Keto Ramen mit Dashi

Keto Ramen mit Dashi – asiatische Nudelsuppe ohne klassische Nudeln

Eine dampfende Schüssel Ramen gehört für mich zu den Gerichten, die sofort für Gemütlichkeit sorgen. Die kräftige Brühe, das knackige Gemüse, ein weich gekochtes Ei und unterschiedliche Toppings machen jede Portion zu einem kleinen Erlebnis. Klassische Ramen enthalten allerdings meist große Mengen Weizennudeln und passen dadurch nur schwer in eine ketogene oder kohlenhydratarme Ernährung.

Deshalb habe ich meine eigene Keto Ramen mit Dashi zubereitet. Statt klassischer Ramen-Nudeln kommen bei mir Enoki-Pilze und reichlich Gemüse in die Schüssel. Sie sorgen für Biss, Volumen und eine spannende Optik, ohne die Kohlenhydratmenge unnötig zu erhöhen. Dazu gibt es eine aromatische Dashi-Brühe, Pak Choi, gebratene Pilze, ein weich gekochtes Ei und saftiges Fleisch.

Das Ergebnis ist eine leichte, aber dennoch sättigende asiatische Suppe, die unglaublich aromatisch schmeckt. Besonders an kühlen Tagen ist diese Keto Ramen eine wunderbare Alternative zu schweren Eintöpfen. Gleichzeitig lässt sich das Gericht hervorragend anpassen, sodass du je nach Kühlschrankinhalt immer wieder eine andere Variante zubereiten kannst.

Was ist Dashi?

Dashi ist eine traditionelle japanische Grundbrühe, die in vielen Suppen, Saucen und Schmorgerichten verwendet wird. Sie bildet häufig die geschmackliche Basis für Ramen oder Misosuppe und ist für das typische herzhafte Umami-Aroma verantwortlich.

Klassische Dashi wird häufig aus Kombu, einer getrockneten Alge, und Bonitoflocken hergestellt. Bonitoflocken bestehen aus getrocknetem und sehr fein gehobeltem Fisch. Beide Zutaten geben der Brühe in kurzer Zeit einen intensiven, aber dennoch klaren Geschmack.

Wer es unkomplizierter möchte, kann auch Dashi-Pulver verwenden. Dabei lohnt sich allerdings ein Blick auf die Zutatenliste, da manche Fertigprodukte Zucker, Stärke oder andere kohlenhydratreiche Zusätze enthalten können.

Für eine vegetarische Variante kann Dashi ausschließlich mit Kombu und getrockneten Shiitake-Pilzen zubereitet werden. Dadurch entsteht ebenfalls eine wunderbar würzige Brühe.

Warum diese Ramen zu Keto passt

Bei einer klassischen Ramen-Schüssel liefern vor allem die Nudeln einen großen Teil der Kohlenhydrate. Genau dort setzt diese Variante an. Statt Weizennudeln verwende ich Enoki-Pilze und Gemüse. Enoki besitzen lange, dünne Stiele und erinnern optisch ein wenig an sehr feine Nudeln. Gleichzeitig haben sie einen milden Geschmack und nehmen die Aromen der Brühe gut auf.

Pak Choi bringt Frische und Biss in die Suppe. Das Ei, das Fleisch und die Pilze liefern Eiweiß und sorgen dafür, dass die Mahlzeit trotz der fehlenden Nudeln angenehm sättigt. Etwas Sesamöl oder Chiliöl kann zusätzlich Fett und Geschmack beisteuern.

Je nach persönlicher Kohlenhydratgrenze solltest du die Mengen von Zwiebeln, Sojasauce und Pilzen natürlich in deine Tagesbilanz einrechnen. Insgesamt lässt sich dieses Gericht jedoch sehr gut an eine ketogene Ernährung anpassen.

Dashi-Brühe richtig zubereiten

Die Dashi-Brühe wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas kompliziert, ist aber tatsächlich schnell gemacht. Wichtig ist vor allem, dass der Kombu nicht lange sprudelnd gekocht wird. Dadurch kann die Brühe sonst leicht bitter oder schleimig werden.

