Streuselkuchen mit Pflaumen

Streuselkuchen mit Pflaumen

Hallo meine Lieben, nun hat der Herbst wirklich begonnen. Und daher ist es jetzt mal Zeit für einen Streuselkuchen mit Pflaumen. Oder auch Zwetschgen oder wie sie bei euch heißen mögen. Ein wirklich einfaches Rezept und perfekt für einen Sonntagskuchen.

Das Rezept ist für eine Springform mit einem Durchmesser von 26cm kann aber auch auf einem kleineren Blech gebacken werden.

In unserem Garten sind die Pflaumenbäume leider noch nicht groß um ausreichend Pflaumen für einen Kuchen oder gar Mus zu tragen. Aber zum Glück haben wir Freunde, die so viele haben, dass sie gern welche abgeben. Und schon kann ich mich wieder in meiner Küche austoben.

Ich mag es sehr Pflaumen zu verarbeiten, das ist für mich irgendwie eine meditative Arbeit und ich kann dabei wunderbar abschalten. Egal ob es das Putzen und halbieren ist oder das rühren im Topf beim einkochen.

Das Rezept ist mit Weizenmehl und Butter, ich habe es aber auch schon mit einem feinen Dinkelmehl (Typ 630) und auch schon einmal mit Margarine gebacken, das funktioniert auch gut. ich bevorzuge aktuell irgendwie die klassischen Zutaten. Das schmeckt uns irgendwie besser und ich mir gefällt es total mit unkomplizierten Zutaten zu kochen.

Wer so wie ich Diebe zu Hause hat die den Teig gerne roh essen oder auch selbst gern nascht, kann ja das Streuselrezept einfach verdoppeln und sich dann von seiner großzügigen Seite zeigen.

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Backen und ein weiteres Kuchenrezept findet ihr hier.

Streuselkuchen mit Pflaumen Rezept:

Streuselkuchen mit Pflaumen

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: KuchenKüche: DeutschSchwierigkeit: Mittel

1

Kuchen
Zubereitungszeit

30

Minuten
Backzeit

40

Minuten
Gesamtzeit

1

Stunde 

10

Minuten

Ein tolles Rezept für den Herbst Streuselkuchen mit Pflaumen

Zutaten:

  • 800 – 1000 g reife Pflaume / Zwetschgen

  • 1 Prise Zimt

  • Für den Teig
  • 150 g Weizenmehl (Typ 405 oder Dinkel Typ 630)

  • 2 TL Backpulver

  • 85 g Zucker

  • 1 Prise Salz

  • 120 g weiche Butter gewürfelt

  • 2 Eier

  • 2 Päckchen Vanillezucker

  • Für die Streusel
  • 50 g Butter

  • 50 g Zucker

  • 100 g Weizenmehl (Typ 405)

Zubereitung:

  • Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen
  • Die Pflaumen, waschen, halbieren, Steine entfernen und faule Stellen oder Würmer entfernen
  • Springform (26 cm Durchmesser) fetten und mehlen oder mit Backpapier auslegen.
  • Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit einem Handrühergerät oder Küchenmaschiene zu einer Masse verrühren, etwa 1 -2 Minuten.
  • Den Teig in die Springform geben und gleichmässig verteilen.
  • Die Pflaumenhälften in die Form hinein schichten.Pflaume auf dem Teig
  • Nun alle Zutaten für den Teig verkneten und locker auf den Zwetschgen verteilen.
  • Im Backofen bei 180° etwa 40 Minuten backen.

Notizen:

  • Schmeckt sehr gut mit geschlagener Sahne.

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Focaccia Rezept, ein italienischer Klassiker

Habt ihr schon mal ein Focaccia Rezept ausprobiert? Ich habe lange gebraucht um mich an den italienischen Klassiker heran zutrauen. Insgesamt habe ich sehr großen Respekt vor dem Backen und irgendwie sind das Backen und ich noch immer auf leichtem Kriegsfuß. Mittlerweile experimentiere ich aber immer mehr, zum Beispiel auch mit selbst angezüchtetem Sauerteig und werde auch immer besser. Aber es geht auch echt viel schief und die Familie muss trotzdem immer verkosten. Oder mein Schatz nimmt meine ganz schlimmen Ergebnisse mit zum Angeln oder später als Futter für unsere Tiere.

