Dönerfleisch aus Hackfleisch selber machen

Dönerfleisch aus Hackfleisch selber machen – einfaches Ofenrezept

Dönerfleisch ganz einfach zuhause zubereiten

Döner gehört zu den beliebtesten Fast-Food-Gerichten überhaupt. Klassisch wird das Fleisch auf einem großen Drehspieß gegrillt und in dünnen Scheiben abgeschnitten.

Zu Hause lässt sich dieses Gericht jedoch auch sehr einfach im Ofen zubereiten. Mit Hackfleisch und den typischen Dönergewürzen entsteht ein würziger Fleischlaib, der nach dem Backen in dünne Scheiben geschnitten wird.

Das Ergebnis erinnert stark an klassisches Dönerfleisch und eignet sich hervorragend für viele Gerichte, zum Beispiel:

  • Döner mit Salat
  • Low-Carb Döner Bowl
  • Wraps oder Fladenbrot
  • als würzige Fleischbeilage

Gerade in einer kohlenhydratarmen Ernährung ist selbstgemachtes Dönerfleisch eine gute Alternative, da man genau bestimmen kann, welche Zutaten enthalten sind.

Zutaten des Dönerfleischs

Hackfleisch

Hackfleisch bildet die Grundlage dieses Rezepts.

Besonders gut eignen sich:

  • Rinderhack
  • gemischtes Hackfleisch
  • Lammhack

Ein etwas höherer Fettanteil sorgt dafür, dass das Fleisch saftig bleibt.

Zwiebeln und Knoblauch

Zwiebeln und Knoblauch geben dem Fleisch eine aromatische Würze und sorgen für den typischen Dönergeschmack.

Beim Backen werden sie besonders aromatisch.

Gewürze

Die Gewürze sind entscheidend für den typischen Geschmack von Dönerfleisch.

Typische Gewürze sind:

  • Paprikapulver
  • Kreuzkümmel
  • Oregano
  • Salz
  • Pfeffer

Diese Kombination sorgt für das bekannte würzige Aroma.

Serviervorschläge

Selbstgemachtes Dönerfleisch passt hervorragend zu:

  • Salat und Joghurtsauce
  • Low-Carb Döner Bowl
  • Gemüsepfannen
  • Fladenbrot oder Wraps

Für eine Keto-Version könnt ihr das Fleisch einfach mit Salat, Tomaten, Gurken und Knoblauchsauce servieren.

Tipps für besonders saftiges Dönerfleisch

Hackfleisch gut kneten

Je besser die Masse vermischt ist, desto fester wird die Struktur.

Kurz anbraten

Das Anbraten der Scheiben sorgt für typische Döner-Röstaromen.

Gewürze anpassen

Wer es kräftiger mag, kann zusätzlich Chili oder Koriander hinzufügen.

Haltbarkeit

Das fertige Dönerfleisch hält sich im Kühlschrank etwa 2–3 Tage.

Es lässt sich auch gut in Scheiben einfrieren.

Ein weiteres leckeres Keto Rezept findet ihr hier.

Dönerfleisch aus Hackfleisch selber machen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: KetoSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 TL Paprikapulver

  • 1 TL Kreuzkümmel

  • 1 TL Oregano

  • 1/2 TL Salz

  • 1/2 TL Pfeffer

  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Hackfleisch vorbereiten
    Zwiebel sehr fein würfeln und Knoblauch fein hacken.
    Beides zum Hackfleisch geben.
  • Fleisch würzen
    Paprikapulver, Kreuzkümmel, Oregano, Salz, Pfeffer und Olivenöl hinzufügen.
    Alles gut miteinander vermengen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
  • Aus der Hackfleischmasse ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Darauf ein weiteres Backpapier legen. Mit einem Nudelholz flach rollen.
    Oberes Papier abziehen und das untere mit dem Fleisch falten.
    Mehrmals wiederholen bis alles in Rollen in einer Auflaufform liegt,
  • Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Das Dönerfleisch etwa 20–25 Minuten backen, bis es vollständig durchgegart ist.
  • In Scheiben schneiden
    Das Fleisch kurz ruhen lassen und anschließend in dünne Scheiben schneiden.
    Wer möchte, kann die Scheiben noch kurz in einer Pfanne anbraten, damit sie leicht knusprig werden.
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Gemüsebrühe selbst gemacht