Gib den Kombu zunächst in kaltes Wasser und lasse ihn einige Minuten ziehen. Anschließend wird das Wasser langsam erhitzt. Kurz bevor es richtig kocht, nimmst du die Alge heraus. Danach kommen die Bonitoflocken in die heiße Flüssigkeit. Sie müssen ebenfalls nur wenige Minuten ziehen.

Anschließend wird die Brühe durch ein Sieb gegossen. Nun kannst du sie mit Sojasauce, Ingwer, Knoblauch, Sesamöl und etwas Chili abschmecken. Achte beim Salz darauf, dass Sojasauce bereits sehr würzig ist.

Wer keinen Fischgeschmack mag oder die Ramen vegetarisch zubereiten möchte, verwendet statt der Bonitoflocken einige getrocknete Shiitake-Pilze. Diese können gemeinsam mit dem Kombu eingeweicht werden und sorgen ebenfalls für viel Umami.

Das perfekte Ramen-Ei

Ein weich gekochtes Ei gehört für mich unbedingt in eine gute Ramen-Schüssel. Das Eigelb sollte noch leicht cremig sein, während das Eiweiß vollständig gestockt ist.

Dafür bringst du Wasser zum Kochen und gibst die Eier vorsichtig hinein. Nach etwa 6½ bis 7 Minuten werden sie sofort in sehr kaltem Wasser abgeschreckt. Dadurch stoppt der Garprozess und die Eier lassen sich meist leichter schälen.

Wer das Ei noch aromatischer möchte, kann es nach dem Schälen für einige Stunden in einer Mischung aus Sojasauce, Wasser und einem Spritzer Reisessig marinieren. Bei Keto solltest du darauf achten, keinen Zucker oder süßen Mirin in die Marinade zu geben.

Enoki-Pilze als kohlenhydratarme Nudelalternative

Enoki-Pilze eignen sich besonders gut für diese Keto Ramen, weil ihre langen, dünnen Stiele optisch an feine Nudeln erinnern. Sie sind jedoch nicht identisch mit Nudeln und bleiben etwas bissfester.

Vor der Zubereitung wird das feste untere Ende abgeschnitten. Anschließend kannst du die Pilze vorsichtig auseinanderziehen und kurz in der Pfanne anbraten oder direkt in der heißen Brühe gar ziehen lassen.

Zusätzlich kannst du Shirataki-Nudeln verwenden, wenn du eine noch klassischere Nudelstruktur möchtest. Diese sollten vor der Verwendung gründlich abgespült und am besten einige Minuten trocken in einer Pfanne erhitzt werden. Dadurch verlieren sie einen Teil ihres typischen Eigengeruchs und nehmen die Brühe besser auf.

Welches Fleisch passt in Keto Ramen?

Auf meinem Teller habe ich gegartes Fleisch in Scheiben verwendet. Hier kannst du sehr flexibel entscheiden, was dir am besten schmeckt oder bereits im Kühlschrank vorhanden ist.

Besonders gut passen:

  • Schweinebauch
  • Schweinenacken
  • Hähnchenbrust
  • Hähnchenschenkel
  • Entenbrust
  • Rindersteak
  • Hackfleischbällchen

Schweinebauch eignet sich aufgrund seines höheren Fettanteils besonders gut für Keto. Hähnchenbrust ist etwas leichter und eiweißreicher. Auch übrig gebliebenes Fleisch vom Vortag lässt sich in der heißen Brühe hervorragend wieder erwärmen.

Tipps für eine aromatische Keto Ramen

Eine gute Ramen lebt von verschiedenen Aromen und Konsistenzen. Die Brühe sollte kräftig, aber nicht übersalzen sein. Das Gemüse darf ruhig noch etwas Biss haben und das Ei sollte cremig bleiben.

Brate die Pilze vor dem Servieren ruhig kräftig an. Dadurch entwickeln sie Röstaromen, die hervorragend zur klaren Dashi-Brühe passen. Pak Choi benötigt dagegen nur wenige Minuten und sollte nicht vollständig weich gekocht werden.

Auch bei Sesamöl gilt: Weniger ist häufig mehr. Das Öl besitzt ein sehr intensives Aroma. Ein kleiner Teelöffel reicht meist vollkommen aus.