Man muss seine Misserfolge mit Humor sehen und daraus lernen und dann klappt es beim nächsten versuch bestimmt. Und beim Brot backen ist es wirklich so, je öfter man übt umso besser wird das Brot. Und natürlich ist es auch Rezept abhängig, es gibt einfach Rezepte dir klappen bei mir nicht, teilweise liegt es am Rezept und teilweise an mir, weil irgendwas fehlt und ich anfange zu improvisieren, was beim kochen super klappt, aber beim backen absolut keinen Sinn macht.

Dieses Mal möchte ich euch eines meiner gelungenen Experimente vorstellen – die Focaccia mit einem bunten Garten darauf. Als Basis habe ich einen Hefeteig gemacht. Ich möchte aber später auch mal eine mit Sauerteig versuchen. Die Focaccia ist eine Art italienisches Fladenbrot, welches vor dem Backen üppig belegt werden kann oder auch einfach nur mit Salz und Olivenöl.Und es passt perfekt in den Sommer als Beilage zu Grillen oder einfach so mit einem Salat, wenn gar kein großer Hunger da ist. Die Dekoration sollte an eine Wiese mit roten Blüten erinnern, hier sind aber der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann sich immer wieder ausprobieren. Irgendwie ist so eine Gartenfocaccia vor dem Backen immer schöner als danach, aber es ist natürlich trotzdem ein Highlight auf jedem Grillbuffet.

Die fertige Focaccia

Nun wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren und lasst es euch schmecken.

Focaccia Rezept:

Focaccia – ein italienischer Klassiker

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: Brot, Beilage, VorspeisenKüche: ItalienischSchwierigkeit: Mittel
Portionen

1

Blech
Vorbereitung

20

Minuten
Backzeit

25

Minuten
Kalorien

300

kcal
Ruhzeit

1

Stunde 

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 500g Mehl (Dinkel oder Weizen), zum Beispiel ein Pizzamehl

  • 1/2 Würfel Hefe

  • 320 ml lauwarmes Wasser

  • 10g Zucker

  • 10g Salz

  • 3 EL Olivenöl

  • Optional Kräuter

  • Zum Belegen:
  • 3 -5 EL Olivenöl

  • 5 -7 halbierte Cherrytomaten

  • 1 rote Zwiebel in feine Scheiben geschnitten

  • Lauch – ich habe Zimmerknoblauch benutzt

  • Rosmarin

  • schwarze Oliven in Scheiben geschnitten

  • grobes Salz

Zubereitung:

  • Teigzubereitung:
  • Die Hefe in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker verrühren.Kurz stehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.
  • Währenddessen schon einmal das Mehl und das Salz in eine große Schüssel geben.
  • Das Olivenöl und das Hefewasser dazu geben und alles gut durch kneten, ich nutze eine einfache Küchenmaschine. Etwa 10 Minuten bis der Teig schön glatt ist.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel etwas Öl geben. Den Teig in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 – 60 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
  • Den Teig anschließen auf ein geöltes Blech oder in eine geölte Form geben. Vorsichtig in Form ziehen, er sollte etwa 1-2 cm dick sein.
  • Die Form vorsichtig abdecken und wieder etwa 25 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Dekorieren und Backen:
  • Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Olivenöl bestreichen und mit den Fingern oder einem Stab vom Kochlöffel Löcher leicht Kuhlen in den Teig drücken. Nun die Focaccia nach Belieben belegen und dekorieren.
  • Das Brot bei 200° etwa 20 Minuten goldbraun backen.Man kann hier ruhig mal die Stäbchenprobe machen um zu sehen ob die Focaccia durch gebacken ist.
  • Nun kann man sie noch mit Olivenöl bestreichen und genießen.

Notizen:

  • Benötigte Utensilien: Schüssel, Rühergerät, Blech oder Form, Backofen Tuch zum abdecken, Messer, Brett, Waage

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Möhrenkuchen – einfach, saftig, lecker

Heute habe ich mal etwas anderes als Pasta für euch. Nämlich einen saftigen Möhrenkuchen. Den wollte ich schon immer mal ausprobieren und jetzt kurz vor Ostern war es dann endlich soweit. Ich muss sagen, dass meine Familie und ich wirklich begeistert waren und es ein Rezept nicht nur für Ostern ist.

