Apfel-Quitten-Mus

Hallo ihr Lieben, ich bin ja ein riesen Fan von Haltbarmachung, daher habe ich heute ein Rezept für Apfel-Quitten-Mus für euch. Wir haben im Garten nun Bäume für Quitten und Äpfel und haben auch schon schön geerntet in den letzten zwei Jahren. Das ist so ein tolles Gefühl.

Ich habe mich für verschiedene Methoden zum haltbar machen entschieden, um auch einfach mal zu probieren was lecker ist, praktikabel und lange hält.

Das kochen von einem Mus gehört zum Einkochen und einwecken.

Wissenswertes über Haltbarmachung:

Einkochen ist eine traditionelle Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen:

Was ist Einkochen?

  • Einkochen ist eine Methode zur Konservierung von Lebensmitteln durch Erhitzen in luftdicht verschlossenen Gläsern.
  • Durch das Erhitzen werden Mikroorganismen abgetötet, die zum Verderben der Lebensmittel führen würden.
  • Beim Abkühlen entsteht ein Vakuum im Glas, das die Lebensmittel zusätzlich schützt.

Unterschiede zu anderen Begriffen:

  • Einmachen: Oft als Oberbegriff verwendet oder für das Haltbarmachen von süßen Lebensmitteln wie Marmelade.
  • Einwecken: Bezeichnet das gleiche Verfahren wie Einkochen, ist aber markenrechtlich geschützt.

Vorteile des Einkochens:

  • Längere Haltbarkeit von saisonalen Lebensmitteln.
  • Erhaltung von Geschmack und Nährstoffen.
  • Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.
  • Keine Verwendung von chemischen Konservierungsstoffen notwendig.

Geeignete Lebensmittel:

  • Obst und Gemüse
  • Fleisch und Wurst
  • Suppen und Eintöpfe
  • Marmeladen, Konfitüren und Gelees

Wichtige Schritte beim Einkochen:

  1. Vorbereitung:
    • Saubere Gläser und Deckel verwenden.
    • Lebensmittel gründlich waschen und vorbereiten.
  2. Befüllen:
    • Gläser locker befüllen, dabei einen Freiraum lassen.
    • Flüssigkeit (z.B. Wasser, Sud) hinzufügen.
  3. Erhitzen:
    • Gläser in einen Einkochtopf oder Backofen stellen.
    • Auf die richtige Temperatur und Einkochzeit achten (je nach Lebensmittel).
  4. Abkühlen:
    • Gläser langsam abkühlen lassen.
    • Vakuum überprüfen (Deckel muss nach innen gewölbt sein).

Wichtige Hinweise:

  • Hygiene ist entscheidend, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.
  • Die Einkochzeiten und Temperaturen variieren je nach Lebensmittel.
  • Beschädigte oder nicht richtig verschlossene Gläser aussortieren.

Die wichtigsten Zutaten:

Äpfel:

Sie sind ein beliebtes und vielseitiges Obst, das weltweit angebaut wird. Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer wichtigsten Eigenschaften:

Allgemeine Informationen:

  • Vielfalt: Es gibt Tausende von Apfelsorten, die sich in Geschmack, Textur und Farbe unterscheiden.
  • Saison: Die Apfelsaison variiert je nach Sorte und Region, liegt aber hauptsächlich im Herbst.
  • Nährstoffe: Äpfel sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Ballaststoffen und Antioxidantien.

Gesundheitliche Vorteile:

  • Ballaststoffe fördern die Verdauung.
  • Antioxidantien können vor Zellschäden schützen.
  • Regelmäßiger Apfelkonsum kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Verwendung:

  • Äpfel können roh gegessen, zu Saft gepresst oder in zahlreichen Gerichten verwendet werden (z. B. Kuchen, Kompott, Apfelmus).
  • Sie eignen sich hervorragend zum Einkochen und zur Herstellung von Marmeladen.

