Apfel-Fruchtleder

Hallo ihr lieben, ich liebe es Dinge haltbar zu machen. Deswegen habe ich heute ein neues Rezept für euch.

Ein tolles Rezept für Äpfel die zu viel sind und am besten aus eigener Ernte.

Wissenswertes über Haltbarmachung:

Dörren ist eine der ältesten Methoden zur Konservierung von Lebensmitteln. Durch den Entzug von Wasser werden Lebensmittel haltbarer gemacht und behalten gleichzeitig einen Großteil ihrer Nährstoffe. Hier sind einige wichtige Informationen zum Dörren:

Grundlagen des Dörrens:

  • Prinzip:
    • Beim Dörren wird den Lebensmitteln durch warme, zirkulierende Luft Feuchtigkeit entzogen. Dieser Prozess, auch Dehydrierung genannt, verhindert das Wachstum von Mikroorganismen, die für den Verderb verantwortlich sind.
  • Geeignete Lebensmittel:
    • Dörren eignet sich für eine Vielzahl von Lebensmitteln, darunter Obst, Gemüse, Kräuter und sogar Fleisch.
  • Vorbereitung:
    • Vor dem Dörren sollten Lebensmittel gründlich gewaschen und gegebenenfalls von Kernen, Stielen und beschädigten Stellen befreit werden.
    • Um ein gleichmäßiges Trocknen zu gewährleisten, ist es wichtig, die Lebensmittel in gleichmäßige Stücke oder Scheiben zu schneiden.

Methoden des Dörrens:

  • Dörrautomat:
    • Ein Dörrautomat ist ein speziell entwickeltes Gerät, das eine kontrollierte Temperatur und Luftzirkulation bietet.
    • Diese Methode ist besonders schonend und liefert gleichmäßige Ergebnisse.
  • Backofen:
    • Auch im Backofen lassen sich Lebensmittel dörren. Wichtig ist, eine niedrige Temperatur (ca. 40-70 °C) einzustellen und die Ofentür einen Spalt offen zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
  • Lufttrocknung:
    • Diese Methode ist die einfachste, erfordert jedoch viel Zeit und ist stark von den Umgebungsbedingungen abhängig. Sie eignet sich besonders gut für Kräuter.

Tipps für das Dörren:

  • Hygiene:
    • Achten Sie auf saubere Arbeitsflächen und Utensilien, um das Risiko von Verunreinigungen zu minimieren.
  • Temperatur und Zeit:
    • Die optimale Temperatur und Dörrzeit variieren je nach Art und Größe der Lebensmittel.
    • Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Lebensmittel.
  • Lagerung:
    • Gedörrte Lebensmittel sollten in luftdichten Behältern an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden.

Vorteile des Dörrens:

  • Haltbarkeit:
    • Dörren verlängert die Haltbarkeit von Lebensmitteln erheblich.
  • Nährstoffe:
    • Im Vergleich zu anderen Konservierungsmethoden bleiben beim Dörren viele Vitamine und Mineralstoffe erhalten.
  • Geschmack:
    • Gedörrte Lebensmittel haben oft einen intensiven, konzentrierten Geschmack.
  • Platzsparend:
    • Gedörrte Lebensmittel benötigen deutlich weniger Lagerplatz als frische.

Die wichtigsten Zutaten:

Äpfel:

Sie sind ein beliebtes und vielseitiges Obst, das weltweit angebaut wird. Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer wichtigsten Eigenschaften:

Allgemeine Informationen:

  • Vielfalt: Es gibt Tausende von Apfelsorten, die sich in Geschmack, Textur und Farbe unterscheiden.
  • Saison: Die Apfelsaison variiert je nach Sorte und Region, liegt aber hauptsächlich im Herbst.
  • Nährstoffe: Äpfel sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Ballaststoffen und Antioxidantien.

Gesundheitliche Vorteile:

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung.
  • Antioxidantien können vor Zellschäden schützen.
  • Regelmäßiger Apfelkonsum kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Verwendung:

  • Äpfel können roh gegessen, zu Saft gepresst oder in zahlreichen Gerichten verwendet werden (z. B. Kuchen, Kompott, Apfelmus).
  • Sie eignen sich hervorragend zum Einkochen und zur Herstellung von Marmeladen.

