Klassische Ochsenschwanzsuppe

Klassische Ochsenschwanzsuppe – kräftig, nährend & wie früher vom Hof

Es gibt Gerichte, die sind mehr als nur Essen – sie sind Erinnerung. Die Ochsenschwanzsuppe gehört für mich genau dazu. Gerade an kalten Tagen oder nach einem langen Arbeitstag draußen gibt es nichts Besseres als eine dampfende, kräftige Suppe. Bei uns auf dem Hof wurde sie schon immer gekocht – langsam, ehrlich und voller Geschmack.

Und das Beste: Sie ist nicht nur lecker, sondern auch unglaublich nährend.

Diese klassische Ochsenschwanzsuppe ist nicht nur ein traditionelles Gericht vom Land, sondern auch ein echtes Kraftpaket für deinen Körper. Durch das langsame Auskochen der Knochen entstehen wertvolle Nährstoffe wie Kollagen, Mineralien und Gelatine, die besonders gut für Gelenke, Haut und Darm sind. Gerade in der Keto Ernährung ist so eine Brühe ideal, weil sie sättigt, wärmt und den Elektrolythaushalt unterstützt. Wenn du regelmäßig draußen arbeitest oder viel körperlich aktiv bist, wirst du schnell merken, wie gut dir so eine kräftige Suppe tut. Für mich gehört sie fest in die Hofküche – einfach ehrlich, nahrhaft und unglaublich wohltuend.

Warum dieses Rezept sinnvoll ist

  • sehr nährstoffreich
  • stärkt den Körper
  • perfekt für Keto & Low Carb
  • ideal zur Resteverwertung
  • lange haltbar
  • perfekt im Winter

Durch das lange Kochen entsteht eine echte Kraftbrühe – reich an Kollagen und Mineralstoffen.

Zutaten mit Erklärung

  • 1 kg Ochsenschwanz – Grundlage für Geschmack
  • Suppengemüse (Sellerie, Karotten) – Aroma (in Maßen für Keto)
  • 1 Zwiebel – Geschmack
  • Salz & Pfeffer – Grundwürze
  • Lorbeerblatt – Tiefe
  • Pfefferkörner – würzig
  • Schnittlauch – frisch zum Servieren

Alternativen:

  • nur Knochen für reine Brühe
  • weniger Gemüse für streng Keto
  • mit Knoblauch verfeinern

Tipps aus der Praxis

  • Zeit ist der wichtigste Faktor
  • je länger, desto intensiver
  • Fett nicht komplett entfernen
  • perfekt für Vorrat kochen
  • Brühe einfrieren

Haltbarkeit & Aufbewahrung

Kühlschrank: 4 Tage
Einfrieren: sehr gut
Mealprep: ideal

Varianten & Anpassungen

  • klare Brühe ohne Gemüse
  • mit Eierstich
  • mit extra Fleisch
  • schärfer mit Chili
  • asiatisch mit Ingwer

Wann das Rezept besonders geeignet ist

  • Erkältung
  • kalte Tage
  • Aufbaukost
  • Keto Ernährung
  • Mealprep

Kurze Zusammenfassung

Eine traditionelle, kräftige Suppe mit viel Geschmack und wertvollen Nährstoffen.

Hier findet ihr ein weiteres klassisches Rezept für Rinderzunge.

Klassische Ochsenschwanzsuppe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Vorspeisen, SuppenKüche: DeutschSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4-6

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

6

hours 

Zutaten:

  • 1 kg Ochsenschwanz

  • 1 Bund Suppengemüse (Sellerie. Lauch, Karotte), geputzt und geschnitten

  • 1 große Zwiebel

  • 1 Zehe Knoblauch

  • Salz, Pfeffer

  • 2 Blätter Lorbeer

  • 3 Körner Piment

  • 2 EL Butterschmalz

  • Kräuter wie Schnittlauch zum servieren

Zubereitung:

  • Ochsenschwanz zerteilen und im Topf mit Butterschmalz anrösten (optional für mehr Geschmack)
  • Mit Wasser bedecken
    Gewürze hinzufügen
    2–3 Stunden köcheln lassen
  • Schaum abschöpfen
    Gemüse hinzufügen
  • Weitere 1–2 Stunden köcheln
    Fleisch lösen und zurückgeben
    Abschmecken und servieren
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Rinderzunge klassisch zubereitet

Klassisch zubereitete Rinderzunge – zart gekochte Zunge mit traditioneller Zubereitung

Ein traditionelles Gericht aus der klassischen Küche

Rinderzunge gehört zu den klassischen Gerichten der traditionellen Küche. Früher wurde bei der Zubereitung von Fleisch möglichst das ganze Tier verwendet, und Innereien oder besondere Stücke wie die Zunge waren eine geschätzte Delikatesse.

Richtig zubereitet wird Rinderzunge besonders zart und saftig. Sie wird langsam in einer aromatischen Brühe gekocht, anschließend geschält und in Scheiben geschnitten.

Der Geschmack ist mild, leicht kräftig und erinnert an sehr zartes Rindfleisch. Deshalb wird Rinderzunge oft mit klassischen Beilagen wie Gemüse oder einer würzigen Sauce serviert.

Auch in einer kohlenhydratarmen Ernährung passt Rinderzunge gut, da sie reich an Eiweiß und Fett ist und keine Kohlenhydrate enthält.

Zutaten der klassischen Rinderzunge

Rinderzunge

Rinderzunge ist ein sehr zartes Stück Fleisch mit feiner Struktur.

Sie enthält:

  • hochwertiges Eiweiß
  • Fett
  • viele Mineralstoffe

Durch das langsame Kochen wird das Fleisch besonders weich und lässt sich anschließend leicht in Scheiben schneiden.

Suppengemüse

Suppengemüse sorgt für eine aromatische Kochbrühe.

Typischerweise besteht es aus:

  • Karotten
  • Sellerie
  • Lauch
  • Zwiebeln

Diese Zutaten geben der Brühe Geschmack und passen hervorragend zum Fleisch.

Gewürze

Für die klassische Zubereitung reichen einfache Gewürze aus.

Typisch sind:

  • Lorbeerblätter
  • Pfefferkörner
  • Salz
  • Nelken (optional)

Diese Gewürze geben der Brühe ein kräftiges Aroma.

Serviervorschläge

Klassisch wird Rinderzunge oft mit:

  • Kapernsauce
  • Meerrettichsauce
  • Gemüse
  • Kartoffeln

serviert.

Für eine kohlenhydratarme Variante passen auch sehr gut:

  • Blumenkohl
  • Brokkoli
  • grüne Bohnen

Tipps für eine besonders zarte Zunge

Langsam köcheln lassen

Je sanfter die Zunge gekocht wird, desto zarter wird das Fleisch.

Haut warm abziehen

Die Haut lässt sich deutlich leichter entfernen, solange die Zunge noch warm ist.

Brühe weiterverwenden

Die Kochbrühe eignet sich hervorragend als Grundlage für Suppen oder Saucen.

Haltbarkeit

Gekochte Rinderzunge kann im Kühlschrank etwa 3 Tage aufbewahrt werden.

Sie lässt sich auch gut in Scheiben einfrieren.

Einen weiteren Klassiker aus der Küche findet ihr hier.