Für zusätzliche Schärfe kannst du Chiliöl verwenden. Kontrolliere auch hier die Zutatenliste, denn einige fertige Produkte enthalten Zucker.

Varianten der Keto Ramen

Mit Hähnchen

Verwende gebratene Hähnchenbrust oder saftiges Fleisch vom Hähnchenschenkel. Dazu passen Brokkoli, Pak Choi und Frühlingszwiebeln.

Mit Schweinebauch

Knusprig gebratener Schweinebauch macht die Ramen besonders reichhaltig und passt hervorragend zur ketogenen Ernährung.

Mit Garnelen

Garnelen benötigen nur wenige Minuten Garzeit und passen wunderbar zu Dashi, Sesam und Pak Choi.

Vegetarisch

Bereite die Dashi-Brühe aus Kombu und getrockneten Shiitake-Pilzen zu. Als Toppings eignen sich Tofu, Ei, Pilze und zusätzliches Gemüse.

Mit Shirataki-Nudeln

Wer auf eine klassische Nudelkonsistenz nicht verzichten möchte, ergänzt eine Packung gut abgespülte Shirataki-Nudeln.

Besonders cremig

Ein kleiner Löffel zuckerfreie Erdnussbutter oder Sesampaste verleiht der Brühe eine cremigere Konsistenz. Diese Variante ist nicht klassisch, aber sehr aromatisch.

Vorbereitung und Meal Prep

Viele Bestandteile der Keto Ramen lassen sich gut vorbereiten. Die Dashi-Brühe kannst du bereits am Vortag kochen und im Kühlschrank aufbewahren. Auch die Eier und das Fleisch lassen sich vorbereiten.

Das Gemüse würde ich erst kurz vor dem Servieren garen, damit es knackig bleibt. Bewahre Brühe, Fleisch, Ei und Gemüse separat auf. Zum Essen musst du dann nur noch die Brühe erhitzen und alle Zutaten in einer Schüssel zusammenstellen.

Reste der Brühe halten sich im Kühlschrank ungefähr zwei Tage. Sie kann auch portionsweise eingefroren werden.

Häufige Fragen zu Keto Ramen mit Dashi

Ist Dashi ketogen?

Selbst gemachte Dashi aus Kombu und Bonitoflocken enthält nur sehr wenige Kohlenhydrate und lässt sich gut in eine ketogene Ernährung integrieren. Bei Dashi-Pulver solltest du die Zutatenliste auf Zucker und Stärke prüfen.

Welche Nudeln eignen sich für Keto Ramen?

Shirataki-Nudeln sind eine beliebte Alternative. Auch Enoki-Pilze, Zucchininudeln oder fein geschnittener Kohl können verwendet werden.

Kann ich die Bonitoflocken weglassen?

Ja. Für eine vegetarische Dashi kannst du Kombu und getrocknete Shiitake-Pilze verwenden.

Kann ich gefrorenes Gemüse verwenden?

Grundsätzlich ja. Frischer Pak Choi und frische Pilze besitzen jedoch die bessere Konsistenz und Optik.

Welches Fleisch passt am besten?

Schweinebauch ist besonders aromatisch und fettreich. Hähnchen, Ente, Rind oder Garnelen sind ebenfalls sehr gute Möglichkeiten.

Wie verhindere ich, dass die Brühe zu salzig wird?

Gib die Sojasauce schrittweise hinzu und schmecke zwischendurch ab. Auch Fleisch und weitere Toppings können bereits Salz enthalten.

Kann ich die Ramen ohne Ei zubereiten?

Natürlich. Das Ei kann weggelassen oder durch Tofu, zusätzliches Fleisch oder Avocado ersetzt werden.

Weitere passende Rezepte auf dem Blog

Wenn dir diese Keto Ramen mit Dashi gefallen, könnten dich auch folgende Rezepte interessieren:

Besonders passend ist eine interne Verlinkung zu deiner asiatisch marinierten Bachforelle, weil beide Gerichte asiatische Aromen, Sojasauce und Sesam aufgreifen. Auch der Caesar Salat mit Garnelen lässt sich als leichte Vorspeise oder alternative Mahlzeit verlinken.