Gemüsebrühenpaste aus dem Thermomix – aromatische Gewürzpaste selbst gemacht

Gemüsebrühe ganz einfach selber herstellen

Eine gute Gemüsebrühe gehört zu den wichtigsten Grundlagen in der Küche. Sie wird für Suppen, Saucen, Eintöpfe oder zum Würzen von Gemüse verwendet. Viele fertige Brühen aus dem Supermarkt enthalten jedoch Geschmacksverstärker, Zucker oder unnötige Zusatzstoffe.

Mit dem Thermomix lässt sich eine aromatische Gemüsebrühenpaste ganz einfach selbst herstellen. Frisches Gemüse, Kräuter, Gewürze, Salz und etwas Olivenöl werden zu einer würzigen Paste verarbeitet und anschließend kurz gekocht.

Der große Vorteil:
Die Paste ist lange haltbar und sehr intensiv im Geschmack. Schon ein kleiner Löffel reicht aus, um Wasser in eine kräftige Brühe zu verwandeln.

Außerdem weiß man genau, welche Zutaten enthalten sind – ganz ohne versteckte Zusatzstoffe.

Zutaten der Gemüsebrühenpaste

Suppengemüse

Die Basis der Paste bildet klassisches Suppengemüse. In diesem Rezept werden mehrere Gemüsesorten kombiniert, die der Brühe ein besonders intensives Aroma geben.

Verwendet werden:

  • Zwiebeln
  • Lauch
  • Karotten
  • Knollensellerie
  • Petersilienwurzel

Diese Mischung sorgt für den typischen Geschmack einer guten Gemüsebrühe.

Kräuter

Frische Kräuter geben der Brühenpaste zusätzliche Frische und Aroma.

In diesem Rezept werden verwendet:

  • Petersilie
  • Sellerieblätter
  • Liebstöckel

Liebstöckel wird auch Maggikraut genannt und erinnert geschmacklich an klassische Suppenwürze.

Tomaten und Champignons

Tomaten und Champignons geben der Paste eine besonders runde und kräftige Umami-Note.

Dadurch bekommt die Brühe später einen intensiveren Geschmack.

Gewürze

Gewürze sorgen für die typische Brühenwürze.

Verwendet werden:

  • Pfefferkörner
  • Wacholderbeeren
  • Lorbeerblätter
  • Muskatnuss

Diese Kombination passt sehr gut zu Suppen, Fleischgerichten und Gemüse.

Salz

Der hohe Salzanteil sorgt nicht nur für Geschmack, sondern auch für eine natürliche Konservierung der Paste. Dadurch hält sie sich im Kühlschrank mehrere Monate.

Verwendung der Gemüsebrühenpaste

Für eine schnelle Brühe genügt:

1 Teelöffel Paste auf etwa 250 ml heißes Wasser.

Sie eignet sich hervorragend für:

  • Suppen
  • Saucen
  • Eintöpfe
  • Gemüsegerichte
  • Fleischgerichte

Tipps für eine gute Gemüsebrühenpaste

Gemüse grob schneiden

Der Thermomix zerkleinert alles sehr fein, daher reicht grobes Vorschneiden.

Paste gut einkochen

Durch das Kochen wird die Paste haltbarer und intensiver im Geschmack.

Saubere Gläser verwenden

So bleibt die Brühenpaste besonders lange haltbar.

Haltbarkeit

Durch den hohen Salzanteil hält sich die Gemüsebrühenpaste im Kühlschrank etwa 4–6 Monate.

Sie kann auch portionsweise eingefroren werden.

Ein weiteres Grundrezept für Hühnerbrühe findet ihr hier.

