Katzenleckerlis selber machen – einfache Gummibärchen für Katzen mit Gelatine
Wer seine Katze liebt, weiß: Es müssen nicht immer gekaufte Leckerlis sein. Mit wenigen Zutaten lassen sich ganz unkompliziert Katzenleckerlis selber machen, die nicht nur niedlich aussehen, sondern auch mit hochwertigen Zutaten überzeugen. Unsere kleinen Katzen-Gummibärchen sind in wenigen Minuten vorbereitet und werden anschließend nur noch im Kühlschrank fest.
Ich liebe es, Rezepte selbst auszuprobieren – egal ob für uns Menschen oder für unsere Tiere. Schließlich gehören unsere Samtpfoten zur Familie und dürfen auch einmal eine kleine besondere Belohnung bekommen. Diese kleinen Gummibärchen sind schnell gemacht, sehen unglaublich süß aus und lassen sich wunderbar auf Vorrat herstellen.
Besonders praktisch finde ich, dass man genau weiß, welche Zutaten enthalten sind. Statt einer langen Zutatenliste mit unverständlichen Zusatzstoffen bestehen diese Katzenleckerlis aus nur wenigen Komponenten.
Warum Katzenleckerlis selber machen?
Immer mehr Tierbesitzer möchten wissen, was im Napf ihrer Tiere landet. Selbstgemachte Katzenleckerlis bieten dabei viele Vorteile.
Ihr entscheidet selbst über die Zutaten, könnt hochwertige Produkte verwenden und die Größe der Snacks genau an eure Katze anpassen. Außerdem macht das Herstellen richtig Spaß – vor allem, wenn die kleinen Gummibärchen später aus der Silikonform gelöst werden.
Gerade wenn eure Katze Nassfutter oder Katzensuppe liebt, werden diese kleinen Snacks oft begeistert angenommen.
Welche Vorteile haben die einzelnen Zutaten?
Gelatine
Gelatine sorgt dafür, dass die Gummibärchen ihre typische Konsistenz erhalten. Gleichzeitig enthält sie natürliches Kollagen, das aus tierischem Eiweiß gewonnen wird.
Katzensuppe
Die Katzensuppe liefert den intensiven Geschmack und macht die Gummibärchen besonders attraktiv für Katzen. Gleichzeitig sorgt sie für ausreichend Flüssigkeit in der Masse.
Kokosöl
Ein kleiner Teelöffel Kokosöl macht die Masse geschmeidiger und lässt sich gut unterrühren. Gleichzeitig erhält das Rezept eine angenehm cremige Konsistenz.
Zahnputzflocken
Die Zahnputzflocken geben den Leckerlis eine besondere Ergänzung. Viele Katzenbesitzer verwenden sie als Bestandteil ihrer täglichen Zahnpflege-Routine.
Wie lange halten sich die Katzen-Gummibärchen?
Da die Leckerlis keine Konservierungsstoffe enthalten, sollten sie immer im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Dort halten sie sich ungefähr vier bis fünf Tage.
Wer gleich eine größere Menge herstellen möchte, kann sie problemlos portionsweise einfrieren. So habt ihr jederzeit einen kleinen Snack griffbereit.
Wie viele Gummibärchen darf eine Katze fressen?
Auch wenn eure Katze sie wahrscheinlich am liebsten alle auf einmal verputzen würde, bleiben die Gummibärchen natürlich eine kleine Belohnung.
Je nach Größe reichen meistens ein bis drei Stück pro Tag völlig aus.
Variationen
Das Rezept lässt sich wunderbar anpassen.
Ihr könnt beispielsweise:
- andere Sorten Katzensuppe verwenden
- unterschiedliche Silikonformen ausprobieren
- kleinere Portionen herstellen
- die Gummibärchen als Sommer-Snack kurz einfrieren
So wird es für eure Katze nie langweilig.
Tipps für die Zubereitung
✔ Die Gelatine immer langsam erwärmen.
✔ Nicht kochen lassen.
✔ Kleine Silikonformen erleichtern das Herauslösen.
✔ Die Masse zügig einfüllen, da sie schnell beginnt fest zu werden.
✔ Im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen.
Häufige Fragen
Kann ich Pulvergelatine verwenden?
Ja, grundsätzlich funktioniert das ebenfalls. Die Mengen müssen dann entsprechend der Packungsangaben angepasst werden.
Kann ich die Zahnputzflocken weglassen?
Natürlich. Die Gummibärchen gelingen auch ohne sie. Geschmack und Konsistenz verändern sich dadurch kaum.
Kann ich andere Brühen verwenden?
Verwendet am besten Produkte, die speziell für Katzen geeignet sind und keine für Katzen ungeeigneten Zutaten enthalten.
Weitere Ideen für eure Katze
Wenn ihr eure Haustiere genauso gerne verwöhnt wie ich, schaut euch auch meine weiteren Beiträge rund um Tiere und Hofleben an. Dort findet ihr regelmäßig neue Ideen, Tipps und Erfahrungsberichte.
Mein Fazit
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, wie einfach sich diese kleinen Katzen-Gummibärchen herstellen lassen. Mit wenigen Zutaten entstehen hübsche kleine Snacks, die sich hervorragend vorbereiten und auf Vorrat lagern lassen.
Unsere Katzen waren jedenfalls sofort neugierig, als die ersten Gummibärchen aus der Form kamen.
Falls ihr das Rezept ausprobiert, freue ich mich sehr über eure Erfahrungen. Welche Silikonformen habt ihr verwendet? Und wie haben eure Fellnasen die kleinen Gummibärchen angenommen?