Rinderzunge klassisch zubereitet

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangKüche: DeutschSchwierigkeit: mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitung

20

minutes
Kochen

3

hours 

Zutaten:

  • 1,5 kg Rinderzunge

  • 1 Zwiebel

  • 2 Karotten

  • 1 Stück Sellerie – 200g

  • 1 Lauchstange

  • 2 Lorbeerblätter

  • 6 Pfefferkörner

  • Salz

  • optional 2 Nelken

Zubereitung:

  • Zunge vorbereiten
    Die Rinderzunge unter kaltem Wasser gründlich abspülen.
    In einen großen Topf legen und mit Wasser bedecken.
  • Brühe vorbereiten
    Zwiebel, Karotten, Sellerie und Lauch grob schneiden und zur Zunge in den Topf geben.
    Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Salz hinzufügen.
  • Zunge kochen
    Die Rinderzunge langsam zum Kochen bringen.
    Anschließend bei niedriger Hitze etwa 2,5–3 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch sehr weich ist.
  • Haut entfernen
    Die gekochte Zunge aus der Brühe nehmen und kurz abkühlen lassen.
    An der Spitze einschneiden und die äußere Haut vorsichtig abziehen.
    Das funktioniert am besten, solange die Zunge noch warm ist.
  • In Scheiben schneiden
    Die geschälte Zunge in dünne Scheiben schneiden.
    Sie kann anschließend entweder direkt serviert oder kurz in etwas Brühe oder Sauce erwärmt werden.
    Auch lecker ist sie wenn die Scheiben noch einmal in Butter angebraten werden.
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Saure Kartoffelstücke – ein Rezept aus dem Erzgebirge

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein neues Gericht für euch, das ich so noch nie probiert hatte. Saure Kartoffelstücke – ein Rezept aus dem Erzgebirge, das hatte sich mein Partner gewünscht und hier findet ihr meine Version.

Über die Küche im Erzgebirge:

Die erzgebirgische Küche ist bekannt für ihre herzhaften und bodenständigen Gerichte, die oft deftig und sättigend sind. Traditionell spielen Kartoffeln eine zentrale Rolle, sei es als Pellkartoffeln mit Quark, als Kartoffelsuppe oder in Form von Klößen wie den berühmten „Grünen Klößen“.

Auch Fleischgerichte, insbesondere Schweinefleisch, sind beliebt und werden oft deftig zubereitet.

Typische Spezialitäten sind beispielsweise „Neinerlaa“ (neun verschiedene Gerichte zu Weihnachten), „Buttermilchgetzen“ (ein Kartoffelgericht) und verschiedene Variationen von Krautwickeln. Die Küche spiegelt die oft karge Landschaft und die harte Arbeit der Menschen im Erzgebirge wider, ist aber gleichzeitig sehr schmackhaft und nahrhaft.

Kartoffeln:

Isst man Kartoffeln so pur und unverarbeitet wie möglich, können sie auch durchaus gesund sein. Sie enthalten Kalium und Vitamin C und bestehen zu 75 % aus Wasser. Gelagert werden Kartoffeln kühl und dunkel, am besten im Keller. So bilden sie nicht so schnell Triebe oder grüne Stellen, die unbedingt vor dem Zubereiten entfernt werden sollten. Sie enthalten den Stoff Solanin, der für uns giftig ist, daher diese Stellen großzügig wegschneiden.

Mehlig kochende Kartoffeln:

Meist werden mehlig kochende Kartoffeln später reif und haben daher mehr Aroma als die frühen Sorten. Beliebte Sorten sind unter anderem Adretta, Augusta und Ackersegen Das Fruchtfleisch ist grobkörniger und wird daher beim kochen schneller weich. Der Stärkegehalt liegt bei etwa 16 %, daher zerfallen die Kartoffeln bei langer Garzeit und lassen sich leichter zerkleinern. Mehlig kochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Pürees, Stampf, Suppen, Gnocchi oder Kroketten.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Diese Kartoffeln werden gern für Pommes, als Einlage für Suppen, Aufläufe und Kartoffelpuffer verwendet. Ihre Konsistenz ist zwischen fest und mehlig und eignet sich daher gut als Beilage um Sauce aufzunehmen. Besonders bekannt sind die Sorten Laura, Finka und La Bonnotte und ihr Stärkegehalt liegt bei etwa 15 %.