Gemüsebrühe selbst gemacht

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: GrundrezepteKüche: DeutschSchwierigkeit: mittel
Gläser

2

Gläser
Vorbereitung

10

minutes
Kochen

25

minutes

Zutaten:

  • 300 g Karotten

  • 100 g Zwiebel

  • 100 g Lauch

  • 100 g Petersielienwurzel

  • 50 g Sellerieblätter oder Stangensellerie

  • 250 g Knollensellerie

  • 100 g Tomaten – reif

  • 70 g Champignons gern brqaune

  • 70 g frische Petersilie

  • 3 Zehen Knoblauch

  • 2 TL Liebstöckel (getrocknet)

  • 5 Schwarze Pfefferkörner

  • 1/2 TL Muskat gerieben

  • 3 Lorbeerblätter

  • 5 Wacholderbeeren

  • 1 TL Zucker

  • 30 g Olivenöl

  • 150 g Salz am besten Steinsalz

Zubereitung:

  • Gemüse zerkleinern
    Zwiebeln, Lauch, Petersilienwurzel, Karotten und Knollensellerie in den Mixtopf geben.
    15 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern.
    Anschließend in eine Schüssel umfüllen.
  • Kräuter und Gewürze zerkleinern
    Sellerieblätter, Petersilie, Tomaten, Champignons, Knoblauch, Liebstöckel, Muskat, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Zucker in den Mixtopf geben.
    20 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern.
  • Zutaten vermischen
    Olivenöl, Salz und das zuvor zerkleinerte Gemüse hinzufügen.
    25 Sekunden / Stufe 6 vermischen.
  • Gewürzpaste kochen
    Den Gareinsatz anstelle des Messbechers als Spritzschutz auf den Mixtopfdeckel stellen.
    Die Paste 25 Minuten / 120 °C / Stufe 2 kochen.
  • Abfüllen
    Die heiße Gewürzpaste in saubere Schraubgläser füllen, gut verschließen und abkühlen lassen.
    Im Kühlschrank aufbewahren.
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Sauerteig Starter ansetzen

Sauerteig Starter einfach ansetzen (mit Weizenvollkornmehl)

Einfache Schritt-für-Schritt Anleitung für Anfänger

Ein eigener Sauerteigstarter ist die Grundlage für aromatisches Brot ohne Hefe. Viele denken, Sauerteig sei kompliziert – dabei braucht man nur Mehl, Wasser und etwas Geduld.

Beim Sauerteig arbeiten natürliche Milchsäurebakterien und Hefen, die bereits auf dem Getreide und in der Umgebung vorhanden sind. Sie beginnen zu fermentieren, sobald Mehl und Wasser gemischt werden. Dabei entstehen Säuren, Gase und Aroma, die später dein Brot lockern und ihm den typischen Geschmack geben.

Mit dieser Anleitung kannst du in etwa 4–5 Tagen einen aktiven Starter herstellen – perfekt für dein erstes Sauerteigbrot.

Was ist ein Sauerteigstarter?

Ein Sauerteigstarter ist eine lebende Kultur aus Hefen und Milchsäurebakterien.

Diese Mikroorganismen:

  • bauen Stärke aus dem Mehl ab
  • produzieren CO₂ (Gas) → lässt Brot aufgehen
  • bilden Milchsäure und Essigsäure → sorgen für Geschmack und Haltbarkeit

Ein aktiver Starter erkennt man an:

  • vielen Bläschen
  • sichtbarem Aufgehen
  • einem angenehm säuerlichen Geruch

Warum Weizenvollkornmehl ideal zum Starten ist

Für Anfänger ist Vollkornmehl besonders zuverlässig.

Vorteile:

  • enthält mehr natürliche Mikroorganismen
  • mehr Mineralstoffe → Nahrung für die Fermentation
  • Starter wird meist schneller aktiv

Du kannst später trotzdem problemlos helle Weizenbrote backen.

Zutaten und Material

Zutaten

  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • ca. 250 ml lauwarmes Wasser

Material

  • großes Glas oder Schraubglas (ca. 750–1000 ml)
  • Löffel aus Holz oder Kunststoff
  • Küchenwaage

Das Glas sollte nicht luftdicht verschlossen sein – Sauerteig braucht Sauerstoff.

Sauerteig Starter ansetzen – Tag für Tag

Tag 1 – Starter ansetzen

In ein Glas geben:

  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 50 ml lauwarmes Wasser

Gut verrühren, bis ein dicker Pfannkuchenteig entsteht.

Glas locker abdecken und bei Zimmertemperatur (20–24 °C) stehen lassen.