Mein Fazit

Diese Keto Ramen mit Dashi zeigt, dass eine kohlenhydratarme Ernährung keineswegs eintönig sein muss. Die klare, aromatische Brühe, das knackige Gemüse, die Pilze, das cremige Ei und das saftige Fleisch ergeben gemeinsam eine abwechslungsreiche Mahlzeit mit vielen unterschiedlichen Konsistenzen.

Besonders gut gefällt mir, dass sich das Rezept immer wieder verändern lässt. Du kannst andere Pilze verwenden, das Fleisch austauschen, mehr Gemüse ergänzen oder Shirataki-Nudeln hinzufügen. Dadurch entsteht aus derselben Grundidee jedes Mal eine neue Schüssel Ramen.

Wer asiatische Suppen liebt, aber auf klassische Nudeln verzichten möchte, sollte dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Es ist wärmend, sättigend und bringt richtig viel Geschmack in die Keto-Küche.

Keto Ramen mit Dashi

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: Keto Abendessen, Keto SuppenKüche: AsiatischSchwierigkeit: Mittel

Keto Ramen mit aromatischer Dashi-Brühe, Pak Choi, Enoki-Pilzen, Ei und Fleisch. Ein einfaches asiatisches Low-Carb-Rezept ohne klassische Weizennudeln.

Portionen

2

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • Brühe
  • 1 Liter Wasser

  • 1 Stück Kombu

  • 10 g Bonitoflocken

  • 2 EL Sojasauce oder Tamari

  • 1 TL Sesamöl

  • etwas Ingwer frisch

  • 1 Knoblauchzehe

  • etwas Chili

  • Einlage
  • 2 kleine Pak Choi

  • 150 g Enoki Pilze oder andere Pilze

  • 150 g Champigions

  • 2 Eier

  • 250 g gegartes Fleisch oder Garnlene

  • 1 Frühlingszwiebel

  • Sesam

  • 1 EL Fett zum Braten

  • Optional: Nori-Algen, Bambussprossen, Koriander, Sambal Olek, Miso

Zubereitung:

  • Kombu in das kalte Wasser geben und etwa 20 Minuten ziehen lassen.
    Das Wasser langsam erhitzen, aber nicht stark kochen lassen.
    Kombu kurz vor dem Kochen herausnehmen.
  • Bonitoflocken in die heiße Flüssigkeit geben und etwa 5 Minuten ziehen lassen.
    Die Brühe durch ein feines Sieb abgießen.
  • Sojasauce, Sesamöl, Ingwer, Knoblauch und Chili hinzufügen.
  • Eier etwa 6½ bis 7 Minuten kochen, abschrecken und schälen.
    Pak Choi putzen und längs halbieren.
  • Champignons schneiden und Enoki-Pilze am unteren Ende kürzen.
    Pilze und Pak Choi kurz in Butter oder Sesamöl anbraten.
  • Fleisch in Scheiben schneiden und bei Bedarf kurz erwärmen.
    Gemüse und Pilze auf zwei Schüsseln verteilen.
  • Die heiße Dashi-Brühe darübergeben.
    Eier halbieren und gemeinsam mit dem Fleisch darauf anrichten.
    Mit Frühlingszwiebeln, Sesam und Chili garnieren.
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Ramen mit Pilzbrühe

Ramen mit Pilzbrühe

Hallo ihr Lieben, heute habe ich ein veganes Ramenrezept für Euch, Ramen mit Pilzbrühe. Ein Rezept das ihr super vorbereiten und auch auf Vorrat einfrieren könnt. Außerdem könnt ihr es sehr gut vegan zubereiten, da die Brühe ohne Fleisch auskommt und ihr bei der Einlage komplett flexibel seid. Hier kann man wunderbar mit Pilzen, Gemüse oder Tofu arbeiten.

Über Ramen:

Wahrscheinlich kann man seitenweise über Ramen schreiben und es gibt auch schon viel Literatur dazu. Daher möchte ich nur kurz zusammenfassen was mir wichtig ist. Alles weitere findet ihr im Netz oder in Büchern. Denn so gut kenne ich mich dann auch nicht aus, ich esse einfach nur gern Ramen. Die japanische Nudelsuppe hat ihren Ursprung wohl in China und wurde dann in Japan immer weiter entwickelt und abgewandelt.