Festkochende Kartoffeln:

Diese Art der Kartoffel hat einen Stärkegehalt von etwa 11-13 % und hat ein feinkörniges Fruchtfleisch. Meist sind sie länglich und oval, außerdem sind sie schnittfest und kerniger im Biss. Die festkochenden Kartoffeln zerfallen nicht beim kochen und brauchen etwa 20 bis 25 Minuten bis sie gar sind. Sie eignen sich besonders gut für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Die beliebtesten Sorten sind hier Sieglinde, Linda und Annabelle.

Rohe Bratwürste

Rohe Bratwürste sind frische, nicht vorgekochte oder geräucherte Würste, die aus rohem, gewürztem Fleisch hergestellt und in Natur- oder Kunstdärme gefüllt werden. Sie zeichnen sich durch ihre zartrosa Farbe und die Notwendigkeit einer vollständigen Durcherhitzung vor dem Verzehr aus.

Herstellung und Zusammensetzung: Die genaue Zusammensetzung variiert regional und nach Metzgerrezept, besteht aber typischerweise aus Schweinefleisch, manchmal auch in Kombination mit Rind- oder Kalbfleisch. Speck, Wasser oder Eis zur Bindung, Salz und eine Vielzahl von Gewürzen wie Pfeffer, Majoran, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch gehören ebenfalls dazu. Das Fleisch wird grob oder fein gewolft und das Brät anschließend in Därme gefüllt.

Lagerung und Haltbarkeit: Rohe Bratwürste sind sehr verderblich und müssen zwingend im Kühlschrank bei maximal 4°C gelagert und innerhalb von 2-4 Tagen verbraucht werden. Zum längeren Aufbewahren können sie eingefroren werden, wo sie bei -18°C etwa 3-6 Monate haltbar bleiben.

Zubereitung: Rohe Bratwürste müssen vor dem Essen vollständig durchgegart werden, um das Risiko von Lebensmittelinfektionen auszuschließen. Gängige Zubereitungsmethoden sind:

  • Braten in der Pfanne: Mit etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Wenden ca. 10-15 Minuten braten, bis sie innen gar und außen gebräunt sind.
  • Grillen: Bei mittlerer indirekter Hitze ca. 15-20 Minuten grillen, bis die Kerntemperatur von 70°C erreicht ist.
  • Kochen und Braten: Die Bratwürste zunächst in Wasser oder Brühe köcheln lassen und anschließend in der Pfanne oder auf dem Grill bräunen.
  • Backofen: Bei 175°C ca. 20-25 Minuten backen.

Wichtiger Hinweis: Die Kerntemperatur sollte beim Garen immer überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Wurst vollständig durchgegart ist.

Rohe Bratwürste sind eine vielseitige Grundlage für viele traditionelle und moderne Gerichte und ein beliebter Bestandteil von Grillfesten.

Nun viel Spaß beim Nachkochen und hier findet ihr ein weiteres Rezept aus dem Erzgebirge.

Saure Kartoffelstücke – ein Rezept aus dem Erzgebirge:

Saure Kartoffelstücke – ein Rezept aus dem Erzgebirge

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Erzgebirge, HausmannskostKüche: DeutschSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 700 g Kartoffeln festkochend – geschält und in Stücke geschnitten ca. 2×2 cm

  • 4 Stück Rohe Bratwurst – in Scheiben geschnitten

  • 40 g Butter

  • 1 große Zwiebel – geschält und gewürfelt

  • 1 EL Mehl

  • 1 l Brühe

  • 4-6 Stück Gewürzgurken – in Scheibem oder Stücke geschnitten

  • 3 EL Essig

  • 2 EL Wasser von den Gewürzgurken – nach Geschmack

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker, Kümmel, Majoran, Lorbeerblatt

  • 100 ml optional Sahne

  • 1 handvoll Schnittlauch oder Petersilie

Zubereitung:

  • Das Gemüse und die Wurst vorbereiten und schneiden.
  • Die Butter in einen großen Topf geben. Erhitzen und die Bratwurstscheiben darin knusprig braten. Die Scheiben herausnehmen und Bratensatz und Fett im Topf lassen.
  • Zwiebeln in den Topf geben und kurz anschwitzen, das Mehl dazu geben und kurz anschwitzen zur Mehlschwitze ohne Farbe.
  • Die Brühe dazugeben und alles verrühren, die Kartoffeln zugeben und alles so lange kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
  • Den Eintopf würzen, die Gewürzgurken und die Bratwurstscheiben zugeben. Kurz leicht köcheln lassen.
  • Alles mit Essig und Gurkenwasser abschmecken.
  • Wer es cremig mag kann nun Sahne hinzufügen.
  • Mit Kräutern garniert servieren.
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Bratkartoffeln

Bratkartoffeln

Hallo Ihr Lieben, es ist mal wieder Zeit für ein Grundrezept und zwar ganz klassische Bratkartoffeln so wie wir sie lieben. Bei uns gibt es sie oft als Beilage oder auch mal als Hauptgang zu Spiegelei.

Es ist Geschmackssache ob man die Kartoffeln vor kocht oder roh langsam brät. Ich koche sie gern als Pellkartoffel vor oder wenn es ein anderes Gericht mit Kartoffeln am Vortag gibt, koche ich einfach mehr.

Die wichtigsten Zutaten:

Kartoffeln:

Isst man Kartoffeln so pur und unverarbeitet wie möglich, können sie auch durchaus gesund sein. Sie enthalten Kalium und Vitamin C und bestehen zu 75 % aus Wasser. Gelagert werden Kartoffeln kühl und dunkel, am besten im Keller. So bilden sie nicht so schnell Triebe oder grüne Stellen, die unbedingt vor dem Zubereiten entfernt werden sollten. Sie enthalten den Stoff Solanin, der für uns giftig ist, daher diese Stellen großzügig wegschneiden.

Mehlig kochende Kartoffeln:

Meist werden mehlig kochende Kartoffeln später reif und haben daher mehr Aroma als die frühen Sorten. Beliebte Sorten sind unter anderem Adretta, Augusta und Ackersegen Das Fruchtfleisch ist grobkörniger und wird daher beim kochen schneller weich. Der Stärkegehalt liegt bei etwa 16 %, daher zerfallen die Kartoffeln bei langer Garzeit und lassen sich leichter zerkleinern. Mehlig kochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Pürees, Stampf, Suppen, Gnocchi oder Kroketten.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Diese Kartoffeln werden gern für Pommes, als Einlage für Suppen, Aufläufe und Kartoffelpuffer verwendet. Ihre Konsistenz ist zwischen fest und mehlig und eignet sich daher gut als Beilage um Sauce aufzunehmen. Besonders bekannt sind die Sorten Laura, Finka und La Bonnotte und ihr Stärkegehalt liegt bei etwa 15 %.

Festkochende Kartoffeln:

Diese Art der Kartoffel hat einen Stärkegehalt von etwa 11-13 % und hat ein feinkörniges Fruchtfleisch. Meist sind sie länglich und oval, außerdem sind sie schnittfest und kerniger im Biss. Die festkochenden Kartoffeln zerfallen nicht beim kochen und brauchen etwa 20 bis 25 Minuten bis sie gar sind. Sie eignen sich besonders gut für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Die beliebtesten Sorten sind hier Sieglinde, Linda und Annabelle.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Speck:

Speck ist beim Schwein das Gewebe zwischen Haut und Fleisch welches zum größten Teil aus, er stammt entweder vom Bauch, Rücken oder aus der Keule. Es gibt ganz weißen, zarten Speck den man, ganz dünn aufgeschnitten, eine echte Spezialität ist. In Osteuropa heißt er Salo und in der italienischen Küche Lardo, er wird ähnlich zubereitet. Ich liebe ihn sehr und essen ihn gern zu frischem Brot.