Jetzt beginnt die Fermentation:
Natürliche Mikroorganismen aus dem Mehl werden aktiv und beginnen Zucker abzubauen.

Tag 2 – erste Aktivität

Der Starter kann jetzt:

  • kleine Bläschen zeigen
  • leicht säuerlich riechen

Füttern:

  • 50 g Mehl
  • 50 ml Wasser

Alles gut verrühren.

Diese Fütterung gibt den Mikroorganismen neue Nahrung, damit sie sich weiter vermehren.

Tag 3 – Fermentation wird stärker

Der Starter sollte nun:

  • mehr Blasen bilden
  • etwas aufgehen
  • stärker riechen

Falls der Starter sehr stark wächst, kannst du ihn einmal umrühren.

Füttern wie zuvor:

  • 50 g Mehl
  • 50 ml Wasser

Tag 4 – Starter stabilisieren

Jetzt sind meist deutlich mehr Bläschen sichtbar.

Ab diesem Zeitpunkt empfiehlt es sich:

  1. Hälfte des Starters entfernen
  2. wieder füttern mit
    • 50 g Mehl
    • 50 ml Wasser

Das verhindert, dass der Starter zu groß wird und sorgt für starke Mikroorganismenpopulation.

Tag 5 – Backbereit

Ein fertiger Starter:

  • verdoppelt sein Volumen nach dem Füttern
  • zeigt viele Blasen
  • riecht frisch und leicht säuerlich

Dann ist er bereit für dein erstes Sauerteigbrot.

Wie erkennt man einen aktiven Starter?

Ein guter Starter:

✔ bildet viele Bläschen
✔ geht sichtbar auf
✔ riecht angenehm säuerlich
✔ fällt nach einigen Stunden wieder zusammen

Das zeigt, dass die Hefen aktiv Gas produzieren.

Starter aufbewahren und pflegen

Wenn du nicht täglich backst:

  • Starter im Kühlschrank lagern
  • etwa 1× pro Woche füttern

Zum Backen:

1–2 Fütterungen bei Raumtemperatur aktivieren den Starter wieder.

Was man mit Sauerteig alles backen kann

Mit einem aktiven Starter lassen sich viele Dinge herstellen:

  • klassisches Sauerteigbrot
  • Wurzelbrot
  • Baguette
  • Brötchen
  • Pizza-Teig
  • Pfannkuchen oder Waffeln

Sauerteig verbessert dabei:

  • Aroma
  • Haltbarkeit
  • Bekömmlichkeit

Tipps für Anfänger

  • Glas nicht luftdicht schließen
  • Starter bei Zimmertemperatur stehen lassen
  • leicht säuerlicher Geruch ist normal und gewünscht
  • wenn sich Flüssigkeit bildet → einfach unterrühren

Fazit

Ein Sauerteigstarter besteht nur aus Mehl, Wasser und Zeit.

Mit etwas Geduld entsteht eine lebendige Fermentationskultur, die dir über Jahre hinweg aromatische Brote ermöglicht. Viele Hobbybäcker nutzen ihren Starter sogar jahrelang oder lebenslang.

Ein einfaches Rezept für euer erstes Brot findet ihr hier.

Sauerteig Starter ansetzen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SauerteigSchwierigkeit: Mittel

Dauer ca. 5 Tage

Portion

1

Starter

Zutaten:

  • 250 g Weizenvollkornmehl

  • 250 g Wasser

Zubereitung:

  • Tag 1
  • 50 g Mehl
    50 ml Wasser
    Verrühren, locker abdecken und bei Zimmertemperatur stehen lassen.
  • Tag 2
  • 50 g Mehl
    50 ml Wasser
    Unterrühren und weiter stehen lassen.
  • Tag 3
  • 50 g Mehl
    50 ml Wasser
    Starter erneut füttern und gut verrühren.
  • Tag 4
  • Hälfte des Starters entfernen
    50 g Mehl
    50 ml Wasser
    Starter wieder füttern.
  • Tag 5
  • Der Starter ist fertig, wenn er:
    ✔ viele Blasen hat
    ✔ säuerlich riecht
    ✔ sich nach dem Füttern sichtbar vergrößert
  • Den fertigen Starter im Kühlschrank lagern und etwa einmal pro Woche füttern.
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Butterschmalz selbst herstellen

Butterschmalz selbst herstellen – einfach, günstig und perfekt für die Küche

Butterschmalz gehört zu den Zutaten, die ich immer gern im Haus habe. Es ist lange haltbar, sehr hitzestabil und unglaublich vielseitig. Außerdem lässt es sich ganz einfach selbst herstellen – und das sogar deutlich günstiger als gekauftes Ghee oder fertiges Butterschmalz.