Leider backe ich insgesamt zu selten Kuchen und bin immer auf der Suche nach einfachen und unkomplizierten Ideen. Da ich nicht der Typ bin der große Torten verziert bin ich hier noch in einer Findungsphase 🙂

Das Topping ist eine Frischkäsecreme, ihr könnt diese natürlich auch durch einen Zuckerguss ersetzen. Um Frische rein zu bringen kann man Orangen- oder Zitronensaft ergänzen. Damit die Creme aufgetragen werden kann muss der Kuchen komplett abgekühlt sein, sonst zerläuft sie. Was natürlich sehr schade wäre. Ein Kuchen mit Zuckerguss ist natürlich länger haltbar als die Frischkäsevariante. Also plant ein bisschen wann der Kuchen gegessen werden soll, denn sonst trocknet die Creme zu sehr ein oder wird vielleicht sogar ranzig.

Viel Spaß beim Backen und gute Appetit.

Ein weiteres spannendes Kuchenrezept findet ihr hier.

Möhrenkuchen Rezept:

Möhrenkuchen

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: KuchenKüche: DeutschSchwierigkeit: Einfach
Portionen

12

Stück
Zubereitungszeit

30

Minuten
Backzeit

50

Minuten
Gesamtzeit

4

Stunden 

10

Minuten

Das Rezept ist für eine runde Kuchenform mit 26 cm Durchmesser

Zutaten:

  • Teig:
  • 500g ungeschälte Karotten

  • 1 Bio Orange – 2 TL Orangenschale und Saft von einer halben Orange werden benötigt

  • 1 Packung gemahlene Mandeln (200g)

  • 200g Mehl (feines Weizen- oder auch Dinkelmehl)

  • 2 TL Backpulver

  • 4 Eier

  • 225g Zucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 100ml neutrales Speiseöl (Sonnenblume oder Raps)

  • Frischkäsecreme:
  • 200g Frischkäse

  • 2 Päckchen Vanillezucker

  • 25g Puderzucker

  • Etwas Zitronen- oder Orangensaft

  • Dekoration:
  • Pistazien gehackt

  • Dekomöhren – fertig gekauft

Zubereitung:

  • Den Backofen auf ca. 160° Umluft vorheizen. Die Kuchenform einfetten und mehlieren.
  • Kuchen backen:
  • Die Karotten schälen und fein raspeln, es werden 400g geraspelte Möhren benötigt.
  • Eier trennen, das Eiweiß kalt stellen.
  • Karotten, Orangenschale, Mehl, Salz, Mandeln, Backpulver, Eigelb, Öl, Zucker, Vanillezucker und Orangensaft in einer großen Schüssel mit einem Rühergerät, Küchenmaschine oder per Hand zu einem Teig vermischen.
  • Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
  • Die Teigmasse in die Kuchenform und im Backofen ca. 50 Minuten backen.
  • Danach den Kuchen komplett abkühlen lassen. Das dauert mindestens 1 Stunde. Ich habe zwischendurch dir Form geöffnet um es zu erleichtern.
  • Topping und Dekoration:
  • Den Frischkäse mit Vanillezucker , Zucker und Zitronensaft glatt rühren und gleichmäßig auf dem ausgekühltem Kuchen verteilen.
  • Mit Pistazien und Dekomöhren verzieren.

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Low Carb Pancakes mit Kokosmehl

Ich wollte schon immer mal einen Pancaketurm machen, man sieht ja in den sozialen Netzwerken so viele geniale Bilder. Da bin ich jedes Mal entzückt. Also habe ich mir ein Standardrezept für Pancakes angesehen und es auf Low Carb umgewandelt. Ich musste etwas experimentieren bis alles geklappt hat, aber es funktioniert. Ich habe mich am Anfang mit dem Kokosmehl total verschätzt, es hat extrem nach gedickt. Daher habe ich dann mehr Milch hinzu gefügt, damit der Teig die richtige Konsistenz bekommt. Diese muss dickflüssig sein, ähnlich einem Pfannkuche-/Eierkuchenteig, also etwas dicker als ein Crepeteig.

