe, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben können.

Verwendung:

  • Weißkohl ist äußerst vielseitig in der Küche einsetzbar:
    • Er kann roh als Krautsalat genossen werden.
    • Gekocht ist er eine beliebte Zutat in Eintöpfen, Suppen und Aufläufen.
    • Fermentiert wird er zu Sauerkraut, einer traditionellen Beilage.
  • Weißkohl ist ein wichtiger Bestandteil vieler Nationalgerichte.

Weitere Fakten:

  • Weißkohl ist ein typisches Wintergemüse, da er auch bei kühleren Temperaturen gut gedeiht.
  • Die Senföle im Weißkohl haben eine antibakterielle Wirkung.
  • Weißkohl ist sehr Kalorienarm.

Salz:

Salz ist eine Zutat mit einer langen Geschichte und vielfältigen Funktionen.

Chemische Zusammensetzung und Vorkommen:

  • Salz, chemisch Natriumchlorid (NaCl), ist ein natürlich vorkommendes Mineral.
  • Es kommt in großen Mengen im Meerwasser, in unterirdischen Lagerstätten (Steinsalz) und in Salzseen vor.
  • Steinsalzvorkommen werden auf 100 Billionen Tonnen weltweit geschätzt.

Historische Bedeutung:

  • Salz war in der Antike ein wertvolles Handelsgut und wurde oft als Zahlungsmittel verwendet.
  • Das römische Wort für Sold, „Salarium“, leitet sich vom lateinischen Wort für Salz ab.
  • Salz war ein wichtiger Konservierungsstoff für Lebensmittel, bevor es Kühlgeräte gab.

Physiologische Bedeutung:

  • Salz ist lebenswichtig für den menschlichen Körper. Es reguliert den Wasserhaushalt, ist wichtig für die Nervenfunktion und die Muskelkontraktion.
  • Ein Mangel an Salz kann zu gesundheitlichen Problemen führen.
  • Ein zu hoher Salzkonsum kann jedoch den Blutdruck erhöhen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

Kulinarische Verwendung:

  • Salz ist das am häufigsten verwendete Gewürz in der Küche.
  • Es verstärkt den Geschmack von Speisen und beeinflusst die Textur von Lebensmitteln.
  • Es gibt verschiedene Arten von Salz, wie Meersalz, Steinsalz, Fleur de Sel und Himalayasalz, die sich in Geschmack und Textur unterscheiden.

Weitere Anwendungen:

  • Salz wird in der Industrie für die Herstellung von Chemikalien, Kunststoffen und Papier verwendet.
  • Es wird auch im Winter zum Auftauen von Eis auf Straßen verwendet.
  • Salz wird in der Medizin für Infusionen und zur Behandlung bestimmter Erkrankungen eingesetzt.
  • Salzbäder haben eine positive Wirkung auf den Körper. Sie verbessern die Durchblutung, entspannen Gelenke und Muskeln und können sogar Glückshormone freisetzen.

Wichtige Anmerkungen:

  • Ein moderater Salzkonsum ist wichtig für die Gesundheit.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine maximale tägliche Salzaufnahme von 5 Gramm.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim fermentieren und ein weiteres Rezept zur Haltbarmachung findet ihr hier.

Rezept Fermentierter Kohl:

Fermentierter Kohl

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Haltbar machen, Herbst
Portionen

2

Gläser
Vorbereitung

30

minutes

Zutaten:

  • 2 Stück große Einweckgläser oder direkt Fermentiergläser

  • 1 kg Weißkohl

  • 500 ml Wasser

  • 45 g Salz – 3 % von Gewicht Kohl und Wasser das benötigt wird

  • 10 Stück Pfefferkörner

  • 1 Stück Chilischote in 2cm große Stücke geschnitten

  • 2 Zehen Knoblauch geschält und geviertelt

Zubereitung:

  • Kohl in Stücke schneiden die euch gefallen. Ich mache immer recht große, da sie so knackig bleiben.
  • Geschnittenen Kohl in einer Schüssel mit etwa 20g Salz vermengen und etwas stehen lassen sodass der Kohl weicher wird und sich besser in Gläser füllen lässt.
  • Wasser mit dem restlichen Salz vermengen.
  • In die sterilen Gläser, je die Hälfte von Pfeffer, Chili und Knoblauch geben.
  • Den Kohl und die Lake die sich gebildet hat in die Gläser geben. Zum Rand mindestens 5 cm Platz lassen.
  • Mit Salzwasser auffüllen sodass der Kohl komplett bedeckt ist. Den Kohl mit einer Fermentierglasscheibe, einem Glasdeckel oder ähnlichem beschweren, damit er nicht hoch steigt. Er muss immer mit Wasser bedeckt sein. sonst schimmelt er. Es muss jedoch bis zum Rand noch etwa 3cm Luft sein, nicht dass es beim Gären überläuft.
  • Die Gläser dicht verschließen.
  • Nun bei Zimmertemperatur den Kohl 1 – 2 Wochen fermentieren lassen. Das Wasser wird erst milchig, daran sieht man dass der Prozess starten und wenn es wieder klar wird ist der Prozess definitiv abgeschlossen. Je nach Geschmack kann es aber auch schon eher geöffnet werden. Am Anfang ist das Ferment milder, dann saurer. Mann kann es auch ungeöffnet im Kühlschrank noch 2 Wochen nach reifen lassen. Wir testen uns hier auch noch ran.
  • Beim kosten immer sauberes Besteck nutzen, damit keine Keime hinein gelangen und immer mit Wasser wieder bedecken. Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern.
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