Focaccia mit Sauerteig

Focaccia mit Sauerteig über Nacht – einfach, luftig & voller Geschmack

Focaccia mit Sauerteig über Nacht ist eines dieser Rezepte, das auf den ersten Blick aufwendig wirkt, aber im Alltag unglaublich praktisch ist. Du bereitest den Teig am Abend vor, lässt ihn in Ruhe gehen – und am nächsten Tag musst du ihn nur noch backen.

Genau das macht dieses Rezept so besonders. Der Teig entwickelt über Nacht ein viel intensiveres Aroma, wird luftiger und bekommt diese typische, leicht unregelmäßige Struktur, die man von richtig guter Focaccia kennt.

Ich liebe diese Variante, weil sie so entspannt ist. Kein Stress, kein ständiges Kneten – einfach Zeit arbeiten lassen.

Warum Focaccia mit Sauerteig so besonders ist

Sauerteig bringt einen ganz anderen Geschmack mit als Hefe. Er ist leicht säuerlich, aromatisch und sorgt für eine komplexe Tiefe, die man bei schnellen Teigen oft nicht bekommt.

Durch die lange Gehzeit über Nacht passiert im Teig sehr viel:

  • er wird bekömmlicher
  • die Struktur wird luftiger
  • der Geschmack wird intensiver
  • die Krume wird weicher

Und genau das macht den Unterschied zwischen „okay“ und „richtig gut“.

Zutaten erklärt

Der Sauerteigstarter sollte aktiv sein – also vorher gefüttert und aufgegangen. Das ist wichtig, damit der Teig genügend Triebkraft hat.

Das Wasser sorgt für einen eher weichen Teig. Genau diese Feuchtigkeit ist entscheidend für die typische luftige Struktur.

Olivenöl macht den Teig geschmeidig und bringt später den typischen Focaccia-Geschmack.

Zubereitung

Am Abend:

Mehl, Wasser und Sauerteig in einer Schüssel vermengen. Es reicht, alles grob zu verrühren – du musst nicht perfekt kneten.

Dann das Salz und Olivenöl hinzufügen und kurz unterarbeiten.

Der Teig wird weich und leicht klebrig sein – das ist genau richtig.

Die Schüssel abdecken und bei Raumtemperatur etwa 30–60 Minuten ruhen lassen.

Danach den Teig einmal dehnen und falten (optional, aber hilfreich für die Struktur).

Anschließend abgedeckt über Nacht im Kühlschrank oder bei kühler Raumtemperatur gehen lassen.

Am nächsten Tag:

Den Teig vorsichtig auf ein gut geöltes Backblech geben und leicht auseinanderziehen. Nicht drücken – die Luft im Teig soll erhalten bleiben.

Jetzt 30–60 Minuten ruhen lassen, damit er wieder etwas aufgeht.

Dann mit den Fingern typische Mulden in den Teig drücken.

Olivenöl darüber geben und mit Salz und Kräutern bestreuen.

Bei 220°C etwa 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.

Tipps für perfekte Sauerteig Focaccia

Der wichtigste Punkt ist Geduld. Sauerteig braucht Zeit – aber genau diese Zeit sorgt für das Aroma.

Wenn dein Teig am nächsten Tag sehr weich ist, ist das völlig normal. Arbeite vorsichtig damit.

Für noch bessere Ergebnisse kannst du den Teig länger im Kühlschrank gehen lassen (bis zu 24 Stunden).

Servieren

Focaccia mit Sauerteig schmeckt besonders gut:

  • frisch aus dem Ofen
  • mit Olivenöl
  • als Beilage
  • mit Käse oder Aufstrichen

Auch als Sandwich ist sie perfekt geeignet.

Haltbarkeit

Die Focaccia hält sich 2–3 Tage.

Tipp:
Kurz im Ofen aufwärmen – dann wird sie wieder weich

Varianten

Du kannst das Rezept ganz einfach abwandeln:

  • mit Tomaten und Oliven
  • mit Knoblauch
  • mit Zwiebeln
  • mit Käse

Oder süß mit Früchten und Honig.

Focaccia mit Sauerteig

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Brot BackenKüche: ItalienischSchwierigkeit: Mittel

Focaccia mit Sauerteig über Nacht – einfaches Rezept für luftiges Brot mit viel Geschmack. Perfekt für Anfänger und ohne Stress zubereitet.

Zutaten:

  • 500 g Mehl (Typ 550 Weizen)

  • 100 g aktiver Sauerteig

  • 350 ml lauwarmes Wasser

  • 2 EL Olivenöl

  • 10 g Salz

  • Auf der Focaccia
  • Olivenöl

  • grobes Salz

  • Rosmarin

Zubereitung:

  • Am Vorabend
  • Mehl, Wasser und Sauerteig in einer Schüssel vermengen. Es reicht, alles grob zu verrühren – du musst nicht perfekt kneten. 1 Stunde abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  • Dann das Salz und Olivenöl hinzufügen und kurz unterarbeiten.
    Der Teig wird weich und leicht klebrig sein – das ist genau richtig.
  • Die Schüssel abdecken und bei Raumtemperatur etwa 30–60 Minuten ruhen lassen.
  • Danach den Teig einmal dehnen und falten (optional, aber hilfreich für die Struktur).
  • Anschließend abgedeckt über Nacht im Kühlschrank oder bei kühler Raumtemperatur gehen lassen.
  • Am nächsten Morgen
  • Backofen auf 220° Ober- Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig vorsichtig auf ein gut geöltes Backblech geben und leicht auseinanderziehen. Nicht drücken – die Luft im Teig soll erhalten bleiben.
  • Jetzt 30–60 Minuten ruhen lassen, damit er wieder etwas aufgeht.
  • Dann mit den Fingern typische Mulden in den Teig drücken.
  • Olivenöl darüber geben und mit Salz und Kräutern bestreuen.
  • Bei 220°C etwa 20–25 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Instagram

Did you make this recipe?

Tag @loveliveeatlandleben on Instagram and hashtag it with #loveliveeatlandleben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.