Lagerung:

  • Äpfel sollten kühl und dunkel gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.
  • Beschädigte Äpfel sollten aussortiert werden, da sie andere Früchte verderben können.

Nun viel Spaß beim dörren. Ein weiteres Rezept zum haltbar machen findet ihr hier.

Rezept Apfel-Fruchtleder:

Apfel-Fruchtleder

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Deutsch, Haltbar machen, Herbst, Sommer
Trockenzeit

5

hours 
Vorbereitung

30

minutes

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel

  • optional Zucker

  • optional Zimt

  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

  • Äpfel zerteilen, Kerne und Gehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden.
  • Mit Wasser in einem Topf aufkochen und weich garen.
  • Wenn die Äpfel weich sind, alles fein pürieren.
  • Abschmecken, je nach Geschmack Zucker und Zimt zugeben.
  • Das Mus abkühlen lassen und in der Zeit entweder den Backofen oder Dörrautomaten vorbereiten. Bleche und Gitter mit Backpapier belegen.
  • Das Mus auf das Backpapier streichen, dünn verteilen ungefähr 0,3 – 0,5 cm.
  • Im Backofen bei 50° mit einem Löffel in der Tür, so dass die Feuchtigkeit raus kann, etwa 4 -5 Stunden trocknen.
    Im Dörrautomaten bei 50° etwa 5 Stunden dörren.
    Nach der Zeit testen ob es die gewünschte Konsistenz hat.
  • In Streifen schneiden und eventuell zu Röllchen aufrollen. Abkühlen lassen.
  • In Schraubgläsern oder dichten Vorratsdosen aufbewahren.
    Luftdicht verschlossen, sonst zeiht es Feuchtigkeit und bekommt eine unschöne Konsistenz und kann schimmeln.
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Apfel-Quitten-Mus

Hallo ihr Lieben, ich bin ja ein riesen Fan von Haltbarmachung, daher habe ich heute ein Rezept für Apfel-Quitten-Mus für euch. Wir haben im Garten nun Bäume für Quitten und Äpfel und haben auch schon schön geerntet in den letzten zwei Jahren. Das ist so ein tolles Gefühl.

Ich habe mich für verschiedene Methoden zum haltbar machen entschieden, um auch einfach mal zu probieren was lecker ist, praktikabel und lange hält.

Das kochen von einem Mus gehört zum Einkochen und einwecken.

Wissenswertes über Haltbarmachung:

Einkochen ist eine traditionelle Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen:

Was ist Einkochen?

  • Einkochen ist eine Methode zur Konservierung von Lebensmitteln durch Erhitzen in luftdicht verschlossenen Gläsern.
  • Durch das Erhitzen werden Mikroorganismen abgetötet, die zum Verderben der Lebensmittel führen würden.
  • Beim Abkühlen entsteht ein Vakuum im Glas, das die Lebensmittel zusätzlich schützt.

Unterschiede zu anderen Begriffen:

  • Einmachen: Oft als Oberbegriff verwendet oder für das Haltbarmachen von süßen Lebensmitteln wie Marmelade.
  • Einwecken: Bezeichnet das gleiche Verfahren wie Einkochen, ist aber markenrechtlich geschützt.

Vorteile des Einkochens:

  • Längere Haltbarkeit von saisonalen Lebensmitteln.
  • Erhaltung von Geschmack und Nährstoffen.
  • Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.
  • Keine Verwendung von chemischen Konservierungsstoffen notwendig.

Geeignete Lebensmittel:

  • Obst und Gemüse
  • Fleisch und Wurst
  • Suppen und Eintöpfe
  • Marmeladen, Konfitüren und Gelees

Wichtige Schritte beim Einkochen:

  1. Vorbereitung:
    • Saubere Gläser und Deckel verwenden.
    • Lebensmittel gründlich waschen und vorbereiten.
  2. Befüllen:
    • Gläser locker befüllen, dabei einen Freiraum lassen.
    • Flüssigkeit (z.B. Wasser, Sud) hinzufügen.
  3. Erhitzen:
    • Gläser in einen Einkochtopf oder Backofen stellen.
    • Auf die richtige Temperatur und Einkochzeit achten (je nach Lebensmittel).
  4. Abkühlen:
    • Gläser langsam abkühlen lassen.
    • Vakuum überprüfen (Deckel muss nach innen gewölbt sein).