In diesem Beitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Butterschmalz selber machen kannst, warum es so gut zum Braten geeignet ist und wie viel Geld du damit sparen kannst.

Was ist Butterschmalz?

Butterschmalz ist geklärte Butter. Das bedeutet, dass aus der Butter beim Erhitzen Wasser, Milchzucker und Milcheiweiß entfernt werden.

Übrig bleibt fast ausschließlich reines Butterfett.

Das hat mehrere Vorteile:

  • deutlich höherer Rauchpunkt als normale Butter
  • ideal zum Braten und Backen
  • lange haltbar
  • sehr intensiver Buttergeschmack

Butterschmalz wird in vielen Küchen verwendet – von klassischer Hausmannskost bis zur modernen Low-Carb- oder Keto-Küche.

Ein verwandtes Produkt ist Ghee, das vor allem in der indischen Küche verwendet wird. Es wird ähnlich hergestellt, aber etwas länger gekocht und bekommt dadurch ein leicht nussiges Aroma. Dazu wird es bald einen eigenen Beitrag geben.

Welche Zutaten brauchst du?

Das Rezept ist so einfach wie möglich.

Butter

Du brauchst nur eine einzige Zutat:

Butter

Am besten eignet sich normale Süßrahmbutter aus dem Supermarkt. Auch günstige Butter funktioniert problemlos.

Butter besteht ungefähr aus:

  • etwa 82 % Fett
  • Wasser
  • Milcheiweiß
  • etwas Milchzucker

Beim Herstellen von Butterschmalz werden Wasser und Eiweiß entfernt – übrig bleibt das reine Fett.

Wie viel Butterschmalz entsteht?

Beim Klären der Butter gehen Wasser und Milchbestandteile verloren.

In meinem Beispiel:

  • 1 kg Butter → 661 g Butterschmalz

Das ist eine ganz normale Ausbeute.

Preisvergleich: Selbst machen vs. kaufen

Ein großer Vorteil ist der Preis.

Selbst gemachtes Butterschmalz

  • 1 kg Butter: ca. 6 €
  • Stromkosten: ca. 0,35 €

Gesamtkosten: 6,35 €

Ergebnis: 661 g Butterschmalz

Kilopreis selbst gemacht:

ca. 9,60 € pro kg

Gekauftes Ghee

Ein Beispiel aus dem Supermarkt:

  • 180 g = 4,99 €

Kilopreis:

ca. 27,70 € pro kg

Fazit

Selbst gemachtes Butterschmalz ist etwa

3× günstiger als gekauftes Ghee.

Haltbarkeit

Durch das Entfernen von Wasser und Eiweiß ist Butterschmalz sehr lange haltbar.

Typische Haltbarkeit:

  • Kühlschrank: 6–9 Monate
  • Vorratsschrank: mehrere Monate
  • Tiefkühler: bis zu 1 Jahr

Wichtig ist nur, dass das Glas sauber und gut verschlossen ist.

Aufbewahrung

Butterschmalz kann sowohl im Kühlschrank als auch im Vorratsschrank gelagert werden.

Tipps:

  • am besten in saubere Schraubgläser füllen
  • trocken und dunkel lagern
  • immer mit sauberem Löffel entnehmen

Im Kühlschrank wird es fest, bei Zimmertemperatur bleibt es etwas weicher.

Wofür kann man Butterschmalz verwenden?

Butterschmalz ist extrem vielseitig und eignet sich besonders gut zum Braten bei hoher Hitze.

Zum Beispiel für:

  • Steak oder Fleisch
  • Spiegelei oder Rührei
  • gebratenes Gemüse
  • Kartoffeln
  • Pfannengerichte
  • Ofengerichte

Der Rauchpunkt liegt bei etwa 250 °C, deutlich höher als bei normaler Butter.