Die Grundlage ist immer eine Ramenbrühe, die es in verschiedenen Varianten gibt, Fleisch, Fisch oder auch vegetarisch zum Beispiel mit Pilzen.

Formen der beliebten asiatischen Suppe:

Shoyu:

Eine klare Ramensuppe mit Sojasauce gewürzt.

Miso:

Diese Suppe wird mit Misopaste gewürzt.

Shio:

Eine salzige und helle Brühe, die aus Meeresfrüchten und Fisch hergestellt wird.

Tonkostu:

Eine helle Brühe die aus Schweineknochen hergestellt wird.

Die wichtigsten Zutaten:

Miso Paste:

Das Thema Miso Paste ist unglaublich vielseitig und komplex und man kann darüber wahrscheinlich Seiten in Büchern füllen. Daher hier nur mal kurz dazu was Miso Paste ist und welche ich bisher benutze, denn ich bin immer noch dabei mich in das Thema rein zu kochen. Ich werde aber immer wieder einmal berichten wenn ich ein Gericht gefunden habe, bei dem Miso perfekt funktioniert und das nicht zu kompliziert ist.

Man kann grob sagen, dass je heller die Miso Paste ist, umso milder ist sie und je dunkler sie wird um so kräftiger und salziger ist sie. Helles Miso, auch Shiro Miso oder weißes Miso genannt, ist die mildere Variante, denn es ist kürzer gereift, ist milder und weniger salzig und eine tolle Grundlage für eine Brühe.

Die dunkle Miso Paste ist oft auch rot oder rotbraun und wird auch Aka Miso genannt. Sie ist länger gereift und hat einen höheren Sojabohnenanteil und ist eine tolle Grundlage für Suppen.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Shiitake:

Für dieses Rezept habe ich getrocknete Shiitakepilze genutzt. Ich habe aber auch schon vegetarische Ramen gemacht, bei denen ich mehr Pilze verwende, mit getrockneten und frischen Shiitake zubereitet. Das kann ich auch absolut empfehlen. Wenn ihr eine Brühe mit den getrockneten Pilzen kocht braucht ihr sie auch nicht vorher einweichen. Sie sind sowieso sehr lange in der Brühe und werden gekocht. Qualitativ nutze ich immer Bioprodukte, denn bei der Menge die man benötigt kann man ruhig auch einmal etwas hochwertigere Produkte nutzen.

Gemüse:

Für die Grundlage der Brühe benötigt man außerdem Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Ingwer und Kurkuma. Ingwer, Knoblauch und Kurkuma bringen viel Geschmack und eine asiatische Note. Ich benutzte sie aber außerdem gern bei Gerichten mit Fleisch um die Haltbarkeit zu verbessern. Denn sie sind nicht nur altbewährte Heilmittel sondern haben auch eine antibakterielle Wirkung. Wenn wir Fleisch oder Fisch marinieren, kommen Ingwer, Knoblauch und Kurkuma auch immer mit an den Sud oder an Marinaden. Das bringt nicht nur einen klasse Geschmack in euer Fleisch, sondern gibt einem auch ein sichereres Gefühl beim Thema rohes Fleisch.

Nudeln für asiatische Suppen:

Wir haben bei den Nudeln schon so einiges ausprobiert und haben mittlerweile unsere Favoriten. Eigentlich wird das Gericht je nach Nudelsorte umbenannt, aber ich glaube daran halten sich in unseren Regionen nur wenige und es wird nicht so sehr auf die Sorte geachtet wie in Japan. Jetzt wo ich mich etwas mehr damit beschäftigt habe, werde ich aber mehr darauf achten und auch mehr die Unterschiede beachten. Schließlich kommt so eine Unterscheidung nicht von ungefähr und hat sicher einen Sinn.

Ramennudeln:

Sind der Favorit von fast allen in der Familie. Sie werden aus Weizenmehl, Salz, einer Salzlauge und Wasser hergestellt. Durch die Lauge „kansui“ werden die Nudeln gelblich und haben einen schönen Biss. Sie zählen außerdem als Original und von ihnen hat das Gericht auch seinen Namen.