Wichtige Hinweise:

  • Hygiene ist entscheidend, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.
  • Die Einkochzeiten und Temperaturen variieren je nach Lebensmittel.
  • Beschädigte oder nicht richtig verschlossene Gläser aussortieren.

Die wichtigsten Zutaten:

Äpfel:

Sie sind ein beliebtes und vielseitiges Obst, das weltweit angebaut wird. Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer wichtigsten Eigenschaften:

Allgemeine Informationen:

  • Vielfalt: Es gibt Tausende von Apfelsorten, die sich in Geschmack, Textur und Farbe unterscheiden.
  • Saison: Die Apfelsaison variiert je nach Sorte und Region, liegt aber hauptsächlich im Herbst.
  • Nährstoffe: Äpfel sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Ballaststoffen und Antioxidantien.

Gesundheitliche Vorteile:

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung.
  • Antioxidantien können vor Zellschäden schützen.
  • Regelmäßiger Apfelkonsum kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Verwendung:

  • Äpfel können roh gegessen, zu Saft gepresst oder in zahlreichen Gerichten verwendet werden (z. B. Kuchen, Kompott, Apfelmus).
  • Sie eignen sich hervorragend zum Einkochen und zur Herstellung von Marmeladen.

Lagerung:

  • Äpfel sollten kühl und dunkel gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.
  • Beschädigte Äpfel sollten aussortiert werden, da sie andere Früchte verderben können.

Quitten:

Sie sind ein aromatisches Kernobst, das vor allem im Herbst Saison hat. Hier sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Eigenschaften und Verwendung:

  • Aroma:
    • Quitten haben ein intensives, blumiges Aroma, das an Äpfel und Birnen erinnert.
  • Verarbeitung:
    • Roh sind Quitten aufgrund ihres harten Fruchtfleisches und des hohen Gerbstoffgehalts meist ungenießbar.
    • Sie werden daher fast immer gekocht, gedünstet oder gebacken.
    • Beliebte Verarbeitungsformen sind Marmeladen, Gelees, Kompott und Liköre.
  • Gesundheit:
    • Quitten sind reich an Ballaststoffen, insbesondere Pektin, das die Verdauung fördert.
    • Sie enthalten zudem Vitamin C und andere wertvolle Inhaltsstoffe.

Wissenswertes:

  • Aussehen:
    • Quitten haben eine gelbe, oft leicht pelzige Schale.
    • Ihre Form variiert von apfel- bis birnenförmig.
  • Ernte:
    • Reife Quitten erkennt man an ihrer gelben Farbe und dem intensiven Duft.
    • Sie sollten vor dem ersten Frost geerntet werden.
  • Herkunft:
    • Die Quitte stammt ursprünglich aus dem Kaukasus.

Küchentipps:

  • Vor der Verarbeitung sollte der feine Flaum auf der Schale abgerieben werden.
  • Das Kerngehäuse sollte großzügig entfernt werden, da es viele Kerne enthält.

Viel Spaß nun beim nachkochen. Ein weiteres Rezept zum haltbar machen findet ihr hier.

Rezept:

Apfel-Quitten-Mus

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: haltbar machenSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Gläser
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 500 g Äpfel

  • 500 g Quitten

  • Zimt

  • Vanillezucker

  • Zitronensaft

  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

  • Gläser und Schraubdeckel auskochen bzw. mit ganz heißem Wasser ausspülen.
  • Quitten und Äpfel waschen und trocknen
  • Die Früchte in Stücke schneiden, ich lasse die Schale dran.
  • Die Quittenstücke mit dem Wasser zuerst in einen großen Topf geben und etwa 10 Minuten dünsten, sie brauchen etwas länger.
  • Nun die Äpfel zugeben und alles noch etwa 15 Minuten garen lassen, bis die Stücke weich werden.
  • Mit Zucker, Zimt, Vanillezucker und Zitronen würzen. Alles pürieren und noch einmal abschmecken.
  • Das Mus noch einmal aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln lassen.
  • Mit Hilfe eines Trichters das Mus in die Gläser füllen., mit Deckel verschließen.
  • Das Mus nun einkochen, ich nutze einen normalen, großen Topf, stelle die Gläser hinein. Wasserstand auffüllen bis kurz unter den Deckel und dann etwa 20 Minuten das Wasser köcheln lassen.
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Selbst gemachtes Tomatenmark

Selbst gemachtes Tomatenmark

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein tolles Grundrezept für euch, selbst gemachtes Tomatenmark.