Dadurch verbrennt es nicht so schnell und eignet sich ideal für die Pfanne.

Warum Butterschmalz gut zur Keto-Ernährung passt

Butterschmalz besteht praktisch nur aus Fett.

Das bedeutet:

  • 0 g Kohlenhydrate
  • sehr sättigend
  • perfekt für Low-Carb und Keto

Gerade in der Keto-Küche wird es gerne zum Braten oder für herzhafte Gerichte verwendet.

Fazit

Butterschmalz selbst herzustellen ist:

  • sehr einfach
  • deutlich günstiger
  • lange haltbar
  • vielseitig verwendbar

Mit nur einer Zutat und etwas Geduld bekommst du ein hochwertiges Fett, das in keiner Küche fehlen sollte.

Und das Beste: Du weißt genau, was drin ist.

Butterschmalz selbst herstellen

Rezept von loveliveeatlandleben
Küche: GrundrezepteSchwierigkeit: mittel
Portionen

2

Gläser
Vorbereitung

5

minutes
Zubereitung

40

minutes

Zutaten:

  • 1 kg Butter

Zubereitung:

  • Butter schmelzen
    Butter in einen Topf geben und bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Nicht umrühren.
  • Sanft köcheln lassen
    Die geschmolzene Butter etwa 30–40 Minuten leicht köcheln lassen, bis sich Schaum bildet und die Flüssigkeit klar wird.
  • Schaum entfernen
    Den weißen Schaum vorsichtig mit einem Löffel abschöpfen.
  • Filtern
    Die klare Butter vorsichtig durch ein feines Sieb oder Küchenpapier in ein sauberes Glas gießen. Den Bodensatz im Topf lassen.
  • Abkühlen lassen
    Nach dem Abkühlen wird das Butterschmalz fest und ist bereit zur Verwendung.
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Wenn du gern Dinge selbst machst, findest du hier ein Rezept für selbst gemachte Zahnpasta.


Knoblauchgarnelen

Knoblauchgarnelen

Hallo Ihr Lieben, heute habe ich mal wider ein echtes Basic-Rezept für Euch, Knoblauchgarnelen. Ein echter Klassiker bei uns, der perfekt zu frischem Brot, Pasta oder auf einem Risotto passt.

Die wichtigsten Zutaten:

Garnelen:

Garnelen kaufen ist für mich immer sehr anstrengend und aufregend. Da man nie so wirklich weiß wie die Qualität von Fleisch und Geschmack sein wird. Ich hatte hier schon einige Fehlgriffe im Tiefkühlregal und die ein oder andere Ladung ist auch schon mal in die Tonne gewandert. Da sich ja der Geschmack und die Konsistenz erst nach der Zubereitung zeigt und es gibt tatsächlich welche bei denen man am ersten Bissen schmeckt, dass irgendwas seltsam schmeckt und das hat dann sicherlich mit der Aufzucht zu tun.

Ein paar Sorten habe ich nun auch schon gefunden, die echt gut sind und wo auch die Qualität gleich bleibend scheint. Die Garnelen, die uns schmecken, haben meist Bioqualität und sind mit Schale. Ich versuche immer Gambas in der Schale und roh zu kaufen, da sie meiner Meinung nach dann nach dem Garen aromatischer sind und die Schale vor austrocknen schützt.

Ich würze meist mit Knoblauch, Salz, Pfeffer , Chili und frischen Kräutern oder Lauch und am liebsten brate ich sie. Aber natürlich schmecken sie auch in einer Suppe gegart oder leicht gekocht.

Garnelen haben einen niedrigen Fettgehalt, sind reich an Vital- und Mineralstoffen und haben einen hohen Proteingehalt. Sie sollen gut für das Herz-Keislaufystem und den Museklaufbau sein.

Knoblauch:

Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum gegen Bakterien, Viren und Pilze, daher verwende ich ihn sehr häufig und auch in größeren Mengen. Seine Wirkung soll den Blutdruck senken und zum Beispiel Thrombose, Schlaganfälle oder Herzkreislaufkrankheiten vorbeugen.