Auch gern verarbeite ich Bauchfleisch zum Beispiel beim Grillen oder auch asiatisch mariniert und dann gebacken.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Grundrezept für Kartoffelstampf findet Ihr hier.

Rezept Bratkartoffeln:

Bratkartoffeln

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BeilagenKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 800 g fest kochende Kartoffeln – vorgekocht mit Schale oder ohne

  • 100 g Speck durchwachsen oder Bacon

  • 2 Zwiebeln geschält und in dünne Streifen geschnitten

  • 1 EL Butter

  • 1 EL Neutrales Öl

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel, Paprikapulver, Majoran getrocknet

  • Topping:
  • 1 handvoll Frische Kräuter wie Petersilie oder Lauch

  • 4 Eier für Spiegelei

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln eventuell noch pellen und dann in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • In einer großen Pfanne die Hälfte von Öl und Butter erhitzen, Speck anbraten bis er knusprig ist. Die Zwiebeln zugeben und anbraten bis sie leicht braun sind. Alles aus der Pfanne nehmen und in einer Schale bei Seite stellen.
  • Das restliche Öl und Butter in die Pfanne geben, ordentlich erhitzen und dann die Kartoffelscheiben zugeben.
  • Die Kartoffeln mit ordentlich Hitze und in Ruhe (also nicht zu oft wenden oder rühren) anbraten bis sie schön knusprig sind. Währenddessen mit den Gewürzen würzen und abschmecken.
  • Am Ende die Zwiebeln und Speck wieder dazu geben und warm werden lassen.
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Rinderbrühe

Hausgemachte Rinderbrühe

Hallo ihr Lieben, heute habe ich wieder ein Grundrezept für Euch. Eine hausgemachte Rinderbrühe, die darf absolut nicht fehlen bei uns, denn sie ist eine super Grundlage. Jede zweite Woche koche ich eine, damit mein Schatz sie zwischendurch essen kann. Einfach etwas Suppenfleisch und Gemüse klein schneiden und ein paar kleine Nudeln mit rein geben. Dann schon ist eine leckere und wärmende Suppe fertig.

Die Rinderbrühe gibt eine perfekte Grundlage zum Beispiel für meinen Rindereintopf mit Bohnen oder auch Gerichte wie Gulasch und kräftige Suppen.

Ich koche in der Brühe neben den Markknochen immer eine oder zwei Beinscheiben mit. So kann ich das Fleisch gleich als Suppeneinlage nutzen. Bei den Mengen sind Abweichungen nicht so schlimm. Manchmal wiegt ein Knochen vielleicht etwas mehr oder weniger, aber wichtig ist nur dass das Verhältnis stimmt.

Für dieses Rezept benötigt Ihr also außer Knochen, Suppengrün und etwas Zeit nicht viele Zutaten. Und das Ergebnis ist den kleinen Aufwand wirklich wert. Auf jeden Fall kann man die Brühe auch reduzieren und dann einfrieren, so hat man immer eine gute Grundzutat vorrätig.

Die wichtigsten Zutaten:

Markknochen:

Am besten für einen Ansatz einer hausgemachten Rinderbrühe eignen sich Markknochen. Mit denen arbeite ich echt gern, denn sie sind kostengünstig, einfach zu verarbeiten, bringen viel Geschmack und man bekommt sie recht unkompliziert beim Metzger. Sie werden aus den Röhrenknochen, den Schenkeln, vom Rind oder Kalb geschnitten und enthalten das Knochenmark. Dieses enthält viel Fett und Mineralstoffe und man erzeugt damit einen kräftigen Geschmack in Saucen, Suppen und Eintöpfen. Auch Markklößchen, die gern als Suppeneinlage genutzt werden, kann man daraus herstellen.