Wir haben in 2024 endlich so viele Tomaten ernten können, dass wir eigenes Tomatenmark kochen konnten. Das hat mich so sehr gefreut, denn es gibt für mich nichts schöneres als selbst anzubauen und zu kochen. Ich habe es im Thermomix zubereitet, aber es funktioniert natürlich auch mit einem Topf und Pürierstab.

Für das Mark habe ich extra die Sorte San Marzano angebaut, denn die soll mit am besten sein zum kochen. Ich habe aber dann noch mit allen anderen Tomaten aus dem Garten ergänzt um eine größere Menge zusammen zu bekommen.

Ich habe das Mark in Bügel- und Schraubgläser abgefüllt. Die solltet ihr vorher gut auskochen. Das Tomatenmark ist durch das lange Kochen mehrere Wochen im Kühlschrank haltbar. Ihr könnt es aber auch zur Sicherheit noch einkochen oder sogar einfrieren. Wie bei Pesto solltet ihr immer saubere Löffel zum Entnehmen nutzen, den Rand sauber halten und auch ruhig die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedecken. So könnt ihr die Haltbarkeit verlängern.

Auch in diesem Jahr werde ich wieder Tomaten anbauen und das sogar aus den Samen, die ich gesammelt habe. Aktuell haben wir noch kein Gewächshaus, daher baue ich die Tomaten in großen Kübeln an der Hauswand an. Das hat bisher super funktioniert und ordentlich Ertrag gebracht.

Die wichtigsten Zutaten:

Tomaten:

Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist eine vielseitige und weltweit beliebte Frucht, die botanisch gesehen zu den Beeren zählt, aber im Allgemeinen als Gemüse verwendet wird. Hier eine informative Zusammenfassung:

Herkunft und Geschichte:

  • Ursprünglich stammt die Tomate aus Südamerika, wo sie von den Azteken und Inkas kultiviert wurde.
  • Im 16. Jahrhundert brachten spanische Entdecker die Tomate nach Europa.
  • Anfangs wurde sie in Europa aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur Familie der Nachtschattengewächse misstrauisch betrachtet und hauptsächlich als Zierpflanze verwendet.
  • Erst im 18. und 19. Jahrhundert setzte sich die Tomate als Nahrungsmittel durch und wurde in der europäischen Küche immer beliebter.

Botanische Merkmale:

  • Die Tomate gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), zu der auch Kartoffeln, Paprika und Auberginen gehören.
  • Es gibt eine große Vielfalt an Tomatensorten, die sich in Größe, Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.
  • Die Tomatenpflanze kann je nach Sorte und Anbaubedingungen eine Höhe von mehreren Metern erreichen.

Nährwert und Verwendung:

  • Tomaten sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C und Vitamin A), Mineralstoffen und Antioxidantien (wie Lycopin).
  • Sie sind kalorienarm und daher ein gesunder Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
  • Tomaten werden auf vielfältige Weise verwendet: roh in Salaten, als Zutat in Saucen, Suppen und Eintöpfen, gegrillt, gebraten oder getrocknet.

Anbau:

  • Tomaten benötigen einen sonnigen und warmen Standort sowie einen nährstoffreichen Boden.
  • Die Anzucht erfolgt meist aus Samen, die im Frühjahr vorgezogen werden.
  • Tomatenpflanzen benötigen Unterstützung, um ihr Gewicht zu tragen, daher werden sie oft an Stäben oder Schnüren befestigt.
  • Die Erntezeit variiert je nach Sorte und Anbaubedingungen, liegt aber in der Regel zwischen Sommer und Herbst.

Wissenswertes:

  • Der Name „Tomate“ stammt aus der Aztekensprache Nahuatl („tomatl“).
  • In Österreich und Südtirol wird die Tomate auch als „Paradeiser“ bezeichnet.
  • Es gibt tausende verschiedener Tomatensorten.