Knoblauch kommt immer an Marinaden oder wenn wir etwas einlegen. Er ist nicht nur für uns als Mensch gut sondern auch für rohes Fleisch, Fisch oder auch Meeresfrüchte. Man macht das Produkt so länger haltbar und natürlich auch aromatischer.

Wir bauen in unserem Garten mittlerweile Knoblauch an und konnten auch schon ernten und verarbeiten. Wir haben mehrere Sorten ganz normalen, eine Art Schnittknoblauch im Garten, hier kann man das Grüne und die Zehen super verwenden und wir haben einen Zimmerknoblauch im Topf. Bei ihm verwende ich das zarte Grün und die Blüten. Besonders im Winter nutze ich ihn sehr gern.

Das Grün meiner Schnittknoblauchsorten eignet sich auch wunderbar für Saucen, Butter, Dips und Pestos. Dafür möchte ich euch bald einmal ein paar Rezepte runter schreiben.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres leckeres Rezept mit Garnelen findet Ihr hier.

Rezept Knoblauchgarnelen:

Knoblauchgarnelen

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: HauptgangSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

15

minutes
Kalorien

300

kcal

Zutaten:

  • 400 g Garnelen mit Schale und ohne Darm – aufgetaut

  • 4 Zehen Knoblauch – geschält und in feine Scheiben geschnitten

  • Salz, Pfeffer, Chilipulver

  • 2 Stück Lauchzwiebeln – in feine Ringe geschnitten

  • 1 EL Olivenöl

  • 1 EL Butter

Zubereitung:

  • Falls die Garnelen noch gefroren sind, auftauen lassen. Wer mag vor dem Garen die Garnelen schälen.
  • Das Olivenöl und die Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Garnelen darin 1 Minute bei starker Hitze kräftig anbraten.
  • Nach etwa 1 Minuten würzen mit Salz, Pfeffer und Chilipulver.
  • Den Knoblauch zu geben.
  • Noch etwa 4 Minuten bei mittlerer Hitze braten, bis die Garnelen gar sind.
  • Die Lauchzwiebeln dazu geben und kurz mit schwenken.Alles anrichten.
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Bratkartoffeln

Bratkartoffeln

Hallo Ihr Lieben, es ist mal wieder Zeit für ein Grundrezept und zwar ganz klassische Bratkartoffeln so wie wir sie lieben. Bei uns gibt es sie oft als Beilage oder auch mal als Hauptgang zu Spiegelei.

Es ist Geschmackssache ob man die Kartoffeln vor kocht oder roh langsam brät. Ich koche sie gern als Pellkartoffel vor oder wenn es ein anderes Gericht mit Kartoffeln am Vortag gibt, koche ich einfach mehr.

Die wichtigsten Zutaten:

Kartoffeln:

Isst man Kartoffeln so pur und unverarbeitet wie möglich, können sie auch durchaus gesund sein. Sie enthalten Kalium und Vitamin C und bestehen zu 75 % aus Wasser. Gelagert werden Kartoffeln kühl und dunkel, am besten im Keller. So bilden sie nicht so schnell Triebe oder grüne Stellen, die unbedingt vor dem Zubereiten entfernt werden sollten. Sie enthalten den Stoff Solanin, der für uns giftig ist, daher diese Stellen großzügig wegschneiden.

Mehlig kochende Kartoffeln:

Meist werden mehlig kochende Kartoffeln später reif und haben daher mehr Aroma als die frühen Sorten. Beliebte Sorten sind unter anderem Adretta, Augusta und Ackersegen Das Fruchtfleisch ist grobkörniger und wird daher beim kochen schneller weich. Der Stärkegehalt liegt bei etwa 16 %, daher zerfallen die Kartoffeln bei langer Garzeit und lassen sich leichter zerkleinern. Mehlig kochende Kartoffeln eignen sich besonders gut für Pürees, Stampf, Suppen, Gnocchi oder Kroketten.

Vorwiegend festkochende Kartoffeln:

Diese Kartoffeln werden gern für Pommes, als Einlage für Suppen, Aufläufe und Kartoffelpuffer verwendet. Ihre Konsistenz ist zwischen fest und mehlig und eignet sich daher gut als Beilage um Sauce aufzunehmen. Besonders bekannt sind die Sorten Laura, Finka und La Bonnotte und ihr Stärkegehalt liegt bei etwa 15 %.

