Conchiglioni- Pasta in Muschelform gefüllt mit Spinat und Ricotta

Hallo ihr Lieben. Heute habe ich ein Rezept für euch für Pasta in Muschelform gefüllt mit Spinat und Ricotta.

Conchiglioni ist eine weitere Pastaform die ich für mich entdeckt habe. Sie haben die Form einer Muschel, es gibt sie in unterschiedlichen Größen und man kann sie wunderbar füllen. Also eine tolle Nudelform um neue Rezepte auszuprobieren und um Füllungen zu testen.

In diesem Rezept habe ich die Nudeln vorgegart, gefüllt und dann in Sauce noch einmal kurz gebacken und gratiniert. Hier könnt ihr ganz viel variieren und ausprobieren, ich vermute den Füllungen sind keine Grenzen gesetzt. Daher heute für euch eine Variante mit Spinat, Ricotta und Tomatensauce. Für die Zubereitung benötigt ihr eine Quicheform, zwei Töpfe und eine Pfanne.

Ricotta ist übrigens ein vielseitiger, italienischer Frischkäse. Er wird meist aus Kuhmilch hergestellt. Es gibt aber auch Varianten aus Schafsmilch. Man kann den Ricotta für herzhafte Gerichte nutzen, wie hier für Füllungen oder auch für Saucen. Ricotta eignet sich aber auch super zum Backen oder auch für Desserts. Natürlich kann man ihn auch einfach pur als Brotaufstrich genießen. Es gibt ihn auch in verschiedenen Varianten wie zum Beispiel auch gesalzen oder geräuchert. Leider hatte ich noch nicht die Möglichkeiten andere Variationen des Ricottas auszuprobieren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim nach kochen und guten Appetit.

Solltet ihr noch Muschelnudeln übrig haben und ein weiteres Rezept ausprobieren wollen, findet ihr es hier.

Pasta in Muschelform gefüllt mit Spinat und Ricotta Rezept:

Conchiglioni – Pasta in Muschelform gefüllt mit Spinat und Ricotta

Rezept von loveliveeatlandlebenGang: HauptgangKüche: Pasta, ItalienischSchwierigkeit: mittel
Portionen

4

Portionen
Zubereitungszeit

1

Stunde 

Zutaten:

  • ca. 20 Conchiglioni je nach Pastagröße und Größe der Form wo sie rein kommen

  • Spinatfüllung
  • 1/2 Packung Rahmspinat ca. 250g – aufgetaut

  • 1 Knoblauchzehen fein gewürfelt

  • 1 Schalotten fein gewürfelt

  • 250g Ricotta

  • 1 EL Olivenöl

  • Salz, Pfeffer, Muskat gerieben

  • Tomatensauce
  • 1 Packung passierte Tomaten

  • 1 Knoblauchzehe fein gewürfelt

  • 1 Schalotte fein gewürfelt

  • 1 EL Tomatenmark

  • 2 EL Olivenöl

  • Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Thymian oder Oregano

  • Salz, Pfeffer, Chilipulver

  • Als Topping
  • 50g geriebener Parmesan

Zubereitung:

  • Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen, abgießen, abschrecken und bei Seite stellen.
  • Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheitzen.
  • Füllung:
  • Den Spinat auftauen lasen.
  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Schalotten kurz glasig anschwitzen. Den Spinat hinzufügen. Herd ausstellen.
  • Ricotta unter rühren.
  • Die Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Bei Seite stellen.
  • Tomatensauce:
  • In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Schalotten, Tomatenmark und Knoblauch darin glasig dünsten.
  • Passierte Tomaten zugeben. Kurz aufkochen lassen.
  • Mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. Wer mag kann die Sauce auch pürrieren, dann wird sie feiner.
  • Sauce bei Seite stellen.
  • Pasta füllen:
  • Die Sauce in eine Quicheform füllen.
  • Die Muscheln nun einzeln mit der Spinat-Ricotta-Masse füllen und vorsichtig in die Sauce setzen.
  • Mit Parmesan bestreuen und im Ofen ca. 15 Minuten backen, so das der Käse schmilzt und alles erwärmt wird.

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Spargel mit Bärlauchbutter und Parmesan

Ich liebe die Spargelsaison und ich genieße sie in vollen Zügen. Ich esse grünen und weißen sehr sehr gerne und am liebsten mit Sauce Hollandaise, aber natürlich müssen auch mal andere Varianten her, denn sonst wird man ja der Lieblingsversion überdrüssig.

Daher heute mal eine Abwandlung des weißen Spargels mit einem tollen Kraut, dem Bärlauch. Auch ein wunderbarer Begleiter im Frühling und so vielseitig. Ich hoffe ich kann euch zu ihm auch noch viele Rezepte vorstellen. Nun aber zum heutigen Rezept, es ist so kinderleicht und lecker zugleich. Ihr benötigt nur weißen Spargel, Bärlauch (oder auch Petersilie), Butter, Parmesan und ein paar Gewürze. Auf dem Bild seht ihr übrigens frittierte Bärlauchblüten. Die sind ein absolutes Highlight, sowohl geschmacklich, als auch optisch. Dafür gebt ihr sie kurz in siedendes Öl, bis sie goldgelb sind. Trocknet sie auf Küchenpapier und salzt die Blüten ein wenig… perfekt.