Tomatenmark:

Ebenso wie Tomaten ist auch Tomatenmark gesund. Es ist reich an Mineralien und Vitaminen. Natürlich weniger als in frischen, aber immer noch reich an Vitamin B und C. Zusätzlich ist es reich an Antioxidantien.

Jeden tag ein Löffel Tomatenmark zu essen, soll sehr gesund sein und ein echter Booster für die Haut.

Ich nutze es am liebsten für Pastagerichte, Suppen, Eintöpfe oder auch als Brotbelag. Ein Rezept für selbst gemachtes Tomatenmark findet ihr hier.

Ein Rezept um das Tomatenmark zu nutzen findet ihr hier.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim nachkochen und haltbar machen.

Rezept selbst gemachtes Tomatenmark:

Selbst gemachtes Tomatenmark

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Haltbar machen
Zubereitung gesamt

3

hours 

20

minutes

Zutaten:

  • 2 kg reife Tomaten – Bioqualität

  • 20 g Salz

  • 2 TL Zucker

  • optional: getrockneter Oregano oder Basilikum, Chilipulver, Cayennepfeffer

Zubereitung:

  • Tomaten gründlich waschen – ich nutze hier Natron wenn es gekaufte sind – vierteln und den grünen Strunk entfernen.Tomaten, Salz und PfefferStart im Thermomix
  • Mit einem Pürierstab oder im Thermomix (Stufe 5 etwa 10 Sekunden) pürieren. Ich streiche die Tomaten nicht durch ein Sieb, da ich alle guten Stoffe darin lassen möchte. Wer es fein mag kann das aber gern machen. Pürierte Tomaten
  • Den Tomatenbrei in einen Topf geben mit Salt und Zucker sowie eventuellen Gewürzen würzen. Langsam auf dem Herd aufkoche und einreduzieren. Immer wieder dabei umrühren. Das kann zwischen 1 bis 3 Stunden dauern. Je nach Konsistenz die ihr haben wollt.
  • Im Thermomix bei der Varoma Stufe ca. 45 Minuten und Rühren Stufe 3. Noch einmal pürieren und alles nach unten schieben. Weiter einreduzieren – Varoma ca. 30 Minuten und wieder Stufe 3. Wenn es noch zu flüssig ist, noch einmal mit der Varoma Stufe 10 Minuten köcheln. fertiges Tomatenmark
  • In die ausgekochten Gläser geben und im Kühlschrank lagern.
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Knoblauchpaste

Knoblauchpaste

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein Rezept für Knoblauchpaste für euch. Der wilde Knoblauch aus unserem Garten ist hierfür perfekt. Er wird auch als Bauernknoblauch oder chinesischer Knoblauch bezeichnet. Er wächst bei uns in großen Mengen so dass es schade wäre ihn nicht zu verwenden. Dazu habe ich noch normale Knoblauchzehen benutzt sowie gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chilipulver.

Die Knoblauchpaste habe ich im Thermomix zubereitet, aber das funktioniert natürlich auch in einem Mixer oder mit einem Pürrierstab.

Die Paste sollte immer mit etwas Öl (Olivenöl oder ein neutrales Pflanzenöl) abgedeckt sein, dann hält sie in einem Glas im Kühlschrank sehr lange. Ihr könnt die Knoblauchpaste aber auch in Eiswürfelformen einfrieren.

Die Paste benutze ich um Fleisch zu marinieren, für Pasta oder auch als Brotaufstrich.

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Die wichtigsten Zutaten:

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Olivenöl:

Olivenöl zählt zu einem der gesünderen Fette und Pflanzenöle. Es soll gut für das Herz-Kreislauf-System sein und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren (50 – 70%) und und gesättigten Fettsäuren und ist daher auch gut zum Braten geeignet, denn diese sind hitzebeständiger als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Ich verwende trotzdem immer Olivenöl, das direkt als Bratöl bezeichnet ist, wenn ich es erhitzen möchte.

Der Geschmack wird auch hier oft von der Herkunft bestimmt, denn je nach Region sind die Sorten, die Herstellung und auch das Klima unterschiedlich. Hier kann man also durchaus Unterschiede erkennen.