Das Mark ist nicht nur geschmacklich ein Highlight, es durch seine Inhaltsstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure, die gut für Haut und Haare ist, auch nicht zu unterschätzen.

Suppengrün:

Suppengrün oder auch Suppengemüse ist eine meiner liebsten Zutaten oder auch Komponenten, denn wenn die Qualität und die Zusammenstellung gut ist, dann hat man eine perfekte Grundlage für Suppen, Saucen und Eintöpfe. Deswegen schau ich mir so ein Bund beim Kauf auch immer genau an, denn oft ist zu viel Möhre drin. Hier muss man etwas bei der Dosierung, zum Beispiel bei einer Brühe, aufpassen, da die Karotten viel Süße mitbringen und so ein Ansatz schnell einmal zu süß werden kann.

Hier sollte man lieber schauen etwas mehr Lauch und Sellerie zu nutzen und die Karotte einfach selbst essen. Manchmal ist die Qualität leider so schlecht, dass ich dann doch alles einzeln kaufe und Reste entweder einfriere oder an die Kaninchen verfüttere. Die freuen sich dann immer sehr.

Grundsätzlich besteht Suppengemüse aus Lauch, Sellerie, Karotten und Petersilie.

Ich wünsche Euch nun viel Spaß beim kochen und genießen.

Rezept hausgemachte Rinderbrühe:

Hausgemachte Rinderbrühe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: HausmannskostSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitung

30

minutes
Zubereitung

1

hour 

30

minutes

Zutaten:

  • 700 g Rindersuppenknochen / Markknochen

  • 500 g Beinscheiben

  • 1 Packung Suppengrün (1 Karotte, 1 Stück Sellerie, 1 Stück Lauch, Petersilie) – alles gewaschen und grob zerkleinert

  • 2 Stück Zwiebeln ungeschält, etwas gesäubert – halbiert

  • 2 Stück Lorbeerblätter

  • 15 Stück Pfefferkörner

  • 5 Stück Pimentkörner

  • 1 TL Salz

  • 2 Zweige Thymian frisch

  • 2,5 Liter Wasser

Zubereitung:

  • Die Knochen mit kaltem Wasser abspülen um eventuelle Rückstände zu entfernen. Abtropfen lassen.
  • In einem großen Topf oder Bräter mit Deckel die halbierten Zwiebeln auf der Schnittseite kurz ohne Fett anrösten. Sie sollten braun sein.
  • Knochen und Fleisch zu den Zwiebeln geben, das Gemüse zugeben und alles mit kaltem Wasser auffüllen. Gemüse und Fleisch sollten bedeckt sein.
  • Die Gewürze, Salz, Thymian und Lorbeerblätter zugeben.
  • Alles aufkochen lassen. Dann bei kleiner Hitze etwa 1,5 Stunden köcheln lassen. Eventuell Wasser zugießen, das Fleisch sollte bedeckt sein.
  • Bei Schaumbildung, diesen mit einer Schöpfkelle abnehmen und entsorgen. Dadurch wird die Brühe klarer.
  • Am Ende alle großen Teile mit einer Zange raus nehmen, die Brühe durch ein feines Sieb in einen Topf gießen. Die Brühe mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken.
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Kartoffelstampf

Kartoffelstampf

Hallo Ihr Lieben, heute gibt es mal wieder einen echten Klassiker aus der Hausmannskost für Euch, ein Rezept für Kartoffelstampf. Er ist bei uns einfach super beliebt und ich könnte ihn für meinen Schatz jeden zweiten Tag zubereiten. Aber das Schöne ist, Kartoffelstampf passt einfach zu super vielen Gerichten und man kann ihn super abwandeln.

Als letztes gab es bei uns das Stampf zu meinen Misozwiebeln und Kalbssteak, es passt aber auch sehr gut zu Gulasch oder Braten – also zu allem was leckere Saucen dabei hat.