Soba:

Soba sind bräunliche Nudeln die aus Buchweizen hergestellt werden. Von diesem haben sie auch ihren Namen und ihre Farbe. Traditionell werden sie per Hand hergestellt und bestehen zu 100 % aus Buchweizen, das findet man aber nur noch selten. Sie waren früher ein Arbeiteressen, denn Buchweizen war damals günstiger als Weizenmehl.

Oft werden Soba kalt mit einem Dip serviert. Dieser nennt sich Tsuyu und besteht aus Sojasauce, Zucker, Fischflocken, Mirin (ein asiatischer Kochwein) und Wasser. Dazu werden dann noch solche Sachen wie Frühlingslauch oder Ingwer gereicht.

Man kann sie aber auch heiß in Brühe genießen. Hier passen dann Eier, Pilze oder Tofu als Ergänzung.

Udon:

Diese Form der Nudel ist die dickste mit teilweise 4 mm Dicke. Sie wird aus Weizenmehl, Salz und ursprünglich Meerwasser hergestellt und ist sehr hell, fast weiß. Durch die Dicke haben die Nudeln einen speziellen Geschmack und Biss den wir sehr mögen, aber manche finden es zu teigig oder gummiartig.

Am besten schmecken sie uns in einer kräftigen Suppe mit Beilagen wie Ei und Gemüse.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim kochen und genießen von und ein weiteres Rezept für Ramenbrühe findet ihr hier.

Rezept Ramen mit Pilzbrühe:

Ramen mit Pilzbrühe

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: Japanische KücheSchwierigkeit: Mittel
Portionen

4

Portionen
Vorbereitungszeit

30

minutes
Kochzeit

40

minutes

Zutaten:

  • 250 g Shiitake frisch – geputzt und geviertelt
    1/2 für die Brühe und 1/2 als Einlage

  • 250 g Champignons frisch – geputzt und geviertelt
    1/2 für die Brühe und 1/2 als Einlage

  • 100 g Shiitake getrocknet

  • 2 Stück Zwiebeln – geschält und fein gewürfelt

  • 1 Stange Lauch – gewaschen und in feine Streifen geschnitten

  • 2 Zehen Knoblauch – geschält und fein gehackt

  • 400 g Kokosnussmilch

  • 1 EL Misopaste

  • 2 EL Sojasauce

  • 5 cm Ingwer frisch – geschält und gerieben

  • 5 cm Kurkuma frisch – geschält und gerieben

  • 2 TL Brauner Zucker oder Honig

  • Chilipaste – nach Geschmack

  • 1 TL Limetten- oder Zitronensaft

  • 1 EL Sesamöl

  • 200 ml Wasser oder Gemüse-/Pilzbrühe

  • 1 EL Neutrales Öl

  • Topping und Einlage:
  • 300 g Nudeln eurer Wahl – ich habe Udon verwendet

  • 2 Stangen Frühlingszwiebeln gewaschen und fein geschnitten

  • 1 EL Sesam

  • 4 weich gekochte Eier

Zubereitung:

  • Gemüse, Pilze und Würzmittel (Kurkuma, Ingwer)vorbereiten.
  • Die getrockneten Shiitake in etwas Wasser 20 Minuten einweichen.
  • Für die Würzpaste Misopaste, Sojasauce, Kokousnussmilch, Sesamöl, Limettensaft, Honig verrühren.
  • Die frischen Pilze im Topf mit neutralem Öl anbraten und die Hälfte weg nehmen und als Einlage für später bei Seite stellen.
  • Lauch, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und kurz mit anschwitzen. Ingwer und Kurkuma zugeben.
  • Alles mit der Brühe ablöschen. Die eingeweichten Shiitake abgießen und in die Brühe geben. Die Würzmischung mit der Kokosmilch einrühren.
  • Alles aufkochen lassen und abschmecken.
  • Die Einlagen und die Nudeln in der Brühe garen, nach Packungsanweisung.
  • Die Brühe mit Nudeln heiß servieren und mit den gewünschten Toppings garnieren.
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Ramen mit EInlage

Ramen mit Einlage

Hallo ihr Lieben, heute habe ich die weitere Form der Ramenbrühe für Euch. Ein Rezept für Ramen mit Einlage. Es geht hier darum die Grundbrühe zu verfeinern und die passenden Zutaten als Einlage zusammen zu stellen. Hier sind der Fantasie und den Wünschen keine Grenzen gesetzt. Es ist Fleisch oder Schinken möglich, Garnelen oder Fisch oder auch einfach Ei und Gemüse.