Ihr solltet euer gutes Olivenöl nicht zu lange lagern und innerhalb von etwa 2 Jahren aufbrauchen. Denn es kann ranzig werden und auch seinen Geschmack verändern. Ich lagere es in der Speisekammer, dunkel, trocken und leicht kühl.

Ich benutze es am liebsten für Salate, Marinaden und an Pasta. Es wird aber auch zur Herstellung von Seifen, Cremes und Kosmetik benutzt. Auch unsere Hühner bekommen gelegentlich ein paar Tropfen Olivenöl in ihr Frischfutter.

Produkte und Links:

Zum Olivenöl

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Rezept für eine Sauce findet ihr hier.

Rezept Knoblauchpaste:

Knoblauchpaste

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Dips und SaucenSchwierigkeit: Einfach
Ergibt

3

große Gläser
Zubereitung

20

minutes

Zutaten:

  • 500 g wilder Knoblauch aus dem Garten – chinesischer Knoblauch

  • 5 Zehen Zehen Knoblauch

  • 200-300 g Olivenöl oder ein neutrales Pflanzenöl

  • Pfeffer, Chilipulver

  • 2 EL Salz

Zubereitung:

  • Den wilden Knoblauch gründlich waschen und putzen, anschließend grob zerkleinern.
  • Knoblauch schälen und halbieren.
  • Knoblauch und wilden Knoblauch in den Thermomixbehälter geben. Alles sehr fein zerkleinern, zum Beispiel bei Stufe 8 etwa 30 Sekunden. Ich habe damit es einfacher geht, den Knoblauch in mehreren schritten zerkleinert.
  • Salz und Öl zugeben und alles mixen, hier zum Beispiel Stufe 7 für 30 Sekunden. Je nachdem welche Konsistenz ihr wollt.
  • Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Am besten mit Brot kosten.
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Fichtennadelhonig – ein Heilmittel aus Maispitzen

Ein Rezept für eine Art Honig oder Sirup aus jungen Fichtennadeln

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Es ist Mai und im Mai kann man wunderbar junge Fichtenspitzen ernten und daher geht es heute um Fichtennadelhonig. Das sind die kleinen jungen Triebe von Fichtenbäumen. Dies solltet ihr idealerweise auf eurem eigenen Grundstück sammeln oder bei Bekannten pflücken. Wenn ihr in Wäldern sammelt, solltet ihr besser vorher jemanden (wie Forstleute) fragen ob ihr das dürft. Gesammelt wird am besten nur von mittelgroßen oder großen Bäumen. Denn kleine sollen ja noch wachen. Allerdings bitte nur immer eine Hand voll und niemals die Spitze pflücken. Da ja die Bäume weiterhin nach oben und grade wachsen sollen. Damit die Spitzen nicht stocken, am besten in einem Netz oder einem luftdurchlässigen Stoffbeutel sammeln. Außerdem idealerweise am selben Tag noch weiter verarbeiten. Also einlegen oder zum Trocknen vorbereiten.

die frisch gesammelten Fichtenspitzen im Netz

Man kann den Sirup um den es heute geht als Brotaufstrich, zum kochen oder auch als Hustensaft verwenden. Denn Fichten und Tannen haben durch ihre ätherischen Öle wunderbar heilsame Wirkungen und sind gut für unseren Körper. Neben einem Honig kann man auch Öle, Tee, Zucker, Salze oder Badezusatz herstellen. Ich hoffe ich kann euch bald noch ein paar Rezepte vorstellen.

Ein weiteres Rezept mit Heilkräutern findet ihr hier. Hier stelle ich euch die Brennnessel vor.

Hier ein paar positive Eigenschaften von Fichtennadeln:

Äußere Anwendung (zum Beispiel mit Ölen):

  • durchblutungsfördernd, um zum Beispiel Muskelschmerzen zu lindern
  • gegen Muskelkater und Verspannungen
  • wirksam gegen Rheuma, Hexenschuss und Gicht

Innere Anwendung:

  • antibakteriell, hilfreich bei Husten oder anderen Infektionen der Atemwege
  • lindert Husten und löst den Schleim
  • gegen Blasenentzündungen
  • fördert die Durchblutung
  • blutreinigend
  • entzündungshemmend

Nun aber langsam zur Zubereitung. Das Rezept was ich euch heute runter schreibe ergibt ungefähr 5 Gläser (ich habe alte Marmeladengläser und Honiggläser verwendet). Also jeweils um die 500 Gramm Inhalt. Schon einmal als Vorinformation, der Sirup verändert beim Kochem immer wieder seine Farbe und seine Konsistenz. Also je dicker und dunkler ihr ihn haben wollt, umso länger müsst ihr ihn köcheln lassen. Zwischendurch könnt ihr auch kleine Proben abnehmen, die ihr kurz in den Kühlschrank stellt, um so die Konsistenz zu testen.