Die wichtigsten Zutaten:

Die wichtigste Zutat sind natürlich Kartoffeln und für Kartoffelstampf nutze ich am liebsten mehlig kochende. Es klappt aber notfalls auch mit vorwiegend fest kochenden Kartoffeln. Ich koche sie dann einfach etwas länger und dann klappt es auch. Zum zerkleinern nutze ich gern einen Stampfer, eine Presse oder notfalls Gabel geht aber auch.

Kartoffeln:

Isst man Kartoffeln so pur und unverarbeitet wie möglich, können sie auch durchaus gesund sein. Sie enthalten Kalium und Vitamin C und bestehen zu 75 % aus Wasser. Gelagert werden Kartoffeln kühl und dunkel, am besten im Keller. So bilden sie nicht so schnell Triebe oder grüne Stellen, die unbedingt vor dem Zubereiten entfernt werden sollten. Sie enthalten den Stoff Solanin, der für uns giftig ist, daher diese Stellen großzügig wegschneiden.

Mehlig kochende Kartoffeln:

Meist werden mehlig kochende Kartoffeln später reif und haben daher mehr Aroma als die frühen Sorten. Beliebte Sorten sind unter anderem Adretta, Augusta und Ackersegen Das Fruchtfleisch ist grobkörniger und wird daher beim kochen schneller weich. Der Stärkegehalt liegt bei etwa 16 %, daher zerfallen die Kartoffeln bei langer Garzeit und lassen sich leichter zerkleinern. Mehlig kochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Pürees, Stampf, Suppen, Gnocchi oder Kroketten.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Diese Kartoffeln werden gern für Pommes, als Einlage für Suppen, Aufläufe und Kartoffelpuffer verwendet. Ihre Konsistenz ist zwischen fest und mehlig und eignet sich daher gut als Beilage um Sauce aufzunehmen. Besonders bekannt sind die Sorten Laura, Finka und La Bonnotte und ihr Stärkegehalt liegt bei etwa 15 %.

Festkochende Kartoffeln:

Diese Art der Kartoffel hat einen Stärkegehalt von etwa 11-13 % und hat ein feinkörniges Fruchtfleisch. Meist sind sie länglich und oval, außerdem sind sie schnittfest und kerniger im Biss. Die festkochenden Kartoffeln zerfallen nicht beim kochen und brauchen etwa 20 bis 25 Minuten bis sie gar sind. Sie eignen sich besonders gut für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Die beliebtesten Sorten sind hier Sieglinde, Linda und Annabelle.

Milchprodukte:

Die Milchprodukte sind bei diesem Gericht wichtig, denn eigentlich besteht das Kartoffelstampf nur aus 3 Zutaten und Gewürzen. Ich verwende daher meine Lieblingsbutter und eine gute Milch mit hohem Fettgehalt.

Es gibt ja auch Rezepte mit Sahne und einem Verhältnis von Butter und Kartoffeln das 1:1 ist. Das klingt zwar heftig aber eben auch lecker und ich möchte das unbedingt mal ausprobieren. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen.

Rezept Kartoffelstampf:

Kartoffelstampf

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BeilagenKüche: HausmannskostSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 800 g Kartoffeln mehlig kochen

  • 100 g Butter zimmerwarm

  • 200 ml Milch lauwarm

  • Salz, Pfeffer,

  • 1 Prise Muskat frisch gerieben

  • optional Kräuter oder Lauch als Topping

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln entweder mit Schale oder geschält in Salzwasser gar kochen. Sie sollten mit Wasser bedeckt sein und mit einem Deckel geht es schneller.
  • Wenn das Wasser kocht, dauert es 20-30 Minuten bis die Kartoffeln gar sind, je nach Größe.
  • Die Kartoffeln abgießen und am besten noch heiß schälen.
  • Zu den Kartoffeln die Milch, Butter und Gewürze geben. Alles mit einer Gabel oder Stampfer zerdrücken, bis es die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
  • Abschmecken und anrichten
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