Spargel mit Bärlauchbutter und Parmesan

Für 2 Portionen benötigt ihr:

  • 500g weißen Spargel
  • 150g Butter
  • 1 Bund Bärlauch, gern mit Blüten
  • Parmesan
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Zitronensaft

Zubereitung:

  • Den Spargel schälen und die trockenen Enden abschneiden
  • Das Kochwasser salzen, pfeffern, etwas Zucker und Zitronensaft zugeben
  • Den Spargel etwa 12 bis 15 Minuten garen in nicht stark kochendem Wasser, er muss ziehen. Ich mag ihn eher bissfest, aber das ist ja Geschmackssache. Daher dann raus nehmen, wenn er eure gewünschte Konsistenz hat.
  • In der Zwischenzeit den Bärlauch hacken und die Butter schmelzen. Den Bärlauch in die Butter geben, salzen und pfeffern.
  • Nun den abgetropften Spargel mit der Butter servieren und alles mit geriebenen Parmesan toppen.

Dazu passt natürlich ein gutes und frisches Brot oder auch Kartoffeln. Ich wünsche euch auf jeden Fall guten Appetit.

Spargel mit Bärlauchbutter

Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Es gab ja auch mal eine Zeit in der ich noch nicht so extrem Low Carb ernährt habe und aus dieser stammt ein von mir heiß geliebtes Risottorezept. Sollten irgendwann wieder Kohlenhydrate in meinem Speiseplan Einzug halten, dann wird dieses Rezept auf jeden Fall eines der ersten sein das ich koche und ganz normale Pasta mit Butter und Salz – oh man das vermisse ich wirklich extrem, da sind auch Zucchininudeln kein richtiger Ersatz, denn den Geschmack bekommt man damit wirklich nicht hin. Vielleicht finde ich ja irgendwann mal eine Low Carb Nudelsorte die das schafft, aber ich glaube da noch nicht so richtig dran. Wenn ihr eine kennt dann schickt mir gern eure Erfahrungsberichte.

Ich finde das man nie genug Risotto in allen Kombinationen essen kann, natürlich mit Parmesan und Butter. Durch meine neue Ernährung habe ich nun auch schon mal ein Risotto aus Blumenkohl probiert, dass werde ich euch demnächst mal vorstellen. Ich muss nämlich zugeben, dass ich es immer noch nicht so richtig gelingt mit System zu schreiben, aber es geht ja auch nichts über kreatives Chaos.

So nun aber endlich zu dem Rezept…

Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Ich habe für 2 sehr große Portionen verwendet:

  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 Knoblauchzeh, fein gehackt
  • 200g Risottoreis
  • 100g Butter
  • 50-70 ml Weißwein
  • 500ml Geflügelbrühe, leicht erwärmt
  • 1/2 Radicchiokopf, in feine Streifen geschnitten, wer möchte kann ihn kurz in warmes Wasser legen um die bittere Note zu mildern, aber da gehen sehr viele Vitamine verloren, dann nehmt lieber gleich Ruccola
  • etwas Rosmarin (notfalls auch getrocknet)
  • etwas frische Petersilie
  • 100g Gorgonzola, oder ein anderer Blauschimmelkäse (habe es auch noch mit Stilton probiert – super), zerbröselt
  • eine Hand voll Walnusskerne
  • etwas flüssigen Honig
  • 90g Parmesan, gerieben
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

1. Hälfte der Butter in einem Stieltopf erhitzen, so das sie schäumt, Schalotten- und Knoblauchwürfel dazu geben und glasig dünsten

2. Risottoreis dazu geben und kurz mitdünsten, so das er glasig wird, mit dem Weißwein ablöschen und diesen ein wenig einkochen lassen

3. Die warme Geflügelbrühe so angießen das der Reis leicht bedeckt ist, wieder einkochen lassen, ohne Deckel, unter ständigem Rühren, bis Flüssigkeit aufgenommen wurde, dann wieder etwa Brühe nach gießen

4. nun kann man nebenbei die Walnüsse rösten und mit etwas Honig karamellisieren, Vorsicht das sie nicht verbrennen, zur Seite stellen, für später zum anrichten

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mit Honig karamellisierte Walnüsse

5. nebenbei immer das Risotto rühren, damit es nicht ansetzt und wenn die Flüssigkeit eingezogen ist, immer wieder mit einem Schluck warmer Brühe angießen

6. so weiter machen bis der Reis die gewünschte Konsistenz hat, also entweder bissfest oder weich und cremig

7. nun habe ich das Risotto noch verfeinert, erst einmal würzen, etwas Salz, Pfeffer, den Käse und die Butter unter den Reis heben und schmelzen lassen

8. nun vor dem Servieren den Radicchio und die Kräuter unterheben. Alles sofort servieren und heiß genießen.

Klar kann man noch Fleisch, Garnelen oder Fisch dazu machen, aber erstens ist das Gericht sättigend genug und man muss ja nicht noch mehr Geschmäcker hinein bringen und manchmal ist mir auch einfach mal nach fleischlosen Gerichten.

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Risotto mit Gorgonzola, Walnüssen und Radicchio

Ich hoffe es schmeckt euch und wünsche viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Maria