Fichtennadelhonig Rezept:

Was ihr benötigt:

  • 500 g junge Fichtennadeln – wenn ihr den Sirup intensiver machen wollt könnt ihr auch mehr sammeln
  • einen Eimer
  • einen schweren Gegenstand zum Beschweren (der in den Eimer passt) – ich habe einen Teller benutzt
  • Waage oder Messbecher
  • einen großen Topf
  • 3 Bio Zitronen
  • 2 Kilogramm Zucker
  • saubere und trockene Gläser* mit passenden Deckeln, je nach Größe unterschiedliche Mengen – ich habe 5 benötigt á etwa 500 Gramm
  • 1 Tag Zeit
Nadeln im Wasser – bevor sie ruhen
Der Sud mit Spitzen und Zitrone vor dem ersten Kochen.

Fichtennadelhonig Zubereitung:

  1. Als erstes die gesammelten Fichtennadeln im Spülbecken oder in einer großen Schüssel in kaltem Wasser waschen. Dann die Nadeln in einem Sieb auffangen und in den Eimer geben.
  2. Nun den Eimer mi frischem, kaltem Wasser auffüllen, so dass die Spitzen mit Wasser komplett bedeckt sind. Anschließend einen Teller oder anderen Gegenstand darauf legen. Damit alles im Wasser versinkt und bedeckt bleibt.
  3. Den Eimer nun bis zum nächsten stehen lassen. Also mindestens 12 Stunden, damit der Sud entsteht. Bei mir waren es etwa 16 Stunden.
  4. Nach der Ruhephase habe ich etwa 3 Liter von dem Sud aus dem Eimer in den Topf gegeben und einen großen Schwung der Nadeln dazu gegeben.
  5. Die geschnittenen Zitronen habe ich hinzu gegeben.
  6. Alles zusammen habe ich aufkochen lassen und etwa 30 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  7. Danach die Nadeln und die Zitronen durch ein Sieb abgießen und den Sud auffangen.
  8. Davon nun die 2 Liter Sud für euren Honig abmessen und in den Topf zurück geben.
  9. Anschließend mit genauso viel Zucker vermischen. Ich habe 2 Liter Fichtenwasser gehabt, also habe ich es mit 2 Kilo Zucker aufgefüllt. Den Zucker durch Rühren auflösen.
  10. Hier könnt ihr noch einmal kosten ob es euch genug Säure enthält. Gegebenenfalls dann etwas Zitronensaft dazu geben
  11. Jetzt den Sirup aufkochen lassen und bei geringer Hitze etwa 30-60 Minuten köcheln lassen. Er verändert immer wieder seine Konsistenz und seine Farbe. Das heißt er wird immer dickflüssiger und dunkler.
  12. Nach ca. 30 Minuten habe ich das erste mal gekostet – bitte vorsichtig der Sirup ist ja extrem heiß. Ich habe mich insgesamt für eine Kochdauer von 90 Minuten entschieden, da ich den Honig dunkel und dickflüssig haben wollte. Beim nächsten Mal werde ich es noch länger versuchen.
  13. Wenn euch euer Honig schmeckt und gefällt könnt ihr ihn in die vorbereiteten Gläser abfüllen und diese gut verschließen.
  14. Ich lagere den Fichtennadelhonig im Kühlschrank, aber das geht sicher auch im Keller. Da sehr viel Zucker enthalten ist, müsste er sich auch extrem lange halten.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und beim anschließenden Nachkochen vom Fichtennadelhonig. Und ich hoffe er schmeckt euch so gut wie mir. Es gibt sicher viele Varianten für dieses Rezept und ich hoffe ich kann demnächst noch ein paar ausprobieren. Noch ist die Saison ja nicht vorbei.

Rezept für Fichtennadelhonig
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