Lagerung:

  • Äpfel sollten kühl und dunkel gelagert werden, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.
  • Beschädigte Äpfel sollten aussortiert werden, da sie andere Früchte verderben können.

Quitten:

Sie sind ein aromatisches Kernobst, das vor allem im Herbst Saison hat. Hier sind die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Eigenschaften und Verwendung:

  • Aroma:
    • Quitten haben ein intensives, blumiges Aroma, das an Äpfel und Birnen erinnert.
  • Verarbeitung:
    • Roh sind Quitten aufgrund ihres harten Fruchtfleisches und des hohen Gerbstoffgehalts meist ungenießbar.
    • Sie werden daher fast immer gekocht, gedünstet oder gebacken.
    • Beliebte Verarbeitungsformen sind Marmeladen, Gelees, Kompott und Liköre.
  • Gesundheit:
    • Quitten sind reich an Ballaststoffen, insbesondere Pektin, das die Verdauung fördert.
    • Sie enthalten zudem Vitamin C und andere wertvolle Inhaltsstoffe.

Wissenswertes:

  • Aussehen:
    • Quitten haben eine gelbe, oft leicht pelzige Schale.
    • Ihre Form variiert von apfel- bis birnenförmig.
  • Ernte:
    • Reife Quitten erkennt man an ihrer gelben Farbe und dem intensiven Duft.
    • Sie sollten vor dem ersten Frost geerntet werden.
  • Herkunft:
    • Die Quitte stammt ursprünglich aus dem Kaukasus.

Küchentipps:

  • Vor der Verarbeitung sollte der feine Flaum auf der Schale abgerieben werden.
  • Das Kerngehäuse sollte großzügig entfernt werden, da es viele Kerne enthält.

Viel Spaß nun beim nachkochen. Ein weiteres Rezept zum haltbar machen findet ihr hier.

Rezept:

Apfel-Quitten-Mus

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: haltbar machenSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Gläser
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 500 g Äpfel

  • 500 g Quitten

  • Zimt

  • Vanillezucker

  • Zitronensaft

  • 200 ml Wasser

Zubereitung:

  • Gläser und Schraubdeckel auskochen bzw. mit ganz heißem Wasser ausspülen.
  • Quitten und Äpfel waschen und trocknen
  • Die Früchte in Stücke schneiden, ich lasse die Schale dran.
  • Die Quittenstücke mit dem Wasser zuerst in einen großen Topf geben und etwa 10 Minuten dünsten, sie brauchen etwas länger.
  • Nun die Äpfel zugeben und alles noch etwa 15 Minuten garen lassen, bis die Stücke weich werden.
  • Mit Zucker, Zimt, Vanillezucker und Zitronen würzen. Alles pürieren und noch einmal abschmecken.
  • Das Mus noch einmal aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln lassen.
  • Mit Hilfe eines Trichters das Mus in die Gläser füllen., mit Deckel verschließen.
  • Das Mus nun einkochen, ich nutze einen normalen, großen Topf, stelle die Gläser hinein. Wasserstand auffüllen bis kurz unter den Deckel und dann etwa 20 Minuten das Wasser köcheln lassen.
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Focaccia Rezept, ein italienischer Klassiker

Habt ihr schon mal ein Focaccia Rezept ausprobiert? Ich habe lange gebraucht um mich an den italienischen Klassiker heran zutrauen. Insgesamt habe ich sehr großen Respekt vor dem Backen und irgendwie sind das Backen und ich noch immer auf leichtem Kriegsfuß. Mittlerweile experimentiere ich aber immer mehr, zum Beispiel auch mit selbst angezüchtetem Sauerteig und werde auch immer besser. Aber es geht auch echt viel schief und die Familie muss trotzdem immer verkosten. Oder mein Schatz nimmt meine ganz schlimmen Ergebnisse mit zum Angeln oder später als Futter für unsere Tiere.