Über Ramen:

Wahrscheinlich kann man seitenweise über Ramen schreiben und es gibt auch schon viel Literatur dazu. Daher möchte ich nur kurz zusammenfassen was mir wichtig ist. Alles weitere findet ihr im Netz oder in Büchern. Denn so gut kenne ich mich dann auch nicht aus, ich esse einfach nur gern Ramen. Die japanische Nudelsuppe hat ihren Ursprung wohl in China und wurde dann in Japan immer weiter entwickelt und abgewandelt.

Die Grundlage ist immer eine Ramenbrühe, die es in verschiedenen Varianten gibt, Fleisch, Fisch oder auch vegetarisch zum Beispiel mit Pilzen.

Formen der beliebten asiatischen Suppe:

Shoyu:

Eine klare Ramensuppe mit Sojasauce gewürzt.

Miso:

Diese Suppe wird mit Misopaste gewürzt.

Shio:

Eine salzige und helle Brühe, die aus Meeresfrüchten und Fisch hergestellt wird.

Tonkostu:

Eine helle Brühe die aus Schweineknochen hergestellt wird.

Die wichtigsten Zutaten:

Nudeln für asiatische Suppen:

Wir haben bei den Nudeln schon so einiges ausprobiert und haben mittlerweile unsere Favoriten. Eigentlich wird das Gericht je nach Nudelsorte umbenannt, aber ich glaube daran halten sich in unseren Regionen nur wenige und es wird nicht so sehr auf die Sorte geachtet wie in Japan. Jetzt wo ich mich etwas mehr damit beschäftigt habe, werde ich aber mehr darauf achten und auch mehr die Unterschiede beachten. Schließlich kommt so eine Unterscheidung nicht von ungefähr und hat sicher einen Sinn.

Ramennudeln:

Sind der Favorit von fast allen in der Familie. Sie werden aus Weizenmehl, Salz, einer Salzlauge und Wasser hergestellt. Durch die Lauge „kansui“ werden die Nudeln gelblich und haben einen schönen Biss. Sie zählen außerdem als Original und von ihnen hat das Gericht auch seinen Namen.

Soba:

Soba sind bräunliche Nudeln die aus Buchweizen hergestellt werden. Von diesem haben sie auch ihren Namen und ihre Farbe. Traditionell werden sie per Hand hergestellt und bestehen zu 100 % aus Buchweizen, das findet man aber nur noch selten. Sie waren früher ein Arbeiteressen, denn Buchweizen war damals günstiger als Weizenmehl.

Oft werden Soba kalt mit einem Dip serviert. Dieser nennt sich Tsuyu und besteht aus Sojasauce, Zucker, Fischflocken, Mirin (ein asiatischer Kochwein) und Wasser. Dazu werden dann noch solche Sachen wie Frühlingslauch oder Ingwer gereicht.

Man kann sie aber auch heiß in Brühe genießen. Hier passen dann Eier, Pilze oder Tofu als Ergänzung.

Udon:

Diese Form der Nudel ist die dickste mit teilweise 4 mm Dicke. Sie wird aus Weizenmehl, Salz und ursprünglich Meerwasser hergestellt und ist sehr hell, fast weiß. Durch die Dicke haben die Nudeln einen speziellen Geschmack und Biss den wir sehr mögen, aber manche finden es zu teigig oder gummiartig.

Am besten schmecken sie uns in einer kräftigen Suppe mit Beilagen wie Ei und Gemüse.