Utensilien:

  • Schüssel, Schneebesen, Löffel, Pfanne

Zutaten für 2 Personen:

  • 150 g Kokosmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Erytrith, Birkenzucker oder ein anderes Süßungsmittel eurer Wahl
  • 2 Eier
  • 250 ml Milch, kann je nach Konsistenz auch mehr werden
  • 50 g flüssige Butter
  • 2 EL Pflanzenöl
  • als Garnitur: Blaubeeren, Ahornsirup, knusprig gebackener Bacon, gebratene Bananen oder was ihr sonst so mögt

Zubereitung:

  • Kokosmehl, Salz, Backpulver und Süße in eine Schüssel geben. Kräftig verrühren, in die Mitte eine Kuhle bilden
  • Eier und Milch dazu geben und alles kräftig mit dem Schneebesen verrühren
  • Butter schmelzen lassen und in den Teig einrühren, , so das keine Klumpen vorhanden sind (notfalls pürieren)
  • der Teig muss schaumig und zähflüssig sein, da er sonst beim braten wie Crêpes auseinander fließt (er war am Anfang bei mir zu fest, falls das so ist könnt ihr einfach mit etwas mehr Milch verdünnen)
  • Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Eine kleine Kelle Teig hineingießen und den Pancake 2 Minuten braten lassen. Dann umdrehen und eine Minuten weiter braten lassen.
Pancakes während der Zubereitung
Pancakes während der Zubereitung
  • die fertigen Pancakes auf Küchenpapier etwas entfetten

Nun die Pancakes als Turm oder wie ihr gerne möchtet anrichten. Ich habe als Garnitur gebratene Bananen, Bacon, Heidelbeeren und Ahornsirup benutzt, das war eine wirklich geniale Kombi, durch das Süße und Salzige zugleich, das liebe ich ja sowieso sehr. Demnächst probiere ich noch eine Kombi mit Erdnussbutter und Bananen oder Schokolade und Erdbeeren.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Rezept und lasst es euch schmecken.

Low Carb Pancake
Low Carb Pancake

Low Carb Pudding-Kuchen

Ich habe letztens bei der lieben Tanja von Pfefferbraut ein tolles Rezept auf Instagram gesehen. Einen Schokokuchen aus Puddingpulver gekocht, total easy und auch noch Low Carb, naja bis auf die Stärke im Pulver, aber irgendwo ist dann auch bei mir Schluß.

Hier das Original von Tanja

Pfefferbraut
Puddingkuchen a la Pfefferbraut

Ich habe das Rezept dann etwas abgewandelt, hauptsächlich weil ich andere Zutaten im Haus hatte, aber es hat trotzdem super geklappt und ganz grandios geschmeckt und das sogar noch am nächsten Tag. durch die verwendeten Kirschen aus dem Glas war es dazu auch noch die perfekte Mischung aus Schokolade und Frucht. Ich bin ja eigentlich nicht so der süß-Typ aber das war richtig gut und wird es jetzt sicher öfters geben und dann auch in allen möglichen Varianten.

Low Carb Puddingkuchen
Low Carb Puddingkuchen mit Beeren und Kirschen

Hier erste einmal meine erste Version

Benötigte Utensilien:

  • Kuchenform (Durchmesser 20 cm)
  • Schüssel
  • Handrührgerät
  • Backofen (vorgeheizt auf 170°C)
Beeren
Beeren zur Deko

Zutaten für eine 20 cm Backform:

  • 150g Quark
  • 100g griechischer Joghurt
  • 1-2 EL Xucker, Birkenzucker, Erytrit
  • 1 Packung Schokoladenpudding
  • 1/2 Vanilleschote (das Mark auskratzen)
  • 1 steif geschlagenes Eiweiß
  • Obst, ich habe ein halbes Glas Kirschen verwendet und die gut abtropfen lassen
Schokopuddingkuchen
der Kuchen vor dem Backen

Zubereitung:

  • das Eiweiß steif schlagen
  • den Joghurt, Quark, Vanillemark und Süßungsmittel in einer Schüssel gut verrühren, so dass keine Klumpen mehr da sind
  • das steif geschlagene Eiweiß unterheben
  • die Masse in die Backform geben, die ihr vorher aus fettet oder mit Backpapier auslegt
  • im Backofen bei 170°C auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten backen
  • den Ofen ausmachen und aufmachen, den Kuchen noch 10 Minuten stehen lassen
  • den Kuchen auskühlen lassen und vorsichtig stürzen

Den Kuchen mit Früchten, Vanillesauce oder Schlagsahne servieren (sicherlich passt auch rote Grütze sehr gut dazu) und einfach genießen.

Lasst es euch schmecken. Danke noch einmal an die liebe Tanja von Pfefferbraut, die mich inspiriert hat und ihr Rezept zur Verfügung gestellt hat.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß damit und werde bald mal eine Vanilleversion davon probieren.

Schokopuddingkuchen
Schokopuddingkuchen