Festkochende Kartoffeln:

Diese Art der Kartoffel hat einen Stärkegehalt von etwa 11-13 % und hat ein feinkörniges Fruchtfleisch. Meist sind sie länglich und oval, außerdem sind sie schnittfest und kerniger im Biss. Die festkochenden Kartoffeln zerfallen nicht beim kochen und brauchen etwa 20 bis 25 Minuten bis sie gar sind. Sie eignen sich besonders gut für Salzkartoffeln, Bratkartoffeln und Kartoffelsalat. Die beliebtesten Sorten sind hier Sieglinde, Linda und Annabelle.

Zwiebeln:

Zwiebeln sind unglaublich vielseitig und genau deshalb verwende ich sie so gerne. Man kann sie roh essen, braten oder kochen und sie sind zusätzlich auch eine Heilpflanze. Sie wirkt entzündungshemmend und kommt daher gern bei Grippe oder Erkältung zum Einsatz. Und die verschiedenen Arten vom Lauch bis zur großen Gemüsezwiebel ermöglichen es, dass man für jedes Gericht die passende findet.

Wenn man wie ich immer Zwiebeln im Haus haben will, dann muss man sich natürlich mit der Lagerung beschäftigen. Bei mir finden sie bald in der Speisekammer ihren festen Platz, denn dunkel und trocken gelagert fühlen sich Zwiebeln am wohlsten. Bei Licht fangen sie an zu keimen, was für einen Verlust an Masse und Flüssigkeit sorgt. Essen kann man aber Zwiebeln die keimen trotzdem. Wenn sie zu feucht lagern beginnen sie zu schimmeln, daher ist der Kühlschrank oder eine Plastikverpackung nicht der richtige Ort. Wenn man keine Speisekammer hat, ist auch ein trockener Keller eine gute Alternative oder eine dunkle Ecke in der Küche. In meiner Mietwohnung war das früher gern mal der Unterschrank der Spüle.

Speck:

Speck ist beim Schwein das Gewebe zwischen Haut und Fleisch welches zum größten Teil aus, er stammt entweder vom Bauch, Rücken oder aus der Keule. Es gibt ganz weißen, zarten Speck den man, ganz dünn aufgeschnitten, eine echte Spezialität ist. In Osteuropa heißt er Salo und in der italienischen Küche Lardo, er wird ähnlich zubereitet. Ich liebe ihn sehr und essen ihn gern zu frischem Brot.

Auch gern verarbeite ich Bauchfleisch zum Beispiel beim Grillen oder auch asiatisch mariniert und dann gebacken.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen. Ein weiteres Grundrezept für Kartoffelstampf findet Ihr hier.

Rezept Bratkartoffeln:

Bratkartoffeln

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: BeilagenKüche: Deutsche KücheSchwierigkeit: Einfach
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 800 g fest kochende Kartoffeln – vorgekocht mit Schale oder ohne

  • 100 g Speck durchwachsen oder Bacon

  • 2 Zwiebeln geschält und in dünne Streifen geschnitten

  • 1 EL Butter

  • 1 EL Neutrales Öl

  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel, Paprikapulver, Majoran getrocknet

  • Topping:
  • 1 handvoll Frische Kräuter wie Petersilie oder Lauch

  • 4 Eier für Spiegelei

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln eventuell noch pellen und dann in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  • In einer großen Pfanne die Hälfte von Öl und Butter erhitzen, Speck anbraten bis er knusprig ist. Die Zwiebeln zugeben und anbraten bis sie leicht braun sind. Alles aus der Pfanne nehmen und in einer Schale bei Seite stellen.
  • Das restliche Öl und Butter in die Pfanne geben, ordentlich erhitzen und dann die Kartoffelscheiben zugeben.
  • Die Kartoffeln mit ordentlich Hitze und in Ruhe (also nicht zu oft wenden oder rühren) anbraten bis sie schön knusprig sind. Währenddessen mit den Gewürzen würzen und abschmecken.
  • Am Ende die Zwiebeln und Speck wieder dazu geben und warm werden lassen.
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