Würzmittel für Ramen:

Miso Paste:

Das Thema Miso Paste ist unglaublich vielseitig und komplex und man kann darüber wahrscheinlich Seiten in Büchern füllen. Daher hier nur mal kurz dazu was Miso Paste ist und welche ich bisher benutze, denn ich bin immer noch dabei mich in das Thema rein zu kochen. Ich werde aber immer wieder einmal berichten wenn ich ein Gericht gefunden habe, bei dem Miso perfekt funktioniert und das nicht zu kompliziert ist.

Man kann grob sagen, dass je heller die Miso Paste ist, umso milder ist sie und je dunkler sie wird um so kräftiger und salziger ist sie. Helles Miso, auch Shiro Miso oder weißes Miso genannt, ist die mildere Variante, denn es ist kürzer gereift, ist milder und weniger salzig und eine tolle Grundlage für eine Brühe.

Die dunkle Miso Paste ist oft auch rot oder rotbraun und wird auch Aka Miso genannt. Sie ist länger gereift und hat einen höheren Sojabohnenanteil und ist eine tolle Grundlage für Suppen.

Fischsauce:

Dieses Würzmittel wird auch Nam Pla genannt und besteht aus fermentierten Sardellen. Fischsauce reift bis zu 2 Jahre. Ihr könnt sie besonders zum würzen von Speisen oder zum marinieren verwenden. Sie passt auch sehr gut zu Saucen, Suppen oder an ein Dressing. Wenn ihr mal etwas neues probieren möchtet, dann probiert sie einmal an Kartoffelpüree oder an Hackfleisch aus.

Sojasauce:

Sojasauce ist eine fermentierte Flüssigkeit aus Weizen, Sojabohnen, Salz und Wasser hergestellt. Die Konsistenz verrät welche Richtung der Geschmack hat, denn es gilt die Faustregel, je dickflüssiger die Sauce ist um so süßer ist sie. Wer es also salziger mag, sollte eine dünnflüssige Sojasauce kaufen. Der Geruch sollte würzig und angenehm sein, auf keinen Fall sollte er beißend oder stechend sein.

Die Sauce könnt ihr zum würzen oder dippen nutzen, wie zum Beispiel Sushi oder auch zum verfeinern von Marinaden, Suppen und Brühen.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim kochen und genießen.

Rezept Ramen mit Einlage:

Ramen mit Einlage

Rezept von loveliveeatlandleben
Gericht: SuppenKüche: Japanische KücheSchwierigkeit: Mittel
Portionen

2

Portionen
Vorbereitungszeit

20

minutes
Kochzeit

30

minutes

Zutaten:

  • Für die Brühe:
  • 500 ml Grundbrühe

  • 2 EL Miso-Paste

  • 4 EL Soja-Sauce

  • 1 TL Fischsauce

  • 2 EL Sesamöl

  • 2 EL Honig

  • 500 ml Wasser

  • Einlage:
  • 300 g Nudeln eurer Wahl – hier im Bild Udon

  • 2 Pak Choi – gewaschen und halbiert

  • 100 g Shiitake frisch – geputzt und halbiert

  • Sprossen frsich

  • 2 Stück Eier weich gekocht

  • 2 Stangen Frühlingslauch – gewaschen und fein geschnitten

  • 4 Scheiben Schweinebraten

  • 2 Blätter getrocknete Algen – Nori Blätter in feine Streifen geschnitten

  • Sesamöl oder ein neutrales Öl

  • Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung:

  • Die Grundbrühe in einem Topf mit Wasser erhitzen und zum kochen bringen.
  • Sojasauce, Misopaste, Fischsauce, Honig und Sesamöl verrühren. Wer mag kann noch Schärfe ergänzen.
  • Die Würzpaste in die heiße Brühe rühren, kurz köcheln lassen. Alles abschmecken.
  • In einer Pfanne Öl erhitzen und den Pak Choi anbraten und garen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen.
  • Wenn der Pak Choi gar ist aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen.
  • In der gleichen Pfanne die Pilze anbraten und würzen. Ebenfalls bei Seite stellen.
  • Die Nudeln in die kochende Brühe geben und nach Packungsanweisung garen.
  • Brühe mit Nudeln in eine große Schale geben und dann mit den gewünschten Einlagen versehen.
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