Man muss seine Misserfolge mit Humor sehen und daraus lernen und dann klappt es beim nächsten versuch bestimmt. Und beim Brot backen ist es wirklich so, je öfter man übt umso besser wird das Brot. Und natürlich ist es auch Rezept abhängig, es gibt einfach Rezepte dir klappen bei mir nicht, teilweise liegt es am Rezept und teilweise an mir, weil irgendwas fehlt und ich anfange zu improvisieren, was beim kochen super klappt, aber beim backen absolut keinen Sinn macht.

Dieses Mal möchte ich euch eines meiner gelungenen Experimente vorstellen – die Focaccia mit einem bunten Garten darauf. Als Basis habe ich einen Hefeteig gemacht. Ich möchte aber später auch mal eine mit Sauerteig versuchen. Die Focaccia ist eine Art italienisches Fladenbrot, welches vor dem Backen üppig belegt werden kann oder auch einfach nur mit Salz und Olivenöl.Und es passt perfekt in den Sommer als Beilage zu Grillen oder einfach so mit einem Salat, wenn gar kein großer Hunger da ist. Die Dekoration sollte an eine Wiese mit roten Blüten erinnern, hier sind aber der Kreativität keine Grenzen gesetzt und man kann sich immer wieder ausprobieren. Irgendwie ist so eine Gartenfocaccia vor dem Backen immer schöner als danach, aber es ist natürlich trotzdem ein Highlight auf jedem Grillbuffet.

Die fertige Focaccia

Nun wünsche ich viel Spaß beim ausprobieren und lasst es euch schmecken.

Focaccia Rezept:

Focaccia – ein italienischer Klassiker

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Brot, Beilage, VorspeisenKüche: ItalienischSchwierigkeit: Mittel
Portionen

1

Blech
Vorbereitung

20

minutes
Backzeit

25

minutes
Kalorien

300

kcal
Ruhzeit

1

hour 

Zutaten:

  • Für den Teig:
  • 500g Mehl (Dinkel oder Weizen), zum Beispiel ein Pizzamehl

  • 1/2 Würfel Hefe

  • 320 ml lauwarmes Wasser

  • 10g Zucker

  • 10g Salz

  • 3 EL Olivenöl

  • Optional Kräuter

  • Zum Belegen:
  • 3 -5 EL Olivenöl

  • 5 -7 halbierte Cherrytomaten

  • 1 rote Zwiebel in feine Scheiben geschnitten

  • Lauch – ich habe Zimmerknoblauch benutzt

  • Rosmarin

  • schwarze Oliven in Scheiben geschnitten

  • grobes Salz

Zubereitung:

  • Teigzubereitung:
  • Die Hefe in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker verrühren.Kurz stehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.
  • Währenddessen schon einmal das Mehl und das Salz in eine große Schüssel geben.
  • Das Olivenöl und das Hefewasser dazu geben und alles gut durch kneten, ich nutze eine einfache Küchenmaschine. Etwa 10 Minuten bis der Teig schön glatt ist.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel etwas Öl geben. Den Teig in die Schüssel geben, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 45 – 60 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich verdoppeln.
  • Den Teig anschließen auf ein geöltes Blech oder in eine geölte Form geben. Vorsichtig in Form ziehen, er sollte etwa 1-2 cm dick sein.
  • Die Form vorsichtig abdecken und wieder etwa 25 Minuten gehen lassen.
  • Den Backofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Dekorieren und Backen:
  • Nach der Ruhezeit den Teig mit dem Olivenöl bestreichen und mit den Fingern oder einem Stab vom Kochlöffel Löcher leicht Kuhlen in den Teig drücken. Nun die Focaccia nach Belieben belegen und dekorieren.
  • Das Brot bei 200° etwa 20 Minuten goldbraun backen.Man kann hier ruhig mal die Stäbchenprobe machen um zu sehen ob die Focaccia durch gebacken ist.
  • Nun kann man sie noch mit Olivenöl bestreichen und genießen.

Notizen:

  • Benötigte Utensilien: Schüssel, Rühergerät, Blech oder Form, Backofen Tuch zum abdecken, Messer, Brett, Waage
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